Monate: Oktober 2014

Buchvorstellung: Elisa

Obwohl alle 13 Bän­de der Rei­he  auf ihre Art und Wei­se zum emp­feh­len sind (vor allem bei dem unschlag­ba­ren Preis von 14,90 EUR für 13 Bän­de ein­schließ­lich Schu­ber) bin ich neu­er­dings auf die Inter­es­san­te Aus­le­gung die­ses evan­ge­li­schen Pas­tors und treu­en Zeu­gen Jesu über das Leben Eli­sas gesto­ßen. In gewohn­ter ein­fa­cher und chris­tus­be­zo­ge­ner Art stellt der Autor das Leben des gro­ßen Pro­phe­ten dar. Aus sehr seel­sor­ger­li­che und auf­merk­sa­me Wei­se wer­den Anwen­dun­gen für unser Leben gezo­gen. Busch scheut sich hier­bei auch nicht vor schwie­ri­gen Tex­ten. Typisch „Wil­helm Busch“ ist hier­bei die sehr sym­bo­li­sche Betrach­tungs­wei­se. Den Text in 2. Köni­ge 4,38−41 über die gif­ti­gen Kolo­quin­ten nimmt er zum Anlass um auf­zu­zei­gen, wel­che Fol­gen es hat wenn Pre­di­ger geist­lo­se bzw. bibel­kri­ti­sche Aus­le­gungs­prak­ti­ken üben. Er nimmt die Vor­ge­hens­wei­se Eli­sas: „Er tat Mehl in den Topf. Da war nichts Böses in dem Topf“, um sechs Aus­le­gungs­hil­fen anzubieten:

Logos 6 — Die neue Bibelsoftware

Die Logos Bibel­soft­ware ist mein täg­li­cher Beglei­ter. Wirk­lich. Im Lau­fe der Jah­re habe ich ver­schie­de­ne Bibel­soft­ware aus­pro­biert. Kos­ten­pflich­ti­ge und kos­ten­lo­se. Doch kei­ne Soft­ware hat mich auf Dau­er über­zeugt. Weder der Umfang noch die Funk­tio­na­li­tät. Und gerä­­te- und betriebs­sys­tem­un­ab­hän­gig waren sie auch alle nicht. Eine por­ta­ble Ver­si­on auf einem USB-Stick war oft die Not­lö­sung. Kei­ne davon habe ich täg­lich benutzt. Die­se Zei­ten sind jetzt zum Glück vor­bei. Seit gut 6 Mona­ten nut­ze ich inten­siv und täg­lich die Logos Bibel­soft­ware. Und heu­te bin ich extrem froh, eine Neu­ig­keit ankün­di­gen zu dür­fen: Ab sofort ist Logos 6 erhält­lich. Logos 5 war eine tol­le Soft­ware mit unzäh­li­gen Mög­lich­kei­ten für das Bibel­stu­di­um. Die Soft­ware war modern und gut struk­tu­riert. Doch mit Logos 6 kom­men zu den bereits vor­han­den Funk­tio­nen wei­te­re inno­va­ti­ve dazu. Logos 6 setzt den Schwer­punkt auf inter­ak­ti­ves Arbei­ten mit der Bibel. Dabei kom­men alle an dem Stu­di­um der Bibel Inter­es­sier­te auf ihre Kos­ten. Jeder Christ, jeder Mit­ar­bei­ter in der Gemein­de, jeder Stu­dent bis hin zum Dozent und Pro­fes­sor bekommt mit Logos 6 Werk­zeu­ge in die Hand, um die Bibel zu ver­ste­hen und ande­ren zu …

Pornographie — Endlich Frei?!

