Monate: Januar 2014

Gott macht glücklich – und andere fromme Lügen

Erstmals als Autoren bemerkt habe ich Markus Spieker durch seine Bücher Glauben: Mehrwert in heftigen Zeiten und faithbook : Ein Journalist sucht den Himmel. Mit Leidenschaft verteidigt der Autor und Journalist in diesen Büchern den Glauben an Gott in ungläubigen Zeiten und lenkt den Blick des Christen zum himmlischen Endziel. In eine ganz andere Richtung schreibt Spieker in seinem provokant titulierten Buch Gott macht glücklich und andere fromme Lügen. Wie der Titel schon vermuten lässt, geht es nicht um Apologetik oder den Himmel, sondern um kleinere und größere Abgründe im Leben mancher Christen. Fünf „Mythen“ nimmt er sich zur Brust und legt sich mit vielen populären Ansichten an. Mythos 1: Gott macht glücklich. Dass das Leben mit Gott nicht immer eitel Sonnenschein bedeutet, dürfte jeder Nachfolger von Jesus Christus bereits selbst erfahren haben. Trotzdem haben Verkündiger einer der zahlreichen Varianten des Wohlstandsevangeliums regen Zulauf und dieser nimmt durch das Wachstum charismatischer Gemeinden in Deutschland eher noch zu. Spieker führt Beispiele an und bedient sich dabei vorwiegend im amerikanischen Raum.

Durch viel Trübsal

Spurgeon berichtet immer wieder von den tiefen Gewissensbissen, die ihn als Teenager und Jugendlichen plagten: Mein Herz war Brachland, mit Unkraut bedeckt, aber eines Tages kam der große Bräutigam und begann, meine Seele zu pflügen. Er kam mit zehn schwarzen Pferden, er benutzte eine scharfe Pflugschar und zog tiefe Furchen. Die schwarzen Pferde, das waren die zehn Gebote, und es war die Gerechtigkeit Gottes, die meinen Geist wie eine Pflugschar aufriss. Ich war verdammt – hoffnungslos, hilflos – ich dachte, ich stünde direkt vor der Hölle. Dann kam eine neue Zeit des Pflügens in eine andere Richtung. Denn als ich das Evangelium zu hören begann, tröstete es mich nicht. Ich wünschte wohl, daran Teil zu haben, aber ich fürchtete, eine solche Gnade komme für mich nicht in Frage.  Die auserwähltesten Verheißungen Gottes blickten mich finster an, und seine Drohungen donnerten auf mich herab. Ich betete, fand aber keine Antwort des Friedens. Dieser Zustand hielt lange an. Es quälte Spurgeon zutiefst, dass er keinen Frieden mit Gott finden konnte. Seine tiefen Erfahrungen waren für sein geistliches …

3L Verlag mit neuem Online-Shop

Der 3L Verlag veröffentlicht Bücher „anerkannter und namhafter Autoren aus den letzten 400 Jahren“. Zum neuen Jahr hat der Verlag seinen Online-Shop überarbeitet und bietet wertvolle Inhalte in gutem Design an. Ein Auszug aus der Zielsetzung von 3L: Als christlicher Buchverlag verstehen wir uns als Diener der Gemeinde Jesu. Es ist unser Bestreben, biblische Lehre auf verständliche Weise zu vermitteln und dabei Hilfestellung zu geben, diese ganz praktisch im Alltag umzusetzen. WAS ZEICHNET EIN  3L-BUCH AUS? Es muss sich um ein Buch handeln, dass es wert ist publiziert zu werden – unabhängig davon ob es aus kommerzieller Sicht erfolgreich sein wird. Es muss einer genauen theologischen und lehrmäßigen Überprüfung standhalten. Es muss ein praktisches christliches Leben fördern. Es sollte in seiner Anwendung  auch noch in späteren Jahren genauso relevant sein wie heute. Es sollte in seiner Ausführung inhaltlich und äußerlich von guter Qualität sein.  Zur Internet-Seite des Ver­lags: 3L Verlag.

Eintracht oder Zwietracht

Über Richter 19-21 werden wohl nur wenige Leser einmal einen Vortrag oder eine Bibelarbeit gehört haben. Die ausführliche Schilderung der grausamen Ereignisse im Volk Israel zur damaligen Zeit vermutet man nicht in der Heiligen Schrift – und doch sind sie von Gott inspiriert und enthalten wichtige Warnungen und Lektionen für das Verhalten Einzelner und ganzer Gemeinden in einer Zeit der Oberflächlichkeit, der Weltförmigkeit und des Individualismus. Genau diese nicht leicht zu verstehenden Kapitel hat der Autor in diesem Buch sehr sorgfältig und verständlich ausgelegt. Auch wenn sich seine praktischen Anwendungen und selbstkritischen Bezüge in erster Linie auf einen besonderen Kreis von Gemeinden beziehen, sind sie doch für jeden Leser wichtig und nachdenkenswert, der die Bildersprache des Alten Testamentes schätzt und das aktuelle, aber leider auch notvolle Thema „Einheit und Gemeinschaft“ noch nicht frustriert beiseite gelegt hat.

Eine Plauderei über Kommentare

In Lectures to my Students, – einer Sammlung von Vorlesungen, die Spurgeon an seiner Bibelschule hielt – stellt er im letzten Kapitel des Buches die Bibelkommentare vor, die er am nützlichsten fand. Da erstens alte Kommentare wieder neu aufgelegt werden, zweitens immer mehr Texte online zugänglich werden und drittens, es auch umfangreiche Module für theWord gibt, möchte ich seine Empfehlungen vorstellen, die er selber in dieser Reihenfolge empfohlen hat. Zuvor jedoch noch einige Zitate von Spurgeon über Bibelkommentare im Allgemeinen: Wenn man fähig sein möchte, die Heilige Schrift zu erklären (…) wird es euch notwendig werden, mit einigen Kommentatoren der Bibel bekannt zu werden: Sicherlich seit ihr nicht solche Besserwisser, die denken und sagen, dass man die Heilige Schrift erklären kann, ohne auf die Arbeit von Theologen und Gelehrten zurückzugreifen, die vor euch in dem Feld der Auslegung gearbeitet haben. Wenn ihr doch solcher Meinung seit, dann bleibt auch darin, denn ihr seit der Mühe einer Widerlegung nicht wert: Denn es scheint doch recht seltsam, dass die Menschen, die ständig davon reden, was der Heilige …

Post von Graf Moderthal

Viele Leser werden dankbar sein, dass dieses einige Jahre vergriffene Buch nun wieder neu aufgelegt wurde. Spannend geschrieben, sollte dieses aktuelle, an- und aufregende Buch jeder Christ lesen. Aber auch aufgeschlossenen Außenstehenden könnte es einen heilsamen Schrecken einjagen und sie zum Nachdenken bringen. Worum es geht: Graf Moderthal, ein Dämon oberer Rangordnung, schreibt seinem Unterteufel Qualob Briefe, die gezielte Instruktionen enthalten, wie er J. Fletcher, einen ganz normalen Familienvater, der Tag für Tag durch sein Leben stolpert, davon abhalten kann Christ zu werden. Nachdem er seine Bekehrung nicht verhindern konnte, versucht er ihn zumindest an der konsequenten Nachfolge zu hindern und ihn zur Sünde zu verführen.

…im Vertrauen auf Gott

Fassungslos muss die 18-jährige Irene zusehen, wie Onkel Max ihre Bibel unter Hohngelächter in den Ofen wirft. Die Bibel ihrer Mutter war das Einzige, woran ihr Glaube wie ein dünner Faden hing. Warum lässt Gott das zu? Abends weint sie sich verzweifelt in den Schlaf. Doch am nächsten Tag geschieht vieles, was Irene Mut schöpfen lässt und sie flieht aus dem Haus ihres Onkels. „…Ich wage es im Vertrauen auf Gott“, schreibt sie zum Abschied noch schnell auf einen Zettel. Diese Worte ärgern Onkel Max maßlos. Er setzt alles dran, Irenes Flucht zu verhindern, um ihr damit zu beweisen, dass es keinen Gott gibt. Wird Irene dem Fangnetz der DDR-Bahnpolizei entkommen?

C.H. Spurgeon und die Taufe

Spurgeon kam aus einem Hause, in dem er von seinem Großvater, der ein unabhängiger Pastor war, als Kind getauft wurde. Dennoch nahm er als 16-jähriger nochmals die Glaubenstaufe an. Viele Ursachen führten zu dieser Entscheidung. Eine davon liegt in einem Gespräch Spurgeons mit einem anglikanischen Priester (man beachte, dass Charles zu diesem Zeitpunkt erst 11 Jahre alt war): Geistlicher: Wie ist dein Vorname? Spurgeon: Charles. G: Wer gab dir diesen Namen? S: Das weiß ich leider nicht so genau. Ich kenne keine Taufpaten, die jemals etwas für mich getan hätten, denn ich habe keine. Vermutlich haben mir meine Eltern diesen Namen gegeben (…). G: Du bist also nie richtig getauft worden? S: O doch, Sir, ich bin getauft! Mein Großvater hat mich in dem kleinen Zimmer getauft, und er ist doch ein Pastor. Also weiß ich, dass er es richtig gemacht hat. G: Aber du hattest damals weder Glauben noch Buße und hättest folglich nicht getauft werden dürfen! S: Warum, das hat doch damit nichts zu tun! Alle Kinder sollten doch getauft werden. G: Woher …

Wie Gott durch eine Schneewehe rettete

Wie Gott durch eine Schneewehe rettete von Joel R. Beeke und Diana Kleyn ist der dritte Band der Buchreihe Auf Fels gebaut. Dieser Band enthält eine Sammlung verschiedener Andachtsgeschichten und ist in zwei Themenbereiche gegliedert: Der 1. Teil heißt „Dramatische Rettungsaktionen“ und der 2. Teil „Gott ehren“. Die Autoren geben am Anfang des Buches eine Erklärung ab, wie man das Buch am besten verwenden sollte, was für Eltern oder auch Kindergruppenleiter bei der Auswahl einer geeigneten Andachtsgeschichte sicher hilfreich ist. Außerdem sind die Geschichten in kurze, mittlere und lange Geschichten aufgeteilt und entsprechend gekennzeichnet. An jede Geschichte schließen sich eine Frage und eine passende Bibelstelle an, was den Einstieg in ein Gespräch mit den Kindern erleichtert. Außerdem hilft es, die gelesenen Geschichten, die teilweise doch recht weit vom Alltag der heutigen Kinder entfernt sind, auf ihr eigenes Leben anzuwenden. Dadurch bleiben sie nicht einfach interessante Begebenheiten, die vor langer Zeit passiert sind und nichts mehr mit uns zu tun haben. Vielmehr helfen die Fragen und Denkanstöße den Kindern wichtige geistliche Wahrheiten zu begreifen.

Schatzsucher … eine verblüffende Entdeckung

Dieses Buch des bekannten Wissenschaftlers ist recht ungewöhnlich zusammengestellt: Der erste Teil enthält eine anschauliche Auslegung des Gleichnisses vom „Schatz im Acker“, mit dem Ergebnis, dass es nichts Lohnenderes und Erstrebenswerteres gibt als den himmlischen „Schatz“. Es folgt ein Teil mit fünf Kapiteln über den Himmel selber, in dem W. Gitt anhand vieler Bibelstellen und persönlicher Begegnungen zeigt, wie schön und spannend es wohl im Himmel sein muss – im Reich des gütigsten und liebevollsten aller Herrscher. Ein dritter Teil ist eine Zusammenstellung verschiedener interessanter Erlebnisse, die auch meist mit der Suche oder der Ablehnung des Himmels zu tun haben. Und der große letzte Teil, der über die Hälfte des Buches ausmacht, enthält zehn Zeugnisse von Menschen, denen der Autor durch seine Vortrags- und Reisetätigkeiten begegnet ist. Ganz unterschiedliche Menschen aus Europa beschreiben darin, wie sie Jesus begegnet sind und dadurch verändert wurden: