Monate: März 2015

Magazine: Timotheus 1/2015

Heu­te möch­te ich (zuge­ge­be­ner­ma­ßen etwas spät) über die aktu­el­le Aus­ga­be des Timo­­theus-Maga­­zins schrei­ben. Wer dach­te, über Geld spre­che man nicht, wird mit der aktu­el­len Aus­ga­be eines Bes­se­ren belehrt! Ich muss vor­weg zuge­ben, dass ich zu Beginn die­sem Maga­zin kri­tisch gegen­über­stand, da ich einen hyper­cal­vi­nis­ti­schen Inhalt ver­mu­tet habe. Zumin­dest in den letz­ten Aus­ga­ben war davon nichts zu bemer­ken. Natür­lich bin ich nicht in allen Ein­zel­hei­ten mit den Autoren und Her­aus­ge­bern ein­ver­stan­den, aber die ein­ge­schla­ge­ne Rich­tung kann ich nur gut hei­ßen. Kurz zum Design: Ich weiß, dass die meis­ten das Design des Maga­zins als beson­ders gelun­gen emp­fin­den, und man wird zuge­ben müs­sen, dass es auf jeden Fall modern ist. Zudem ist das Design der Hef­te auf jeden Fall bes­ser als das vie­ler ande­rer Zeit­schrif­ten. Den­noch muss ich per­sön­lich zuge­ben, dass ich die eine Sei­te Platz ein­neh­men­den Abbil­dun­gen als zu groß emp­fin­de und irgend­wie auch zu grell. Aber was ers­tens und zwei­tens und drit­tens zählt ist immer der Inhalt!

Lane, Tripp: Beziehungen

Wenn jeder mal ehr­lich zu sich sel­ber ist, ist es doch so, dass wir unse­re Bezie­hun­gen in unse­rem Leben nicht wirk­lich ernst neh­men und sie uns alle als selbst­ver­ständ­lich gel­ten, oder anders aus­ge­drückt, sie sind halt ein­fach da. Mit die­sem Buch ist mir ein ganz neu­es Licht auf­ge­gan­gen und ich muss­te erken­nen, dass Gott durch alle mei­ne Bezie­hun­gen in mei­nem Leben wirkt. Ja auch durch die Vor­ge­setz­ten auf der Arbeit. Er hilft mir durch die Men­schen auf der Arbeit aber auch durch die Men­schen pri­vat geist­lich zu wach­sen, sei es durch Pro­ble­me mit eini­gen oder auch durch Freu­de mit ande­ren. Gott zieht es vor, uns mit Men­schen zu umge­ben, die anders sind als wir, weil er weiß, dass dies sei­ne Absicht för­dern wird.

Kapitel 7: Der unveränderliche Gott

Kapi­tel sie­ben stellt den Anfang des zwei­ten Tei­les des Buches Gott erken­nen von James I. Packer dar. Teil II beschäf­tigt sich mit den Eigen­schaf­ten Got­tes. Inter­es­san­ter­wei­se hat Packer als ers­te Eigen­schaft die Unver­än­der­lich­keit Got­tes gewählt. Davon han­delt Kapi­tel sie­ben. Die Anwen­dung aus der Leh­re der Unver­än­der­lich­keit Got­tes ist, dass die­se der Berüh­rungs­punkt ist, in wel­chem das Leben der Gläu­bi­gen unse­rer Zeit iden­tisch ist mit dem Leben der Gläu­bi­gen des AT und NT. So kön­nen wir zwar wenig mit dem Noma­den Jakob oder dem Hir­ten David anfan­gen, wenn wir nur ihre Kul­tur sehen. Sehen wir jedoch ihren Glau­ben, dür­fen wir getrost sein, sie glaub­ten an den Gott, an den auch wir glau­ben (S.90): In 2. Mose 3 gibt Gott sich gegen­über Mose, als der „ICH BIN, DER ICH BIN“ zu erken­nen — ein Begriff, der in der Bibel abge­kürzt als JAHWE (der HERR) wie­der­ge­ge­ben wird. Die­ser Name ist kei­ne Beschrei­bung Got­tes, son­dern viel­mehr eine Dar­stel­lung sei­ner Selbst­exis­tenz und sei­ner ewi­gen Unveränderlichkeit.