Monate: September 2012

Gebt der Bibel jeden Tag die Ehre, die ihr gebührt.

Ich halte mich länger bei diesen Dingen auf, weil in unserer Zeit viel gelesen wird. Das  Büchermachen scheint kein Ende zu nehmen, obgleich nur wenige von ihnen nützlich sind. Billige Veröffentlichungen scheinen modern zu sein. Es wimmelt nur so von Tageszeitungen aller Art, und das Niveau von einigen, die am weitesten verbreitet sind, lässt deutlich den Geschmack unserer Zeit erkennen. Bei der Flut von gefährlichem Lesestoff spreche ich mich klar für das Buch meines Herrn aus. Ich bitte euch, das Buch der Seele nicht zu vergessen. Lest nicht Tageszeitungen, Romane und Fantasiegeschichten, während ihr die Propheten und Apostel achtlos liegen lasst. Lasst euch nicht von spannender und ausschweifender Literatur vereinnahmen, während aufbauende und heilige Dinge keinen Platz in euren Gedanken finden. Gebt der Bibel jeden Tag die Ehre, die ihr gebührt. Was immer ihr auch lest, lest sie zuerst. Und hütet euch vor schlechten Büchern, von denen es heute eine ganze Menge gibt. Seid vorsichtig, was ihr lest. Ich schätze auf diese Weise ist mehr seelischer Schaden entstanden, als die meisten Menschen sich überhaupt vorstellen …

6 Gründe, wieso ich keine gedruckten Bücher mehr lese

marcusjohanus nennt auf seinem Blog Gründe, warum er keine papierenen Bücher mehr liest. Er nennt Vorteile des E-Books und stellt dabei zwangsläufig die Nachteile des gedruckten Buches heraus. Aber es ist sicher eine Frage der Gewichtung der einzelnen Vor- und Nachteile, für welche Form man sich entscheidet. Für mich persönlich ist lediglich Punkt 5 so relevant, dass ich eher ein E-Book vorziehen würde. Und das auch nur bei Belletristik. Insgesamt reichen mir diese Gründe nicht aus, um in großem Maße auf E-Books umzusteigen. Gedrucktes kommt mir nur noch selten ins Haus. Eigentlich gibt es lediglich zwei Gründe, aus denen ich zum herkömmlichen Buch greife, statt zum E-Book: Es gibt das Buch nicht als E-Book. Es handelt sich um ein Buch, das ich für die Arbeit brauche. Was im Prinzip 1. ist, denn die meisten Bücher, die ich berufliche brauche, gibt es ebenfalls nicht als E-Books. Vom Papierfetischisten zum E-Book-Enthusiasten Noch vor gar nicht allzu langer Zeit sperrte ich mich mit den gleichen Argumenten gegen digitalisierte Bücher, wie sie E-Book-Verweigerer immer wieder in entsprechenden Diskussionen äußern: …

Wie deutsche Evangelikale sanft katholisiert werden

Wer als Protestant kirchengeschichtlich nur halbwegs gebildet ist, wird sich verdutzt die Augen gerieben haben: In der Ausgabe vom 22. August 2012 veröffentlichte das evangelikale Blatt idea Spektrum einen Beitrag von Rainer Wälde. Überschrift: „Die geistlichen Mütter Europas“. Darin schildert der Protestant Wälde, der mit seiner Frau Ilona eine Typberatung leitet und sich auch als Filmautor einen Namen gemacht hat, seine Arbeiten an seinem neuen Film, der im Dezember 2012 herauskommen soll. Wälde wird in seinem Film u. a. die kirchengeschichtlichen Rollen von Brigitta von Schweden, Katharina von Siena und Theresa von Ávila verarbeiten. Angeblich haben diese Frauen den christlichen Glauben in Europa vorangebracht. Das ist jedenfalls die Hauptbotschaft des dreiseitigen Artikels. Kein Wort findet man in dem Artikel davon, dass alle drei Frauen Mystikerinnen waren, die hochgradig dämonisiert waren.

Leserunde: Lernen, zu beten (8)

Letzte Woche konnte ich aus zeitlichen Gründen keinen Artikel zur Leserunde schreiben. Doch heute möchte ich nahtlos mit Kapitel 8 weitermachen. Wir lesen gemeinsam das Buch  „Ler­nen, zu beten“ von D.A. Car­son. Darin untersucht der Autor einige Gebete des Apostels Paulus. Im 8. Kapitel beschäftigt er sich mit einem recht kurzen Gebet aus Philipper 1,9-11: „Und um das bete ich, dass eure Liebe noch mehr und mehr überströme in Erkenntnis und allem Urteilsvermögen, damit ihr prüfen könnt, worauf es ankommt [Luther 1984: „was das Beste sei“], sodass ihr lauter und ohne Anstoß seid bis auf den Tag des Christus, erfüllt mit Früchten der Gerechtigkeit, die durch Jesus Christus gewirkt werden zur Ehre und zum Lob Gottes.“ Carson legt seinen Schwerpunkt in diesem Kapitel auf zwei Worte, die seiner Meinung nach auch den Kerngedanken dieser Verse enthalten: Das Beste. Ich möchte in diesem Beitrag das Kapitel zusammenfassen, in dem ich erläutere, wie wir uns für das Beste entscheiden können und warum das Beste nicht unser Götze werden darf.