Heu­te möch­te ich die Gele­gen­heit nut­zen, ein per­sön­li­ches Zeug­nis zu erzäh­len, bei dem ein Buch eine beson­de­re Rol­le spielt. Das Zeug­nis macht deut­lich, was für ein beson­ders kaput­tes Wrack ich bin, aber es soll­te noch viel mehr deut­lich machen, wie groß mein Erlö­ser ist. Ich kom­me aus nicht christ­li­chen Krei­sen und bin nur unter einer über­aus meis­ter­li­chen Füh­rung Got­tes zum Kon­takt mit Chris­ten gekom­men (dies will ich bei einem ande­ren Anlass auch aus­führ­lich in die­sem Blog berich­ten). Eine Bege­ben­heit jedoch zur Illus­tra­ti­on: Mit knapp 10 Jah­ren ging ich zu einem Pre­di­ger, der immer wie­der mit den Leu­ten auf der Stra­ße über Chris­tus sprach, nahm mei­nen gan­zen Mut zusam­men und frag­te Ihn: „Dür­fen Kin­der auch in die Kir­che gehen?“. So fremd war mir das Chris­ten­tum. Seit die­sem Zeit­punkt war ich jedoch regel­mä­ßig Besu­cher einer leben­di­gen Bap­tis­ten­ge­mein­de im Raum Hohen­lo­he. Beson­ders ange­tan war ich von dem Frie­den, der im Hau­se des Pre­di­gers herrsch­te. Dies kann­te ich so nicht in mei­nem Heim. Nun, schnell wur­de mir auch mei­ne Ver­ant­wor­tung vor Gott bewusst, so dass ich mich mit 16 Jah­ren von Got­tes Rufen …

Weisheit erfordert Arbeit

„Was ist der Sinn des Lebens?“, „Wenn Gott gut ist, war­um gibt es so viel Böses“, wer hat die­se Fra­gen noch nicht aus dem Mun­de von Men­schen die­ser Welt gehört? Wahr­lich ein Tot­­schlag-Argu­­ment, geschickt ein­ge­setzt pariert man alle wei­te­re Fra­gen, und das Gewis­sen bleibt unge­rührt. Dabei haben bei­de Fra­gen tat­säch­lich eine berech­tig­te Wich­tig­keit. Den­noch ist das eigent­lich schäd­li­che, die Art und Wei­se wie die­se Fra­gen gestellt wer­den. Ich habe sel­ten erlebt, dass die Fra­gen wirk­lich von suchen­den Men­schen gestellt wur­den, son­dern viel­mehr von sol­chen, die die Ant­wort gar nicht inter­es­siert, nach dem Mot­to: „Sag mir erst, wozu mein Leben da ist, aber du darfst nicht mehr als zwei Minu­ten dafür brau­chen“. Ein wah­rer Sucher wür­de auch Jah­re in Kauf neh­men und die Wahr­heit zu ergrün­den. Tat­säch­lich gibt es auf schwe­re Fra­gen auch nur schwer­wie­gen­de Ant­wor­ten. Ein­fach ist sie ja, die Ant­wort die den Sinn des Men­schen erklärt. Jeder Kate­chis­mus pro­kla­miert: „Der Sinn und Zweck des Men­schen ist es, zur Ehre Got­tes zu leben“. Aber tat­säch­lich ist jedem ernst­haf­ten Chris­ten klar, dass die­ser Satz zwar schnell …

Buchvorstellung: Maliks Clique — The decision

In der Klas­se 9B geht es drun­ter und drü­ber — Malik und sei­ne vier Freun­de machen ihren Mit­schü­lern das Leben schwer. Die­ses Mal haben sie sich Olam als Opfer aus­ge­sucht. Die Cli­que nutzt jede Gele­gen­heit, um ihn zu demü­ti­gen oder zu ver­let­zen. Olam erträgt alles schwei­gend, weil er von Malik erpresst wird. Die­ser weiß näm­lich etwas über Olam, was nie­mand wis­sen darf und droht damit, es zu ver­ra­ten. Als dann ein neu­er Leh­rer die Klas­se über­nimmt, rich­ten sich die Atta­cken der Cli­que auch auf ihn. Herr Rahi­mo­nov, ein über­zeug­ter Christ, steht auf näm­lich Olams Sei­te. Er fin­det schnell her­aus, wer wirk­lich in der Klas­se für die gan­zen Strei­che und Sach­be­schä­di­gun­gen ver­ant­wort­lich ist.

