Monate: Mai 2015

Tipp: Gott vertrauen

Als ich das Buch gese­hen habe dach­te ich im ers­ten Moment, nicht noch ein Buch über Gott ver­trau­en, davon hört man so viel und liest auch eine Men­ge davon. Aber als ich es dann ange­fan­gen habe zu lesen, dach­te ich nur: „ Wow, das ist ja ganz anders als sonst!“. Dadurch, dass der Autor die  Eigen­schaf­ten Got­tes so lebens­nah erklärt, und sie auf das Leben anwen­det, hat sich durch die­ses Buch in mei­nem Den­ken, Han­deln und Ver­trau­en und beson­ders auch über das schwie­ri­ge The­ma Leid, wohin Jer­ry Brid­ges mit die­sem Buch haupt­säch­lich hin­ar­bei­tet, viel ver­än­dert. Ich habe davor gewusst dass ich Gott ver­trau­en kann, aber ich habe es irgend­wie nicht getan. In mei­nem Leben als Christ sah es irgend­wie nicht so danach aus. Im Bereich des Leids lehrt die Bibel uns drei wesent­li­che Wahr­hei­ten über Gott, die wir glau­ben müs­sen, wenn wir ihm in Not­si­tua­tio­nen ver­trau­en wol­len. Jemand hat die­se drei Tat­sa­chen mal so zusam­men­ge­fasst: In sei­ner Lie­be möch­te Gott stets das bes­te für uns. In sei­ner Weis­heit weiß er immer, was das bes­te für uns …

Verlosung: Erweckung und Heiliger Geist *BEENDET*

Nach einer län­ge­ren Pau­se ver­lo­sen wir wie­der zwei Buch­pa­ke­te. Die­ses Mal han­delt es sich um jeweils drei Bücher aus dem Herold Ver­lag zum The­ma Hei­li­ger Geist. Sie fan­den neu­es Leben, V. Ray­mond Edman Das Buch ent­hält Lebens­be­rich­te von fünf­zehn Män­nern und Frau­en aus ganz ver­schie­de­nen Ver­hält­nis­sen, die eine Umwand­lung von Mut­lo­sig­keit in vol­le Genü­ge bezeu­gen. Wer­det voll Geis­tes, Ernst Moder­sohn »Wer­det voll Geis­tes« ist eine Mah­nung an Chris­ten, die den Hei­li­gen Geist haben, aber an Kraft­lo­sig­keit lei­den. Wider­stand gegen die Sün­de, Träg­heit im Lei­den und Angst, den Glau­ben zu beken­nen, kön­nen in der Kraft des Hei­li­gen Geis­tes über­wun­den wer­den. Erwe­ckung ist mög­lich, Charles G. Fin­ney Die­ses Buch ent­hält eine Samm­lung der wich­tigs­ten Bot­schaf­ten aus sei­nen Vor­trä­gen zum The­ma Erwe­ckung. Ich bit­te um Beach­tung der kri­ti­schen Anmer­kun­gen zu Fin­neys Evan­ge­li­sa­ti­ons­me­tho­den und Ver­ständ­nis von Erwe­ckung unter bifo.de.  

Empfehlung: Der verschlossene Garten

In dem Buch „Der ver­schlos­se­ne Gar­ten“ von Patri­cia St. John geht es um ein Mäd­chen namens Elia­ne, das anfangs sehr ego­is­tisch ist. Doch dann fin­det sie zu Jesus und ver­än­dert sich kom­plett. Ich den­ke, vie­le Leser kön­nen sich mit Elia­ne iden­ti­fi­zie­ren und das ist das beson­ders Schö­ne dar­an. Denn genau­so wie Elia­ne haben wir oft mit Ego­is­mus zu kämp­fen. Es wird sehr anschau­lich beschrie­ben, dass Elia­ne auch nach der Bekeh­rung immer wie­der Feh­ler macht und nicht alles per­fekt läuft. Zum Bei­spiel fin­det sie eine neue Freun­din, die jedoch an Kin­der­läh­mung erkrankt ist und im Roll­stuhl sitzt. Die­se ist eben­falls sehr ego­is­tisch und will, dass alles so läuft wie sie es möch­te. Doch Elia­ne schafft es auch hier, mit Got­tes Hil­fe, die Situa­ti­on zu meistern.

