Monate: April 2012

Martin Luther: „Sermon von den Guten Werken“

Oft hört man, dass es in der Bibel eine gro­ße Kon­tro­ver­se gäbe: Die guten Wer­ke. „Gerecht allein aus Gna­den“ der Pau­lus­brie­fe sei ein Wie­der­spruch zu dem „Glau­ben, den man an den guten Wer­ken sieht“, wel­chen Apos­tel Jako­bus in sei­nem Brief dar­stellt. In der Tat ist die Dis­kus­si­on über die Bedeu­tung der Wer­ke durch die gan­zen Jahr­hun­der­te in der Kir­che Got­tes leben­dig geblie­ben. Ein jeder Christ frägt sich, wel­che Taten zur Ehre Got­tes die­nen, sei­nen Namen Ehren und das Werk des Rei­ches Got­tes vor­an­trei­ben. Luther woll­te 1520, also als er noch am Anfan­ge der Refor­ma­ti­on stand, eine Pre­digt über die guten Taten eines Chris­ten­men­schen ver­fas­sen, es ent­stand jedoch ein gan­zes Büch­lein. Die­ses soll­te nach­her sogar die Grund­la­ge des evan­ge­li­schen Kate­chis­mus wer­den. Er sel­ber schrieb im März 1520 an Georg Spa­la­tin:  „Wenn es so fort­schrei­tet, wird es mei­nes Erach­tens mein aller­bes­tes Buch.“

3L-Verlag: Buchpaket von Martin Lloyd-Jones

Der 3L-Ver­­lag hat ein neu­es Paket mit Büchern von Mar­tin Lloyd-Jones geschnürt: Am 1. März 1981 starb Mar­tyn Lloyd-Jones unter gro­ßer Anteil­nah­me von Chris­ten aus aller Welt. Der bekann­te Pre­di­ger und lang­jäh­ri­ge Pas­tor der West­mins­ter Cha­pel in Lon­don wur­de 1899 in Süd­wales gebo­ren. Er war wahr­schein­lich der bemer­kens­wer­tes­te Pre­di­ger des 20. Jahr­hun­derts. Mit die­sem zwei­ten Buch­pa­ket erhal­ten Sie fünf wei­te­re Bücher vol­ler Trost, Ermu­ti­gung, gesun­der Leh­re und geist­li­cher Auf­er­bau­ung zu einem stark redu­zier­ten Preis. Das Buch­pa­ket beinhal­tet fol­gen­de Bücher: 1. Berg­pre­digt Band 2 2. Weiß wie Wol­le 3. Total fatal 4. Einig in Wahr­heit 5. Der geist­li­che Kampf Die­ses Ange­bot gilt nur für End­kun­den aus Deutsch­land. Die Lie­fe­rung erfolgt ver­sand­kos­ten­frei. Statt 56,95 EUR nur 30,00 EUR Bild und Text: www.3lverlag.de

Buchvorstellung: … und plötzlich heißt du Mama

Ein Buch für Müt­ter… — Für man­che Frau­en mag das ein gro­ßer Wider­spruch sein. Frau­en, die gera­de ein Kind gebo­ren haben, haben oft kaum Zeit für sich selbst. Sie haben seid der klei­ne Neu­an­kömm­ling da ist noch kei­ne Nacht durch­ge­schla­fen, kei­ne Zeit für sich selbst und den Mann, und dann sol­len sie noch ein Buch lesen! Kei­ne Fra­ge, Rat­schlä­ge brau­chen sie jetzt. Denn oft wis­sen sie nicht was sie tun sol­len. Zum Bei­spiel wenn das Baby gewi­ckelt, gestillt und schön ein­ge­packt ist und trotz­dem schreit, als ob es der unglück­lichs­te Mensch der Welt sei. Die­ses Buch ist kein Nach­schla­ge­werk, in dem Rezep­te drin ste­hen, die bei jedem Kind zu 100% wir­ken. Aber die­ses Buch will viel mehr geben. Es möch­te den frisch geba­cke­nen Müt­tern viel Mut machen und zei­gen, wie wun­der­bar es ist ein Kind zu haben, es zu lie­ben und zu ver­sor­gen. Außer­dem zeigt es wie sie trotz vol­lem Zeit­plan noch Zeit für Gott fin­den kön­nen. Zum Schluss gehen die Autorin­nen auf die Bezie­hung der Frau zu ihrem Mann ein, denn die­ser wich­ti­ge Aspekt darf trotz Kind auch …

Donald A. Carson: Emerging Church

Eine neue Kir­che ent­steht, die „Emer­ging Church.“ Viel­leicht haben Sie schon davon gehört, viel­leicht haben Sie im Inter­net ihr Logo ent­deckt oder Sie sind – wie auch wir – bereits vor die­ser neu­en Strö­mung gewarnt wor­den. Wer das Schlag­wort nicht so rich­tig ein­zu­ord­nen weiß mag sich auch auf D.A. Car­son ver­las­sen. Wenn er sich die­ses The­mas annimmt, dann muss es von Bedeu­tung sein. Und sei­ne Ana­ly­se ist fair und kom­pe­tent. Eine gro­ße Gefahr im Umgang mit der „Emer­ging Church“ liegt dar­in, dass sie sehr viel­schich­tig und nicht so rich­tig greif­bar ist. Sie ist schwer zu defi­nie­ren, ihre Kenn­zei­chen sind schwer her­vor­zu­he­ben und gera­de das ist para­do­xer­wei­se sogar Teil ihres Wesens. Car­sons Ansatz ist des­halb lobens­wert, weil er sich inten­siv mit dem The­ma aus­ein­an­der­setzt und auch die posi­ti­ven Aspek­te fin­det und die­se im ers­ten Teil sei­nes Buches deut­lich her­aus­stellt. Gefähr­lich wird es, wenn jede fal­sche Pra­xis oder Irr­leh­re unter dem einen Dach „Emer­ging Church“ gesam­melt und dabei auch jeder noch so rich­ti­ge Ansatz bereits im Keim erstickt wird, nur weil er im glei­chen kri­ti­schen Zusam­men­hang gesehen, …

Blognews: Neues Literaturblog, neue Arbeitsgemeinschaft, neue E‑Books und neuer Autoren-Wettbewerb

Neu: bue­cher­a­en­dern­le­ben – Seit weni­gen Tagen ist ein neu­es christ­li­ches Lite­ra­tur­blog online. bue­cher­a­en­dern­le­ben stellt ähn­lich wie NIMM UND LIES christ­li­che Neu­erschei­nun­gen vor und möch­te in Zukunft mit Inter­views klei­ne christ­li­che Ver­la­ge vor­stel­len. Als ers­ter Ver­lag gibt Hen­ning Schnei­der der „Edi­ti­on Kat­zen­stein“ bemer­kens­wer­te Ant­wor­ten. Hin­ter dem neu­en Blog steht der lang­jäh­ri­ge Rezen­sent christ­li­cher Lite­ra­tur Chris­ti­an Döring. Neu: Arbeits­ge­mein­schaft christ­li­cher Rezen­sen­ten – Und auch für die neue Arbeits­ge­mein­schaft christ­li­cher Rezen­sen­ten ist Chris­ti­an Döring ver­ant­wort­lich. Bis­her gehö­ren zum Stamm der AG 13 Rezen­sen­ten. Das Ziel der Arbeits­ge­mein­schaft ist, christ­li­che Neu­erschei­nun­gen aus dem deutsch­spra­chi­gen Raum zu rezen­sie­ren. Dabei kann prin­zi­pi­ell jeder mit­ma­chen. Die Prin­zi­pi­en für Rezen­sen­ten sind dabei logisch wie rich­tig. Kei­ne Lob­hu­de­lei­en son­dern ehr­li­che Lese­ein­drü­cke wer­den erwar­tet. Als Part­ner konn­te „ALPHA-Buch“ gewon­nen wer­den. Wer also ger­ne Rezen­sio­nen schreibt, der mel­de sich am bes­ten direkt bei Chris­ti­an Döring. Neu: E‑Books bei Francke – Für alle Besit­zer von E‑Book-Rea­­dern kann die Mel­dung von Inter­es­se sein. Bei Francke sind seit März die ers­ten acht E‑Books ver­füg­bar. Wie auch schon der Brun­nen Ver­lag (Gie­ßen) setzt Francke offen­bar auch auf das säku­la­re Portal …

NIMM UND LIES Verlosung — April 2012 *BEENDET*

Um ein Buch kor­rekt beur­tei­len zu kön­nen ist mehr als schnel­les Über­flie­gen not­wen­dig. Nicht sel­ten ver­traut man dem Autor eines Buches zu sehr und ver­gisst zu prü­fen — wie die Chris­ten in Beröa — „ob es sich denn so ver­hiel­te“. Wir möch­ten in die­sem Monat ein dazu sehr pas­sen­des und das the­ma­tisch wahr­schein­lich ein­zi­ge Buch zum „Kri­ti­schen Lesen“ ver­lo­sen. Es ist das Buch „Christ­li­che Bücher kri­tisch lesen“ von Franz Graf-Stuhl­ho­fer. Wie erkennt man auch als Laie, ob Anga­ben falsch sind? Wie er­kennt man, ob ein Argu­ment sinn­voll ist, oder eher ins Lee­re geht? In die­sem Buch fin­det der Leser eine Rei­he von Erläu­te­run­gen, jeweils gefolgt von meh­re­ren Bei­spie­len (ins­ge­samt mehr als hun­dert). Anhand die­ser Bei­spie­le soll der Leser üben, selbst zu urtei­len. Im Anschluss fin­den sich die Lösun­gen. Die Bei­spie­le sind kon­ser­va­ti­ver evan­ge­li­scher Lite­ra­tur ent­nom­men. Das Ziel: Der mün­di­ge Leser. — Der Weg dahin: Teils müh­sam, teils unter­halt­sam. — Der Geg­ner: Fak­tisch und argu­men­ta­tiv schwa­che Bücher — und die eige­ne Denk­faul­heit. (Ver­lags­text) Wir ver­lo­sen drei Exem­pla­re von „Christ­li­che Bücher kri­tisch lesen“.  Teil­nah­me­be­din­gun­gen: Hin­ter­lasse einen Kom­men­tar. Damit nimmst du an der Ver­lo­sung teil. Teil­nah­me­schluss: 21.04.2012, 23.59 Uhr Ver­sand erfolgt nur …

Glenda Revell: Ungewollt und doch geliebt

Abtrei­bung, sexu­el­ler Miss­brauch, Sucht, Alko­ho­lis­mus – die­se und noch vie­le ähn­li­che Begrif­fe waren vor 100 Jah­ren nur sel­ten öffent­li­che The­men. Frü­her oft tabui­siert — heu­te sind es Din­ge, die the­ma­ti­siert wer­den. Aber vie­le, die gera­de sexu­el­len Miss­brauch direkt oder indi­rekt erle­ben, fürch­ten sich dar­über zu reden und fres­sen ihren Kum­mer und ihre Lei­den in sich hin­ein. Die Autorin Glen­da Revell beschreibt in die­sem Buch ihr eige­nes Leben, in dem sie viel Leid und Hass erlebt hat. Sie wur­de als unehe­li­ches Kind gebo­ren, und hät­te es damals schon die Abtrei­bung in dem Maße gege­ben wie heu­te, wäre sie sicher abge­trie­ben wor­den. Ihre Mut­ter ver­sank nach ihrer Geburt in eine tie­fe Alko­hol­sucht, in der sie lan­ge Jah­re gefan­gen blieb. Trotz vie­ler Bemü­hun­gen gewann Glen­da nie die Lie­be ihrer leib­li­chen Mut­ter. Ihren leib­li­chen Vater hat­te sie nie gese­hen und kann­te nicht ein­mal sei­nen Namen. Dage­gen muss­te sie ihren Stief­va­ter mehr ken­nen­ler­nen als ihr lieb war — regel­mä­ßig miss­braucht er sie.

Das Gebetsleben Jesu

In der Regel kennt der inter­es­sier­te Bibel­le­ser über das „Gebets­le­ben Jesu“ bes­ten­falls eini­ge grund­le­gen­de Din­ge. Lei­der zie­hen die Wenigs­ten dar­aus Schluss­fol­ge­run­gen für ihr eige­nes Gebets­le­ben. Das ist Wolf­gang Büh­ne in die­sem Buch sehr gut gelun­gen! Das Buch ist kei­ne theo­lo­gi­sche Abhand­lung über das The­ma Gebet, son­dern viel­mehr eine prak­ti­sche Betrach­tung. Nach jedem Kapi­tel mit einem bestimm­ten Schwer­punkt gibt es ein „Was kön­nen wir dar­aus ler­nen“, mit „Ers­tens“ das und „Zwei­tens“ das… Meis­tens ist der zwei­te Teil genau­so lang wie die Betrach­tung selbst, so dass das Buch ins­ge­samt sehr prak­tisch gelebt wer­den will. Schon in sei­nem Vor­wort zeigt der Autor unse­re Gebets­ar­mut auf, die am bes­ten mit dem von ihm ver­wen­de­ten Zitat wie­der­ge­ge­ben wer­den kann.

Zitat über Sarah Edwards‘ Frömmigkeit

Neu­lich las ich eini­ge Gedan­ken über Sarah Edwards‘ (Jona­than Edwards‘ Frau) Fröm­mig­keit, unter ande­rem einen Aus­schnitt, den ich sehr amü­sant fand. „Ein paar Jah­re spä­ter war es Sarah Edwards‘ Anse­hen als Chris­tin, das einem ver­le­ge­nen Pas­tor in Ports­mouth zu Hil­fe kam, sei­ne Fas­sung in einem denk­wür­di­gen Fall wie­der­zu­fin­den. Dies geschah anläss­lich der Ordi­nie­rung von Job Strong. Edwards war zum Pre­di­gen ein­ge­la­den wor­den, aber wegen der Ent­fer­nung hat­te ein ande­rer Pas­tor, Samu­el Moo­dy aus New York, sich als Ersatz­mann bereit­ge­hal­ten, falls der Pas­tor aus Nort­hamp­ton nicht ankom­men soll­te. Die in der Kir­che Ver­sam­mel­ten saßen dicht gedrängt, und vie­le brann­ten dar­auf Edwards zu hören. Der Got­tes­dienst soll­te anfan­gen, aber von dem erwar­te­ten Pre­di­ger war nichts zu sehen. Zögernd erhob sich Moo­dy […]. Er nahm sei­nen Platz ein und begann mit dem Got­tes­dienst. In dem Gebet, das der Pre­digt unmit­tel­bar vor­aus­ging, nahm er sich die Frei­heit sei­ne eige­ne Ent­täu­schung und die­je­ni­ge der Gemein­de­glie­der aus­zu­drü­cken, weil sie auf den ‚bedeu­ten­den Die­ner Got­tes, Rev. Mr. Edwards aus Nort­hamp­ton, ver­zich­ten müss­ten‘. Nach­dem er erst auf die­ses The­ma ein­ge­schwenkt war, fuhr Moo­dy fort, …

Christliche Verlage im „Facebook-Ranking“ 412

Drei Ver­la­ge sind neu in unse­rem Ran­king. Der Brun­nen Ver­lag (Gie­ßen) hat bereits seit Novem­ber 2011 eine Prä­senz auf Face­book. Über eine kur­ze Ver­­lags-Info hin­aus ist der Ver­lag aber offen­bar noch nicht gekom­men. Mit 130 Ver­öf­fent­li­chun­gen (laut Wiki­pe­dia) gehört der Brun­nen Ver­lag zu den grö­ße­ren Ver­la­gen im deutsch­spra­chi­gen Raum. Da wun­derts, dass sozia­le Netz­wer­ke so stief­müt­ter­lich behan­delt wer­den. Der zwei­te Ver­lag inner cube ist eine Ver­lags­grün­dung von 2010. inner cube gibt „anschau­li­che und attrak­tiv gestal­te­te Bibel­sach­bü­cher und Bibel­stu­di­en­ma­te­ria­li­en“ her­aus. Zuletzt der Bren­dow Ver­lag, der sich selbst als „Buch­ver­lag für Alles, was Sinn macht“ bezeich­net. Nr. Ver­lag „Gefällt mir“ in 04/2012 „Gefällt mir“ in 03/2012 1 (1) Gerth Medi­en Buch 436 427 2 (2) Edi­ti­on Kat­zen­stein 403 400 3 (3) Down to Earth Ber­lin 356 348 4 (4) SCM Bun­­­des-Ver­­lag 343 339 5 (6) CLV – Christ­li­che Lite­ra­tur-Ver­brei­tung 281 262 6 (5) Neu­feld Ver­lag 277 270 7 (7) BORN-Ver­­lag 237 234 8 (8) Beta­ni­en Ver­lag 219 206 9 (9) 3L Ver­lag 210 205 10 (10) Ver­lag der Francke-Buch­han­d­­lung GmbH 183 176