Monate: Juli 2012

Zarte Pflanze Hoffnung

Das Buch „Zarte Pflanze Hoffnung“ von Irmgard Grunwald greift 15 verschiedene Situationen aus dem Leben von Menschen auf; Menschen, die unsere Bekannte, Nachbarn oder auch Freunde sein könnten und die verloren in einer Krise stecken. Es ist schon fast erschreckend, wie oft sich der Leser selbst in den Geschichten wiederfindet. Gleichzeitig ist es faszinierend wie vielschichtig die Erzählungen, vielmehr die kurzen Episoden des erzählten Lebens, sind. Da ist die junge, arbeitslose Frau, die in eine Meinungsumfrage gerät und plötzlich mehr über Gott erfahren möchte; die etwas ältere Dame, die den Rummel um die Weihnachtszeit noch nie gemocht hat und überflüssig fand, die jetzt ihre eigene Weihnachtsgeschichte schreibt, eine Geschichte voller Hingabe und Liebe an den Erlöser der Welt, der bald wiederkommen wird.

Keine Zeit zum lesen?

Nehmen wir an du liest ungefähr 250 Worte in der Minute und du beschließt täglich nur 15 Minuten in einem ernstzunehmenden theologischen Werk zu lesen, um dein Verständnis von biblischen Wahrheiten zu vertiefen. In einem Jahr (365 Tage) würdest du so 5.475 Minuten lesen. Multipliziere das mit 250 Wörtern pro Minute und du erhältst 1.368.750 Wörter pro Jahr. Die meisten Bücher haben zwi- schen 300 und 4oo Wörter pro Seite. Wenn wir also von 350 Wörtern pro Seite ausgehen, kommen wir in einem Jahr auf 3.910 Seiten. Das bedeutet, dass du – bei 250 Wörtern pro Minute und 15 Minuten am Tag – in einem Jahr ungefähr 20 durchschnittlich dicke Bücher lesen kannst … John Piper (Desiring God Blog; 15.11.2011), fest & treu – 2/2012

Leserunde: Lernen, zu beten (1)

Wir beginnen heute mit der Leserunde „Lernen, zu beten“ von D.A. Carson. Das wird so ablaufen, dass wir ab heute pro Woche ein Kapitel lesen werden. Bis heute sollte man die Einleitung und das erste Kapitel gelesen haben. Ich gehe in diesem Teil kurz darauf ein. Jeder Teilnehmer kann mithilfe der Kommentarfunktion an der Diskussion teilnehmen. Auch wer das Buch schon früher gelesen hat, ist gerne willkommen. Normalerweise beginnt ein Sachbuch mit einer theoretischen Einführung in das Thema des Buches und geht danach zum praktischen Teil über. Das scheint bei diesem Buch auf den ersten Blick anders zu sein. Nach der Einleitung gibt Carson im ersten Kapitel gleich acht praktische Lektionen über das Gebet. Er berichtet aus seinem Leben, kommt aber nicht umhin, den Lesen zum Nachmachen zu motivieren. Auch wenn der Anfang des Buches uns sofort in die Praxis versetzt, haben wir bisher nur die Einführung gelesen. Carson legt in seinem Buch einen ganz anderen, aber ebenso praktischen Schwerpunkt.

Lass deine Bücher frei…

Sicher hast du Bücher in deinem Bücherregal, die du einmal gelesen hast und wahrscheinlich nie wieder lesen wirst. Lass diese Bücher frei! Und vielleicht machst du anderen damit eine Freude. Bücher freilassen? Ja, ganz einfach. Nimm an der weltweiten Community BookCrossing teil. Weil ich von der Idee von BookCrossing so fasziniert bin, möchte ich kurz erklären, was es mit ihr auf sich hat und wie christliche Bücherwürmer daran teilnehmen können.

