Monate: April 2015

Buchtipp: Das Geheimnis von Schloss Morillion

In dem Buch „Das Geheim­nis von Schloss Moril­li­on“ geht es um drei Kin­der und ihren schlau­en Hund, die Spe­zia­lis­ten im Fach Aben­teu­er sind. Dabei gera­ten sie manch­mal in brenz­li­ge Situa­tio­nen. Ihr Vater ist Geschichts­pro­fes­sor und kennt sich mit Lite­ra­tur bes­tens aus. Ihre Mut­ter ist Bio­lo­gin. Im Buch tau­chen außer­dem noch ande­re Per­so­nen auf, dar­un­ter der Ver­wal­ter und ein mys­te­riö­ser Mann. Die Geschich­te han­delt davon, dass die Fami­lie ihren Urlaub in Frank­reich auf Schloss Moril­li­on ver­bringt. Dabei wird den Kin­dern ver­bo­ten, das Turm­zim­mer zu betre­ten. Da sie aber so neu­gie­rig sind, kön­nen sie nicht anders und kom­men so einem Geheim­nis auf die Spur. Wäh­rend sie die­ser Spur fol­gen, pas­sie­ren immer mehr selt­sa­me Din­ge: Ein mys­te­riö­ser Mann taucht auf und schon bald stür­zen sich die drei in ein neu­es Abenteuer.

Buchbesprechung: Hudson Taylor — Ein Mann, der Gott vertraute

Es sind meh­re­re Bücher ent­stan­den, die das Leben und den Dienst von Hud­son Tay­lor beschrei­ben. Das oben genann­te ist im Jahr 2006 erst­mals erschie­nen und umfasst 176 Sei­ten. Die Ver­fas­ser die­ses Buches waren Howard und Geral­di­ne Tay­lor, Sohn und Schwie­ger­toch­ter Hud­son Tay­lors. Ich wür­de das Buch als gro­be Zusam­men­fas­sung des Diens­tes von Hud­son Tay­lor beschrei­ben, das jedoch ganz deut­lich die Prio­ri­tä­ten auf­zeigt, die sein Leben bestimmt haben. Da sehen wir einen Mann, der sich jung (mit 17 Jah­ren) für Chris­tus ent­schied und sofort dem Ruf Got­tes folg­te, Men­schen­see­len zu gewin­nen. Durch eif­ri­ges Bibel­stu­di­um und erns­tes Gebet wuchs er geist­lich sehr schnell und ließ sich von Gott für einen gro­ßen und herr­li­chen Dienst unter den Chi­ne­sen zube­rei­ten, für die er eine beson­de­re Lie­be verspürte.

Kapitel 12: Die Liebe Gottes

Bei allen Mit­le­sern möch­te ich mich für die Unre­gel­mä­ßig­kei­ten bei der Ver­öf­fent­li­chung der Bei­trä­ge ent­schul­di­gen. Lei­der bin ich der­zeit beruf­lich ziem­lich aus­ge­las­tet, so dass es hier zu Ver­zö­ge­run­gen kommt, die ich hof­fe, so bald es geht, wie­der in den Griff zu bekom­men. Kapi­tel 12 befasst sich mit einer erhe­ben­den Eigen­schaft Got­tes, sei­ner Lie­be.  Packer stellt zunächst fest, dass nur Kin­der Got­tes in der Lage sind, Got­tes Lie­be zu ver­ste­hen, denn „der Emp­fang der Erkennt­nis der Lie­be Got­tes gehört zu den gewöhn­li­chen Auf­ga­ben des hei­li­gen Geis­tes“ (S.140). Doch wir soll­ten beden­ken, dass die Lie­be nicht die ein­zi­ge Eigen­schaft ist, die wir von unse­rem Gott ken­nen. Vor allem ist Gott hei­lig und er ist auch das Licht: Der Gott, der Lie­be ist, ist zuerst und vor allem Licht, und jede sen­ti­men­ta­le Vor­stel­lung von sei­ner Lie­be, wie die einer nach­sich­ti­gen, mil­den Sanft­heit, los­ge­löst von jeder mora­li­schen Norm, soll­te von vorn­her­ein aus unse­ren Köp­fen ver­bannt wer­den. (S. 145)

Das große Erzählbuch zur biblischen Geschichte

Ein ein­sa­mer Mann schlich durch die Fel­der. Er such­te ver­steck­te Pfa­de, auf denen ihm kein Mensch begeg­nen wür­de. Um jedes Dorf mach­te er einen wei­ten Bogen. Manch­mal blieb er auf einem Hügel ste­hen und späh­te hin­aus ins Land. Dann beeil­te er sich, wei­ter­zu­kom­men. Wenn er Stim­men hör­te, ver­steck­te er sich im Gebüsch und hock­te dort, bis es wie­der still wur­de. Erst wenn die Luft ganz rein war, floh er wie gehetzt wei­ter. David war ein Flücht­ling gewor­den. Er hetz­te übers Land wie ein Hirsch, den die Jäger ver­fol­gen. Nir­gends war er mehr sicher. Waf­fen und Brot hat­te er bei sei­nem has­ti­gen Auf­bruch nicht mehr mit­neh­men kön­nen. Hin­ter jedem Hügel konn­te ein Ver­rä­ter lau­ern. Sei­ne gehetz­ten Gedan­ken such­ten einen Aus­weg, ver­geb­lich! In sei­ner Ver­zweif­lung ver­gaß er sogar, dass Gott ihn sah und beschüt­zen konn­te. Hilf­los fühl­te er sich dem Tod nahe. Wenn ihm List und Geschick nicht hal­fen, war alles ver­lo­ren. Aus dem Hel­den war ein scheu­er Mann gewor­den, der in die­ser gro­ßen Not sei­nen Glau­ben ver­lo­ren hat­te. Zwi­schen den Hügeln lag ein Dorf. Das muss­te Nob sein, denn …

