Monate: September 2013

Kostenloser E‑Book-Ratgeber

Ein Buch zu lesen, ist so ein­fach: Auf­schla­gen, zur rich­ti­gen Stel­le blät­tern und lesen. Das Lesen papier­ner Bücher wird nicht aus­ster­ben. Wir lie­ben die­se Art, zu lesen. Aber wir wis­sen auch um die Vor­tei­le digi­ta­len Lesens als Ergän­zung und als Alter­na­ti­ve für zahl­rei­che Situa­tio­nen. Für Digi­tal Nati­ves (Per­so­nen, die mit digi­ta­len Tech­no­lo­gien auf­ge­wach­sen sind) ist das Lesen eines E‑Books genau­so ein­fach. E‑Reader star­ten, E‑Book her­un­ter­la­den und lesen. Alles gar kein Pro­blem. Für alle, die das alles gar nicht so ein­fach emp­fin­den, gibt es jetzt einen kos­ten­lo­sen Rat­ge­ber E‑Books — ein Rat­ge­ber für Ein­stei­ger. Die­ses E‑Book hält aber auch für so man­chem Digi­tal Nati­ve hilf­rei­che Infor­ma­tio­nen bereit. Aus dem Inhalt:

Flucht in die Freiheit

„Flucht in die Frei­heit“ ist nur eines der zahl­rei­chen Bücher, die Patri­cia St. John vor­wie­gend für Kin­der geschrie­ben hat. In die­sem span­nen­den Buch ver­ar­bei­tet sie nicht ihre eige­nen Erleb­nis­se als Kran­ken­schwes­ter auf dem Mis­si­ons­feld, son­dern nimmt ihre Leser mit in die Zeit, in der der Apos­tel Pau­lus gelebt und gewirkt hat. Die Haupt­per­son des Buches ist der jun­ge Skla­ve One­si­mus. In der Bibel wird er nur kurz in dem Brief des Pau­lus an Phi­le­mon erwähnt und fällt nicht wei­ter auf. Doch Patri­cia St. John gelingt es, um sei­ne Per­son eine durch­aus authen­ti­sche und packen­de Geschich­te zu weben. Der Leser darf an den Gefüh­len und Gedan­ken des jun­gen Skla­ven teil­ha­ben und kann sei­nen tie­fen Wunsch nach Frei­heit ver­ste­hen. Auch wenn One­si­mus Feh­ler macht, sei­ne Her­ren hasst und betrügt, um an sein Ziel zu kom­men, wirkt er doch nicht unsym­pa­thisch. Wäh­rend ich das Buch las, wünsch­te ich mir fast genau so sehr wie er, dass er frei wür­de. Als er sich schließ­lich sei­ne Frei­heit erkämpft, muss er ent­täuscht fest­stel­len, dass er noch immer nicht frei ist, son­dern ein …

Was du im Himmel nicht mehr tun kannst.

Vor kur­zem erschien im Dani­el-Ver­­lag das Buch Was du im Him­mel nicht mehr tun kannst von Mark Cahill. Es glie­dert sich in 14 Kapi­tel und rich­tet sich an alle, die die Not­wen­dig­keit des Zeug­nis­ge­bens und der Evan­ge­li­sa­ti­on bis­her noch nicht rich­tig gese­hen haben oder nicht wis­sen, wie sie selbst Zeug­nis geben kön­nen. Mark Cahill ver­steht es, den Leser am Lesen zu hal­ten. Er zeigt in den ers­ten Kapi­teln die drin­gen­de Not­wen­dig­keit auf, den Men­schen das Evan­ge­li­um zu ver­kün­di­gen. Dabei macht er klar: Es geht nicht dar­um, dass wir das Evan­ge­li­um ver­kün­di­gen müs­sen, son­dern dass wir esdür­fen, und dabei kön­nen wir nur gewin­nen und nie­mals ver­lie­ren, selbst wenn die Bot­schaft abge­lehnt wird. Mark Cahill stellt eini­ge Ent­schul­di­gun­gen vor, die uns schnell ein­fal­len, damit wir mög­li­cher­wei­se nicht Zeug­nis geben. Der Rest des Buches beschäf­tigt sich haupt­säch­lich mit Bei­spie­len, wie man das Evan­ge­li­um wei­ter­sa­gen und mit Leu­ten ins Gespräch über ewi­ge Din­ge kom­men kann. Hier­aus kann man wirk­lich gute und wert­vol­le Ideen ent­neh­men. Gera­de für unge­üb­te Gläu­bi­ge, die es jedoch auf dem Her­zen haben, das Evan­ge­li­um wei­ter­zu­sa­gen, kann dies eine groß­ar­ti­ge Hilfe …

104 Jahre Berliner Erklärung

Es ist 104 Jah­re her, dass sechs­und­fünf­zig der damals bekann­tes­ten Ver­tre­ter der deut­schen Gemein­schafts­be­we­gung und der Evan­ge­li­schen Alli­anz in Ber­lin zusam­men­ka­men, um eine Erklä­rung zu ver­fas­sen, in der sie sich von der neu auf­ge­kom­me­nen Pfingst­be­we­gung distan­zier­ten. Es ist 104 Jah­re her, dass mit die­ser Erklä­rung der letz­te Schritt zur Spal­tung der dama­li­gen Gemein­schafts­be­we­gung, denn in ihren Krei­sen kam die deut­sche Pfingst­be­we­gung auf,  voll­zo­gen wur­de. War es ein muti­ger Schritt, durch den die Autoren der „Ber­li­ner Erklä­rung“ in geist­li­cher Ver­ant­wor­tung „war­nend ihre Stim­me gegen die soge­nann­te Pfingst­be­we­gung“ erho­ben? Oder war es die inqui­si­to­ri­sche Äuße­rung fana­ti­scher Pha­ri­sä­er, die das neue Wir­ken des Hei­li­gen Geis­tes nicht akzep­tie­ren woll­ten? Die als „Ber­li­ner Erklä­rung“ bekannt gewor­de­ne Stel­lung­nah­me hat die geist­li­che Land­schaft Deutsch­lands im 20. Jahr­hun­dert ent­schei­dend mit­ge­prägt. Vie­le reden über sie, ja, ver­ur­tei­len sie, ohne ihren Inhalt jemals gele­sen zu haben. Des­halb ist hier Auf­klä­rung drin­gend not­wen­dig. …wei­ter­le­sen bei www.bibelbund.de

