Monate: Januar 2013

Schmidt: Derzeit in einer gewissen Neuausrichtung

Heu­te ver­öf­fent­li­chen wir ein Inter­view mit Ben­ja­min Schmidt. Er ist seit die­sem Jahr der neue Geschäfts­füh­rer vom Ver­lag der Herold Schrif­ten­mis­si­on e.V.. Gleich­zei­tig ist er Dia­kon in der Gemein­de frei­er evan­ge­li­scher Chris­ten Bis­kir­chen (refor­mier­te Bap­tis­ten). Mit sei­ner Frau Han­na haben sie bis­her zwei Kin­der (Eli­nor Debo­rah, 3 Jah­re; Asa­el Cal­vin, 5 Mona­te). NIMM UND LIES: Lie­ber Ben­ja­min Schmidt, wie lan­ge gibt es den deut­schen Zweig der Herold Schrif­ten­mis­si­on? Erzäh­len Sie uns etwas über die Grün­dung! Die Herold Schrif­ten­mis­si­on arbei­tet völ­lig unab­hän­gig von ande­ren Orga­ni­sa­tio­nen. Sie wur­de in den 1950er Jah­ren durch den damals 26-jäh­­ri­­gen ame­ri­ka­ni­schen Mis­sio­nar Elmer Klas­sen ins Leben geru­fen. Nach Besuch einer Bibel­schu­le in den USA spür­te Klas­sen das star­ke Ver­lan­gen, als Evan­ge­list nach Deutsch­land zu gehen. Dort ange­kom­men begann er, mit­hil­fe neu­ge­won­ne­ner deut­schen Freun­den, evan­ge­lis­ti­sche Trak­ta­te zu dru­cken und sie auf den Stra­ßen in Frank­furt a. M. zu ver­tei­len. Wenig spä­ter grün­de­te er die Herold Schrif­ten­mis­si­on, deren Haupt­auf­ga­be nach wie vor in der Her­aus­ga­be der Zeit­schrift „Herold Sei­nes Kom­mens“ besteht. In die­sem Monat (Febru­ar 2013) erscheint die 674-te deut­sche Aus­ga­be der Zeit­schrift. Fer­ner ver­ant­wor­ten wir die Her­aus­ga­be einer fran­zö­si­schen (Héraut) einer ita­lie­ni­schen (l’araldo) und einer …

In Erinnerung an C.H. Spurgeon

Am 31. Janu­ar 1892, vor 121 Jah­ren, ging Charles Had­don Spur­ge­on Heim zu sei­nem Herrn Jesus, von dem er seit sei­nem 16. Lebens­jahr unauf­hör­lich pre­dig­te. Pre­di­gen war sei­ne Lei­den­schaft, der er sich mit gan­zer Hin­ga­be wid­me­te. Und das, was er vor über 120 Jah­ren pre­dig­te, wird heu­te noch gele­sen, geliebt und gehört. Wir haben hier im Blog eini­ge Male auf Spur­ge­on und sei­ne Wer­ke ver­wie­sen. Heu­te ist ein guter Tag, wie­der dar­an erin­nert zu wer­den. Mei­ne Lek­tü­re an die­sem denk­wür­di­gen Tag wird der Best­sel­ler von Spur­ge­on Ganz aus Gna­de in der erneu­er­ten Auf­la­ge vom Herold Ver­lag sein. 1. Biblio­gra­phie: Deut­sche Bücher von Charles H. Spur­ge­on 2. Spur­ge­ons Auto­bio­gra­fie in 4 Bän­den 3. Spur­ge­on über das Lesen (Teil 1, Teil 2, Teil 3) 4. Susan­nah Spur­ge­on — Die Frau an der Sei­te des Pre­di­ger­fürs­ten (Rezen­si­on) 5. 32 Din­ge, die du von Spur­ge­on viel­leicht noch nicht kennst (exter­ner Link in eng­li­scher Sprache)

… du aber übertriffst sie alle

Die Mut­ter des Königs Lemu­el gab ihrem Sohn eines Tages Hin­wei­se, wie eine tugend­haf­te Ehe­frau zu sein habe. Die­se Rat­schlä­ge fin­den wir heu­te in Sprü­che 31. Die Schrift­stel­le­rin Eliza­beth Geor­ge hat eine gute Anwen­dung die­ses Kapi­tels ver­fasst, mit dem Ziel die wah­re Schön­heit nach dem Vor­bild der Frau aus Sprü­che 31 her­aus­zu­stel­len. Da sich das Buch somit mit der Lebens­füh­rung unse­rer Schwes­tern in Chris­tus beschäf­tigt, wur­de die­se Rezen­si­on auch von mei­ner Frau ver­fasst: Geor­ge ver­wen­det die­ses Kapi­tel als eine Richt­schnur, um am Wort Got­tes auf­zu­zei­gen, wie eine Frau nach dem Her­zen Got­tes lebt und han­delt. Die Autorin ver­sucht als eine älte­re Schwes­ter, den jun­gen Frau­en Tipps und Hin­wei­se zu geben, wie sie ein frucht­ba­res Leben füh­ren kön­nen. In 24 Kapi­teln wer­den die Ver­se 10 – 31 des 31. Kapi­tels des Buches Sprü­che betrach­tet. Jedes Kapi­tel fängt mit einer Text­ana­ly­se an, dar­auf fol­gen prak­ti­sche Anwen­dun­gen. Die­se sind der Autorin beson­ders wich­tig. Wie kann ich als Frau mei­ne Zeit sinn­voll nut­zen, wie lebe ich ein rei­nes und vor­bild­li­ches Leben, wie wer­de ich zu einer wich­ti­gen Stüt­ze für mei­ne Fami­lie? Was …

Der kleine Kinderkatechismus

Kurz vor Weih­nach­ten gab es unge­wöhn­lich vie­le nen­nens­wer­te Erschei­nun­gen, so dass ich in den nächs­ten Wochen vie­le beson­de­re Bücher vor­stel­len wer­de. Der 3L Ver­lag zum Bei­spiel ist zwar nicht gera­de für Kin­der­bü­cher bekannt, hat aber in den letz­ten Tagen vor Weih­nach­ten gleich drei Kin­der­bü­cher her­aus­ge­ge­ben, die ich hier unbe­dingt vor­stel­len will. Ich begin­ne mit einem klein­for­ma­ti­gen Buch mit Fra­gen und Ant­wor­ten zum Glau­ben. Auf 60 Sei­ten wer­den 114 Fra­gen zum Glau­ben gestellt und in ein­fa­cher und aktu­el­ler Spra­che beant­wor­tet. Die Ant­wor­ten ent­spre­chen der Refor­mier­ten Theo­lo­gie und die Rei­hen­fol­ge der Fra­gen ist nach dem Vor­bild des „klei­nen“ West­mins­ter Kate­chis­mus gewählt. The­ma­tisch beginnt der Kin­der­ka­te­chis­mus bei Gott, der Schöp­fung und „Wie der Mensch sün­dig­te“ und endet mit Fra­gen zu Tod, Höl­le und Him­mel. Ins­ge­samt gibt es 15 Themenbereiche.

Fritz Binde — Biografie

Wie­der habe ich eine Bio­gra­fie zu Ende gele­sen. Demut und Weh­mut beschlei­chen mich nach der Lek­tü­re. Aber auch Mut und Ent­schlos­sen­heit dem Herrn von gan­zem Her­zen zu die­nen. Die meis­ten Bio­gra­fien von Chris­ten haben fol­gen­de Drei­tei­lung: 1. Kind­heit und Jugend­zeit bis zur Bekeh­rung, 2. Akti­ve Lebens­pha­se im Wir­ken für Gott, 3. (Alter,) Tod und Heim­gang. Und um ehr­lich zu sein, bin ich am Ende einer guten Bio­gra­fie trau­rig. Der Tod der beschrie­be­nen Per­son nimmt mich emo­tio­nal stark mit. Am liebs­ten wür­de ich der Per­son noch ein­mal begeg­nen, ihr Fra­gen stel­len, um noch viel von ihr zu ler­nen. Viel­leicht wird es in der Ewig­keit dazu eine Gele­gen­heit geben. Ande­rer­seits den­ke ich bei den letz­ten Zei­len einer Bio­gra­fie immer an eine Aus­sa­ge im Hebrä­er­brief: „Schaut das Ende ihres Wan­dels an und ahmt ihrem Glau­ben nach“ (Hebr 13,7). Fritz Bin­des Leben und Glau­bens­weg sind es wert, genau­er ange­schaut zu wer­den. Fritz Bin­de (1867−1921) wuchs in einer bür­ger­li­chen Fami­lie auf. Gott und Kir­che waren immer wie­der The­ma in der Fami­lie, jedoch nicht in ehr­furchts­vol­ler Wei­se. Der Pfar­rer, die Kirche …

Die Geschichte von Eric Liddell

Wir haben bis­her nicht so oft Bücher und CDs für Kin­der vor­ge­stellt. Als Vater eines 21-mona­­ti­­gen Jun­gen und eines Mäd­chens im stol­zen Alter von drei Mona­ten inter­es­sie­re ich mich für gut gemach­te Kin­der­bü­cher mit gutem Inhalt. Sehr wich­tig ist mir dabei, dass mei­ne Kin­der von wert­vol­len Büchern geprägt wer­den, die ihnen Jesus und die Bibel lieb machen. Daher wer­de ich in Zukunft hier im Blog ver­stärkt emp­feh­lens­wer­te Kin­der­bü­cher und CDs vor­stel­len. Die Christ­li­che Ver­lags­ge­sell­schaft Dil­len­burg hat eine sehr schö­ne Rei­he für Erst­le­ser her­aus­ge­ge­ben. Jedes der Bücher erzählt in ein­fa­chen Wor­ten die Geschich­te eines christ­li­chen Vor­bilds. Bis­her gibt es die 24-sei­­ti­­gen Bücher mit Hard­co­ver über Mar­tin Luther, David Living­ston, Cor­rie ten Boom, Hud­son Tay­lor und Eric Lid­dell. Hier ein Aus­zug aus dem neu­es­ten Buch Für wen läufst du? über Eric Liddell:

Rigatio und NIMM UND LIES verlosen: *BEENDET*

Für die ers­te Ver­lo­sung in die­sem Jahr haben wir einen groß­zü­gi­gen Part­ner an der Sei­te — den Riga­tio Ver­lag. Der neue Ver­lag bie­tet Kurs­ma­te­ri­al an, das dich im Glau­ben wei­ter­bringt und struk­tu­riert bibli­sche Leh­re ver­mit­telt. Von den ers­ten zwei bereits erschie­ne­nen Kur­sen habe ich bereits das Arbeits­buch Den Spu­ren Jesu fol­gen hier im Blog vor­ge­stellt. Der Kurs ist nicht in ers­ter Linie für das per­sön­li­che Stu­di­um kon­zi­piert, son­dern für die Durch­füh­rung in einer Klein­grup­pe. In Gemein­schaft mit ande­ren pro­fi­tierst du am meis­ten davon. 10 Wochen lang stu­diert man an 5 – 6 Tagen in der Woche, wie Jesus gewan­delt ist. In den wöchent­li­chen Grup­pen­sit­zun­gen wird das Gelern­te ver­tieft und die Teil­neh­mer wer­den zur akti­ven Nach­fol­ge moti­viert. Um dir die Grün­dung einer Grup­pe zu erleich­tern, star­ten wir ab heu­te eine Ver­lo­sung in Koope­ra­ti­on mit Riga­tio. Die­ses Mal ver­lo­sen wir nicht wie sonst Ein­zel­ex­em­pla­re, son­dern gleich drei Mal bis zu 10 Exem­pla­re. Die­je­ni­gen, die nicht aus­ge­wählt wer­den, bekom­men auf Wunsch die Bro­schü­re Kur­se wirk­sam ein­set­zen zuge­sandt. Bewer­ben kön­nen sich für die­se Ver­lo­sung ent­we­der zukünf­ti­ge Grup­pen­lei­ter oder gan­ze Grup­pen. Die genau­en Teil­nah­me­be­din­gun­gen lau­ten wie folgt:

