Monate: März 2015

Berger: Die größte Her­aus­for­de­rung ist es wohl, unse­rem HERRN treu zu bleiben

NIMM UND LIES: Lie­ber Herr Ber­ger, „Edi­tion Nehe­mia“ ist ein jun­ger Ver­lag. Wie kamen Sie dazu, einen neu­en Ver­lag zu grün­den? Chris­toph Ber­ger: Ich wür­de nicht sagen, dass wir die Idee hat­ten, einen Ver­lag zu grün­den. Er wuchs viel mehr aus einer loka­len Bücher­ar­beit her­aus. Den Ver­lag Edi­tion Nehe­mia in die­ser Form als Stif­tung gibt es seit dem Jahr 2013. Die Arbeit mit den Büchern hat das im Kern bis jetzt fast unver­än­derte Team jedoch schon 2002 in einer gemein­d­ein­ter­nen Bücher­ar­beit auf­ge­nom­men. Auch ich sel­ber arbei­te seit die­ser Zeit mit. Im Jahr 2005 wur­de uns eine Ver­sand­buch­hand­lung mit­samt Ver­lag zur Pfle­ge anver­traut. Im Zuge einer Neu­ori­en­tie­rung grün­de­ten wir dann die Stif­tung Edi­tion Nehe­mia. NIMM UND LIES: War­um gera­de „Edi­tion Nehe­mia“? War­um haben Sie sich für die­sen Namen ent­schie­den? Chris­toph Ber­ger: Die bib­li­sche Per­son Nehe­mia ist ein gro­ßes Vor­bild für uns. In einer Zeit, wo vie­le der Juden lie­ber in Baby­lon blie­ben, als sich für das Wohl der Stadt Got­tes ein­zu­set­zen. In einer Zeit, wo selbst die in Jeru­sa­lem übrig geblie­be­nen Juden durch ihre Fein­de bestimmt und …

Kapitel 10: Gottes Weisheit und die menschliche Weisheit

 Übli­cher­wei­se wird bei der Betrach­tung der Eigen­schaf­ten Got­tes zwi­schen mit­teil­ba­ren und unmit­teil­ba­ren Eigen­schaf­ten unter­teilt. Unmit­teil­bar sind Eigen­schaf­ten, die „Got­tes Erha­ben­heit beson­ders deut­lich machen (…). Für gewöhn­lich gehö­ren dazu Got­tes Unab­hän­gig­keit, Unwan­del­bar­keit, Unend­lich­keit und Ein­heit­lich­keit.“ Die­se Eigen­schaf­ten besit­zen wir als Men­schen nicht ein­mal ein­ge­schränkt. Vor allem die mora­li­schen Eigen­schaf­ten Got­tes wer­den als mit­teil­bar bezeich­net, da wir zwar nur ein­ge­schränkt und ver­dor­ben sind, aber eine Ahnung von die­sen Eigen­schaf­ten besit­zen. Da sich nach bibli­schem Ver­ständ­nis zudem Weis­heit und Ethik nicht tren­nen las­sen, ist auch die Weis­heit Got­tes eine mit­teil­ba­re Eigen­schaft Gottes.

Welch: Ist das Gehirn Schuld?

Es ist schon sehr inter­es­sant, wie man heut­zu­ta­ge alle schwe­ren Krank­hei­ten auf Funk­ti­ons­stö­run­gen des Gehirns schie­ben will und sich somit der Ver­ant­wor­tung ent­zie­hen möch­te, was eigent­lich aus dem Her­zen her­aus­kommt. Ist das Gehirn wirk­lich an allem schuld? Ist es immer berech­tigt zu behaup­ten, dass fal­sches Ver­hal­ten auf medi­zi­ni­sche Stö­run­gen zurück­zu­füh­ren sei? Depres­sio­nen, ADHS, Homo­se­xua­li­tät, Alko­ho­lis­mus, Alz­hei­mer – das sind nur eini­ge der vie­len The­men, die Dr. Edward Welch in die­sem Buch aus der Sicht der Bibel betrach­tet. Er will mit sei­nem Buch Pre­di­gern, Seel­sor­gern, Fami­li­en und Betrof­fe­nen hel­fen, in der Pra­xis mit Gewohn­hei­ten, Süch­ten und Ver­hal­ten rich­tig umzugehen.

Kapitel 9: Der allein weise Gott

Weis­heit ist die Kom­pe­tenz, das bes­te und höchs­te Ziel zu erken­nen, die Gesin­nung es zu erwäh­len, gepaart mit dem sichers­ten Mit­tel es auch zu errei­chen. (S.105) Die­se sehr schö­ne Defi­ni­ti­on gibt Packer über Weis­heit all­ge­mein zu Beginn des neun­ten Kapi­tels. Gott ist jedoch nicht nur wei­se, son­dern auch mäch­tig, denn „sein ist bei­des, Weis­heit und Macht (Dan.2.20)“. Wir kön­nen jedoch oft­mals Got­tes Weis­heit nicht ein­se­hen, da wir die­se an unse­rem Wohl­be­fin­den fest­ma­chen. Mensch­li­che Pro­ble­me emp­fin­den wir dann als Beweis für Got­tes Begrenzt­heit. Am deut­lichs­ten kön­nen wir Got­tes Weis­heit vor allem an sei­nem Umgang mit sei­nem Volk erken­nen. Er wur­de mit einem cha­rak­ter­schwa­chen Abra­ham fer­tig, so dass die­ser schließ­lich sei­ne Rol­le in Got­tes Heil­span treu erfüll­te. Bei Jakob war er in der Lage ganz ande­re Medi­zin anzu­wen­den. Auch die­sen führ­te er zum Segens­sieg. Wir soll­ten schließ­lich in der Lage sein, Got­tes Weis­heit in unse­rem Leben zu erken­nen. Mit einer dunk­len Zukunft vor uns brau­chen wir nicht zu zagen, denn Gott weiß ganz genau, was uns zum Bes­ten die­nen wird, wenn wir uns nur an Ihn klammern …

Khalil: 100 Jahre – Ein Leben für IHN

Das Buch von Essam Kha­lil, das ursprüng­lich in Ara­bisch ver­fasst wur­de, ist ein Taschen­buch von 155 Sei­ten. Es ist bereits in ara­bi­scher, eng­li­scher und nie­der­län­di­scher Spra­che erschie­nen und wur­de im Jahr 2014 in deut­scher Spra­che ver­öf­fent­licht. Aus dem Vor­wort wird deut­lich, wel­ches Ziel die­ses Buch ver­folgt: Es soll den Leser anspor­nen, sei­ne Lebens­ent­schei­dun­gen nach gött­li­chen Wer­ten zu tref­fen und sich in den Dienst für ihn hin­zu­ge­ben. Es soll Eltern ermu­ti­gen, für ihre Kin­der nicht unbe­dingt das irdi­sche Wohl und Erfolg nach welt­li­chen Maß­stä­ben zu suchen, son­dern ihnen den Wert eines hin­ge­ge­be­nen Lebens wich­tig zu machen und auch nicht im Wege zu ste­hen, wenn Gott sie beson­ders gebrau­chen möchte.

Buchrezension: Der Christ und sein Äußeres

Der Autor hat den Mut, mit die­sem Buch „ein hei­ßes Eisen“ anzu­pa­cken, das ihm sicher nicht nur Zuspruch und dank­ba­re Leser ein­brin­gen wird. Wobei es scha­de wäre, wenn das Buch nur von sol­chen gele­sen wür­de, die grund­sätz­lich die Über­zeu­gun­gen des Autors tei­len. Auch wenn ich nicht in jedem Detail den Aus­füh­run­gen zustim­men kann und ein­zel­ne Schluss­fol­ge­run­gen nicht unbe­dingt aus­ge­wo­gen und hilf­reich fin­de, so bin ich doch dank­bar für die­se Ver­öf­fent­li­chung, weil die Argu­men­te nach­voll­zieh­bar sind und auf jeden Fall zum Nach­den­ken, zum Über­prü­fen und Kor­ri­gie­ren eige­ner Stand­punk­te anre­gen kön­nen. Wohl­tu­end ist auch, dass Töws nicht in einer rich­ten­den, ver­let­zen­den Wei­se gegen­über anders­den­ken­den Lesern schreibt, son­dern sich bemüht, auch auf die Argu­men­te sol­cher Leser ein­zu­ge­hen, die aus einer ande­ren Tra­di­ti­on oder einem ande­ren Kul­tur­kreis kommen.

Der Friseur, der das Beten lernen wollte

Vor eini­gen Tagen wur­de hier schon ein Kin­der­buch von R.C. Sproul vor­ge­stellt. Heu­te möch­te ich ein wei­te­res vor­stel­len, auf wel­ches ich vor kur­zem zufäl­lig beim Stö­bern an einem Bücher­tisch gesto­ßen bin. Man stel­le sich fol­gen­de Situa­ti­on vor: Wäh­rend einer Fami­li­en­an­dacht fragt eines der Kin­der die Eltern, wie es ler­nen kann zu beten. Der Vater erzählt nun die Geschich­te, die ihm half bes­ser zu beten. Es ist die Geschich­te des Fri­seurs, Meis­ter Peter. Eines Tages hat er einen „Aus­ge­sto­ße­nen“ zum Kun­den: Die Tür öff­ne­te sich und ein neu­er Kun­de betrat den Laden. Meis­ter Peter erkann­te den Mann sofort, denn er war ein Aus­ge­sto­ße­ner. Der Kai­ser jenes Lan­de hat­te jedem eine gro­ße Beloh­nung ver­spro­chen, der die­sen Mann aus­lie­fern wür­de — tot oder lebendig!

Von einem, der zuerst nach dem Reich Gottes trachtete

Die­ses Buch war schon eini­ge Jah­re in mei­nem Regal. Bei einer Bestel­lung bei cbuch.de war es güns­ti­ger, das Buch mit dazu zu bestel­len, als den Ver­sand zu zah­len. Erst jetzt kam ich dazu es zu lesen: Vie­le Ent­wick­lun­gen, die kenn­zeich­nend für die Erwe­ckung in der Brü­der­be­we­gung sind, gehen auf Prak­ti­ken und Erkennt­nis­se von Gro­ves zurück. Als rei­cher Zahn­arzt beschließt Gro­ves (übri­gens war sein Schwa­ger nie­mand gerin­ge­res als Georg Mül­ler) zuerst 10% und spä­ter 25% sei­nes Ein­kom­mens Gott abzu­ge­ben. Aber er stellt fest, dass kein Bereich sei­nes Lebens Pri­vat­sphä­re blei­ben darf. Und alles, auch sein Ver­mö­gen, Gott geweiht wer­den muss. Somit begnügt er sich damit, mit dem nötigs­ten aus­zu­kom­men, alles ande­re gehört dem Herrn. Sein Mot­to ist: „Arbei­te hart, ver­brau­che wenig, gib viel, und das alles für Chris­tus“. 1827 soll Gro­ves der ers­te gewe­sen sein, der vor­schlug, dass kein ordi­nier­ter Pastor/Prediger anwe­send sein muss, damit die Gemein­de das Brot bre­chen darf.  Gro­ves war kei­ner, der Was­ser pre­dig­te und Wein trank. Als er 1825 das Buch „Christ­li­che Hin­ga­be“ ver­öf­fent­lich­te, konn­te jeder sehen, dass er das glaub­te, was …

Kapitel 8: Die Majestät Gottes

Wir sind moder­ne Men­schen, und der moder­ne Mensch — der doch so sehr von sei­nen eige­nen Fähig­kei­ten über­zeugt ist — hat für gewöhn­lich ein sehr klei­nes Bild von Gott. Wenn der nor­ma­le Kirch­gän­ger das Wort Gott gebraucht, denkt er meist nicht an die gött­li­che Majes­tät — von den übri­gen Men­schen ganz zu schwei­gen. Die Majes­tät Got­tes ist ein The­ma, bei dem man von zwei Sei­ten vom Hocker fal­len kann. Ent­we­der, wie das Zitat (S. 96) oben zeigt, hat man ein klei­nes Bild von Gott, so dass man denkt, Gott küm­me­re sich nicht um die Sor­gen, Pro­ble­me, Lei­den eines Men­schen. Dies sieht prak­tisch so aus, dass man auch als Gläu­bi­ger an dem ein oder ande­ren Pro­blem fast zu Grun­de geht, weil man ein­fach nicht auf die Idee kommt, Gott um Hil­fe zu fra­gen. Oder man stellt sich Gott als so majes­tä­tisch vor, dass man kei­nen per­sön­li­chen Gott mehr erken­nen kann.

39 Gründe warum du deine Ziele nicht erreichst, 12 bemerkenswerte Ratschläge

Zu Beginn des Jah­res haben wir week­­view-Zei­t­­pla­­ner ver­lost. Die Teil­neh­mer soll­ten dazu eine von zwei Fra­gen beant­wor­ten: Wel­che drei Din­ge behin­dern dich am meis­ten beim Errei­chen dei­ner Zie­le? Oder: Wel­che drei Prin­zi­pien haben dir gehol­fen, dein Leben in den Griff zu bekom­men? Die Teil­nah­me hat unse­re Erwar­tun­gen über­trof­fen. Wir haben ehr­li­che und aus­sa­ge­kräf­ti­ge Ant­wor­ten erhal­ten. Inter­es­san­ter­wei­se beant­wor­te­ten die meis­ten die ers­te Fra­ge: Wel­che drei Din­ge behin­dern dich am meis­ten beim Errei­chen dei­ner Zie­le? Wie kommt es eigent­lich, dass wir so oft wis­sen, was wir zu ändern haben? Und doch schei­tert es oft an der Umset­zung. Aus den Ant­wor­ten in den Kom­men­ta­ren habe ich eine Lis­te zusam­men­ge­stellt. Zusam­men­ge­fasst bin ich auf 40 Grün­de gekom­men, die beim Errei­chen der Zie­le im Weg ste­hen. Lies die 40 Grün­de auf­merk­sam durch und du wirst dich dar­in bestimmt schnell wie­der­fin­den. Damit du in die­sem Jahr mehr Erfolg hast, bekommst du am Ende des Arti­kels einen Rabatt­code für einen hoch­wer­ti­gen week­­view-Zei­t­­pla­­ner. So steht einer effek­ti­ven Zeit­pla­nung nichts mehr im Weg.