Damit aus Jungen Männer werden: Etabliere eine Bücherkultur

Hanniel Strebel schreibt in seinem Blog über Bausteine in der Erziehung, die Jungs zu Männern machen sollen. Der siebte Vorschlag behandelt die Lesekultur in der Familie. Der nächste Lösungsvorschlag klingt in unserem Zeitalter schon fast utopisch: Wir sollen unsere Söhne zu echtem Hirnfutter, sprich lebendigen Büchern, hinführen. Natürlich bin ich mir bewusst, dass die Konkurrenz zum Bildschirm hoch ist. Darum glaube ich, dass eine Bücher-Kultur nur über Jahre im Elternhaus etabliert werden kann. Einige Initiativen, die ich unternehme, sind: Bücher sind überall in der Wohnung verfügbar. …weiterlesen auf www.hanniel.ch

Kann ich sicher sein, dass ich gerettet bin?

Viele Gemeindeglieder sind geplagt von Zweifeln über ihre Erlösung. Satan flüstert ihnen ein, dass es unmöglich sei für solche Sünder – wie sie es sind – im Stand der Gnade zu sein. Und einige Gemeinden verschlimmern das Problem auch noch, indem sie lehren, dass es für Gläubige möglich sei, ihr Heil zu verlieren. Aber Heilsgewissheit ist in diesem Leben möglich. In der Tat – wie Dr. R. C. Sproul in diesem Crucial Questions (Entscheidende Fragen) Büchlein argumentiert – ist es die Pflicht eines Christen, seine Berufung und Erwählung fest zu machen (2. Petrus 1,10). Um den Gläubigen zu helfen, dieses Ziel zu erreichen, erklärt Dr. Sproul die Gewissheit, zeigt wie wir sie erlangen können, enthüllt die Segnungen, die sie verleiht, und warnt vor den Gefahren falscher Gewissheit. Hier gibt es Hilfe für solche, die danach ringen, zu wissen, wo sie mit Jesus Christus stehen. Dr. R.C. Sproul – der Gründer und Vorsitzende von Ligonier Ministries – ist für seine Fähigkeit bekannt, tiefe Wahrheiten des christlichen Glaubens zu vermitteln. Er predigt wöchentlich an der Saint Andrew’s …

Neue Leserunde beginnt: Lernen, zu beten (D.A. Carson)

Vor einem Monat konnten wir hier im Blog das Buch „Lernen, zu beten“ von D.A. Carson verlosen. Damals kündigte ich bereits an, dass wir das Buch gemeinsam lesen wollen. Ich habe bereits große Teile des Buches gelesen und bin davon überzeugt, dass dieses bewährte Buch für jeden Christen eine lohnende Lektüre ist. Es gibt keinen echten Christen, der das Beten nicht lernen möchte. Vielleicht batest du auch schon bei Jesus, wie es die Jünger taten: „Herr, lehre uns beten!“ Und in der Tat können wir von Jesus und seinen Aposteln, die ja von ihm gelernt haben, das Beten aus erster Hand lernen. Vielleicht hast du auch schon darüber gestaunt, wie intensiv Paulus betete. Die meisten Gebete im Neuen Testament sind uns von Paulus überliefert. Und weil alle Gebete von Paulus immer auch von Gott inspiriert sind, wird ein intensives Studium dieser Texte uns lehren, nach dem Willen Gottes zu beten. Genau dieses Ziel verfolgt D.A. Carson in seinem bereits vor 20 Jahren veröffentlichten Buch. Jetzt ist es in Deutsch erschienen, wofür ich sehr dankbar bin. Wir …

NIMM UND LIES Verlosung - Juli 2012 *BEENDET*

Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich ohne das weltweite Netz auskomme. Und so geht es vielen Christen. Ob es um die Öffnungszeiten eines gelben Möbelhauses oder eine erste Diagnose bei Krankheit des Einjährigen geht, Google und Co. werden  genutzt und bringen oft Licht ins Dunkel. Eingekauft wird gerne online und die täglichen Nachrichten lesen immer weniger aus Zeitungen und weichen lieber auf die Online-Angebote aus. Das Internet hat Vorteile und Komfort geschaffen, den ich nicht mehr missen möchte und so geht es wohl vielen der Leser dieses Blogs. Aber – und wie erwartet – das Internet hat nicht zu unterschätzende Schattenseiten. Wir wollen auf diese Seiten hinweisen und verlosen in diesem Monat drei Exemplare des Buches „Die finstere Seite des Internets“. Anhand zahlreicher ergreifender und aufschlussreicher Parallelen zur Bibel befasst sich Dr. Hummel mit den Problematiken der um sich greifenden Pornographie im Internet, den Internetbeziehungen, der Internet-Abhängigkeit u.a. geistlichen Gefahren, ohne dabei ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Er zeigt biblische Auswege auf, um sich aus der immer enger zuziehenden Schlinge zu …

Update – Umfrage: Distomos als Zeitschrift?

Update: Die Umfrage wurde vorerst eingestellt. Wer weiter an einer apologetischen Zeitschrift im Stile von Distomos interessiert wäre, kann sich natürlich per E-Mail an den Blog-Betreiber von Distomos, Georg Walter (georgwalter77@yahoo.de), wenden. Kennt ihr Distomos? Vor zwei Jahren hätte ich es nicht gewusst. Mittlerweile folge ich regelmäßig den Beiträgen dieses Blogs. Einige Male habe ich hier auf NIMM UND LIES auf Artikel bei Distomos hingewiesen. Für die Leser, die Distomos kennen, einfach weiterlesen. Für alle anderen findet ihr weiter unten eine kleine Vorstellung des Blogs. Einige Leser von Distomos haben offenbar den Blog-Betreiber Georg Walter dazu angeregt, Distomos als Zeitschrift (z. B. 4/Jahr) herauszugeben. Um den Inhalt vom Blog besser weitergeben zu können und natürlich für alle, die keinen Internetzugang haben. Georg Walter fragt nun: Liebe Leser, ist das nur das Interesse einiger weniger oder besteht doch größerer Bedarf? Stimmen Sie ab. Eine Vierteljahreszeitschrift würde aber eine Abogebühr (ca 19 €) erforderlich machen. Die Blogarbeit wird natürlich fortgeführt. Hätten Sie Interesse an einem Abo? Wer an einer apologetischen Zeitschrift im Stile von Distomos interessiert wäre, …

John Bunyan: Die Pilgerreise (neue Ausgabe) - Teil 3

Hier folgt nun der dritte und letzte Teil meiner Buchbesprechung des neu aufgelegten und sprachlich überarbeitetem Klassikers Die Pilgerreise von John Bunyan. Teil 1 und Teil 2 können unten den hinterlegten Links nachgelesen werden. Trotz einiger Kritikpunkte bin ich von der neuen Ausgabe begeistert. Sie liest sich flüssig und ist leicht verständlich. Die zusätzlichen Kapitelüberschriften teilen die ehemals recht langen Kapitel in leicht zu bewältigende Sinnabschnitte ein. Das ansprechend gestaltete Cover gibt dem Buch eine würdige Hülle, die ich mit immer wieder gerne anschaue. Die Hardcoverausgabe liegt gut in der Hand und wird auch nach mehrmaligem Lesen nicht zerfleddert aussehen. Außerdem kann ich die Pilgerreise auch auf meinem Reader als E-Book lesen, kann darin bequem nach Passagen suchen und habe sie überall dabei. Einige Anmerkungen zum Vorwort von Johannes Falk Ein wegweisendes Vorwort zu einem über 300 Jahre alten Bestseller zu schreiben, erfordert eine solide Kenntnis des Inhalts, des Autors und der Rezeptionsgeschichte. Auch wenn ich weit davon entfernt bin, ein John-Bunyan-Experte zu sein, gibt es einige Sätze im Vorwort, die meiner Meinung nach nicht korrekt …