Monate: November 2014

Neu: Schwarzbrot 2015

Vielen dürften die traditionellen „Losungen“ bekannt sein, die seit 1731 von der Herrnhuter Brüdergemeine veröffentlicht wird. Im Sommer 2014 hat die Synode der Europäisch-Festländischen Brüder-Unität beschlossen, dass künftig auch gleichgeschlechtliche Partnerschaften gesegnet werden dürfen. Damit hat sich die Brüdergemeine über die eindeutigen Aussagen von Gottes Wort hinweggesetzt. In diesem Zusammenhang interessant ist ein neues Projekt der Arbeitsgemeinschaft Weltanschauungsfragen e.V. in Kooperation mit dem Lichtzeichen Verlag. „Schwarzbrot“ – ein Buch, das zukünftig jährlich erscheinen soll und als Tageslese zur Bibel gedacht ist. Das „Schwarzbrot 2015“ soll helfen, die liebende, tröstende, erbauende und mahnende Botschaft des himmlischen Vaters und Seines geliebten Sohnes als feste Nahrung aufzunehmen. In einem alten Kirchenlied von Benjamin Schmolck heißt es: „Jesus soll die Losung sein!“ Das „Schwarzbrot 2015“ will Ihnen die wunderbare Botschaft der Bibel schmackhaft machen. Dazu wünschen wir Ihnen viel Freude und Gottes Segen! Wer bisher zu den Losungen gegriffen hat, hat mit dem „Schwarzbrot“ eine nennenswerte Alternative. Zur Leseprobe und Bestellmöglichkeit: schwarzbrot-buch.de.

Evangelikale Verlage stemmen sich gegen säkulare Dominanz

Ich bezweifle, dass es eine Zeit gab, in der es dem christlichen Verlagswesen und Buchhandel wirtschaftlich besonders gut ging. Christliche Literatur ist eine Nische. Und die Tendenz scheint seit Jahrzehnten zu sein: Eine wachsende Zahl Verlage steht einer sinkenden Zahl evangelikaler Christen gegenüber. Ähnlich schlecht, wie es vor allem dem säkularen Buchhandel geht, geht es seit einigen  Jahren auch den christlichen Buchhandlungen. Zwei Buchhandels-Gruppen dominieren derzeit den christlichen Buchhandel: Die ALPHA-Buchhandlungen mit zwölf Filialen und 19 Franchise-Partnern und die Christlichen Bücherstuben mit 31 Läden. Die ALPHA-Buchhandlung GmbH hat sich zum Ende 2014 restrukturiert und dabei fünf Filialen geschlossen. Bisher war die Chrischona-Beteiligungsgesellschaft Gießen alleiniger Eigentümer der Buchhandlungen. In schwierigen Zeiten hat sich die ALPHA-Buchhandlung neu aufgestellt und zum 1. Januar drei neue Eigentümer dazu gewonnen. Die vier Eigentümer Brunnen Verlag (Gießen), der Verlag der Francke-Buchhandlung (Marburg), Kawohl-Verlag (Wesel) und die Chrischona-Beteiligungsgesellschaft Gießen beteiligen sich zu je 25 % (Quelle: Buchmarkt).

Das Timotheus-Konzept, Rubriken, Interviews und andere Dinge …

Das Timotheus-Magazin für junge Christen hat sein Heftkonzept überarbeitet und um zwei interessante Rubriken erweitert: NEU (ab 2015): Im Studierzimmer – Das Interview zur Literatur In dieser neuen und kommenden Interviewserie stellen wir interessante Personen aus dem bibeltreuen Bereich vor und erhoffen uns interessante Einblicke von jungen, aber dennoch vorbildlichen Nachfolgern Jesu. Das können junge Pastoren, Prediger, Autoren oder Kreative sein. Hier liegt der Fokus vor allem auf persönliche Nachfolge und Literatur. Was wird gelesen? Was inspiriert? Welche Bücher sind als besonders wertvoll zu erachten? Ein Experiment. Wir freuen uns schon riesig darauf. NEU (ab 2015): Kirche in Deutschland – Das Interview zu Kirche und Gemeinde Was bisher in der Timotheus etwas gefehlt hat, war eine praktische, unmittelbare und inhaltliche Anbindung an reale Gemeinden in Deutschland. In dieser Reihe beschäftigen wir uns mit Personen die reformatorische oder reformierte Gemeinden gründen oder leiten. Vielleicht auch Missionare oder Personen denen die Ortsgemeinde und universale Gemeinde Gottes gleichermaßen ein besonderes Anliegen ist. Wir erhoffen uns ganz praktische und inspirierende Einblicke. Auf das die reformatorische Bewegung in Deutschland Früchte …