Der Neue Matthew Henry Kommentar — Band 1

Lan­ge haben wir auf den Mat­thew Hen­ry Bibel­kom­men­tar in deut­scher Spra­che gewar­tet. Der ers­te Band ist im Früh­ling 2013 erschie­nen. Ich lese den Kom­men­tar trotz­dem immer noch in eng­li­scher Spra­che in der Ori­gi­nal­fas­sung. Je mehr ich dar­in lese, des­to ver­trau­ter wird mir das alte Eng­lisch. Den­noch bin ich sehr froh, dass es ihn end­lich auch in deut­scher Spra­che gibt. Auf leseplatz.de habe ich eine Rezen­si­on von Bene­dikt Peters gefun­den, in der auf eini­ge bedau­er­li­che Kür­zun­gen und Ände­run­gen hin­ge­wie­sen wird. Nichts­des­to­trotz bleibt die­ser Kom­men­tar so wert­voll, dass jeder Pas­tor und Pre­di­ger regel­mä­ßig dar­in lesen soll­te. Der durch­weg erbau­li­che Stil wird aber genau­so jeden Chris­ten in der Nach­fol­ge stär­ken und die Herr­lich­keit der Hei­li­gen Schrift erhel­len. Es ist eine Bibel­aus­le­gung für alle! Kauft und ver­schenkt die­sen Kom­men­tar und signa­li­siert damit dem 3L Ver­lag, dass die nächs­ten Bän­de bald erschei­nen sol­len. Hier folgt die Rezen­si­on von Bene­dikt Peters mit freund­li­cher Geneh­mi­gung von leseplatz.de:

Herborner Bibelwerk von Johannes Piscator

Die Pis­­ca­­tor-Bibel gehör­te einst zu den wich­tigs­ten Druck­wer­ken, die in der Her­bor­ner Cor­v­in­schen Dru­cke­rei erschie­nen sind. Die Pis­­ca­­tor-Bibel ist die ers­te in Deutsch­land gedruck­te refor­mier­te Bibel. Zwi­schen 1602 und 1654 wur­de sie in Her­born vier­mal auf­ge­legt. Spä­te­re Aus­ga­ben erschie­nen in der Schweiz, in Duis­burg und bei Ham­burg. Durch die Wir­ren des 30jährigen Kriegs sind vie­le der in Her­born auf­ge­leg­ten Bibel­aus­ga­ben ver­schol­len, so dass Ori­gi­na­le ech­te Rari­tä­ten sind. Wegen ihrer sprach­li­chen Qua­li­tät und Text­ge­nau­ig­keit galt die­se Bibel als Vor­bild für ande­re text­ge­naue Über­set­zun­gen unse­rer Zeit. Die Leh­re Johan­nes Cal­vins, des­sen Geburts­tag sich 2009 zum 500. Mal jähr­te, bil­det die Grund­la­ge für die­ses impo­san­te Gesamt­werk. In vie­len refor­mier­ten Gemein­den in aller Welt präg­te die Pis­­ca­­tor-Bibel das kirch­li­che Leben entscheidend.

Thomas von Aquin (Biografie)

Wer wie ich ein ange­fres­se­ner Leser von Gil­bert Keith Ches­ter­ton (1874−1936) ist, freut sich auf die Lek­tü­re jedes Buches von ihm. Der bril­lan­te Autor schreibt in einer dich­ten, humor- und vor allem gehalt­vol­len Art. Kein Wun­der exis­tie­ren von ihm Hun­der­te von Zita­ten und Apho­ris­men. Ein­zel­ne Sät­ze behal­ten auch aus­ser­halb des Zusam­men­hangs eine hohe Wir­kung. Nach sei­ner Auto­bio­gra­phie, den bekann­ten Wer­ken „Ortho­do­xie“ und „Ket­ze­rei“ sowie eini­gen Bän­den sei­ner Detek­tiv­ro­ma­ne mach­te ich mich an die kur­ze Bio­gra­fie über den gros­sen Theo­lo­gen des Mit­tel­al­ters, Tho­mas von Aquin (1225−1274). Bei einem Buch ist es stets rat­sam, die Absicht des Autors zu erfah­ren. Ches­ter­ton schickt vor­aus, dass man vom hei­li­gen Tho­mas „nur einen Plan anle­gen wie von einer laby­rin­thi­schen Stadt“ (122 ) anfer­ti­gen kön­ne. So masst Ches­ter­ton sich nicht an, mit sei­nem kur­zen Bei­trag eine hin­rei­chen­de Ein­füh­rung in das umfang­rei­che Werk zu bewerk­stel­li­gen. Die ein­zel­nen Kapi­tel sind denn eine Mischung zwi­schen ein­zel­nen Frag­men­ten sei­ner Bio­gra­phie und eini­gen inhalt­li­chen Referenzpunkten.