Monate: Dezember 2013

Neu: christlicher eBook-Verlag Folgen Verlag

In den letz­ten Mona­ten haben Edu­ard Klas­sen und ich gemein­sam an der Grün­dung eines eBook-Ver­­lags gear­bei­tet und haben vor weni­gen Tagen unse­re ers­ten eBooks im Fol­gen Ver­lag ver­öf­fent­li­chen kön­nen. Wer steht hin­ter “Fol­gen Ver­lag”? Der Fol­gen Ver­lag besteht aus einem Team jun­ger Chris­ten mit kon­­ser­­va­­tiv-evan­­ge­­li­­ka­­len Über­zeu­gun­gen. Wir lie­ben Bücher und haben kei­ne Zwei­fel, dass es Bücher aus Papier “immer” geben wird. Aber wir sind über­zeugt, dass eBooks Vor­tei­le gege­ben­über dem gedruck­ten Buch haben, die sie zu einer wert­vol­len Ergän­zung machen. Eini­ge Vor­tei­le möch­ten wir hier anfüh­ren. eBooks erfor­dern kei­nen Platz im Bücher­re­gal eBooks sind schnell und 24 Stun­den am Tag erhält­lich die Schrift­größe kann der Seh­fä­hig­keit müh­e­los ange­passt wer­den es fal­len kei­ne Ver­sand­kosten an eBook-Lese­­ge­rä­­te sind leicht und kön­nen bequem trans­portiert wer­den, ger­ade auf Rei­sen und unter­wegs ein gro­ßer Gewichts– und Raum­vor­teil eBooks sind gün­stiger als das gedruck­te Buch

Neue Andachtsbücher für 2014

In den letz­ten Wochen sind eini­ge neue Andachts­bü­cher erschie­nen. Wer noch ein Jahr-unab­hän­­gi­­ges  Andachts­buch sucht, wird hier viel­leicht fün­dig. Gross ist dein Name, Rai­ner Imming, Hard­co­ver, 14,90 EUR, Dani­el-Ver­­lag Ein Buch über 366 Namen und Titel Got­tes vom 1. Buch Mose bis zur Offen­ba­rung. Eine Ein­la­dung, jeden Tag eine neue Facet­te von Got­tes Grö­ße zu sehen, damit Er nicht der gro­ße Unbe­kann­te bleibt. Eine Anre­gung für das per­sön­li­che Bibel­stu­di­um oder ein Impuls für die täg­li­che Bibel­le­se für Jung und Alt. Aus der Ein­füh­rung: Ich den­ke, eines der gro­ßen Pro­ble­me der Chris­ten heu­te ist, dass wir sehr viel über Men­schen und ihr Tun nach­den­ken (nicht zuletzt über uns selbst) und wenig über Gott. Der Chi­­na-Mis­­si­o­­nar Hud­son Tay­lor soll ein­mal gesagt haben: „Wir brau­chen kei­nen gro­ßen Glau­ben, son­dern Glau­ben an einen gro­ßen Gott.“ Die fol­gen­den Sei­ten sol­len euch dazu anre­gen, über Gott nach­zu­den­ken. Sie sol­len euch Gott groß und herr­lich machen. Sie sol­len euch Mut machen, Ihm zu ver­trau­en und mit Ihm zu leben. Zur Lese­pro­be: Daniel-Verlag.

Die Bekehrungsgeschichte

In der Fami­lie Studd war seit der Bekeh­rung des Vaters Edward Studd eini­ges anders als zuvor. Das rei­che Anwe­sen der Studds wur­de nicht mehr mit Bäl­len und Tän­zen aus­ge­füllt, son­dern ein­mal in der Woche kamen Men­schen ver­schie­de­ner Schich­ten in den gro­ßen Saal des Hau­ses um Got­tes­dienst abzu­hal­ten. Den Pre­di­ger Mr. Wea­ther­by konn­te der sieb­zehn­jäh­ri­ge Hud­son und sei­ne bei­den älte­ren Brü­der am wenigs­ten aus­ste­hen. An einem sol­chem Sonn­tag jedoch, ereig­ne­te sich fol­gen­de Bege­ben­heit: „Hast du etwas Zeit für mich, Charles?“ frag­te Mr. Wea­ther­by. Nach­dem Sie ihm heu­te einen Streich beim Aus­rei­ten gespielt hat­ten, hat­te Charles ein schlech­tes Gewis­sen und woll­te dem Pre­di­ger nach­ge­ben: „Ja, etwas“, ant­wor­te­te er. „Nun, komm dann set­zen wir uns hier in die Ecke und reden ein biss­chen.“ „Bist du ein Christ, Charles?“ frag­te der Pre­di­ger.“ Charles Hud­son fühl­te sich etwas ein­ge­engt. Er wuss­te nicht was er sagen soll­te. Nach einer Pau­se äußer­te er jedoch: „Nun, ich bin nicht das, was Sie als Christ bezeich­nen wür­den. Aber ich habe seit mei­ner Kind­heit an Jesus Chris­tus geglaubt.“ Er ver­such­te nicht in die Augen von …

Fisch und Frosch – Hand in Hand im Konsum

Der Fisch merkt nicht, dass er nass ist. Der Fisch sieht auch nicht den Frosch, der im hei­ßer wer­den­den Was­ser sitzt. Wir sind der Fisch, der Kon­sum ist das Was­ser. Lang­sam wer­den wir zu Frö­schen. Das ist die Evo­lu­ti­on des Kon­sums. Mein Freund Han­ni­el Stre­bel hat sich inten­siv mit dem The­ma Kon­sum beschäf­tigt. Ich dan­ke ihm für sei­ne Ant­wor­ten! 1. Was ist Kon­sum? Was bedeu­tet die Aus­sa­ge, dass der Wes­ten eine Kon­sum­ge­sell­schaft ist? Ich sehe den Kon­su­mis­mus als welt­wei­tes, nicht nur als west­li­ches Phä­no­men. Ich den­ke da an den kürz­lich erschie­ne­nen Bericht von den Chi­ne­sen, die am „Tag der Sin­gles“ online Rekord­käu­fe tätig­ten. Die Zei­tun­gen spra­chen von einem „Kon­sum­rausch“. Nor­bert Bolz, Medi­­en- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­theo­re­ti­ker, beschreibt in sei­nem Buch „Das kon­su­mis­ti­sche Mani­fest“ den Kon­sum als Ersatz­re­li­gi­on. Er ist für den Kon­su­men­ten „Wie­der­ver­zau­be­rung einer ent­zau­ber­ten Welt“. Das Waren­an­ge­bot dient als Bei­hil­fe zur Selbst­täu­schung. Bolz spricht vom „Kult der Ware“. All­täg­li­che Waren wer­den mit „spi­ri­tu­el­lem Mehr­wert“ auf­ge­la­den. Geld wird zum „tech­ni­schen Ersatz für Gott“, weil sie „uni­ver­sa­le Quel­le der Moti­va­ti­on“ ist. Die Hab­sucht wird zur Tugend erklärt, denn sie …

Gottes einzigartige Geschichte

Vol­ler Span­nung erwar­te­ten wir die neue Kin­­der-Bil­­der-Bibel Got­tes ein­zig­ar­ti­ge Geschich­te. Die ers­te wich­ti­ge Hand­lung bei einem neu­en Buch ist die Wert­schät­zung durch die Eltern. Ich stell­te es in der Fami­lie vor und drück­te mei­ne Freu­de dar­über aus. Damit bekommt die Bibel einen ande­ren Platz, als wenn ich sie ein­fach an einem Ort hin­ge­legt hät­te. Nach dem Abend­essen liess ich das Buch von mei­nem Vier­jäh­ri­gen holen. Ich las die Schöp­­fungs- und die Sün­den­fall­ge­schich­te vor. Du siehst nach eini­gen Sei­ten, ob ein Buch bei den Kin­dern Auf­merk­sam­keit erregt. Die­sen ers­ten Test hat die Kin­der­bi­bel bestan­den! Auch mein knapp Drei­jäh­ri­ger hör­te atem­los zu. Er war vor allem von den Bil­dern ange­zo­gen. “Die Schlan­ge”, “ver­ste­cken” – das waren zwei ein­drück­li­che Bil­der im Bericht des Sündenfalls.

Reden hinterm Pflug

Die Reden des Pflü­ger Hans (eng­li­scher Ori­­gi­­nal-Titel: John Ploughman’s Talk), so nann­te Spur­ge­on eine Samm­lung an mora­li­schen und ethi­schen Ermah­nun­gen, die er für ein­fa­che Men­schen ver­fasst hat­te. In der Vor­re­de erklärt er: Ich habe eini­ge tüch­ti­ge Schlä­ge gegen die Las­ter der gro­ßen Men­ge zu füh­ren gesucht und die­je­ni­gen All­tags­tu­gen­den her­vor­ge­ho­ben, ohne die die Men­schen in einem elen­den, ent­wür­di­gen­den Dasein ver­kom­men müs­sen. Vie­les, was arbei­ten­den Men­schen gesagt wer­den muss, wür­de sich nicht gut für die Kan­zel und für den Sonn­tag schi­cken. Dage­gen dürf­ten die­se anspruchs­lo­sen Blät­ter wohl dazu die­nen, Fleiß und Spar­sam­keit an allen Wochen­ta­gen — zu Hau­se und am Arbeits­platz — zu emp­feh­len. Wenn sich eini­ge die­sen Unter­richt zu Her­zen neh­men wer­den, so wird es mir nicht leid tun, mich dabei der Bil­der aus dem Land­le­ben bedient zu haben. Den Namen Pflü­ger darf ich wohl zu Recht für mich in Anspruch neh­men. Hat doch jeder Pre­di­ger des Evan­ge­li­ums sei­ne Hand an den Pflug gelegt und ist es doch sei­ne Auf­ga­be, das bra­che Feld umzu­pflü­gen und guten Samen aus­zu­streu­en. Dass ich in halb scherz­haf­tem Ton geschrie­ben habe, bedarf hof­fent­lich kei­ner Entschuldigung, …

Dunkle Stunden in der Nachfolge

In der heu­ti­gen schnell­le­bi­gen Zeit ist der Begriff „Bur­nout“ kein Fremd­wort mehr. Fast jeder ist ent­we­der selbst betrof­fen oder kennt Men­schen im eige­nen Umfeld, die unter dem Stress- und Erschöp­fungs­zu­stand lei­den. Lan­ge Zeit dach­te ich, depres­siv könn­ten nur die­je­ni­gen wer­den, die kei­nen Glau­ben, kei­ne Hoff­nung und kei­ne Zuver­sicht haben. Auch in man­chen christ­li­chen Büchern wird es ver­mit­telt: Der Christ soll immer hoch­er­freut und mutig sein. Und dann höre ich von eini­gen mir gut bekann­ten Chris­ten über ihr schwe­res see­li­sches und kör­per­li­ches Lei­den. Auch Syl­via Plock, vie­len Frau­en durch ihre ermu­ti­gen­den tief­grün­di­gen Vor­trä­ge und Bücher bekannt, über­fiel plötz­lich eine see­li­sche Dun­kel­heit, beglei­tet durch Angst­zu­stän­de, Erschöp­fung und Mutlosigkeit.

Riesen und Dornen

Rie­sen sind schlimm — es ist ein­fach, dar­über zu spre­chen, wie man mit ihnen umgeht, solan­ge sie mei­len­weit von uns ent­fernt sind — solan­ge sie das Land eines ande­ren plün­dern. Aber es ist schon etwas ande­res, wenn man fest­stellt, dass einer von der eige­nen Tür­schwel­le lau­ert. Ich ken­ne das. Ich habe etli­che in mei­nem Vor­gar­ten ent­deckt… Auf die­se offe­ne und herz­li­che Wei­se fängt der ame­ri­ka­ni­sche Pas­tor Charles Swin­doll sein klei­nes Büch­lein an, das uns ermu­ti­gen soll, sich mit den Pro­ble­men des Lebens aus­ein­an­der zu set­zen. Wie der Titel es schon ver­rät, unter­teilt der Autor die­se Schwie­rig­kei­ten in zwei Grup­pen: In Rie­sen und in Dor­nen. Zu den Rie­sen zäh­len für ihn z.B. Angst, Bit­ter­keit, Lust, Leid und der wei­te­ren mehr. Die­se The­men wer­den in kur­zen Abschnit­ten mit zahl­rei­chen Bei­spie­len vorgestellt.

Neu: Geschenkgutscheine bei ceBooks.de

Der Shop für christ­li­che eBooks ceBooks.de hat sein Ange­bot um Gut­schei­ne erwei­tert. Ab sofort sind Geschenk­gut­scheine im Wert von 10 EUR, 15 EUR, 25 EUR, 50 EUR und 75 EUR erhält­lich. Und mit dem Weih­nachts­fest fin­det sich eine gute Gele­gen­heit in naher Zukunft. Im Shop gibt es übri­gens neben eBooks auch Hör­bü­cher und Lie­der­no­ten zum Down­load. Hier geht es zu den Gutscheinen. 

Der steinerne Apfel und andere Geschichten

Wie bereits letz­te Woche ange­kün­digt, soll hier bei nimm-lies.de eine wöchent­li­che Kolum­ne zu Charles H. Spur­ge­on ent­ste­hen. Chro­no­lo­gisch sinn­voll, haben wir letz­tes Mal ein Kind­heits­er­leb­nis von Spur­ge­on ver­ar­bei­tet und wol­len auch dies­mal eini­ge Erleb­nis­se aus sei­ner Kind­heit ver­öf­fent­li­chen. Obwohl ich mich vor allem an der Auto­bio­gra­phie Spur­ge­ons ori­en­tie­re, ver­su­che ich doch mög­lichst viel­fäl­ti­ge Quel­len zu ver­wen­den. Das fol­gen­de Erleb­nis zeigt auf anschau­li­che Wei­se, wie Spur­ge­on in jedem Erleb­nis eine Leh­re für das Leben sah (Auto­bio­gra­phie, S.26): Ich erin­ne­re mich an einen stei­ner­nen Apfel, den ich als Kind auf dem Kamin­sims ent­deck­te — er war einem Apfel herr­lich ähn­lich und auch sehr gut ange­malt. Ich beob­ach­te­te die­sen Apfel Jahr um Jahr, und er wur­de nicht rei­fer. Er faul­te auch nicht. Er war in einer her­vor­ra­gen­den Umge­bung, um weich und süß zu wer­den; wenn er doch nur ein­mal aus­rei­fen wür­de! Aber ich den­ke, dass nicht ein­mal die Son­ne des Äqua­tors oder der Tau des Her­mon ihn tafel­fer­tig gemacht hät­ten. Sei­ne har­te, mar­mor­ne Art hät­te selbst die Zäh­ne eines Rie­sen zer­bre­chen las­sen. Er war ein schein­hei­li­ger Pro­fes­sor, ein hart­her­zi­ger Spötter …