Monate: September 2014

Buchrezension: Biblische Prinzipien des Gemeindewachstums

Gemein­de­wachs­tum ist ein wich­ti­ges The­ma. Gera­de in unse­rer Zeit, aus­ge­rich­tet auf Erfolg und Ergeb­nisse, ist es sehr  aktu­ell. Ent­spre­chend gibt es ver­schie­dene Ansät­ze und Stra­te­gien die beschrei­ben wie Gemein­den wach­sen kön­nen. Haben wir uns schon ein­mal gefragt, wie es in der Zeit der ers­ten Gemein­den war? Damals wur­den in ver­schie­de­nen Städ­ten Gemein­den gegrün­det und Gott gab viel Wachs­tum. Wie sah das Gemein­de­le­ben zu der dama­li­gen Zeit aus? Wel­che Prin­zi­pien waren in den Gemein­den wich­tig? Wie war es mög­lich, dass inner­halb kur­zer Zeit in gott­lo­ser Umge­bung leben­dige Gemein­den ent­ste­hen konn­ten die Got­tes Evan­ge­lium ver­kün­de­ten? In sei­nem Buch „Bib­li­sche Prin­zi­pien des Gemein­de­wachs­tums“ betrach­tet Ken Fle­ming die Gemein­den aus dem Neu­en Tes­ta­ment. Ins­ge­samt sechs Gemein­den (Antio­chia, Gala­tien, Phil­ippi, Thes­sa­lo­nich, Korinth, Ephe­sus) wer­den ein­ge­hend betrach­tet und dabei die Prin­zi­pien her­aus­ge­ar­bei­tet, die für eine gesun­de, leben­dige Gemein­de wich­tig sind. Gott hat uns in sei­nem Wort alles not­wen­dige für die Nach­folge hin­ter­las­sen, auch wie sei­ne Gemein­de auf Erden sein soll. Die Gemein­den aus dem Neu­en Tes­ta­ment sind Bei­spiele für uns, von denen wir ler­nen sollen.

MySword

Vor län­ge­rer Zeit habe ich die Mäch­tig­keit der frei­en Soft­ware „The-Word“ vor­ge­stellt. Nach­dem die Soft­ware ein fes­ter Bestand­teil in mei­ner Vor­be­rei­tung für Jugend­ar­bei­ten und Pre­dig­ten wur­de, habe ich mich irgend­wann auf die Suche nach einer geeig­ne­ten App gemacht. Und ich wur­de fün­dig und nicht ent­täuscht. Zahl­rei­che Bibel­über­set­zun­gen Ähn­lich wie die „Kon­kur­renz“ für Win­dows, hat man Zugriff auf zahl­rei­che freie Bibel­über­set­zun­gen. MyS­word bie­tet prin­zi­pi­ell nur lizenz­freie Modu­le an, was natür­lich bedeu­tet, dass es nicht mög­lich ist auf Bibel­über­set­zun­gen wie die Luther 1984, Schlach­ter Edi­ti­on 2000 oder die New King James Ver­si­on zurück­zu­grei­fen. Dies ist natür­lich für jeden nach­tei­lig, der sich an die Arbeit mit einer sol­chen Über­set­zung gewöhnt hat, oder die­se in sei­ne Bibel­ar­beit ein­be­zie­hen möchte.

Buchrezension: Preisgabe der Vernunft

Fran­cis Schaef­fer. Preis­gabe der Ver­nunft: Kur­ze Ana­lyse der Ursprün­ge und Ten­den­zen des moder­nen Den­kens.  Brock­haus Ver­lag: Genf/Wuppertal, 1985. 96 Sei­ten. Anti­qua­risch. Das Büch­lein bil­det Teil I der berühm­ten „Tri­lo­gie“ Schaef­fer (Ori­gi­nal: Escape From Rea­son, 1968). Zusam­men mit „Gott ist kei­ne Illu­sion“ sowie „und er schweigt nicht“ beschäf­tigt sich Schaef­fer grund­le­gend mit dem intel­lek­tu­el­len und kul­tu­rel­len Kli­ma der zwei­ten Hälf­te des 20. Jahr­hun­derts. In Preis­gabe der Ver­nunftent­wi­ckelt er ins­be­son­dere die Sche­mata von „Natur und Gna­de“ und der „Linie der Ver­zweif­lung“. Der Zwie­spalt des moder­nen Men­schen: Etap­pen der geis­tes­ge­schicht­li­chen Ent­wick­lung Im Schnell­durch­gang durch­schrei­tet Schaef­fer die abend­län­di­sche Geis­tes­ge­schich­te. Tho­mas v. Aquin (1225 – 1274) teil­te die Welt in Gna­de (das Höhe­re) und Natur (das Nie­dere) ein. Letzt­lich ver­dan­ken wir die­sem der Renais­sance zu Grun­de lie­gen­den Welt­bild ein ange­mes­se­nes Ver­ständ­nis der Natur. Ande­rer­seits lehr­te von Aquin, dass der mensch­li­che Wil­le vom Sün­den­fall betrof­fen war, der Intel­lekt jedoch nicht. Dar­aus ent­wi­ckelte sich die natür­li­che Theo­lo­gie, die ohne Bezug­nahme auf die Hei­lige Schrift aus­kam. (Die inhalt­li­che Halt­bar­keit die­ser Gedan­ken­gänge sind sehr umstrit­ten. Ron Kubsch geht im Scha­e­f­­fer-Sam­­mel­­band „Wahr­heit und Lie­be“ näher auf die Kri­tik ein.)