Gedanken zum 25. Jahrestag des Mauerfalls

Zum 25. Jah­res­tag des Mau­er­falls hier der Ver­such eines Geden­kens aus ande­rer Sicht. Ich bin 39 Jahre alt, war also zur Wende 14, und hatte die DDR bis dahin als Hort einer wohl­be­hü­te­ten, sehr erfüll­ten Kind­heit und Schul­zeit (in der es auch Pro­bleme gab) erlebt, ohne mit dem Bekannt­schaft gemacht zu haben, was für so viele Ältere trau­ma­tisch gewirkt hatte: die DDR als Unter­drü­ckungs­staat. Von daher stehe ich die­sem Land ambi­va­lent gegen­über. Meine direk­ten, rea­len Erfah­run­gen sind über­wie­gend und über­aus posi­tiv, mit dem Ver­stand erkenne ich aber die Exis­tenz des Bösen an, ohne die­sem in sei­ner vol­len Aus­for­mung je selbst begeg­net zu sein. Es ist also ein theo­re­ti­sches Wis­sen um jenes Unrecht, wel­ches für meine Eltern wie­derum sehr real war. Nun mache ich lei­der fol­gende Beob­ach­tung: sehr viele, für die das Schlimme am DDR-System real war, erleb­ten den Wende-Moment als einen sie eupho­ri­sie­ren­den Kol­laps des Ihnen Ver­hass­ten. Die Ein­drü­cke von damals schei­nen sich aller­dings der­ar­tig „posi­tiv trau­ma­tisch“ in die Psy­che der Älte­ren ein­ge­brannt zu haben, dass sie quasi in jenem Moment gefan­gen sind wie in einer Zeit­blase …

Bolanz Verlag mit neuem Shopauftritt

Einer der am südlichsten gelegenen christlichen Verlage hat sich zum Jahresende einen neuen und ansehnlichen Shopauftritt verpasst. Der Verlag stellt sich vor: Der Bolanz Verlag und seine Buchhandlung sind ein überkonfessionelles Unternehmen. Unser Anliegen ist es die gute Botschaft des Evangeliums zu verbreiten. Wir wollen unseren Beitrag leisten die Liebe und den Frieden Gottes weltweit bekannt zu machen. Die Nächstenliebe unter den Menschen soll gefördert werden. Ansprechende Produkte, mit immer wieder neuen und kreativen Ideen, haben unsere Programmauswahl zu einer beliebten Adresse gemacht. Ob Kalender, Karten, Geschenkbücher oder Geschenkartikel, für jeden gibt es etwas zu entdecken. Wir wollen Ihr Leben, und das Ihrer Mitmenschen, mit unseren Produkten bereichern. Zur Internet-Seite des Ver­lags: Bolanz Verlag.

Buchvorstellung: Tatort Christenheit

Gott schafft Alles aus Nichts – und Alles, was Gott gebrauchen will, macht er zuerst zu Nichts. Dieses tiefsinnige Zitat stammt von Søren Kierkegaard, (* 5. Mai 1813 in Kopenhagen †  11. November 1855 ebenda), dem bekannten dänischen Theologen und Philosoph. Bis heute wird Kierkegaard unter den Evangelikalen mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Gar mancher sieht in ihm sogar den „Vater der modernen Theologie und Philosophie“. Tatsächlich hat Kierkegaard zeitlebens für das reine Christentum gekämpft. Er selber drückte das so aus:  Will einer zu mir sprechen: „Was du sagst, ist unwahr, du hast eine verwirrte fehlerhafte Vorstellung vom Christsein“, so antworte ich: „Mach mir das klar, so werde ich meine Auffassung ändern; wo nicht, natürlich keinen Tüttel.“ (…) Um ein Wort über mich selbst zu sagen: Ich bin nicht, was die Zeit vielleicht fordert, ein Reformator, auf keine Weise, auch nicht ein spekulativer, tiefsinniger Geist, ein Seher, ein Prophet, nein, ich bin – mit Verlaub – ich bin ein in seltenem Maße ausgeprägtes Polizeitalent.

Ken Ham: Wie aber werden sie hören?

