Monate: Februar 2012

Armin Sieszyn: 2000 Jahre Kirchengeschichte

Man kann die Geschich­te der Chris­ten­heit aus zwei ver­schie­de­nen Per­spek­ti­ven betrach­ten. Blickt man nur ober­fläch­lich, so könn­te man von Nega­tiv­erleb­nis­sen erdrückt wer­den. Die Geschich­te der Kir­che ist vol­ler Mord, Inqui­si­ti­on und Ver­fol­gung Anders­gläu­bi­ger und Anders­den­ken­der. Auch an Fehl­gän­gen, eigen­ar­ti­gen Inter­pre­ta­tio­nen und frag­wür­di­ger Moral fehlt es nicht. Aber wie gesagt, die­ses Bild ent­steht nur dann, wenn man ober­fläch­lich auf den Weg der Kin­der Got­tes sieht. Denn in Wirk­lich­keit ist wah­re Kir­chen­ge­schich­te eine Bestä­ti­gung der Ver­hei­ßung Got­tes, dass kei­ne irdi­sche noch teuf­li­sche Gewalt die Gemein­de über­win­den kann. Armin Sier­szyn gelingt es, genau die­se Wirk­lich­keit der Gemein­de Got­tes in sei­nem Werk aufzuzeigen.

Leder-Hüllen für Bücher

Bücher in Leder-Hül­­len oder in Leder-Optik sehen nicht nur gut aus, son­dern schüt­zen auch das wert­vol­le Gut. Mei­ne Lieb­lings­fa­be für ist ganz klar braun. Auf den Fotos sieht man mei­ne klei­ne Samm­lung. Was ver­birgt sich hin­ter den Hül­len? Ich lis­te von unten nach oben auf: Pre­digt­map­pe A5, Aus­füh­rung in Rusti­ca mit 2‑Ring Mecha­nik (Kalos, 34 Euro) Varia­ble Lese­hül­le, Kunst­le­der, bis 22,5cm Buch­hö­he (Kalos, 19 Euro) Das Leben im Blick 2012, week­­view-Kalen­­der in der Aus­füh­rung „Nobles­se“ (week­view, 20 Euro) Elber­­fel­­der-Bibel 2003, Taschen­aus­ga­be in Kunst­le­der mit Reiß­ver­schluss und Gold­schnitt (CSV, 40 Euro) Kind­le Touch von Ama­zon mit Leder­hül­le (Ama­zon Kind­le, 130 Euro (in Deutsch­land noch nicht lie­fer­bar) / Case­crown, 4 Euro)

Kostenlose Korane: Was Christen von Muslimen lernen sollten

Beim Stö­bern in den Ebay Klein­an­zei­gen viel mir eine Anzei­ge in der Kate­go­rie „Zu ver­schen­ken“ auf. Ein Nut­zer der Klein­an­zei­gen bot offen­sicht­lich einen „Kos­ten­lo­ser Koran auf deutsch für nicht mus­li­me .…“ an. So der genaue Wort­laut. Aus der Beschrei­bung wur­de deut­lich, dass hier kein alter Koran ange­bo­ten wur­de, der sonst im Alt­pa­pier lan­den wür­de, son­dern ein neu­er Koran ver­sand­kos­ten­frei zum Zwe­cke der Mis­si­on erhält­lich war. Ich such­te wei­ter und stell­te fest, dass aktu­ell in 11 Anzei­gen ein kos­ten­lo­ser Koran ange­bo­ten wird. Und das nicht zufäl­lig oder aus­nahms­wei­se son­dern sys­te­ma­tisch. Ich hat­te bis dahin nicht erwar­tet, dass Mus­li­me eine Platt­form wie die Klein­an­zei­gen zu Mis­si­ons­zwe­cken ver­wen­den. Viel­mehr ging ich davon aus, dass es doch sicher Chris­ten gibt, die Bibeln auf so eine Art und Wei­se kos­ten­los anbie­ten. Es mach­te mich neu­gie­rig und so such­te ich nach kos­ten­los erhält­li­chen Bibeln unter Ebay Klein­an­zei­gen. Die Suche war ernüch­ternd. Eine ein­zi­ge Anzei­ge ver­sprach die kos­ten­lo­se Zusen­dung einer Bibel und wei­te­rer Schriften.

NIMM UND LIES Verlosung — Februar 2012 *BEENDET*

Wir haben schon Mit­te Febru­ar über­schrit­ten und die monat­li­che Ver­lo­sung hat noch nicht begon­nen. Aber das wer­den wir gleich nach­ho­len. Die­ses Mal haben wir weit mehr Exem­pla­re eines Buches zu ver­lo­sen als sonst üblich. Freund­li­cher­wei­se haben wir von week­view eine schö­ne Zahl Zeit­pla­ner gestif­tet bekom­men, die wir an die Leser des Blogs ver­lo­sen möch­ten. Das heißt kon­kret, dass ihr einen von zehn hoch­wer­ti­gen Zeit­pla­nern gewin­nen könnt.

Blognews 16/02/2012 — DUDEKBROTHERS online, „Goldsommer“ nominiert, Hörspiel-Restposten

1 EUR je Hör­spiel beim CMV – Das gro­ße säku­la­re Hör­­spiel-Label Euro­pa hat im letz­ten Jahr ange­kün­digt fast aus­schließ­lich auf Hör­­spiel-Kas­­se­t­­ten zu ver­zich­ten. Der Markt für die klas­si­sche MC ist auf­grund der erfolg­rei­chen CD und Down­­load-Mög­­li­ch­­kei­­ten offen­sicht­lich weg­ge­bro­chen. Auch die Anbie­ter von Blan­­ko-Tapes schwin­den. Bei christ­li­chen Ver­la­gen sieht es kaum anders aus. Des­halb haben nahe­zu alle Ver­la­ge von der Kas­set­te auf die Audio-CD gewech­selt. Der Christ­li­che Mis­­si­ons-Ver­­lag (CMV) als Her­aus­ge­ber vie­ler Kin­­der-Hör­­spie­­le als MC bie­tet ab sofort sei­ne Rest­be­stän­de zum beson­ders güns­ti­gen Preis von einem Euro je Kas­set­te an. Wer ein Kas­­se­t­­ten-Deck besitzt und christ­li­che Hör­spie­le für Kin­der sucht soll­te nicht zögern und im Shop des Ver­lags vor­bei­schau­en. „Gold­som­mer“ für den DeLiA-Lite­ra­­tur­­preis 2012 nomi­niert – Jedes Jahr ver­leiht die Ver­ei­ni­gung deutsch­spra­chi­ger Lie­bes­ro­man­au­torin­nen und –autoren (DeLiA) Prei­se in meh­re­ren Kate­go­rien. Dar­un­ter auch „Bes­ter Lie­bes­ro­man“. Das Fina­le erreicht hat auch der Roman „Gold­som­mer“ der evan­ge­li­ka­len Autorin Eli­sa­beth Büch­le. Erschie­nen ist das Buch bei Gerth Medi­en. Ob „Gold­som­mer“ am Ende auf den vor­de­ren Plät­zen ver­tre­ten sein wird, wird am 12.5.2012 bekannt gege­ben. Im Live­stream kann die Ver­an­stal­tung im …

Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (XIV) — ENDE

Wir sind nun am Ende eines sehr nütz­li­chen Buches ange­kom­men. Wir wen­den uns heu­te dem 15. und letz­ten Kapi­tel des Buches Lit! A Chris­tian Gui­de To Rea­ding Books von Tony Rein­ke zu. Er schließt das Buch mit dem Kapi­tel Glück­lich bis ans Ende — Fünf Kenn­zei­chen eines gesun­den Lesers. Ein gro­ßer Leser zu wer­den, ist kein Unfall. Die­ses Buch beschäf­tig­te sich durch­weg mit den gewöhn­li­chen Her­aus­for­de­run­gen des Lesens. In die­sem letz­ten Kapi­tel nen­ne ich fünf Eigen­schaf­ten eines rei­fen Lesers. Das sind fünf Zie­le, die ich in mei­nem Leben errei­chen möch­te und ich arbei­te bestän­dig dar­an, die­se Zie­le zu erreichen.

Randy Alcorn über die Liebe zu Büchern

Ich lie­be Bücher. Über Jah­re hin­weg habe ich viel Geld für Tau­sen­de von groß­ar­ti­gen Büchern aus­ge­ge­ben. Eini­ge davon ver­lieh ich, aber die meis­ten stan­den ein­fach bei mir im Regal. Und doch ärger­te es mich, wenn mei­ne Lieb­lings­bü­cher nicht zurück­ge­ge­ben wur­den oder zer­fled­dert zurück­ka­men. 1985 beschloss ich, alle mei­ne Bücher aus mei­nem Büro zu neh­men und sie in unse­re neue Gemein­de­bi­blio­thek zu stel­len. Dies spar­te der Gemein­de eine Men­ge Geld und mach­te kaum benutz­te gute Bücher ande­ren Men­schen zugäng­lich. Ich wer­de nie ver­ges­sen, wie ich ein paar Jah­re spä­ter in der Biblio­thek stand und mir die Namen derer durch­las, die vie­le mei­ner Lieb­lings­bü­cher aus­ge­lie­hen hat­ten. Manch­mal stan­den bei jedem Buch Dut­zen­de von Namen. Ich erkann­te, dass ich, indem ich die­se Bücher frei­ge­ge­ben hat­te, in das Leben ande­rer Men­schen inves­tiert hat­te. Plötz­lich war ich umso erfeu­ter, je abge­grif­fe­ner das Buch aus­sah! Mei­ne Sicht­wei­se ver­än­der­te sich total. Zwar lieb­te ich Bücher immer noch, doch mei­ne emo­tio­na­le Bin­dung an deren Besitz ist gerin­ger denn je. Der Leib Chris­ti gewann durch die­se Rege­lung, und ich selbst auch. Ran­dy Alcorn, Geld, …

Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (XIII)