Buchrezension: Die Frau des Missionars

Heu­te möch­te ich euch das Buch „Die Frau des Mis­sio­nars“ vor­stel­len. Es wur­de von ihrer Toch­ter, Pearl S. Buck, geschrie­ben und erzählt das span­nen­de Leben ihrer Mut­ter Car­rie Car­ter. Sie hat einen gro­ßen Wunsch, sie will näm­lich Mis­sio­na­rin in Chi­na wer­den. Eines Tages kommt sie ein jun­ger Mann namens Andrew besu­chen und ein paar Tage spä­ter macht er ihr einen Hei­rats­an­trag. Car­rie kann es kaum fas­sen, denn Andrew will auch als Mis­sio­nar in Chi­na tätig wer­den. Sogleich wis­sen bei­de, dass dies der Plan Got­tes für sie ist und im Jahr 1880 hei­ra­ten sie. Bald dar­auf machen sie sich auf den Weg nach Chi­na. Da Car­rie es nicht gewohnt ist mit dem Schiff unter­wegs zu sein, erbricht sie wäh­rend den Flit­ter­wo­chen unauf­hör­lich. Es ist ihr sehr unangenehm.

Rezension: David Livingstone – Verschollen in Afrika

Für den Som­mer­ur­laub habe ich mir die­ses Jahr vor­ge­nom­men, ein paar eBooks zu lesen. Mit dabei war auch die­ses Buch von Hel­mut Lud­wig. Abge­se­hen von sei­nem Lebens­en­de (er wur­de auf Knien in Gebets­po­si­ti­on tot auf­ge­fun­den), habe ich bis­her kaum etwas von David Living­stone gewusst und so half mir die­ses Buch, sein Leben ken­nen­zu­ler­nen. Der Autor hat dabei ein schnel­les Erzähl­tem­po und kon­zen­triert sich haupt­säch­lich auf die Erleb­nis­se des gro­ßen Afri­ka­mis­sio­nars. Es ist span­nend von sei­nen Aus­ein­an­der­set­zun­gen mit den Ein­ge­bo­re­nen oder dem Kampf mit einem Löwen zu lesen. Durch die zahl­rei­chen muti­gen Ent­schei­dun­gen von Living­stone wird man selbst her­aus­ge­for­dert die eige­ne Kom­fort­zo­ne zu verlassen.

Buchrezension: Gott ist keine Illusion

Fran­cis Scha­ef­fer. Gott ist kei­ne Illu­si­on. Haus der Bibel/R. Brock­haus Ver­lag: Zürich/Genf/Basel/Wuppertal, 1974. Anti­qua­risch. Die­ses Buch (engl. Ori­gi­nal­ti­tel „The God Who Is The­re“, 1968) ent­hält die wesent­li­chen Erläu­te­run­gen der christ­li­chen Welt­sicht, wie sie von Fran­cis Scha­ef­fer ent­wi­ckelt wor­den ist. Mit Ent­wick­lung mei­ne ich „in zahl­lo­sen Gesprä­chen erar­bei­tet und ver­fei­nert“. Man­che die­ser Dis­kus­sio­nen spiel­ten sich in Scha­ef­fers Haus ab, wo Men­schen aus aller Welt abstie­gen und über die Sinn­fra­ge nach­dach­ten. Ers­ter Teil: Das intel­lek­tu­el­le Kli­ma in der zwei­ten Hälf­te des 20. Jahr­hun­derts Scha­ef­fer beginnt mit der Fest­stel­lung: Die Kluft ist befes­tigt. Die ein­heit­li­chen, vom Chris­ten­tum gepräg­ten Denk­vor­aus­set­zun­gen waren ver­schwun­den. Nicht­chris­ten ver­fie­len eine Zeit lang noch der Illu­si­on opti­mis­ti­scher Ant­wor­ten, ohne nach aus­rei­chen­den Grund­la­gen zu fra­gen. Sie han­del­ten ein­fach noch nach den christ­li­chen Mass­stä­ben ohne jedoch zu wis­sen, war­um (9). Zur Grund­aus­rüs­tung gehör­te, dass man mit abso­lu­ten Mass­stä­ben rech­nen konn­te. Die­ses Abso­lu­te schloss die Anti­the­se mit ein. (Es scheint mir, dass es bei Kin­dern aus christ­li­chen Eltern­häu­sern eine sol­che Pha­se gibt. Doch die­se dau­ert in der Regel nur kurz.) Wenn wir die Ver­än­de­run­gen in den Denkvoraussetzungen – …

