Monate: April 2014

Logos Bibelsoftware bald in Deutsch

Brauchen wir eine weitere deutsche Bibelsoftware? Ja und nein. Nein, weil es bereits gute kostenlose Programme und interessante kostenpflichtige Software mit verschiedener Ausstattung für den Desktopbereich gibt. Eine weitere Bibelsoftware für den PC oder Mac wäre nicht nötig. Und auch auf mobilen Geräten kann man mit der YouVersion verschiedene deutsche Bibelübersetzungen bequem lesen. Doch Logos ist mehr als nur eine weitere Bibelsoftware. Wer die Funktionalität, den Umfang, die plattform- und geräteübergreifende Anwendungen von Logos gesehen hat, der wird mir wahrscheinlich zustimmen: Ja, wir wollen die Logos Bibelsoftware auf Deutsch haben. Noch sind die Software und die meisten Ressourcen  in englischer Sprache. Doch das wird sich in Kürze ändern. Es gibt bereits ein deutsches Forum, eine deutsche Facebook-Seite und es wird auf Deutsch getwittert. Die einfache Version der App kann HIER kostenlos heruntergeladen werden. In der iPad-App sind zum Start bereits einige Bibeln und Bücher integriert. Man kann also sofort anfangen zu lesen und zu studieren. Am meisten fasziniert mich, dass meine Bibliothek und meine Anmerkungen und vieles mehr mit allen Geräten synchronisiert werden. Hier ein …

Gedanken zu »Noah«, der Kinofilm

Manche Leser dieses Blogs werden sich wenige Gedanken darüber machen, ob sie den aktuellen Kinofilm »Noah« ansehen oder nicht. Für diese Leser ist der heutige Artikel nicht gedacht. Die nachfolgenden Gedanken richten sich an die Leser, die sich den Film anschauen möchten oder unentschlossen sind. Wir veröffentlichen mit freundlicher Genehmigung des Betanien Verlags. Derzeit läuft im Kino der Film „Noah“, eine Adaption der biblischen Sintflutgeschichte. Wie viel davon ist biblisch und wie viel nicht – und wie problematisch ist das? Hier einige zusammengefasste Infos, die ich verschiedenen Rezensionen entnommen habe:

Buchrezension: Ich gebe dir mein Herz

In dem Buch „Ich gebe dir mein Herz“ geht es um das Thema: „Eine junge Frau nach dem Herzen Gottes zu werden“. Dieses Buch enthält 15 Kapitel und wird  wie zu einer Freundin geschrieben. Die Autorin nennt viele Beispiele aus der Bibel und lässt eigene Erfahrungen als Mutter von zwei Töchtern hineinfließen. Die Themen sind einfach und genau beschrieben. Im Anhang sind jeweils drei Aufgaben, die man tun könnte und Bibeltexte zum Nachschlagen, Nachlesen und Nachdenken. Das Buch ist für Teens und Jugendliche gedacht, doch wer noch nicht lange Christ ist, wird davon ebenfalls profitieren.

Buchrezension: Lukas und das Känguru

Das Kinderbuch Lukas und das Känguru macht den Leser durch den außergewöhnlichen Titel  neugierig. Es besteht aus elf Kurzgeschichten. Zu jeder Geschichte gibt es eine schöne Illustration, die für die kleinen Leser und Zuhörer besonders interessant ist. Außerdem ist das Buch in einer großen Schriftgröße gedruckt und eignet sich somit auch sehr gut für Erstleser. Die realistischen und aus dem Alltag entnommenen Geschichten zeigen, wie wir uns als Christen in unserem Umfeld richtig verhalten sollen. Der Glaube an Jesus Christus und die christlichen Werte werden in diesem Buch mit kleinen Beispielen verdeutlicht. Viele dieser Geschichten enden mit einem Vergleich aus der Bibel. Lukas erlebt viele tolle Dinge. Zu den Erlebnissen, die er besonders mag, zählt natürlich sein Geburtstag mit der dazugehörigen Feier. Dazu hat er einige Freunde eingeladen. Als ihm Anna nur eine Tafel Schokolade schenkt, ist er zuerst enttäuscht. Aber als ihm sein Vater am Abend erklärt, dass Annas Vater arbeitslos ist und dass eine Tafel Schokolade für die Familie ein wertvolles Geschenk ist, ist Lukas einsichtig und auch für diese scheinbar kleine Gabe …

Buchrezension: Mein Weg zum Ziel

Was ist biblischer Glaube? Und was bedeutet es: Das Glaubensleben eines Kindes Gottes? In Heinz Flocks Leben spielten diese Fragen eine wichtige Rolle. Nach dem er sich kurz an die Kriegszeiten, seine Jugendzeit – sein Leben ohne Gott – erinnert, berichtet er wie er zum Glauben fand, und was dieser Glaube für eine Bedeutung für ihn bekam. In seinem Leben beschäftigten ihn weitere Fragen: Wie entsteht Glaube? Und wie wirkt er? Er berichtet wie er durch das Studium in der Bibel Antworten auf diese Fragen bekam und wie er durch Berichte aus der Bibel die Einzigartigkeit des Glaubens zu verstehen lernte. Dies aber insbesondere auch dadurch, weil er selbst erfahren durfte, wie sich das Wort Gottes in seinem Leben nachweislich erfüllte. In seinem Buch zeigt er dem Leser, wie er all die Jahre die er lebte immer mehr und mehr die Einsicht in Gottes Wort bekam und wie dieses Wort – Gottes Information an uns – ein Schatz für ihn wurde.

Es gibt Wichtigeres als das Netz

Ron Kubsch von theoblog.de findet, dass der „digitalen Welt zu viel Aufmerksamkeit geschenkt“ wird. Recht hat er und hat neun Empfehlungen für den Umgang mit Smartphones & Co formuliert: (1) Ziehe das Gespräch von Angesicht zu Angesicht dem digitalisierten Austausch vor, insofern das möglich ist. (2) Verzichte beim realen Gespräch auf die gleichzeitige Nutzung digitaler Geräte. Deine „Spielzeuge“ haben die Aufmerksamkeit, die du deinem Gesprächspartner schuldest, nicht verdient. (3) Die Art und Weise, wie du deinen Tag beginnst, entscheidet über den Tagesverlauf mit. Wenn du gleich nach dem Aufwachen deine E-mails checkst oder die Kontostände prüfst, holst du dir den Stress zu früh ins Herz. Versuche, die kostbare erste Stunde mit wichtigeren Dingen zu füllen. Ich habe gute Erfahrungen mit fortlaufender Bibellektüre und einer Gebetszeit mit Dank– und Fürbitten gemacht. …weiterlesen bei www.theoblog.de

Buchrezension: Liebevoll leben

„Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, …“. Die schöne alte Liebe, von der wir so gerne reden… Wer kennt sie wirklich, weiß wie sie konkret aussieht? Wir können diese Definition der Liebe aus dem 1. Korintherbrief Kapitel 13 mit ihren vielen Eigenschaften schnell durchlesen. Doch Wayne A. Mack hat mit „Liebevoll leben“ ein tolles dickes Buch dazu geschrieben! Mack hat alle 15 Facetten der Liebe, die Paulus in 1. Korinther 13,4–7 nennt, unter die Lupe genommen. In beeindruckender Weise breitet er sie vor uns aus. Los geht es mit der Erklärung der von Paulus verwendeten griechischen Worte. Dann wird anschaulich aufgezeigt, wie diese Liebe aussieht und wie sie nicht aussieht (z.B. Bescheidenheit und Prahlerei). Dem Autor gelingt es dabei, nicht oberflächlich zu bleiben, sondern zahlreiche konkrete Alltagssituationen aufzugreifen und Anwendungen zu finden.

Buchrezension: Das erste Lernfeld der Mission (englisch)

Thomas K. Johnson. The First Step in Missions Training. How our Neighbors are Wrestling with God’s General Revelation. VKW: Bonn, 2014. 145 Seiten. Kostenloser Online-Download. Ich kann mich gut an die Vorlesung mit Thomas Johnson erinnern. Er sass auf dem Pult und las aus seinem Manuskript vor. Alle hörten aufmerksam zu. Die Doktoranden aus verschiedenen Kontinenten waren voll dabei. Es betraf alle im Raum. Um was ging es? Es ging um die Frage: Was ist das erste Lernfeld für die Mission? Nein, es ist weder singen, schwimmen noch Dauerwandern, wie es der Apostel Paulus unter Beweis stellen musste. Ein humorvoller Auftakt für ein tiefschürfendes Buch. Johnson will neues Licht auf Römer 1 und 2 werfen, und zwar – das mag erstaunen – gerade im Hinblick auf die Mission. Dies soll vor der doppelten Falle bewahren, entweder auf die Seite des theologischen Liberalismus oder die der ungesunden Weltflucht zu kippen. Beide Reaktionen sind so verständlich wie unglücklich angesichts der nominellen Übermacht der säkularen Umgebung (14).

Buchrezension: Der zerrissene Graf

Der zweite Band der Hochwald-Saga ist noch spannender und besser geschrieben als der erste Band. Mit seinen fast 600 Seiten, ist das Buch schon recht dick, deshalb habe ich die eBook-Version auf dem iPad gelesen. Ich muss sagen, es war sehr angenehm darauf zu lesen. Es liegt nicht so unhandlich und schwer auf der Hand wie ein Buch und außerdem musste ich mir nicht immer wieder neue Lesezeichen suchen (ich verlege sie dauernd…). Während ich das Buch las, kam mir der Gedanke, dass das Cover sehr wenig über den Inhalt der Geschichte aussagt. Es hätte meiner Meinung nach ansprechender und spannender gestaltet werden können und würde dennoch dem Inhalt des Buches gerecht. Ich achte eigentlich sehr auf das Cover und wenn mir das nicht gefällt, dann lese ich das Buch meistens auch nicht. Aber ich fand den ersten Band der Hochwald-Saga ganz gut, und da wollte ich den zweiten auch lesen – ich habe es nicht bereut!