Sproul: Glauben von A‑Z

In den letz­ten Wochen wur­de ich auf ein inter­es­san­tes Buch auf­merk­sam, wel­ches ich hier kurz vor­stel­len möch­te. In 102 Kapi­teln gibt Sproul eine Ein­füh­rung in sys­te­ma­ti­sche Theo­lo­gie, wel­che sich beson­ders an Lai­en rich­ten will. Vor allem die Ein­füh­rung macht deut­lich, wie wich­tig ein Schrift­stu­di­um für jeden Chris­ten ist: Es gibt vie­le Hil­fen für die täg­li­che Bibel­le­se. Die, die ihre Bibel täg­lich fünf­zehn bis drei­ßig Minu­ten lesen, sind in der Min­der­heit. Doch sicher­lich sind fünf­zehn Minu­ten Bibel­le­sen pro Tag bes­ser als gar nicht Lesen. Das Pro­blem taucht dann auf, wenn wir den­ken wir könn­ten die Tie­fen der Hei­li­gen Schrift durch eine fünf­­­zehn- bis drei­ßig­mi­nü­ti­ge Bibel­le­se pro Tag ergrün­den. Nur weni­ge Wis­sen­schaf­ten könn­ten durch solch eine kur­ze Auf­merk­sam­keit gemeis­tert wer­den. (S. 20) Mir scheint, dass gera­de das ein Pro­blem unse­rer Tage ist. Eine per­sön­li­che „Stil­le Zeit“ von 15 Minu­ten Dau­er wird von vie­len als aus­rei­chend emp­fun­den, und manch einer fühlt sich zum Refor­ma­tor beru­fen, nach­dem er ein­mal die Bibel durch­ge­le­sen hat.

Ryle: Die Pflichten der Eltern

Erzie­he den Kna­ben sei­nen Weg gemäß, er wird nicht davon wei­chen, auch wenn er älter wird. (Sprü­che 22,6) Ich den­ke die­sen Vers kennt fast jeder Christ der Kin­der hat, und argu­men­tiert ihn auch um sei­ne Kin­der zu erzie­hen. Aber was ist die wirk­li­che, grö­ße­re Bedeu­tung des Ver­ses, und was heißt das für die Kin­der­er­zie­hung. Lei­der wird zu wenig die wesent­li­che Aus­sa­ge des Tex­tes beach­tet. Wenn wir nach die­sem Vers han­deln, wie kön­nen wir uns dann die­se Umstän­de erklä­ren, dass so vie­le Kin­der offen­sicht­lich nicht den Weg gehen, den sie gehen soll­ten? John Charles Ryle gibt in die­sem Buch 17 sehr gute grund­le­gen­de bibli­sche Erzie­hungs­tipps. Hier ein paar Punk­te die mich ange­spro­chen haben.

Kapitel 14: Gott, der Richter

Heu­te wol­len wir unse­re Auf­merk­sam­keit auf das 14. Kapi­tel des Buches „Gott erken­nen“ von James I. Packer rich­ten. Die­ses Kapi­tel beschreibt Gott als Rich­ter. Gott wird alle Men­schen rich­ten. Er hat ein Anrecht dar­auf, da er unser Schöp­fer ist. Sei­ne Auto­ri­tät ist so groß, dass er sei­ne Macht mit nie­mand ande­rem zu tei­len braucht. Gott ist Legis­la­ti­ve und Judi­ka­ti­ve in einer Per­son. Zudem hat Gott auch die Weis­heit, ein rech­tes, wah­res und kor­rek­tes Urteil zu spre­chen und auch die Macht die­ses zu vollstrecken.