Das 14. Kapi­tel (das vor­letz­te) von Lit! A Chris­tian Gui­de To Rea­ding Books mit der Über­schrift Leser her­an­bil­den — Wie Eltern und Pas­to­ren in ande­ren eine Lie­be zu Büchern ent­zün­den kön­nen gehört zusam­men mit dem 10. Kapi­tel zu mei­nen Favo­ri­ten aus dem prak­ti­schen Teil des Buches. Mir scheint, als ver­wen­de der Autor sei­ne gan­ze sprach­li­che, krea­ti­ve und kogni­ti­ve Über­zeu­gungs­kraft in die­sen Kapi­teln, um mit sei­nem Buch größt­mög­li­che Aus­wir­kun­gen zu erzie­len. Wenn das Eltern­haus für die eige­nen Kin­der und die Gemein­de für die neu­en Kin­der im Glau­ben nicht früh Anrei­ze zum Lesen schafft und geüb­te Leser her­an­bil­det, geht wert­vol­les Poten­zi­al ver­lo­ren. Denn nicht vie­len Erwach­se­nen gelingt es mit zuneh­men­dem Alter eine Affi­ni­tät zu Büchern zu ent­wi­ckeln. Des­we­gen rich­tet Tony Rein­ke ermu­ti­gen­de Wor­te an Eltern und Pas­to­ren. Zuhau­se und in der Gemein­de sind Bücher über­aus wich­ti­ge Hilfs­mit­tel. Die­ses Kapi­tel möch­te zwei Ziel­grup­pen unter­stüt­zen, die dazu bestimmt sind, ande­re zum Lesen zu ermu­ti­gen — Eltern und Pas­to­ren. Es möch­te Eltern und Pas­to­ren hel­fen, krea­tiv dar­über nach­zu­den­ken, wie sie in ande­ren eine Sehn­sucht nach Büchern ent­zün­den kön­nen. (S. 165) Es erscheint mir nicht sinn­voll, hier alle …

Leserunde: Lit! A Christian Guide To Reading Books (XII)

Ich erin­ne­re mich noch gut an das Stöh­nen und Äch­zen in der Klas­se, als der Deutsch­leh­rer die nächs­te gemein­sa­me Lek­tü­re ankün­dig­te. Begeis­tert hielt er eines die­ser gel­ben Reclam­bü­cher hoch, von denen wir zuvor schon eini­ge mit Mühe gele­sen hat­ten. Ver­mut­lich wür­den damals die wenigs­ten frei­wil­lig zu die­sen klei­nen gel­ben Büchern grei­fen. Doch die kol­lek­ti­ve Lek­tü­re hat­te durch­aus posi­ti­ve Effek­te. Man quäl­te sich gemein­sam von Woche zu Woche und hat­te das Buch nach einer gewis­sen Zeit durch­ge­le­sen. Doch reich­te das blo­ße Lesen bei wei­tem nicht für eine gute Note in der Klas­sen­ar­beit aus. Erst das Gespräch über das Buch, die sou­ve­rä­nen Ant­wor­ten des Leh­rers auf (dum­me) Fra­gen und mög­li­cher­wei­se ein Lese­ta­ge­buch führ­ten zum gewünsch­ten Erfolg. Am Ende hat­te man das Gefühl, einen klei­nen Teil der Welt­li­te­ra­tur für sich ein­ge­nom­men zu haben. Heu­te bin ich mei­nen Deutsch­leh­rern dank­bar, dass sie mich mit Schil­ler, Goe­the und ande­ren Autoren und ihren Wer­ken bekannt mach­ten. Das ging mir durch den Kopf, als ich das 13. Kapi­tel aus dem Buch Lit! A Chris­tian Gui­de To Rea­ding Books las: Gemein­sam lesen — Gemein­schaft um ein …

Gottes Nähe suchen

A.W. Tozer kann­te ich schon von dem ein­zig­ar­ti­gen Buch „Das Wesen Got­tes“, das Sei­nes­glei­chen sucht im Bereich der Theo­lo­gie. Daher war ich auf sei­ne Bio­gra­fie beson­ders gespannt. Nach­dem ich das Buch „ver­schlun­gen“ habe, woll­te ich nur noch mehr. Ich ent­deck­te etli­che sei­ner Bücher bei CLV und SCM-Häns­s­ler. Von einem Buch las ich schon in Tozers Bio­gra­fie: Das Buch „Got­tes Nähe suchen“. Er schrieb es wäh­rend einer län­ge­ren Zug­fahrt zu einer Gemein­de, bei der er für etli­che Tage eini­ge Pre­dig­ten hal­ten soll­te. Er ver­fass­te es — wie man es so schön sagt — „in einem Atem­zug“. Der Schaff­ner erzählt, er habe ihm wäh­rend der Rei­se etwas zu essen in sei­nen Zug­ab­teil gebracht, doch als er am nächs­ten Mor­gen vor­bei­schau­te, war das Essen nicht ange­rührt und Mr. Tozer noch immer in sein Manu­skript ver­tieft. Ähn­lich erging es mir beim Lesen die­ses wun­der­vol­len Buches.