Monate: Februar 2015

Buchvorstellung: Biblische Seelsorge

Wenn die Evan­ge­li­ka­len die bibli­sche Seel­sor­ge nicht neu ent­de­cken und Got­tes Wort wie­der sei­ne recht­mä­ßi­ge Stel­lung als obers­ter Rich­ter der Gedan­ken und Gesin­nun­gen des Her­zens ein­räu­men, wer­den wir unser Zeug­nis vor der Welt ein­bü­ßen, und die Gemein­de selbst wird umkom­men. So ernst steht es! Die­ses weg­wei­sen­de Hand­buch der Seel­sor­ge basiert nicht auf welt­li­cher Psy­cho­lo­gie, son­dern ent­fal­tet bibli­sche Wahr­hei­ten und führt Men­schen mit ihren Pro­ble­men in die Gegen­wart Got­tes. Die fol­gen­den drei Über­zeu­gun­gen bil­den dazu die Grund­la­ge: Es gibt nur eine ver­bind­li­che Auto­ri­tät, an die Chris­ten sich wen­den kön­nen und sol­len, wenn sie ande­ren hel­fen wol­len, die Pro­ble­me ihres Lebens zu meis­tern: das Wort Got­tes. Seel­sor­ge soll inner­halb der Orts­ge­mein­de aus­ge­übt wer­den. Die Gläu­bi­gen sol­len zuge­rüs­tet wer­den, um mit bibli­scher Seel­sor­ge Ande­ren hel­fen zu kön­nen. Die Seel­sor­ge, die vie­le Gemein­den betrei­ben, zer­stört eigent­lich nur mehr, als dass sie dem Men­schen hilft. War­um? Weil man Got­tes Wort nicht mehr als die völ­li­ge Auto­ri­tät über das eige­ne Leben stellt! Man glaubt nicht mehr, dass die Bibel in jeder Lebens­la­ge, in jeder Lebens­si­tua­ti­on einem Hil­fe und Rat gibt. Das Wort …

Das andere Evangelium…

Eines Tages, es waren mei­ne ers­ten Anläu­fe, durf­te ich in mei­ner Gemein­de das Ein­lei­tungs­wort spre­chen. Ich wähl­te den Text über die Hel­den Davids und habe dies so ange­wandt, dass wir als Chris­ten immer danach stre­ben soll­ten, Got­tes Hel­den zu sein. Wie gesagt, waren es damals die mit­tel­mä­ßi­gen Anfän­ge eines sowie­so mit­tel­mä­ßi­gen Pre­di­gers … Nach dem Got­tes­dienst wur­de ich von einem Bru­der ange­spro­chen (von dem ich auch bis heu­te gro­ße Stü­cke hal­te), der mir den Text aus Gala­ter 1,6−10 vor­hielt. Das Fazit war kurz gefasst fol­gen­des: Ich habe zu sehr die mensch­li­che Ver­ant­wor­tung betont und nicht das „Evan­ge­li­um“, somit hät­te ich ein fal­sches Evan­ge­li­um ver­kün­digt. Nun, ich habe damals nicht viel wider­spro­chen, habe aber die Ermah­nung damals auch nicht ganz genau ver­stan­den. Eigent­lich geht es mir nicht um die Ermah­nung (mög­li­cher­wei­se war sie zu die­sem Zeit­punkt durch­aus ange­bracht, ich kann es jedoch so vie­le Jah­re dar­nach nicht mehr wirk­lich über­prü­fen). Es war damals nur das ers­te Mal, dass ich mit dem Vor­wurf kon­fron­tiert wur­de, dass mein Evan­ge­li­um nicht kor­rekt sei, ich ein über­aus schreck­li­cher Irr­leh­rer wäre, …

Buchbesprechung: Gescheiterte Flucht

Schle­si­en, Mit­te des 19. Jahr­hun­derts: Das ruhi­ge Leben von Ober­förs­ter Albert Grü­ning ist jäh been­det, als ein Wild­dieb den Schnee­ber­ger Forst unsi­cher macht. Das Forst­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um macht Druck: er soll den Wild­dieb schnells­tens ding­fest machen, sonst droht ihm die Kün­di­gung. Plötz­lich taucht auch noch die hüb­sche Rahel von Bre­dow auf, die eini­ge Som­mer­wo­chen im Dorf unten ver­bringt. Wäh­rend einer ihrer aus­schwei­fen­den Spa­zier­gän­ge begeg­net sie dem ein­sa­men Son­der­ling aus dem Hoch­wald, der an chro­ni­scher Übel­lau­nig­keit lei­det. Doch Rahel lässt sich von Grü­nings Knur­rig­keit nicht beein­dru­cken und erkennt, dass die­ser eine Last mit sich her­um trägt, die ihm zu schaf­fen macht. Wäh­rend die Ver­gan­gen­heit dem Ober­förs­ter immer mehr Auf­merk­sam­keit abver­langt bemerkt er gar nicht, dass er immer mehr ins Visier des Wild­die­bes gerät…