Monate: August 2013

Mit Gott auf dem Weg

Als Cover wur­de ein Bild gewählt, in dem eine alte Holz­brü­cke dar­ge­stellt wird, die in einem Bogen und mit leich­ter Stei­gung über einen Gebirgs­fluss führt. Die Brü­cke hat kein Gelän­der, sodass man sich an den Sei­ten nicht abstüt­zen kann. Wer also sicher­ge­hen will, soll­te dabei wohl in der Mit­te lau­fen. Der Weg mit Gott ist ein alter und viel erprob­ter Weg. Die­sen Weg sind vie­le gegan­gen und haben dabei stets die ein­zi­ge und fes­te Sicher­heit bekom­men, die es auf die­sem Weg gibt — Gott selbst. In die­sem Werk beschreibt Ryle den Weg, den ein Kind Got­tes von sei­ner geist­li­chen Geburt bis zur Ver­herr­li­chung am Ende sei­nes Lebens gehen soll, um Gott ein Wohl­ge­fal­len zu sein. Aber nicht nur das, son­dern der Autor lädt in jedem Kapi­tel den gott­lo­sen Men­schen dazu ein, die­sen Weg zu wagen und warnt auch ein­dring­lich das ermü­de­te oder abge­lenk­te Got­tes­kind, sich wie­der auf die­sen Weg und die damit ver­bun­de­ne Herr­lich­keit zu besin­nen und sich schleu­nigst dar­an zu machen, dort­hin zurück­zu­keh­ren und dar­auf wei­ter­zu­schrei­ten. Das Buch beginnt damit, dass der Leser auf­ge­for­dert wird, sich …

Wolfgang Dyck — Der große Auftrag

Als unehe­li­ches Kind gebo­ren und in Hei­men und Erzie­hungs­häu­sern auf­ge­wach­sen wur­de Wolf­gang Dyck schon als Jugend­li­cher wie­der­holt straf­fäl­lig und ver­brach­te elf Jah­re sei­nes Lebens hin­ter Gefän­g­­nis- und Zucht­haus­mau­ern. Durch den Kon­takt zur Heils­ar­mee erleb­te Dyck 1960 in Stutt­gart sei­ne Umkehr zu Jesus Chris­tus, die sein Leben total ver­än­der­te. Aus dem ehe­ma­li­gen Schwer­ver­bre­cher wur­de nun ein lei­den­schaft­li­cher Rufer zu Jesus Chris­tus. In Knei­pen, Nacht­lo­ka­len, Gefäng­nis­sen und auf der Stra­ße ver­kün­dig­te er die Fro­he Bot­schaft vom Kreuz. 1970 ver­starb er bei einem tra­gi­schen Auto­un­fall mit gera­de erst 39 Jah­ren. Trotz­dem sind sei­ne Pre­dig­ten auch heu­te noch äußerst aktu­ell. Sein Stil ist ein­fach, leben­dig und erfri­schend. An die­ser Stel­le, sol­len die heu­te noch ver­füg­ba­ren Wer­ke von und über Wolf­gang Dyck vor­ge­stellt wer­den. 1. Der gro­ße Auf­trag Ich war über­rascht, die­ses Buch in ver­schie­de­nen Inter­net­buch­hand­lun­gen (z.B. leseplatz.de) zu fin­den. Für gera­de ein­mal einen Euro bekommt man vier Pre­dig­ten von Wolf­gang Dyck über den Mis­si­ons­be­fehl. Ein klei­ner Aus­zug aus dem Buch: Nein, Gott hat nicht ange­ord­net, dass wir uns gegen­sei­tig die Köp­fe waschen sol­len. Dei­ne Gedan­ken sind biblisch rein, ortho­dox, fun­da­men­ta­lis­tisch, ich bezweifle …