Buchrezension: Bleibend ist deine Treu

Das Buch „Blei­bend ist dei­ne Treu“ von Udo Vach ist aus einer Radio­sen­dung ent­stan­den, in der Udo Vach im Lau­fe einer Woche jeweils ein bekann­tes, altes, christ­li­ches Lied bespro­chen hat. Die Radio­bei­trä­ge sind ver­schrift­licht und als ein Andachts­buch her­aus­ge­ge­ben wor­den. Die aus­ge­wähl­ten Lie­der sind sehr schön. Ich kann­te nicht alle, es han­delt sich aber um alte Lie­der mit einem tie­fen Inhalt, der Zeug­nis ablegt von dem fes­ten und leben­di­gen Glau­ben der Schrei­ber. Nur sol­che Lie­der kön­nen über Jahr­hun­der­te im Lie­der­gut der Chris­ten­heit blei­ben. Udo Vach bespricht jeweils für einen Tag der Woche eine oder meh­re­re Stro­phen des Lie­des und hebt dabei bestimm­te Gedan­ken hervor.

NEU: Die Menge Lesebibel als eBook

Jeder der die­ses Blog liest, liebt Bücher! Oder? Doch die Auf­for­de­rung „NIMM UND LIES“ ist ursprüng­lich eine Auf­for­de­rung gewe­sen, die Bibel zu neh­men und zu lesen. Die ers­te Prio­ri­tät dei­ner täg­li­chen Lek­tü­re soll die Bibel sein. Und damit dir das wie­der leich­ter fällt und du in einer fri­schen Wei­se in die Tex­te der Bibel ein­tau­chen kannst, möch­te ich dir heu­te eine neue Bibel vor­stel­len. Die Bibel ist eine Bücher­samm­lung, die im Lau­fe der Zeit zusam­men ­ge­stellt wur­de. Sie ent­hält ver­schie­dene lite­ra­ri­sche Gat­tun­gen: Erzäh­lun­gen, Gedich­te, Geset­ze und Brie­fe. Doch hast du dich schon mal gefragt, war­um die Sät­ze durch­num­me­riert wur­den? Oft ste­hen Ver­s­num­mern mit­ten im Satz. War­um wer­den die meis­ten Bibeln zwei­spal­tig gedruckt und nicht ein­spal­tig wie die meis­ten Bücher?

Buchrezension: Glaubenshelden

Ich war als Kind äußerst neu­gie­rig und woll­te unbe­dingt wis­sen, was wohl alles in den Büchern mei­ner Eltern drin steht. Am meis­ten hat mich frü­her ein altes, dickes und ver­staub­tes Lexi­kon inter­es­siert. Die Bil­der der Tie­re und der Pflan­zen dar­in fes­sel­ten mich. Stän­dig muss­te mein Vater mir dar­aus vor­le­sen. Da er aber nicht immer da war und mei­ne Neu­gier immer noch nicht gestillt war, lös­te er das Pro­blem so, dass er mir kur­zer­hand das Lesen bei­brach­te. Noch vor mei­nem fünf­ten Geburts­tag konn­te ich flie­ßend lesen. Obwohl ich vie­les nicht ver­stand, stürz­te ich mich auf zahl­rei­che Bücher. Als ich älter wur­de, erin­ne­re ich mich, dass wir mal bei einem recht lang­wei­li­gen Besuch waren, der nur so lan­ge lang­wei­lig blieb, bis man mir den Bücher­schrank zeig­te. Schnell fand ich ein Buch über Hel­den, dass mich fes­sel­te. Ich war begeis­tert, das man­che Men­schen weder Tod, noch Ver­fol­gung, noch Spott fürch­te­ten. Lei­der konn­te ich das Buch damals nicht zu Ende lesen, denn wir muss­ten unse­re Gast­ge­ber wie­der verlassen.

Wenn zwei sich streiten … liest der Dritte ein Buch!

Ich las mit gro­ßem Inter­es­se die Tage­buch­ein­trä­ge von Han­ni­el Stre­bel in sei­nen bei­den eBooks Vom Glück vier Jun­gen zu erzie­hen und Fünf Jun­gen und kein Cha­os in Sicht. Die­se eBooks wol­len kei­ne typi­schen Rat­ge­ber sein. Han­ni­el Stre­bel lässt die Leser an sei­nen Erleb­nis­sen als vier- und fünf­fa­cher Vater teil­ha­ben. Die Par­al­le­len zur eige­nen Fami­lie wird man selbst zie­hen müs­sen. Wie im zwei­ten Titel ersicht­lich ist, ist Han­ni­el Vater von fünf Jun­gen. Wir haben selbst drei Jun­gen und kön­nen gut nach­voll­zie­hen, was das im All­tag bedeu­tet. Das meis­te in die­sen eBooks gilt aber auch für Eltern mit Mäd­chen. Heu­te muss­te ich an den Ein­trag 83 in Fünf Jun­gen und kein Cha­os in Sicht den­ken. Es ent­hält eine Buch­emp­feh­lung. Und bei Buch­emp­feh­lun­gen bin ich immer ganz Ohr. Der Ein­trag lautet: