Monate: Mai 2014

NEU: Himmel auf Erden

Was der christliche Glaube für Ehe und Familie bedeutet Wer wir wirk­lich sind, das zeigt sich am deut­lich­sten, wenn wir zu Hause die Woh­nungstür hin­ter uns zugemacht haben. Es äußert sich im Ver­hält­nis vor Mann und Frau zueinan­der und ihrer bei­der Ver­hält­nis zu den Kindern. Es zeigt sich da, wo uns keiner mehr zuschaut; wo wir uns gehen lassen, wo das, was wir vor den anderen ver­ber­gen, offen zutage tritt. Wenn ein Men­sch von Jesus Chris­tus wirk­lich verän­dert wird, dann wirkt sich das nir­gends deut­licher aus, als an dieser Stelle – in Ehe und Fam­i­lie. Die Erfahrung der Verge­bung und Erneuerung der Gemein­schaft wird hier am aus­drück­lich­sten sicht­bar. Durch sie kann die Ehe, wie das Sprich­wort sagt »schon ein Him­mel auf Erden« sein. Her­aus­ge­ber: Fol­gen Ver­lag, als eBook 2,90 EUR, ePub/Mobi, erhält­lich bei: ceBooks.de

Buchrezension: Der zerrissene Graf

Der Roman „Der zerrissene Graf“, ist der zweite Band der Hochwald-Saga. Das Buch lässt sich unabhängig vom ersten Band gut lesen. Die Personen und die Zusammenhänge der Geschehnisse hat man schnell begriffen. Da es sich im 19. Jahrhundert abspielt, sind anfangs einige altdeutsche Begriffe und Aussagen erstmals gewöhnungsbedürftig. Ludwig, preußischer Leutnant und Graf von Schleinitz, geht auf eine gefährliche Wette ein, um seine Spielschulden loszuwerden. Er soll über die feindliche österreichische Grenze in Uniform reiten und einen Strauß Rosen für die begehrte Valeria Mutius, Tochter seines Generals und Schwester seines angeblichen Freundes Julian, mitbringen. Es gelingt ihm tatsächlich und trotz einer gefährlichen Verfolgungsjagd schafft er es wieder zurück nach Deutschland. Auf dem Rückweg durch den Hochwald trifft er unter einem Baum auf eine schlafende, hübsche junge Frau. Er ist von diesem Anblick fasziniert und legt impulsiv den gepflückten Rosenstrauß neben ihr ab. Nach einem kurzen Aufenthalt in dem Forsthaus des Hochwaldes lernt er die junge Frau näher kennen.

Der Mann, der Donnerstag war – Eine Nachtmahr

Gilbert K. Chesterton. Der Mann, der Donnerstag war. Eine Nachtmahr. Ca. 176 Seiten. Kostenloser Download (Kindle-Format.) Politsatire im Albtraumformat Chesterton ist im deutschen Sprachraum vor allem wegen seiner Detektivgeschichten von Pater Brown bekannt geworden. Fast ebenso berühmt ist sein Buch „Der Mann, der Donnerstag war“. Es handelt sich um eine Politsatire, in die schwülstigen Beschreibungen eines Albtraums verpackt. Ob  ein glutroter Sonnenuntergang auf einem Londoner Platz, ein üppiges Mahl in einer herunter gekommenen Taverne oder ein Duell auf einer Blumenwiese in Frankreich – die sorgfältige, ältliche deutsche Übersetzung tat bei mir das ihre, um lustvoll  beim Lesen zu bleiben.

Wer hat schon wieder die Milch gestohlen?

Vor einiger Zeit ist das erste Buch mit Spurgeon-Geschichten für Kinder erschienen (Wie eine Spinne das Leben eines Mannes rettete). Offenbar war es so erfolgreich, dass der Verlag auch einen zweiten Band veröffentlicht hat. Der Autor Tony Hutter hat in diesen Büchern interessante Geschichten aus Spurgeons Leben gesammelt und kindgerecht aufgearbeitet. Die Geschichten sind angemessen kurz gefasst und sind so als Andachten für den Morgen, für zwischendurch oder vor der Nacht gut geeignet. Es sind Geschichten über die Taten Gottes, Gebetserhörungen und die Nachfolge. Die Kinder werden in das Geschehen integriert, denn es werden Fragen gestellt, die zum Mitdenken anregen. Außerdem wird in jeder Geschichte ein Bibelvers zitiert und erklärt.

ICH BIN – Zentrale Worte Jesu neu entdeckt

Für manche von uns fällt der Zugang zu den „Ich bin-Worten“ Jesu Christi schwer. Wie meint Jesus das, wenn er beansprucht das Brot des Lebens zu sein – oder die Tür? Wiersbe schafft in diesem Buch einen leichteren Zugang zu den sieben „Ich bin“-Statements von Jesus und vermittelt ganz „nebenbei“ viel gesunde biblische Lehre. Warren W. Wiersbe hat bereits über 160 Bücher geschrieben. Und weil ich hier und da schon einige Empfehlungen für seine Bücher gelesen habe, war ich gespannt und erfreut, nun dieses Buch lesen zu können. Das Buch beginnt mit einigen Worten zur Selbstoffenbarung Gottes an Mose und verbindet sie mit zehn weiteren Konkretisierungen dieses Namens im Alten Testament. Allein diese Namen sind schon sehr spannend! Gottes Name „ICH BIN“ ist nach Wiersbe auch der Name seines Sohnes Jesus Christus! Damit verknüpft er den Einstieg des Buches ins Alte Testament mit dem Neuen und kommt auf sein Kernanliegen zu sprechen.

