Monate: März 2012

Tom Bisset: Warum jemand nicht mehr glauben kann

Nach einer klei­nen Schreib­pau­se möch­te ich mal wie­der ein Buch vor­stel­len. Es han­delt sich um ein Buch namens „War­um jemand nicht mehr glau­ben kann“. Es han­delt sich hier weni­ger um ein theo­lo­gi­sches Buch als um eine Mischung aus (religions-)soziologischer Stu­die und Erfah­rungs­be­rich­ten. Das Buch rich­tet sich vor­nehm­lich an sol­che, die einen christ­li­chen Hin­ter­grund haben. Es befasst sich nicht so sehr mit intel­lek­tu­el­len Fra­gen, die einen Men­schen mit­un­ter auch dazu bewe­gen mögen, nicht mehr zu glau­ben, son­dern beschreibt eine Viel­falt von Erfah­run­gen, die Men­schen gemacht haben, die einst geglaubt haben oder in irgend einer Form dem Glau­ben nahe stan­den (oft auch wegen ihrer christ­li­chen Erzie­hung als Kin­der von Chris­ten). Der Autor Tom Bis­set unter­nimmt nicht den Ver­such, hier theo­lo­gi­sche Erklä­run­gen zu lie­fern (hier gibt es ja auch mit­un­ter hit­zi­ge Debat­ten), son­dern beschreibt, was Men­schen dazu bewe­gen mag, sich von dem Glau­ben zu ent­fer­nen, zu dem sie sich einst frei­wil­lig oder auch eher unfrei­wil­lig bekannt haben. …wei­ter­le­sen auf www.unwisesheep.org

ZELTMACHER: Aktion gegen die Volxbibel

Es sind schon eini­ge Jah­re ver­gan­gen, seit­dem der ers­te Teil der „Volx­bi­bel“ erschie­nen ist. Zu Beginn waren die Pro­tes­te enorm. Vie­le Chris­ten waren scho­ckiert dar­über, dass ein chris­t­­lich-evan­­ge­­li­­ka­­ler Ver­lag eine got­tes­läs­ter­li­che Bibel­über­tra­gung her­aus­ge­ben woll­te. Alle Kri­tik half wenig — das Buch erschien im eigens dafür gegrün­de­ten Volx­­bi­­bel-Ver­­lag und wur­de zum Best­sel­ler. Mitt­ler­wei­le ist es ruhi­ger gewor­den um Mar­tin Drey­er und die von ihm initi­ier­te Über­tra­gung in Jugend­spra­che. Es scheint fast so, dass sich alle Chris­ten mitt­ler­wei­le mit der „Volx­bi­bel“ ange­freun­det — oder zumin­dest akzep­tiert haben.  Der christ­li­che Pres­se­spie­gel „Zelt­ma­cher Nach­rich­ten“ hat nun mit einer Unter­­schri­f­­ten-Akti­on gegen die Volx­bi­bel gestar­tet, die zum Schluss an die „Stif­tung Christ­li­che Medi­en“ wei­ter­ge­lei­tet wird. Wir als Redak­teu­re vom christ­li­chen Lite­ra­tur­blog NIMM UND LIES unter­stüt­zen die Unter­­schri­f­­ten-Akti­on gegen die Volx­bi­bel aus­drück­lich und ermu­ti­gen Euch, sich der Erklä­rung zur Volx­bi­bel anzu­schlie­ßen. Wer sich der Erklä­rung zur Volx­bi­bel anschlie­ßen möch­te, kann sei­nen Namen und ggf. Wohn­ort per Email an info@zeltmacher.eu — Betreff: Volx­bi­bel — sen­den oder im Kom­men­tar­be­reich unter der Erklä­rung auf die­ser Web­sei­te unter­schrei­ben. Wir wer­den die Lis­te fort­lau­fend aktua­li­sie­ren und an die Stif­tung Christ­li­che Medi­en wei­ter­lei­ten. Über die Reaktionen …