Gescheiterte Flucht

Frü­her war alles bes­ser – wer hat das nicht schon ein­mal gehört? Der Autor nimmt uns mit in die­se nicht immer gute alte Zeit und zeigt uns Men­schen in ande­ren Lebens­um­stän­den, aber mit ähn­li­chen Pro­ble­men wie wir heu­te. Die Hand­lung beginnt um 1850 in einem klei­nen Dorf in Schle­si­en. Albert Grü­ning ist Ober­förs­ter im Schnee­ber­ger Forst. Mit sei­ner unge­ho­bel­ten Art ver­treibt er fast jede Men­schen­see­le aus sei­nem Leben. Seit gerau­mer Zeit treibt ein Wild­dieb sein Unwe­sen. Trotz ver­schärf­ter Maß­nah­men fal­len immer wie­der Schüs­se. Zurück blei­ben ver­en­de­te Tie­re und Abdrü­cke von gena­gel­ten Schu­hen. Zur glei­chen Zeit schmie­det sein größ­ter Feind Her­mann Wit­te­mann Plä­ne, um Albert Grü­ning ein für alle Mal zu ver­nich­ten. Er will ihn büßen las­sen und da wäre ein frü­her Tod nicht in sei­nem Sin­ne. Und sei­ne schö­ne Nich­te Rahel von Bre­dow soll sein Werk­zeug sein. Wit­te­mann glaubt, dass er mit Rahel tun und las­sen kann, wie ihm beliebt. Aber er rech­net nicht mit einem mäch­ti­gen Gott, den Rahel und ihre Mut­ter von Her­zen lieben.

Die Gemeinde nach dem Neuen Testament

Was Gemein­de ist und was Gemein­de nicht ist, dar­über gehen die Ansich­ten weit aus­ein­an­der. In die­ser Neu­auf­la­ge aus dem Ver­lag Edi­ti­on Nehe­mia ver­sucht Karl The­wes Grund­sät­ze einer Gemein­de nach den Neu­en Tes­ta­ment zu nen­nen. Zunächst geht er auf das Wesen der Gemein­de Got­tes ins­ge­samt ein. Die Gemein­de wird in der Bibel als Leib Chris­ti, als Geheim­nis oder auch als Braut Chris­ti bezeich­net. Im zwei­ten, weit umfang­rei­che­ren Teil, führt The­wes 25 wesent­li­che Berei­che einer ört­li­chen Gemein­de an. Dabei geht es z.B. um Auf­nah­me­be­din­gun­gen für die Gemein­de, die Lei­tung der Gemein­de oder den Frau­en­dienst. Das Buch hat knapp 80 Sei­ten und so wer­den die vie­len The­men jeweils nur kurz behan­delt und rei­chen für eine soli­de Aus­ein­an­der­set­zung mit den Grund­sät­zen einer bibli­schen Gemein­de nicht aus. 

Die Piscator-Bibel

Die Luther‑, Elber­­fel­­der- und Schlach­­ter-Bibel ken­nen die meis­ten Chris­ten. Doch was hat es mit der Pis­­ca­­tor-Bibel auf sich? Viel­leicht ist sie des­halb in Ver­ges­sen­heit gera­ten, weil sie zu Unrecht den Spott­na­men „Straf­­mi­ch­­gott-Bibel“ erhielt. Über 400 Jah­re ist es her, als die ers­te Aus­ga­be der Bibel von dem refor­mier­ten Theo­lo­gen Johan­nes Pis­ca­tor erschien. Sein Ziel war es den Gläu­bi­gen eine wort­ge­treue Bibel und zusätz­li­che Kom­men­ta­re zur Ver­fü­gung zu stel­len. Die Bibel ist wegen ihrer sprach­li­chen Qua­li­tät und ihrer Text­ge­nau­ig­keit ein Vor­läu­fer der Elber­fel­der, wie auch ande­rer text­ge­nau­en Über­set­zun­gen unse­rer Zeit. Sie hat in Deutsch­land, in den Nie­der­lan­den, in der Schweiz und auch in den refor­mier­ten Gemein­den Nord­ame­ri­kas das kirch­li­che Leben ent­schei­dend geprägt. Nach mehr als 150 Jah­ren seit der letz­ten Auf­la­ge hat Dr. Ulrich Bis­ter eine Fak­­si­­mi­­le-Aus­­­ga­­be die­ser his­to­risch wert­vol­len Über­set­zung in die Wege gelei­tet. Sein Sohn führt die­se bewun­derns­wer­te Arbeit fort. Im Dezem­ber 2012 ist der drit­te Band des AT erschie­nen. Erhält­lich sind bis dato fol­gen­de Bän­de beim Sepher Ver­lag Herborn: