Monate: Juni 2013

Wolfgang Bühne: „Ein gutes Buch erweitert den Verstand, erwärmt das Herz und fordert den Christen heraus.“

In der Inter­­view-Rei­he: „Chris­ten im Gespräch“ beant­wor­ten Autoren, Ver­le­ger und Ver­ant­wor­tungs­trä­ger aus dem bibel­treu­en Bereich Fra­gen zu sich selbst und zur christ­li­chen Lite­ra­tur.  NIMM UND LIES: Bru­der Wolf­gang, wie sind Sie zum Glau­ben an Chris­tus gekom­men? Wolf­gang Büh­ne: Im gläu­bi­gen Eltern­haus auf­ge­wach­sen kann­te ich von klein auf das Evan­ge­li­um. Aber erst im Alter von etwa 16 Jah­ren erleb­te ich die Wie­der­ge­burt und konn­te mit dem Her­zen das Glau­ben, was ich von klein auf theo­re­tisch kann­te. Gott benutz­te dazu die Bücher von Wil­helm Busch. NIMM UND LIES: Eine Schwä­che, die Sie durch den Glau­ben bes­ser in den Griff bekom­men haben: Wolf­gang Büh­ne: Ich hof­fe: Men­schen­furcht, Selbst­lie­be, Geiz, — die Lis­te kann man fort­set­zen, obwohl es sich meist um Sün­den und nicht um Schwä­chen handelt.

Hiskia — Der Mann, der Gott vertraute

Ein wei­te­res Buch über eine Per­son der Bibel. Dies ist ein belieb­tes The­ma, haben doch auch Wil­helm Busch, Ernst Moder­sohn, Joseph Kau­se­mann und vie­le ande­re Autoren zahl­rei­che Lebens­bil­der über Män­ner und Frau­en der Bibel hin­ter­las­sen. Vor eini­gen Mona­ten hat auch Wolf­gang Büh­ne ein Lebens­bild über den jüdi­schen König Hiskia ver­fasst. Die Moti­va­ti­on dafür scheint für ihn die Erwar­tung des Kom­men Chris­ti zu sein. In der End­zeit schwin­det bei vie­len Chris­ten die Hoff­nung auf eine Erwe­ckung in der unmit­tel­ba­rer Umge­bung, und kaum einer erwar­tet ein Hin­wen­den der Men­schen zu Chris­tus. Büh­ne drückt es fol­gen­der­ma­ßen aus: „Träg­heit, Lau­heit, Gleich­gül­tig­keit und Welt­för­mig­keit sind auf­fäl­li­ge Kenn­zei­chen von uns Chris­ten in Euro­pa. Titel auf dem evan­ge­li­ka­len Bücher­markt wie „Got­tes­dienst ohne Mau­ern“ oder „Die Welt umar­men“ beschrei­ben unge­wollt den aktu­el­len Zustand der Gemein­den auch in unse­rem Land.“

NIMM UND LIES Verlosung 06/2013 *BEENDET*

UPDATE: Die Gewin­ner ste­hen fest und wer­den benach­rich­tigt: Hel­mut und Kon­stan­tin. Herz­li­chen Glück­wunsch! In eini­gen Bun­des­län­dern haben die Som­mer­fe­ri­en bereits begon­nen. Ger­ne ver­sor­gen wir euch mit Urlaubs­lek­tü­re. Dazu ver­lo­sen wir zwei Exem­pla­re von Der Puri­ta­nis­mus von Joseph Cham­bon. Der Her­aus­ge­ber schreibt zu die­sem Buch: Die­ser ein­ma­lig wich­ti­ge Bei­trag zur Kir­chen­ge­schich­te zeich­net aus­führ­lich die eng­li­sche und schot­ti­sche Refor­ma­ti­on nach und beleuch­tet das Wesen der puri­ta­ni­schen Bewe­gung, deren Weg er, ange­fan­gen bei John Knox, über den Pil­ger­vä­tern, dem Pres­by­te­ria­nis­mus, John Mil­ton, John Bun­y­an, Oli­ver Crom­well und Richard Bax­ter bis hin zu John Wes­ley ver­folgt. Wei­te­re Infos zum Buch und eine Ein­kaufs­mög­lich­keit: cbuch.de. Wir wol­len von Dir wis­sen: Hast Du bereits ein Buch von den Puri­ta­nern gele­sen? JA/NEIN. Wenn JA, wel­ches? Teil­nah­me­be­din­gun­gen: Beant­worte die oben genann­te Fra­gen im Kom­men­tar­be­reich. Unter allen Ant­wor­ten wer­den zwei Bücher ver­lost. Teil­nah­me­schluss: 28. Juni 2013, 23.59 Uhr Ver­sand kann nur an deut­sche Adres­sen erfol­gen. Los geht’s! Die Ver­lo­sung hat hier­mit begonnen!

Martyn Lloyd-Jones: Lies Jonathan Edwards!

Fol­ge D. Mar­tyn Lloyd-Jones‘ Emp­feh­lung! Ich rate dir: Lies Jona­than Edwards! Hör auf, vie­le ver­schie­de­ne Ver­an­stal­tun­gen zu besu­chen; hör auf, nach ver­schie­de­nen For­men der Unter­hal­tung zu suchen, die in heu­ti­ger Zeit in evan­ge­li­ka­len Krei­sen so üblich gewor­den sind. Ler­ne, zu Hau­se zu blei­ben. Ler­ne, wie­der zu lesen und lese nicht nur die span­nen­den Geschich­ten gewis­ser moder­ner Leu­te. Keh­re zurück zu Soli­dem und Tie­fem und Ech­tem. Ver­lie­ren wir die Kunst des Lesens? Erwe­ckun­gen began­nen oft, nach­dem Men­schen wie­der Bän­de lasen, wie die­se zwei Bän­de von Edward’s Wer­ken. Män­ner, lest das. Ent­schei­de dich dafür. Lies sei­ne Pre­dig­ten; lies sei­ne prak­ti­schen Schrif­ten und set­ze fort mit bedeu­ten­den Abhand­lun­gen theo­lo­gi­scher The­men. D. Mar­tyn Lloyd-Jones, “Jona­than Edwards and the Cru­cial Impor­t­ance of Revi­val,” Puri­tans: Their Ori­gins and Suc­ces­sors (Edin­burgh: Ban­ner of Truth, 1987), 369 – 370. Gefun­den HIER. Lis­te deut­scher Bücher von und über Jona­than Edwards: Sind reli­giö­se Gefüh­le zuver­läs­si­ge Anzei­chen für wah­ren Glau­ben? Das Leben von David Brai­nerd (Tage­buch des India­ner­mis­sio­nars) Jona­than Edwards (Bio­gra­fie von Iain H. Mur­ray) Aus Edwards‘ Schatz­kam­mer (Aus­zü­ge aus Edwards Wer­ken) Timo­theus Maga­zin Nr. 11 — 2/2013 (ent­hält eine …

Ein Pamphlet gegen Verlagswesen und Buchhandel

Einen pro­vo­zie­ren­den Bei­trag zur gegen­wär­ti­gen Ent­wick­lung im Ver­lags­we­sen und Buch­han­del hat Dani­el Brock­mei­er geschrie­ben. An man­chen Stel­len etwas über­trie­ben, ins­ge­samt aber gut erkannt. Er nennt sie­ben Grün­de für das Schlit­tern in die Kri­se. Das Bücher­ver­le­gen, so wie wir es jetzt ken­nen, ist eine sehr alte Kul­tur­tech­nik, die in Anschluss an den Buch­druck ent­stand. Der Bücher­ver­trieb basiert größ­ten­teils auf Not­wen­dig­kei­ten die im Zuge der Ent­ste­hung libe­ra­ler Märk­te im 18. und 19. Jahr­hun­dert erga­ben. Doch jetzt steht die­ser Bran­che eine Umwäl­zung ins Haus, die sie noch immer nicht begrif­fen hat. Ein schmerz­haf­ter Wan­del, den die Musik­bran­che schon vor zehn Jah­ren zu spü­ren bekam und in dem sich auch die Film­in­dus­trie gera­de befin­det. Und obwohl der rela­ti­ve Nie­der­gang der Musik­bran­che – gemes­sen an den Ver­kaufs­zah­len der 90er Jah­re – der Bücher­welt als mah­nen­des Bei­spiel vor Augen steht. Macht sie sich nicht dar­an, aus den Feh­lern der ande­ren zu ler­nen, son­dern rennt laut schrei­end und mit auf­ge­ris­se­nen Augen dem Abgrund ent­ge­gen. Dabei könn­ten Ver­la­ge und Buch­han­del es viel bes­ser machen und am Ende als gro­ße Gewin­ner aus dem Spiel her­vor­ge­hen, wenn …

Wenn die Mauer des Schweigens bricht

Kin­des­miss­brauch – nicht zur Tages­ord­nung über­ge­hen: Immer wie­der wird davon berich­tet, dass Kin­der sexu­ell miss­braucht wer­den – lei­der auch im kirch­li­chen und evan­ge­li­ka­len Bereich. Dabei han­delt es sich sowohl um alte Vor­fäl­le, die erst noch auf­ge­ar­bei­tet wer­den müs­sen, als auch um aktu­el­le Fäl­le, die oft unfass­bar erschei­nen und tra­gi­sche Fol­gen haben. Die Dis­kus­sio­nen gehen teil­wei­se um juris­ti­sche Fra­ge­stel­lun­gen – aber wer fragt nach den Opfern? Man darf nicht, nach­dem das The­ma nicht mehr so pro­mi­nent in den Medi­en ver­tre­ten ist, zur Tages­ord­nung über­ge­hen. Geht uns das Leid die­ser Kin­der nichts an? Der barm­her­zi­ge Sama­ri­ter (LK 10,30 – 37) ist nicht auf der ande­ren Stra­ßen­sei­te wei­ter­ge­gan­gen, als er den Mann sah, der zu Boden geschla­gen wor­den war. Das Buch „Wenn die Mau­er des Schwei­gens bricht“ von Manu­el Sei­bel ist für Eltern und Ver­trau­ens­per­so­nen eine aktu­el­le Hil­fe­stel­lung, die „laut­lo­sen Schreie“ eines miss­han­del­ten Kin­des nicht zu über­hö­ren, son­dern eine Anten­ne für das ver­än­der­te Ver­hal­ten unse­rer Kin­der zu bekom­men. …wei­ter­le­sen unter www.bibelpraxis.de

Gedanken über den Umgang mit der Zeit

Eini­ge Jah­re habe ich in der Jugend­ar­beit mit­ge­wirkt. Ein The­ma das immer aktu­ell war, war der Umgang mit der Zeit. Es ist wich­tig, so früh wie mög­lich einen christ­li­chen „Lebens­stil“ im Umgang mit der Frei­zeit zu ent­wi­ckeln. Der Ver­lag Edi­ti­on Nehe­mia aus der Schweiz hat mit der Bro­schü­re „Gedan­ken über den Umgang mit der Zeit“ eine neue Rei­he gestar­tet, um zu hel­fen typi­sche Her­aus­for­de­run­gen des All­tags zu bewäl­ti­gen. Das ers­te Heft kon­zen­triert sich auf den Umgang der Zeit im All­tag und in der Fami­lie. Es ist mit 48 Sei­ten so dünn, dass ich es in einem Zug durch­ge­le­sen habe. Der Autor John Grant rich­tet sich in kur­zen und gut les­ba­ren Kapi­teln vor allem an jun­ge Chris­ten. Zunächst stellt er anhand weni­ger Bibel­stel­len den hohen Wert der ver­füg­ba­ren Zeit fest. Als Chris­ten sind wir nicht frei in der Wahl unse­rer Frei­zeit­be­schäf­ti­gung. Es ist Gott, der uns die Zeit zur Ver­fü­gung stellt.

Voice of Hope Verlag eröffnet Shop

Der jun­ge Ver­lag Voice of Hope ist seit weni­gen Tagen mit einem eige­nen Online-Shop ver­tre­ten. In sei­ner Vor­stel­lung heißt es: Voice of Hope ist ein christ­li­cher Ver­lag, der Bücher, Hör­bü­cher, Musik, Noten­ma­te­ri­al und eBooks her­aus­gibt. Wir sehen uns im Auf­trag, der Gemein­de Jesu zu die­nen, indem wir bibli­sche Leh­re auf ver­ständ­li­che Wei­se ver­mit­teln und Anre­gun­gen dafür geben, die­ses Wis­sen im per­sön­li­chen Leben anzu­wen­den. Als Bot­schaf­ter an Chris­ti statt pro­du­zie­ren wir auch evan­ge­lis­ti­sche Print- und Audio­me­di­en, um Men­schen die Fro­he Bot­schaft von Jesus Chris­tus nahe­zu­brin­gen. Der Ver­lag Voice of Hope ist ein Zweig des Mis­si­ons­wer­kes VOICE OF HOPE und setzt sich aus den Berei­chen Buch­ver­lag, Musik­ver­lag und einem Ton­stu­dio zusam­men. Zur Home­page des Ver­lags: Voice of Hope.