Buchrezension: Erfahrungen mit Gott in Krieg und Wiederaufbau

Den evangelischen Pfarrer Wilhelm Busch werden viele kennen. Doch wer ist Pfarrer Friedrich Hauß? Sie waren Zeitgenossen und vielleicht kannten sie sich auch persönlich. Zumindest gehörten beide zum Arbeitskreis der Bekenntnisbewegung „Kein anderes Evangelium“. Im Verlag Linea ist eine Autobiografie von Friedrich Hauß erhältlich. Es ist ein kleines Buch über einen großen Glauben. Friedrich Hauß (1893–1977) ist der Sohn eines gläubigen Pfarrers. Er hat bewusst miterlebt, wie sehr sich sein Vater nach einer gläubigen Gemeinde sehnte. Gefunden hat er sie in der Doppelgemeinde Spöck-Staffort. Nach dem Theologiestudium und in den Wirren des 1. Weltkrieges kam in den bangsten Stunden seines Lebens der Friede Gottes in sein Herz durch das Wort des Herrn: „Das Blut Jesu Christi, des Sohnes Gottes, macht dich rein von aller Sünde.“ Es war für Friedrich ein Vorrecht, im Jahr 1919 in der Gemeinde seines Vaters zum Pfarrer ordiniert zu werden. Friedrich war dankbar für seine gläubigen Eltern und diese Segenslinie wollte er fortsetzen. Er beginnt das Buch mit der bemerkenswerten Aussage: Die Anfänge unseres Lebens liegen bei unseren Vätern. Die Segenslinien …

Verlosung: 3 x Familie – der Ort, an dem du verstanden wirst *BEENDET*

Der Verlag CMV fällt mir regelmäßig mit wertvollen Neuerscheinungen auf. Eben neu veröffentlicht hat der Verlag ein Buch über den Weg zu gesunden Beziehungen innerhalb der Familie. Der Autor Wayne A. Mack hat hiermit ein Buch zu einem Thema verfasst, über das eher selten geschrieben wird.  Wir empfehlen und verlosen drei Exemplare von Familie – der Ort, an dem du verstanden wirst. Warum wachsen manche Familien immer enger zusammen, während andere sich auseinander leben? Als Ehemann, vierfacher Vater und Familienseelsorger weiß W. Mack, was eine Familie gut funktionieren lässt. In diesem Buch bietet er biblische Einsichten und praktische Weisheiten für zwei elementare Bereiche des Familienlebens: Kommunikation und Konfliktbewältigung. Das Buch weckt neue Hoffnung und zeigt klare Richtung. Es ist eine Hilfe für jeden, der am Bau einer starken Familie zur Ehre Gottes interessiert ist. Teil­nah­me­be­din­gun­gen: Auf­gabe: Nenne dei­nen Lieblingsautor. Unter allen Ant­wor­ten wer­den 3 Exem­plare verlost. Teil­nah­me­schluss: 16. Mai 2014, 23.59 Uhr Ver­sand kann nur an deut­sche Adres­sen erfolgen.

Ketzer: Ein Plädoyer gegen die Gleichgültigkeit

Gilbert Keith Chesterton. Ketzer. Ein Plädoyer gegen die Gleichgültigkeit. Insel: Berlin, 2012. 263 Seiten. Euro 9,99. Das Interesse am Buch … befiel mich unmittelbar nach der Lektüre der Pater Brown-Geschichten. Wenn ich Chesterton lese, beschleicht mich ein Heimatgefühl. Dieses ist schwierig zu beschreiben, es ist eine Mischung aus Wohlgefühl und Vertrautheit, Anregung und Irritation. Wie bei anderen Werken las ich im ersten Anlauf einen Teil, um es später wieder hervorzuholen und fertig zu lesen. Mittlerweile geht es mir so, dass ich nach einer Reihe anderer Werke plötzlich denke: „Jetzt muss ich wieder einmal etwas von  Chesterton lesen.“ Das Buch gehört sicherlich zur engen Auswahl an Werken, die ich lebenslang immer wieder einmal hervorhole. Um was geht es? Chesterton schrieb die zwei Werke „Orthodoxie“ und „Ketzer“ in enger Verbindung. Wie er im Vorwort zu „Orthodoxie“ erwähnt, warfen ihm seine Gegner vor, in „Ketzer“ nur GEGEN Dinge geschrieben zu haben. Er solle doch nun erklären, wofür er einstehe. Das Buch lebt von der „Kraft, nicht mit anderen übereinzustimmen“ (246).

Gedanken über den Umgang mit der Zeit

Zeit ist begrenzt und kostbar – das wissen wir. In der Wirtschaft werden deswegen ganze Systeme geschaffen, die bei der optimalen Nutzung der Zeit helfen sollen. Auch im Privatleben planen und organisieren wir viel um die Vielzahl an Aktivitäten kompakt unterzubringen. Es werden viele Methoden und Techniken angeboten um die Zeit noch besser zu nutzen. Als ich auf das Büchlein „Gedanken über den Umgang mit der Zeit“ gestoßen bin war ich neugierig: Was schreibt ein christlicher Autor zu diesem Thema? Nennt er Zeitmanagementstechniken? Wie stützt er seine Aussagen auf die Bibel? Auf gezielte Techniken wird in diesem Büchlein nicht eingegangen, stattdessen konzentriert sich John Grant auf eine geistlich-biblische Betrachtung. Er unterstreicht dass Zeit vergeht und begrenzt ist, so wie auch unser Leben. Zeit ist ein von Gott gegebenes Gut, das wie als Haushalter klug verwalten sollen. Gott wird von uns Rechenschaft fordern für den Umgang mit der Zeit. Es gibt dabei keine unnötige Zeit, Gott sieht jeden Tag.