NIMM UND LIES verlost weekview-Kalender - September 2012 *BEENDET*

UPDATE: Die Gewinner stehen fest und werden im Laufe des Tages per E-Mail benachrichtigt: Konstantin, Sebastian, Bea, Maria, Thomas Altevogt, Viktor Janke, Christoph, Thomas, Reinhold, Eduard. Herzlichen Glückwunsch!!!   Gut zwei Drittel des Jahres 2012 sind mittlerweile hinter uns. Die ersten Termine für 2013 stehen sicher auch schon fest. Es wird Zeit für einen neuen Terminkalender für das kommende Jahr. Wie wäre es mit einem Zeitplaner von weekview? Anfang dieses Jahres haben wir hier im Blog einige Planer für 2012 verlosen können und haben dabei eine hohe Resonanz verspürt. Umso mehr freuen wir uns, jetzt schon Kalender für 2013 an unsere Leser zu vergeben. Für alle, die das Konzept von weekview und deren Ziele nicht kennen, hier einige Infos: 1. Zeitplansystem Das weekview-Konzept hilft dir, kurz- und langfristige Ziele zu formulieren und zu erreichen. Die Gestaltung des Planers unterstützt nicht nur beim Zeit-Management, sondern auch beim Ziele-Management. Und nicht nur Manager und Leute mit überdurchschnittlich vielen Terminen brauchen weekview. Auszubildende, Studenten, Hausfrauen, Mitarbeiter in der Gemeinde – für alle eignet sich ein weekview-Kalender. Denn mit weekview bekommt man mehr als …

Gleason L. Archer: Schwer zu verstehen?

Gleason L. Archer ist einer meiner Helden. Wenn es irgendeinen Gelehrten gibt, den ich gerne als Lehrer fürs Alte Testament gehabt hätte, dann wäre es Dr. Archer gewesen. Dr. Gleason L. Archer (22. Mai 1916 – 27. April 2004) war ein Gelehrter des Alten Testamentes und hat der Welt 3 besondere Werke hinterlassen, die eine große Hilfe dabei sind, das Alte Testament besser zu verstehen. Zum einen hat er mit einigen anderen Autoren das hebräisches Wörterbuch, Theological Wordbook of the Old Testament, herausgegeben. Leider ist dieses nur in englischer Sprache verfügbar. Zum zweiten hat Gleason L. Archer DIE Einleitung zum Alten Testament aus evangelikaler Sicht, A Survey of Old Testament Introduction, mit einer exzellenten Widerlegung der Urkunden-Theorie von Wellhausen & Co.  geschrieben. Dieses Standardwerk erfuhr mehrere Überarbeitungen und ist in mehrere Sprachen übersetzt worden. Leider ist die deutsche Ausgabe, Einleitung in das Alte Testament, seit Jahren nicht mehr revidiert worden. …weiterlesen auf www.schriftgelehrt.de

BLOGNEWS – Kreative Postkarten – 2. Christliche Bloggertagung – Abmahnwelle wegen Impressumfehlern – Marsch für das Leben

Kreative Postkarten – Die meisten Postkarten auf dem christlichen Markt wirken auf mich feminin oder grafisch wenig innovativ. Deshalb bin ich immer auf der Suche nach kreativen Postkarten. Beim Stöbern auf Jesus24.de wurde ich zuletzt fündig. Jan Henkel ist Mediendesigner und hat bisher elf Postkarten im Angebot, vier davon sind gestern neu dazugekommen. Manche sind neutral, manche mit eindeutig christlicher Botschaft. Nach meiner subjektiven Meinung gehören diese Karten zu den herausragenden im christlichen Bereich. Auch der Preis ist mit einem EUR/Stück ordentlich. Erhältlich im Shop von Jan Henkel (für 1,20 EUR/Stück) oder über seine Facebook-Seite (für 1 EUR/Stück). Christliche Blogger auf Mission – Am letzten Wochenende fand die 2. Christliche Bloggertagung in Berlin statt. Die IT-Expertin Claudia de Jong betonte dabei, das christliche Blogger eine Mission haben. „Und wer eine Mission hat, sollte seine Botschaft professionell unter die Leute bringen.“ Das ist auch unser Anliegen vom Literaturblog NIMM UND LIES. Für Korrektur, Tipps und Hinweise sind wir deshalb dankbar. Einfach per E-Mail, Kommentarfeld oder Kontakt melden. Abmahnwelle wegen Impressumfehlern – Eine wichtige Info an alle …

Leserunde: Lernen, zu beten (7)

Wir lesen jede Woche ein Kapi­tel aus dem Buch „Ler­nen, zu beten“ von D.A. Car­son. Heute sind wir genau in der Mitte des Buches angekommen. Wer es bis hierher geschafft hat, wird die zweite Hälfte mit steigendem Interesse weiterlesen. Wer evtl. jetzt noch einsteigen möchte, kann dies gerne mit Kapitel 7 tun und die vorherigen Kapitel später lesen. Das 7. Kapitel ist eines der vier Kapitel, die sich nicht exklusiv mit einem Bibelabschnitt beschäftigen. D.A. Carson nutzt diese Kapitel für Exkurse und Vertiefungen. Dieses Mal geht er auf Ausreden für mangelndes Gebet ein. Klingt nicht besonders motivierend. Doch möchte der Autor weder demoralisieren, noch frustrieren. Wenn er dem Leser den Spiegel vors Gesicht hält und die Ausreden demaskiert, tut er es auf eine einfühlsame und überzeugende Art. Sechs Mal wird dem Leser die gleiche Frage gestellt: Was antwortet Gott darauf? Nicht die Meinung des Autors, sondern Gottes Perspektive ist ausschlaggebend. Lassen wir Gott zu uns reden!