Eine kleine Lady

Es gibt einen wesent­li­chen Grund, war­um ich die­ses Buch gele­sen habe: „Onkel Tom“. Die Geschich­te „Onkel Toms Hüt­te“ hat mich schon als Kind unheim­lich fas­zi­niert und emo­tio­nal bewegt. In die­ser klei­nen Roman­bio­gra­fie geht es um die Autorin Har­riet Bee­cher Sto­we. Sie wuchs mit ihren Geschwis­tern als Halb-Wai­­se auf und war stark von der puri­ta­ni­schen Stren­ge des Vaters geprägt. Nicht, dass sie kei­ne gute Bezie­hung zum Vater hat­te. Aber die hohen Anfor­de­run­gen des Vaters waren mit dafür ver­ant­wort­lich, dass sie stän­dig an sich zwei­fel­te. Ob sie eine „gute Chris­tin“ sei. Ob sie den Ansprü­chen an eine christ­li­che Mut­ter und Ehe­frau gerecht wer­den könnte.

NIMM UND LIES Verlosung — März 2012 *BEENDET*

Vor einer Woche habe ich hier das Buch „Der letz­te Held der Tita­nic“ vor­ge­stellt. Ab heu­te habt Ihr die Mög­lich­keit das Buch plus Hör­buch plus Ver­teil­heft zu gewin­nen. Hier könnt ihr einen Enblick in den Inhalt des Buches gewin­nen: Als im April 1912 die Tita­nic ihre Jung­fern­fahrt nach New York bestritt, reis­te mit ihr auch ein Pre­di­ger, der unter­wegs zur Moo­dy Church in Chi­ca­go war. John Har­per soll­te dort eine Zeit­lang pre­di­gen und womög­lich der neue Pas­tor wer­den. Doch dann geschah die Kata­stro­phe. Har­per half bis zuletzt, die Pas­sa­gie­re nicht allein vor dem leib­li­chen Tod zu ret­ten, son­dern zeig­te ihnen die Ret­tung für ihre See­le. Die­ses Buch schil­dert das Leben und Wir­ken von John Har­per und das dra­ma­ti­sche Gesche­hen auf dem Oze­an­rie­sen. Dabei beschreibt es auch bewe­gen­de Schick­sa­le ein­zel­ner Pas­sa­gie­re. Mit­ar­bei­ter von John Har­per und Leu­te, die durch ihn zum Glau­ben kamen, bestä­ti­gen sei­nen Dienst. Der abschlie­ßen­de Teil rollt die Tra­gö­die noch ein­mal als die Illus­tra­ti­on auf, die auch der Regis­seur James Came­ron nann­te: „Wir fah­ren alle auf der Tita­nic.“ Ihr Unter­gang ist nicht nur eine …

Das Ende des gedruckte Buches…

Das Sze­na­rio, wel­ches Horst M. Mül­ler in einem Inter­view mit der Zeit schil­dert, klingt nicht nur abstrus son­dern ist für mich auch völ­lig unvor­stell­bar. Horst M. Mül­ler ist Neu­ro­bio­lo­ge und Lin­gu­ist an der Uni­ver­si­tät Bie­le­feld. Hier ein Aus­zug aus dem Inter­view: Zeit: Pro­fes­sor Mül­ler, Sie pro­phe­zei­en das Ende des gedruck­ten Buchs. Wer­den Erst­kläss­ler in Zukunft mit E‑Books lesen ler­nen? Mül­ler: In 50 bis 100 Jah­ren hat das gedruck­te Buch aus­ge­dient, aber sein Nach­fol­ger wird nicht das E‑Book sein. Das ist ja nur ein digi­ta­ler Abklatsch. Zeit: Wie wird ein Buch in 50 Jah­ren aus­se­hen? Mül­ler: Man kann sich das als eine intel­li­gen­te Maschi­ne vor­stel­len. Was genau die­se Maschi­ne kön­nen wird, lässt sich natür­lich nicht exakt vor­aus­sa­gen, da müss­te man spe­ku­lie­ren. Zeit: Dann spe­ku­lie­ren sie doch mal. Mül­ler:  So ein Buch wird mit vie­len Sen­so­ren aus­ge­stat­tet sein, mit einer Kame­ra, mit Web- und GPS-Modu­­len. Es wüss­te immer, wo genau man sich gera­de befin­det. Ein Rei­se­füh­rer zum Bei­spiel könn­te dem Leser erklä­ren, vor wel­chem Denk­mal er gera­de steht. […] Mül­ler: Mit dem gedruck­ten Buch von heu­te, wird das, was …