Die einzige Hoffnung

In dem Roman Die ein­zi­ge Hoff­nung han­delt es sich um den gläu­bi­gen Poli­zei­chef Cade, der bei einem Ein­satz einen Mann anfährt. Alles sieht nach einem Unfall aus, doch im Kran­ken­haus stirbt der Ver­letz­te an einer Schuss­wun­de und Cade wird ohne sei­nes Wis­sens in ein Ver­bre­chen ver­wi­ckelt. Am dar­auf­fol­gen­den Tag ver­schwin­det Cade und er gerät unter Ver­dacht. Doch sei­ne gute Freun­din Blair, die zu dem Zeit­punkt noch kei­ne Chris­tin ist, glaubt an sei­ne Unschuld und sucht auf eige­ne Faust nach ihm, da die Poli­zei kaum etwas unter­nimmt, um ihn zu fin­den. Dabei begibt sich Blair häu­fig in Gefahr. Doch die Suche lohnt sich. Denn sie fin­det auf dem Weg dahin nicht nur Cade son­dern auch Gott. Obwohl das Cover des Buches mich nicht unbe­dingt über­zeu­gen wür­de, hat es der Inhalt des Romans alle­mal getan. Der Roman ist sehr gut und span­nend geschrie­ben und fes­selt einen von der ers­ten Sei­te an. Mit hat beson­ders gut gefal­len, dass der Glau­be und die christ­li­chen Wer­te nicht zu kurz gekom­men sind. Das Buch bie­tet nicht nur Span­nung son­dern auch die Liebesgeschichte …

Die Fähigkeit des prophetischen Redens

Wie in die­sem Blog schon eini­ge Male erwähnt, bringt der 3L Ver­lag immer wie­der Wer­ke von Puri­ta­nern her­aus. Der­zeit sind bereits 14 Bän­de ver­schie­de­ner Autoren, wie Owen, Bun­y­an und wei­te­rer Puri­ta­ner erschie­nen. Der Inhalt der Bücher ist wirk­lich kost­bar. Auf­grund der schö­nen Auf­ma­chung machen die Bücher jedoch auch jedes Bücher­re­gal um eine Per­le rei­cher. An die­ser Stel­le wird Band acht die­ser Rei­he vor­ge­stellt. Zu Beginn erst eini­ge Wor­te zum Autor, der mir gänz­lich unbe­kannt war. Glück­li­cher­wei­se ent­hält jeder der Puri­­ta­­ner-Bän­­de ein kur­zes Vor­wort zum Autor.  So konn­te man fest­stel­len, das Per­kins 1585 in War­wickshire gebo­ren wur­de und am Christ’s Col­le­ge in Cam­bridge stu­dier­te er Theo­lo­gie. Danach dien­te er 44 Jah­re lang bis zu sei­nem Tod 1602 sei­ner Gemein­de in Gre­at St. Andrew als Pre­di­ger. Er hielt es immer für eine gro­ße Beru­fung von Gott, dass er sei­nem Gott als Pre­di­ger die­nen darf. Er glaub­te, dass die Pre­digt die Her­zen der­je­ni­gen, die sie hör­ten, auf­rei­ßen soll­te. Über­dies sah er den Pre­di­ger als geist­li­chen Apo­the­ker, des­sen Kennt­nis der bibli­schen Arz­nei ihn befä­higt, die Wun­den zu waschen und die geistlichen …

Der Beginn meiner Zeltmacher Mission

Der christ­li­che Pres­se­dienst Zelt­ma­cher Nach­rich­ten stellt sei­ne Arbeit in der bis­he­ri­gen Form ein und wird zukünf­tig nur noch in einer abge­speck­ten Ver­si­on wei­ter­ge­führt. Äußerst nach­den­kens­wert begrün­det der Betrei­ber sei­ne Ent­schei­dung, Tor­ben Dani­elz­ik: In den letz­ten Tagen hat­te ich die Ruhe nach­zu­den­ken. Drei Wochen Pau­se von der Zelt­ma­cher Arbeit woll­te ich mir neh­men und mein Gebet war, als Christ in die­ser Zeit auch einen Schritt wei­ter­zu­kom­men. Es brauch­te nicht so lan­ge, hier mein Ergeb­nis: Kom­men­ta­re, Pro­tes­te, Peti­tio­nen: Es ist alles gesagt! Ken­nen Sie das auch? Sie bemü­hen sich um ein gutes Gespräch, tau­schen Mei­nun­gen aus, wol­len über­zeu­gen und die Bezie­hung bzw. Freund­schaft stär­ken oder zumin­dest doch auf­recht erhal­ten, es klappt aber irgend­wie nicht und sie dre­hen sich stän­dig im Kreis einer nie enden wol­len­den Dis­kus­si­on? Kei­ne Einig­keit, kei­ne Ver­än­de­rung, schon gar kein Fort­schritt und auch über­haupt kei­ne Kon­se­quen­zen trotz erns­ter The­men und zahl­rei­cher Argu­men­te? Ken­nen Sie das, wenn Sie dann end­lich einen Punkt machen möch­ten und den­ken: „Es ist alles gesagt!“ An die­sem Punkt bin ich ange­kom­men – online, hier bei Zelt­ma­cher. Täg­lich grüßt das Murmeltier, …

Ohne Pampers und Waschmaschine

Eigent­lich woll­te Ries­ken Kram­pulz dem Drän­gen ihres äls­tes­ten Soh­nes nicht bei­geben. Ein Buch über ihr Leben schrei­ben zu las­sen, war ihr zu viel Auf­merk­sam­keit: „Wir soll­ten uns selbst nicht so wich­tig neh­men, es geht doch nicht um uns, son­dern dar­um, dass der Herr ver­herr­licht wird.“ Doch kurz bevor die Autorin mit ihr Kon­takt auf­nimmt, liest Ries­ken fol­gen­des Psalm­wort: „Kommt her, höret zu, alle die ihr Gott fürch­tet; ich will erzäh­len, was er an mir getan hat.“ So wird Ries­ken Kam­putz bewusst, dass ihre Erfah­run­gen mit Gott auch eine Ver­ant­wor­tung für sie sind, von die­sen ande­ren Men­schen zu erzäh­len. So ent­stand die­ses klei­ne Büch­lein, das die Bio­gra­fie einer Frau beschreibt, die 1938 als Früh­chen in Rumä­ni­en gebo­ren wird, in ihrem Leben 17 Kin­der groß­zieht, ihre Eltern und ihren Schwie­ger­va­ter pflegt und schließ­lich auch ihren Ehe­mann ver­sorgt, der ganz plötz­lich eine Hirn­blu­tung erleidet.

Satan ist kein Mythos

Oswald J. San­ders gehört zu mei­nen Lieb­lings­au­toren. Kurz und frisch ist sein Schreib­stil, sei­ne Aus­füh­run­gen sind immer vol­ler Illus­tra­tio­nen und Bei­spie­le. Auch schwie­ri­ge und anspruchs­vol­le The­men bringt er so rüber, dass man sie ver­steht. Eine Anwen­dung auf das Leben des Chris­ten ist ihm in sei­nen Schrif­ten beson­ders wich­tig. Beson­ders bekannt sind die drei Bän­de, die sich mit geist­li­chem Wachs­tum beschäf­ti­gen. Da mir schon eini­ge Wer­ke von die­sem Autor bekannt waren, griff ich äußerst erfreut zu die­sem Buch, wel­ches sich, wie der Titel schon sagt, mit dem Ver­füh­rer der Mensch­heit und dem Wider­sa­cher Got­tes beschäf­tigt. Das kur­ze Buch kann man grob in drei Abschnit­te unter­tei­len: Der ers­te Teil befasst sich mit den Eigen­schaf­ten und Bezeich­nun­gen Satans. In der Hei­li­gen Schrift wird er z.B. als Satan (= Wider­sa­cher), Teu­fel (= Durch­ein­an­der­wer­fer), Beel­ze­bub (= Herr der Fäul­nis) bezeich­net. Dies sind eini­ge der Bezeich­nun­gen des Teu­fels, die in dem Buch bespro­chen werden.

10 Vorteile von eBooks

Wil­fried Plock hat zehn Vor­tei­le von eBooks im Ver­gleich mit dem klas­si­schen Buch gesam­melt und in der Zeit­schrift Gemein­de­grün­dung 2/2013 ver­öf­fent­licht. eBooks sind in der Her­stel­lung preis­wer­ter. Die Druck­kos­ten ent­fal­len; die Satz­kos­ten sind in der Regel gerin­ger und es fal­len kei­ne Lager­kos­ten an. Für den End­kun­den güns­ti­ger als ein gedruck­tes Buch. Es fal­len kei­ne Ver­sand­kos­ten an. Im In- und Aus­land kann jeder Inter­es­sier­te sein gewünsch­tes eBook her­un­ter­la­den. eBooks erfor­dern kei­nen Platz im Bücher­re­gal. Sie ver­stau­ben nicht und sind über­dies sehr umzugs­freund­lich. eBooks sind umwelt­freund­li­cher. Sie erfor­dern weder auf­wen­dig her­ge­stell­tes Papier noch sons­ti­ge Che­mi­ka­li­en etc. wie beim her­kömm­li­chen Druck­ver­fah­ren. eBooks scho­nen unse­re Res­sour­cen. eBooks sind digi­ta­li­siert. Daher kann man Inhal­te viel leich­ter kopie­ren und in ande­ren Doku­men­ten wei­ter­ver­ar­bei­ten. eBooks kön­nen gut archi­viert wer­den. Der Nut­zer erhält mit der Zeit eine eige­ne digi­ta­le Biblio­thek auf kleins­tem Raum. Er kann sie auf Rei­sen nut­zen. eBooks sind schnell und über­all erhält­lich. Kei­ne lan­gen Lie­fer­zei­ten, kei­ne Bin­dung an Laden­öff­nungs­zei­ten etc. eBooks wer­den nie „out of print“ sein. Bei gedruck­ten Büchern kommt es immer wie­der vor, dass sie vor­rüber­ge­hend oder dau­er­haft aus­ver­kauft sind. Nicht so bei eBooks. eBooks …

Gott im Fadenkreuz

John Lennox ist Pro­fes­sor für Mathe­ma­tik und Wis­sen­schafts­phi­lo­so­phie am Green Tem­ple­ton Col­le­ge der Uni­ver­si­tät Oxford. In Deutsch­land wur­de er beson­ders durch sein Buch Hat die Wis­sen­schaft Gott begra­ben? Eine kri­ti­sche Ana­ly­se moder­ner Denk­vor­aus­set­zun­gen bekannt, das in die­sem Jahr in elf­ter Auf­la­ge erschien. Dar­in geht er den Vor­aus­set­zun­gen der moder­nen Natur­wis­sen­schaf­ten auf den Grund. In sei­nem Buch Ste­phen Haw­king, das Uni­ver­sum und Gott setzt er sich mit dem aktu­el­len Best­sel­ler des wohl bekann­tes­ten Phy­si­kers der Gegen­wart aus­ein­an­der, in dem die­ser z.B. „die Exis­tenz Got­tes wider­legt“ haben soll, wie die Süd­deut­sche Zei­tung behaup­tet. Im vor­lie­gen­den Buch gilt Lennox’ Haupt­au­gen­merk dem soge­nann­ten „Neu­en Athe­is­mus“. Dabei kann der Autor von den zahl­rei­chen Debat­ten pro­fi­tie­ren, die er mit füh­ren­den (Neu­en) Athe­is­ten führ­te, u.a. mit Richard Daw­kins, Chris­to­pher Hit­chens und Peter Sin­ger. So kom­men im Lau­fe des Buches öfter direk­te Bezü­ge zu deren Auf­fas­sun­gen und Argu­men­ten vor. Zu den Haupt­the­men gehö­ren Glau­be und Wis­sen­schaft, die angeb­li­chen nega­ti­ven Ein­flüs­se des Chris­ten­tums, die Fra­ge, ob wir ohne Gott gut sein kön­nen, der Des­­po­­tis­­mus-Vor­­­wurf in Bezug auf den Gott der Bibel sowie Erlö­sung, Wun­der und die Auf­er­ste­hung Jesu. …wei­ter­le­sen …

Wie aus Fehlern Chancen werden

Meinst Du, alles im Leben rich­tig gemacht zu haben? Du hast einen guten Beruf gewählt, führst eine glück­li­che Ehe, dein mora­li­sches Leben ist makel­los und dei­ne finan­zi­el­le Lage stimmt auch? Wenn es so ist, dann brauchst Du eigent­lich das Buch, das ich hier vor­stel­len möch­te, nicht zu lesen. Erwin W. Lut­zer schrieb sein Buch für die, die in der Ver­gan­gen­heit feh­ler­haf­te Ent­schei­dun­gen getrof­fen haben und in der Gegen­wart mit den Fol­gen fer­tig wer­den müs­sen. Auch für die, die ler­nen möch­ten, in jeder Situa­ti­on mit Got­tes Hil­fe rich­tig zu ent­schei­den. Und für die, die lie­ber aus den Feh­lern ande­rer ler­nen als aus den eige­nen. Ange­fan­gen von der ers­ten und der fatals­ten Fehl­ent­schei­dung in der Men­schen­ge­schich­te durch Eva, beschreibt der Autor die fol­gen­schwe­ren Kon­se­quen­zen der gott­lo­sen Ent­schei­dun­gen auch aus ande­ren bekann­ten Bibelgeschichten.