Tipp: Gottes einzigartige Geschichte

Es gibt mitt­ler­wei­le vie­le Kin­der­bi­beln, gute und weni­ger gute. Dar­un­ter sind sehr aus­führ­li­che und wel­che mit nur kur­zen Tex­ten. Die meis­ten Bibeln sind eine Samm­lung von Geschich­ten, in denen die Kin­der etwas über bekann­te Per­sön­lich­kei­ten in der Bibel erfah­ren, wie z.B. König David, Ruth, Sim­son, Dani­el, Esther usw. und natür­lich über Jesus. Die­se Bibel ist anders, in die­ser Bil­der­bi­bel geht es um Gott. Um sei­ne Geschich­te mit den Men­schen, begin­nend mit der Schöp­fung bis hin zur Offen­ba­rung. Die Kin­der erfah­ren in die­ser Bibel viel über die Lie­be Got­tes zu den Men­schen, aber auch, wie die Men­schen Gott die­se Lie­be gedankt haben. Immer wie­der wen­den sich die Men­schen von Gott ab und das Böse bekommt die Über­hand. Eine Ant­wort von Gott dar­auf ist z.B.die Sin­flut, nur Noah, der auf Gott hör­te über­leb­te mit sei­ner Fami­lie. Ange­fan­gen hat alles mit Adam und Eva, die im Para­dies leben durf­ten. Doch ein ein­zi­ger Baum, eine Frucht, die Gott ihnen ver­bo­ten hat­te, wur­de ihnen zum Ver­häng­nis. Und stürz­te damit die gesam­te Mensch­heit ins Ver­der­ben. Doch Gott hat­te dafür schon eine …

Tipp: Mit Sicherheit Teil 1

Cover: Ich fin­de das Cover sehr pas­send, da es einen Weg mit meh­re­ren Säu­len auf­zeigt, denn so könn­te man auch die Grund­la­gen des Glau­bens meta­pho­risch als Säu­len bezeich­nen. Schön gewählt. 🙂 Rücken­text: Der Kurs stellt zwölf ele­men­ta­re Wahr­hei­ten unse­res Glau­bens anschau­lich und ein­drück­lich vor. Beim Stu­die­ren wer­den Sie fest­stel­len: Das Ent­de­cken unse­res Glau­bens ist kei­ne tro­cke­ne und lang­wei­li­ge Sache, son­dern inter­es­sant, leben­dig und von prak­ti­scher Bedeu­tung für das all­täg­li­che Leben. Im ers­ten Band die­ses zwei­tei­li­gen Kur­ses geht es um die sechs The­men: die Exis­tenz Got­tes das Wort Got­tes Sün­de die Mensch­wer­dung Jesu Süh­nung Rechtfertigung

Kapitel 13: Die Gnade Gottes

Kapi­tel 13 emp­fin­de ich bis­her als das bes­te Kapi­tel im Buch und auch sehr sau­ber vom Autor aus­ge­ar­bei­tet. Lei­der hat Packer voll­kom­men recht mit der Fest­stel­lung, dass der moder­ne Mensch wenig mit der Gna­de Got­tes anfan­gen kann. Eine Ursa­che hier­für sieht der Autor in der hohen Anzahl an Namens­chris­ten unter den Kin­dern Got­tes. Lei­der wird man ihm hier wohl recht­ge­ben müs­sen. Wir wer­den die Gna­de Got­tes erst dann rich­tig ver­ste­hen, wenn wir zunächst bereit sind, unse­re voll­kom­me­ne Ver­kom­men­heit anzu­er­ken­nen. Unse­re Sün­den, sehen wir oft als „Ver­ge­hen“, „men­ta­le Ver­ir­run­gen“ oder gar „Krank­hei­ten“ zu sehen. Wir den­ken somit glei­cher­ma­ßen von uns zu groß und von Gott zu klein.