Buchbesprechung: Das Haus mit dem Zeichen

Bereits seit über 13 Jah­ren steht Nord­ko­rea an ers­ter Stel­le des Welt­ver­fol­gungs­in­dex. Was dahin­ter steckt und was es wirk­lich bedeu­tet, in Nord­ko­rea Christ zu sein, bringt uns das Buch „Das Haus mit dem Zei­chen“ von Open­Doors beson­ders deut­lich nahe. Das Buch umfasst 240 Sei­ten und erschien im August 2011. Es beruht auf wah­ren Bege­ben­hei­ten und ist zusam­men­ge­fasst als eine Bei­spiel­ge­schich­te, wie sie Chris­ten in Nord­ko­rea tat­säch­lich erleben.

Besprechung: Paul Schneider — Der Prediger von Buchenwald

Wenn es um das drit­te Reich in Deutsch­land und das grau­sa­me, men­schen­feind­li­che und gott­lo­se Regime Adolf Hit­lers geht, wen­den sich vie­le jun­ge Men­schen ab mit der Begrün­dung, man habe die­ses The­ma schon aus­rei­chend in der Schu­le behan­delt und Deutsch­land hät­te schließ­lich genug den Sün­den­bock gespielt. Des­halb ist es ja so wich­tig, nicht nur die­se Sei­te der Medail­le und auch viel­leicht nicht in ers­ter Linie die Ver­fol­gung und Tötung des jüdi­schen Vol­kes, son­dern das Erle­ben und Lei­den von deut­schen Chris­ten zu betrach­ten. Es war für mich eine neue und sehr berei­chern­de Sicht­wei­se, die die­ses Buch mir eröff­net hat.

Kapitel 11: Dein Wort ist die Wahrheit

Heu­te wol­len wir Kap. 11 des Buches bespre­chen, wel­ches sich mit Got­tes Wort befasst. Gott und sein Wort las­sen sich nicht tren­nen, denn nur durch Got­tes Selb­stof­fen­ba­rung ler­nen wir, wie Gott ist und wie er han­delt! Fol­ge­rich­tig fängt das Evan­ge­li­um des Johan­nes mit die­sen Wor­ten an: „Im Anfang war das Wort (…) und das Wort war Gott!“ Dies ist bereits das Wun­der, dass Gott mit sei­nen Geschöp­fen redet, und dies tut er auf vie­ler­lei Wei­se. Näm­lich  durch Gesetz, Ver­hei­ßung und Zeug­nis. Das bedeu­tet, dass Gott uns nicht im Unkla­ren lässt, über sei­nen Wil­len, uns Hoff­nung gibt ein gott­ge­fäl­li­ges Leben zu füh­ren und allen sei­nen Kin­dern Bei­stand ver­spricht, aber auch sei­ne Offen­ba­rung immer wie­der in der Schrift bestätigt.

Ratschläge für Seelengewinner

Ein Betrun­ke­ner trat eines Tages auf Row­land Hill zu und sag­te: »Ich bin einer von Ihren Bekehr­ten.« — »Ich glau­be wohl, dass Sie das sind«, erwi­der­te der scharf­sin­ni­ge und ver­stän­di­ge Pre­di­ger, »aber Sie sind kei­ner von des Herrn Bekehr­ten, sonst wür­den Sie nicht betrun­ken sein.« Auf die­se prak­ti­sche Pro­be müs­sen wir alle uns­re Wer­ke stel­len. Wie führt man eigent­lich Men­schen zu Chris­tus? Oft lässt man es gar nicht bis zu die­ser Fra­ge kom­men, der Glau­be bleibt ego­is­tisch. Oft­mals sehen wir nur noch Schwie­rig­kei­ten, Glau­bens­pro­ben, Nie­der­la­gen … Da bleibt für ein kla­res Zeug­nis des Evan­ge­li­ums kaum noch Zeit oder Kraft. In mei­nen russ­land­deut­schen Krei­sen sind es vor allem Haus­frau­en, die über Jah­re hin­weg kaum Kon­takt mit Nicht-Gläu­­bi­­gen bekom­men. Mit den Kin­dern zum Kin­der­arzt und der gele­gent­li­che Ein­kauf und schnell ist man wie­der in sei­nem gewohn­ten Kreis. Ich erin­ne­re mich an drei Wochen, die ich mal in einem christ­li­chen Hilfs­werk ver­bracht habe: Es waren eben alle um mich her­um Chris­ten und bei wei­tem erfah­re­ne­re und rei­fe­re. Irgend­wann habe ich mich tat­säch­lich gefragt, wann ich denn anfan­gen kann von Chris­tus zu …