Hänssler: Theologische Literatur ist immer weniger gefragt

Holz­ger­lin­gen (idea) – Bei Schwie­rig­kei­ten soll­te man nicht auf­ge­ben, son­dern sei­ne Pro­ble­me an Gott abge­ben. Die­sen Rat gibt der Ver­le­ger Fried­rich Häns­s­ler (Holz­ger­lin­gen bei Stutt­gart) in einem Inter­view mit der Evan­ge­li­schen Nach­rich­ten­agen­tur idea (Wetz­lar). Häns­s­ler – einer der füh­ren­den christ­li­chen Ver­le­ger Deutsch­lands – fei­er­te am 6. März sei­nen 85. Geburts­tag. Inter­na­tio­nal bekannt wur­de der schwä­bi­sche „Buch- und Musik­mis­sio­nar“ durch geist­li­che Musik­pro­duk­tio­nen, etwa einer 172 CDs umfas­sen­den Johann-Sebas­­ti­an-Bach-Edi­­ti­on. Als Lebens­ma­xi­me emp­fiehlt Häns­s­ler, sich an das Wort des Apos­tels Pau­lus zu hal­ten: „Ich habe mir vor­ge­nom­men, dass ich nichts ande­res wüss­te unter Euch, als allein Jesus Chris­tus und den als Gekreu­zig­ten“ (1. Korin­ther 2,2). Häns­s­ler: „Dar­auf kommt es an und nicht auf den gan­zen Pipi­fax drum her­um!“ Anse­hen gewin­ne ein Mensch nur dadurch, dass er von Jesus Chris­tus ange­se­hen wer­de. In sei­nem Leben habe er wie­der­holt Got­tes Füh­rung und Bewah­rung erlebt, so Häns­s­ler: „Des­halb ist für mich klar: Mit dem Wort der Bibel kann ich leben und ster­ben.“ …wei­ter­le­sen auf www.schneider-breitenbrunn.de

„Ein Mann des Glaubens“: Friedrich Hänssler wird 85

Er ist einer der bekann­tes­ten und ein­fluss­reichs­ten christ­li­chen Ver­le­ger in Deutsch­land. Im Lau­fe sei­nes lan­gen Lebens hat er maß­geb­lich dazu bei­getra­gen, dass unzäh­li­ge Men­schen inspi­riert, auf Jesus Chris­tus hin­ge­wie­sen und posi­tiv geprägt wur­den. Am kom­men­den Diens­tag wird Fried­rich Häns­s­ler 85 Jah­re alt. „Ich wur­de damals prak­tisch ohne mei­nen Wil­len und Wunsch in die Ver­lags­ar­beit hin­ein­ge­scho­ben“, erin­nert sich Häns­s­ler im Gespräch mit pro. Damals, das war 1950, als er in den Hän­s­s­­ler-Ver­­lag ein­trat, den sein Vater 1919 gegrün­det hat­te. „Ich habe da mit­ge­ar­bei­tet, weil ich kei­ne ande­re Chan­ce hat­te. Nach einer Tuber­ku­lo­se­er­kran­kung konn­te ich zunächst nur eine Stun­de am Tag arbei­ten.“ Ob es ihm dann irgend­wann Spaß gemacht habe, im Ver­lag mit­zu­wir­ken? „Spaß war nicht die Fra­ge“, ant­wor­tet Häns­s­ler ernst. „Die Fra­ge war mehr, dass man die Auf­ga­be gese­hen hat. Die Auf­ga­be muss­te getan wer­den.“ Im Lau­fe sei­nes Lebens hat er vie­le Auf­ga­ben gese­hen – und getan. …wei­ter­le­sen auf www.pro-medienmagazin.de

Moody Adams: Der letzte Held der Titanic

Als vor 100 Jah­ren die Tita­nic ihre ers­te und gleich­sam letz­te Fahrt auf­nahm, war wahr­schein­lich nur ein evan­ge­li­scher Pre­di­ger an Bord. Es war John Har­per. Wit­wer, Vater einer klei­nen Toch­ter und hin­ge­ge­be­ner Ver­kün­di­ger. Um die­sen Mann Got­tes und Hel­den geht es in Moo­dy Adams Lek­tü­re „Der letz­te Held der Tita­nic“. Dabei ist es beein­dru­ckend das Leben eines Man­nes zu erfah­ren, dass von Ernst­haf­tig­keit und Hin­ga­be geprägt war. Nicht erst auf dem Schiff bewies er sei­ne völ­li­ge Selbst­auf­ga­be und gro­ße Sor­ge um die See­len der Ver­lo­re­nen. Noch bevor er Pas­tor wur­de, war er durch Stra­ßen­pre­dig­ten bekannt gewor­den. Stän­dig erzähl­te er Men­schen von Jesus. Aber erst in den letz­ten Stun­den und Minu­ten zeig­te sich sei­ne wah­re „Grö­ße“.

Blognews 09/03/2012 — Bibel90, Buchprojekt, Neuerscheinungen bei 3L

Bibel90 — Eine ehr­gei­zi­ge und sinn­vol­le Akti­on star­tet am 1. April. Wer in 90 Tagen die Bibel durch­le­sen möch­te, darf sich die­ser Akti­on ger­ne anschlie­ßen. Wenn man 1 Stun­de pro Tag die Bibel liest, ist man in drei Mona­ten durch. Vor­bild für die­se Akti­on ist kein gerin­ge­rer als Georg Mül­ler — der Wai­sen­va­ter von Bris­tol. Die Sei­te und auch der Bibel­le­se­plan ist noch im Auf­bau. Aber bis zum Start soll­te alles voll­stän­dig sein. Das Wesen Got­tes oder: Der wah­re Gott der Bibel — Wenn man schon nicht Hand­wer­ker und auch nicht Geschäfts­mann sein kann, dann „wenigs­tens“ ein Autor. Andre­as hat über ein Jahr lang die Bibel­stun­de in sei­ner Gemein­de hal­ten kön­nen. The­ma war unter ande­rem „Das Wesen Got­tes“. In die­ser Zeit ent­stand ein umfang­rei­ches Manu­skript. Dar­aus soll jetzt sogar ein Buch wer­den. Der Beta­ni­en Ver­lag hat einer Zusam­men­ar­beit zuge­sagt. Ich bin gespannt. Das Inhalts­ver­zeich­nis und eine Lese­pro­be gibt es HIER. Neu­erschei­nun­gen bei 3L — Ver­mut­lich wird der 3L-Ver­­lag noch eini­ge Jah­re, wenn nicht sogar Jahr­zehn­te damit beschäf­tigt sein, die bes­ten Puri­­ta­­ner-Bücher her­aus­zu­ge­ben. Die­sen Früh­ling dür­fen wir uns auf zwei wert­vol­le Bücher von und über Richard Baxter …

Gott kann alles

Gott hat unse­re Ehe mit zwei Jun­gen (4 und 2 Jah­re) beschenkt. Schon sehr früh haben bei­de Bücher lie­ben gelernt. Mitt­ler­wei­le rei­hen sich auf ihrem Regal Bücher auf einer Län­ge von 1,50 m. Es ver­geht kein Tag, an dem sie ent­we­der selbst „lesen“ oder wir ihnen vor­le­sen. Wir sind stän­dig auf der Suche nach Kin­der­bü­chern, die dem Alter unse­re Kin­der ent­spre­chen. Lei­der kön­nen Bücher nicht mit­wach­sen. So muss immer Neu­es her. Der BOAS-Ver­­lag hat im letz­ten Jahr sein ers­tes Kin­der­buch „Gott kann alles“ her­aus­ge­ge­ben, das in unse­rer Fami­lie das Poten­zi­al zum lang­fris­ti­gen Favo­ri­ten hat. Zum Glück ist die­ses Buch gebun­den und mit einem fes­ten Umschlag ver­se­hen. Eine lan­ge Lebens­dau­er ist garan­tiert. Die Autorin Kat­ja Habicht hat in ihrem Buch acht all­täg­li­che Geschich­ten zusam­men­ge­stellt. Sie ist selbst Mut­ter von zwei fast erwach­sen Kin­dern, arbei­tet im Kin­der­got­tes­dienst und Kin­der­gar­ten ihrer Gemein­de mit und hat sicher einen guten Draht zu den Her­an­wach­sen­den. Das ist ein idea­le Grund­la­ge, ein erfolg­rei­ches Buch für Kin­der zu schrei­ben. Dass es ihr sehr gut gelun­gen ist, bestä­ti­gen zumin­dest mei­ne Söhne.