Ein nach Gott suchender Mensch fragt dich, wo er anfangen soll, die Bibel zu lesen. Was würdest du antworten? Mit Matthäus, Markus, Lukas oder Johannes? Ich habe Google gefragt: „Wo soll ich anfangen, die Bibel zu lesen?“ In den meisten Suchergebnissen finde ich den Ratschlag, mit den Evangelien anzufangen. Sehr häufig wird das Markus-Evangelium vorgeschlagen. Diese und ähnliche Antworten haben Tradition. Ich bin mir sicher, viele sind durch das Lesen der Evangelien zum Glauben an Jesus Christus gekommen. Doch sollte man die obige Frage nicht besser doch anders beantworten? Gibt es nicht einen besseren Einstieg in die Bibel als die Evangelien? Ken Ham hat ein ganzes Buch für den Beweis geschrieben, dass viele Menschen heute nicht die Evangelien zuerst gelesen sollen, sondern 1. Mose, die Genesis, das Buch der Entstehung. Warum gerade dieses Buch? Ich frage lieber: Warum nimmt die Ablehnung der Botschaft vom Kreuz zu? Was ist die Ursache für die verstärkte Säkularisierung des Westens und mit ihm zahlreicher anderer Länder? Ken Ham, der viele Länder und Kulturen besucht hat, ist zu folgender Überzeugung …

Logos 6 für jeden Christen

Vor zwei Wochen habe ich hier im Blog als einer der ersten im deutschsprachigen Raum die neue Bibelsoftware Logos 6 am Erscheinungstag vorgestellt. Die (englische) Logos Community war in regelrechter Euphorie. Und wer diese Bibelsoftware kennt, wird das nachvollziehen können. Ähnlich wie beim großen Smartphone Hersteller wurde die Homepage vor der Veröffentlichung geschlossen. Man konnte dort nur lesen: „We’re busy getting something exciting ready.“ In den Stunden nach dem Startschuss von Logos 6 wurde die Homepage dann so oft aufgerufen, dass sie für viele Besucher nicht mehr erreichbar war. Jetzt sind einige Tage vergangen. Der Andrang hat sich vermutlich normalisiert. Was bleibt, ist die Begeisterung. Da ich auch im offiziellen deutschen Logos-Blog mitschreibe, hatte ich einige Tage vor dem Release die Möglichkeit, mit Logos 6 zu arbeiten. Die Begeisterung war groß und bleibt konstant auf einem sehr hohen Niveau. Heute werde ich einige Funktionen von Logos vorstellen und möchte gleich vorweg klarstellen, unter welchen Voraussetzungen ich mit dieser Bibelsoftware arbeite:

Tipp: Vater Martin (CD)

Spätestens seitdem auch das letzte Bundesland aus den Sommerferien zurück ist, weiß man: Weihnachten steht vor der Tür. Nicht, dass wir die Kommerzialisierung der Geburt Christi gut heißen wollen, aber gut ist es, an die Geburt Jesu nicht nur zur Weihnacht denken. Da fällt mir aber mein liebstes Hörspiel zu Weihnachten ein und ich war überrascht diesen Klassiker immer noch im Handel verfügbar zu finden. 1977 aufgenommen und heute noch erhältlich: Vater Martin. Hierbei handelt es sich übrigens, wie ich erst kürzlich erfahren habe, um eine Kurzgeschichte des großen russischen Dichters Leo Tolstoi. Dies überraschte mich zwar etwas, schmälert aber nicht die große Güte der Geschichte: Martin, im Dorf von allen „Vater Martin“ genannt, hat sich neuerdings verändert. Er geht nicht mehr zur Wirtschaft sondern liest lieber in der Bibel. Aber ein Wunsch wird in seinem Leben immer größer: Er möchte doch so gerne Jesus sehen und Ihm etwas Gutes tun. Dann sagt ihm Jesus im Traum, dass er ihn an Weihnachten besuchen wird. Wie so ein Besuch aussehen würde, hat wohl auch Vater Martin nicht …

Meine Lieblingsgeschichten der Bibel

Immer wieder überlegt man sich, wie man auch kleinsten Kindern das Evangelium näher bringen kann. Dabei sind interessante Kinderbücher meist hilfreich. So auch diese Reihe von 18 verschiedenen Geschichten aus dem Alten und Neuen Testament. Hierbei ist es praktisch, dass diese Geschichten nicht in einem Band verpackt sind, sondern in einzelnen Bänden. So kann meine Tochter sich jeden Abend einen neuen Band aussuchen, der dann vorgelesen wird. Sie ist erst zwei Jahre alt, aber die Illustrationen im Buch sind so lebendig, dass Sie sie bereits ansprechen und Sie diese Bücher immer gerne anschaut. Bis man mit allen Bänden durch ist, kann man wieder von vorne anfangen. Besonders gut gefällt mir an den Geschichten, dass auf eine feine Art die Anwendung der Geschichten aufgezeigt wird. Bei der Geschichte mit der entliehenen Axt (Vgl. 2 Kön. 6, 1-7) macht der Verfasser auf die Not der damaligen Prophetenschüler aufmerksam und auf die Wichtigkeit gewissenhaft mit geliehenen Dingen umzugehen. Bei einer Geschichte über David, wird auf die Vorbereitungszeit Davids zum König eingegangen, wobei eine interessante Sichtweise angeboten wird.