Buchrezension: … und er schweigt nicht

Fran­cis Scha­ef­fer. … und er schweigt nicht. R. Brock­haus Ver­lag: Wup­per­tal, 1991 (1. Taschen­buch­auf­la­ge). 95 Sei­ten. Anti­qua­risch. Vor­sicht mit einem for­­mal-phi­­lo­­so­­phi­­schen Ansatz Es ist ange­bracht dar­an zu erin­nern, dass Fran­cis Scha­ef­fer kein Phi­lo­soph war. Also gilt es weder auf einem gewis­sen Vor­ge­hen oder Ter­mi­no­lo­gie zu behar­ren noch Scha­ef­fer nach stren­gen phi­lo­so­phi­schen Vor­ga­ben zu qua­li­fi­zie­ren. Scha­ef­fer war Evan­ge­list mit Leib und See­le; sein Erfah­rungs­schatz aus Tau­sen­den von Gesprä­chen ist nicht zu unter­schät­zen. Unter die­sen Vor­zei­chen gehe ich an die­ses Buch – Teil der berühm­ten Tri­lo­gie von Scha­ef­fer – her­an. Scha­ef­fer hat sich im Vor­wort zum Zusam­men­hang der Tri­lo­gie geäus­sert. „Gott ist kei­ne Illu­si­on“ bil­det die Grund­la­ge, die in „Preis­ga­be der Ver­nunft“ ins­be­son­de­re „auf die phi­lo­so­phi­sche von Natur und Gna­de über­tra­gen“ wird. Die inhalt­li­che „Ver­klam­me­rung“ von „The God Who Is The­re“ und „He Is The­re and He Is Not Silent“ (engl. Ori­gi­nal­ti­tel) ist wich­tig zu erken­nen. Die zen­tra­le Fra­ge des vor­lie­gen­den Buches lau­tet: “Wie kön­nen wir etwas wis­sen, und wie kön­nen wir wis­sen, dass wir etwas wis­sen?” Es geht also um die Erkenntnistheorie.

Von der Freiheit eines Christenmenschen

„Mache dich auf, Herr, und rich­te dei­ne Sache…!“ (Ps. 74), denn „der Wein­berg des Herrn wird von wil­den Säu­en zer­wühlt“ (Ps. 80). Mit die­sen Bibel­wor­ten beginnt die Bann­an­dro­hungs­bul­le gegen Mar­tin Luther. Dar­in wird allen katho­li­schen Chris­ten ver­bo­ten, Luthers Schrif­ten zu lesen, und Luther selbst wird dazu auf­ge­ru­fen, sei­ne ket­ze­ri­schen Wer­ke zu wider­ru­fen. Zu die­ser Zeit (1519) ist Luther noch immer dar­auf aus, kei­ne Spal­tung in der Kir­che zu erwir­ken und schreibt nach Auf­for­de­rung des päpst­li­chen Kam­mer­herrn von Mil­ti­tz einen Brief an Papst Leo X., den er noch als den „Aller­hei­ligs­ten Vater“ bezeich­net. In die­sem Brief erläu­tert Luther sei­ne Posi­ti­on, und legt dem Schrei­ben sei­ne Schrift „Von der Frei­heit eines Chris­ten­men­schen“ bei, die für Luther die gan­ze Sum­me eines christ­li­chen Lebens dar­stellt. Heu­te kön­nen wir sagen, dass Papst Leo X. sich etwas ent­ge­hen lies, als er dar­auf ver­zich­te­te, die bei­geleg­te Schrift näher zu betrachten.

Liebster Award: 11 Fragen, die ich gerne beantworte

Ein gro­ßes Dan­ke­schön an Vik­tor Jan­ke und an Peter Voth vom Timo­theus Maga­zin für die Nomi­nie­rung für den „Liebs­ter Award“. Elf Fra­gen habe ich von Vik­tor Jan­ke bekom­men, die ich ger­ne beant­wor­te. Bei dem Liebs­ter Award wer­den Blogs nomi­niert, die einem gefal­len. Die­se wer­den wei­ter emp­foh­len, um sie bekann­ter zu machen. Es wer­den 11 Fra­gen gestellt, um die Blo­g­­ger-Per­­sön­­li­ch­­kei­­ten bes­ser ken­nen zu ler­nen. Wei­ter unten fin­dest du die Regeln. 1. Wann hat­test du die größ­te Freu­de an dei­nem Blog? Der ers­te noch ver­füg­ba­re Arti­kel in die­sem Blog stammt aus dem Jahr 2007. Seit­dem ist viel pas­siert. In die­ser Zeit habe ich mich über neue deut­sche Blogs gefreut, aber lei­der auch immer wie­der Blog­schlie­ßun­gen mit­er­lebt. Dar­un­ter waren eini­ge sehr gute dabei. Mein Blog stand 2010 auch kurz vor einem Ende. Wäre da nicht eine E‑Mail, die ich von — mir bis dato unbe­kann­tem — Alex­an­der Rem­pel bekam. Er schrieb mir ermu­ti­gen­de Wor­te und sag­te mir sei­ne Mit­ar­beit zu. Groß­ar­tig! Dar­aus ent­stand eine gute Freund­schaft und 2012 haben wir gemein­sam einen eBook-Shop eröff­net und 2013 den ers­ten christ­li­chen eBook-Ver­­lag gegrün­det. Ich möch­te alle …

Empfehlenswerte Magazine in D/A/CH

Vor eini­ger Zeit habe ich eine Samm­lung kon­­ser­­va­­tiv-evan­­ge­­li­­ka­­ler Ver­lage aus dem deutsch­spra­chi­gen Raum ver­öf­fent­licht (Emp­feh­lens­wer­te Ver­la­ge in D/A/CH). In der nach­fol­gen­den Auf­lis­tung soll es um Maga­zi­ne in D/A/CH gehen. Wir möch­ten mit der Auf­lis­tung auf Maga­zi­ne hin­wei­sen, die wir grund­sätz­lich ger­ne emp­feh­len. Gera­de klei­nere Maga­zi­ne haben es oft nicht leicht, im gro­ßen Ange­bot evan­ge­li­ka­ler Ver­lage nicht über­se­hen zu wer­den. Es bedeu­tet jedoch nicht, dass wir hin­ter jeder ver­tre­te­nen Lehr­auf­fas­sung der auf­ge­führ­ten Maga­zi­ne ste­hen. Wir bit­ten des­halb um akti­ves Prü­fen  bei der Nut­zung der Maga­zi­ne. Wie denkt ihr über die Aus­wahl? Kennt ihr wei­tere Maga­zi­ne, die hier nicht feh­len soll­ten oder gibt es man­che, die ihr eher nicht emp­feh­len würdet?

Buchrezension: Joni & Ken – Deine Liebe schenkt mir Flügel

Du kennst Joni nicht? Bis vor Kur­zem dach­te ich noch, dass alle Chris­ten Joni ken­nen. Kürz­lich hör­te ich von Chris­ten, die noch nie etwas von Joni gehört haben. Sicher, ich war etwas über­rascht, doch ins­ge­heim wuss­te ich natür­lich, dass nicht jeder Joni kennt. Man muss Joni nicht ken­nen, doch wer ihre Bio­gra­fie gele­sen hat, wird vie­les ler­nen kön­nen. Ich wer­de Joni hier nicht vor­stel­len. Dazu müss­test du schon ihre Bio­gra­fie selbst lesen. Heu­te möch­te ich Jonis letz­tes Buch vor­stel­len mit dem Titel Joni & Ken – Dei­ne Lie­be schenkt mir Flü­gel. Wir lie­ben dra­ma­ti­sche Geschich­ten. Wir lesen ger­ne Bio­gra­fien, die span­nend wie ein Aben­teu­er­ro­man sind, nur eben von ech­ten Per­so­nen han­deln. Jonis Leben erfüllt all die­se Vor­aus­set­zun­gen. Doch die­ses Buch von Joni ist anders. Es könn­te den Unter­ti­tel tra­gen: „Denn mei­ne Kraft ist in den Schwa­chen mäch­tig“ (2. Kor 12,9). 1. Du bist Jesus Joni ist ab dem 17. Lebens­jahr quer­schnitts­ge­lähmt und Ken hei­ra­tet sie trotz­dem oder gera­de des­we­gen. Sei­ne Ent­schei­dung, sich auf die­ses her­aus­for­dern­de Leben ein­zu­las­sen, hat er nicht bereut. Als bei Joni zusätz­lich Krebs fest­ge­stellt wird, …