Monate: August 2011

Konstantin von Tischendorf und der Jahrhundertfund

Wer kennt Kon­stan­tin von Tisch­endorf (1815−1874)? Mei­ne ers­te Bekannt­schaft mit ihm mach­te ich wäh­rend eines Vor­trags von Alex­an­der Schick. Er refe­rier­te über die Ent­ste­hungs­ge­schich­te der Bibel und erzähl­te u.a. die span­nen­de Geschich­te Tisch­endorfs. Das war das ers­te Mal, dass ich die­sem Namen hör­te. Wäh­rend den anschlie­ßen­den Vor­be­rei­tun­gen für eine Bibel­aus­stel­lung woll­te ich mich inten­si­ver mit die­ser Per­son beschäf­ti­gen. Jedoch fand ich im Buch­han­del kein Buch von oder über ihn. Anti­qua­risch konn­te ich einen klei­nen Band erwer­ben mit der schlich­ten Über­schrift: „Tisch­endorf — Erin­ne­run­gen“. Ich merk­te schnell, dass er eine fas­zi­nie­ren­de Per­sön­lich­keit war, die einer wei­ter­füh­ren­den Beschäf­ti­gung wür­dig ist. Spä­ter ent­deck­te ich in der Uni-Biblio­­thek sei­ne zwei­bän­di­ge Aus­ga­be „Rei­se in den Ori­ent“ von 1846. Einen Groß­teil davon habe ich wört­lich ver­schlun­gen. Doch wer war Kon­stan­tin von Tischendorf? 

Elisabeth Elliot: Wege durch das Leiden

Lei­den gibt es in jeder nur mög­li­chen Art auf der Welt. Es gibt Hun­gers­nö­te, Krank­hei­ten, Men­schen die unter Depres­sio­nen Lei­den, Tod und Trau­er, Natur­ka­ta­stro­phen, Krie­ge, Ter­ror und die vie­len gro­ßen und klei­nen per­sön­li­chen Lei­den eines jeden Men­schen. Dabei enste­hen unaus­weich­lich Fra­gen. War­um lässt Gott das zu? Ist er nicht ein lie­ben­der Gott, der nur das Bes­te für sei­ne Kin­der möch­te? Die Autorin Eli­sa­beth Elli­ot hat vie­le Lei­den in ihrem Leben erlebt. Selbst die Tat­sa­che, dass sie zwei Mal ver­wit­wet ist gibt schon einen klei­nen Ein­blick in ihr Leben. Den­noch schreibt sie in die­sem Buch sehr wenig über ihr eige­nes Leben. Viel­mehr ver­weist sie auf ande­re Men­schen, die gro­ße und auch klei­ne Lei­den im Leben erfah­ren haben.

Aktion: Gratis-Buch gegen Rezension

Beta­­ni­en-Ver­­lag hat im Zeit­raum vom 23.08.11 bis 15.09.11  eine tol­le Akti­on gestar­tet: Gra­­tis-Buch gegen Rezen­si­on. Jeder, der bis dato eine gute Rezen­si­on von min­des­tens 1000 Anschlä­gen als Kom­men­tar hin­ter­lässt, bekommt als Beloh­nung das Buch Mit Aus­har­ren lau­fen. Um das Gan­ze etwas inter­es­san­ter zu gestal­ten, wird „fes­te Spei­se“ bewer­tet. Rubrik für Rezen­sio­nen: Kom­men­ta­re. Man soll­te die Bücher also ken­nen. Um eine Rezen­si­on abzu­ge­ben, wird die Opti­on „Ihre Mei­nung“ unter dem jewei­li­gen Buch ver­wen­det. Anschlie­ßend wird der Beta­­ni­en-Ver­­lag per Mail benach­rich­tigt (info@betanien.de) und die Adres­se für den Ver­sand des Buches mit ange­ge­ben. Pla­gia­te wer­den in die­sem Fall zwar nicht straf­recht­lich ver­folgt, jedoch auch nicht belohnt. Eine gute Gele­gen­heit sich ein schö­nes Buch zu verdienen!

Blognews 22/08/2011

Evan­­ge­­li­u­m­21-Kon­­fe­­renz 2011 — Die ers­te Kon­fe­renz der refor­ma­to­ri­schen Bewe­gung „Evangelium21“ ist am Sams­tag zu Ende gegan­gen. Im Gegen­satz zu einem ande­ren Blog­ger von NIMM UND LIES bin ich nicht dabei gewe­sen. Sehr gespannt bin ich aber auf die Vor­trä­ge die auf www.evangelium21.net kos­ten­los ange­hört und her­un­ter­ge­la­den wer­den kön­nen. Und das schon am letz­ten Tag der 3‑tägigen Kon­fe­renz. Das ist vor­bild­li­cher Ser­vice. Ein kur­zes und inter­es­san­tes Resü­mee hat Ron Kubsch auf sei­nem Theo­blog ver­öf­fent­licht. Christ­li­che Mode­ket­te — Ich weiß nicht wie es euch geht. Es gibt nicht weni­ge Nach­fol­ge­rin­nen und Nach­fol­ger, die mit der Aus­wahl der Klei­dung in den gän­gi­gen Mode­ket­ten nicht immer zufrie­den sind.  Sicher­lich schnei­de ich jetzt ein sehr umstrit­te­nes The­ma an. Wäre es aber nicht not­wen­dig und sinn­voll, wenn sich Chris­ten in der Tex­til­wirt­schaft für „ange­mes­se­ne­re Klei­dung“ ein­set­zen wür­den? Und wenn es in die Grün­dung eines Unter­neh­mens füh­ren wür­de… Auf die­se Gedan­ken kam ich als ich auf einen Arti­kel von pro Medi­en­ma­ga­zin stieß. Mich wür­de Eure Mei­nung dazu inter­es­sie­ren. Brau­chen wir Chris­ten im Tex­til­be­reich um Alter­na­ti­ven bie­ten zu kön­nen? 3. Beta­­ni­en-Kon­­fe­­renz — Zum drit­ten Mal lädt der Beta­ni­en Verlag …

Dr. Martin Erdmann: Der Griff zur Macht (Vorschau)

„Der Griff zur Macht“ ist ein Buch, das ich mit Span­nung erwar­te. Dr. Mar­tin Erd­mann, der auch Direk­tor des Ver­ax Insti­tu­tes ist, beschäf­tigt sich hier mit dem „Domi­nio­nis­mus“. Für mich war die­ser Begriff gänz­lich unbe­kannt. Erst durch Recher­chen im Web wur­de mir bewusst, was damit gemeint ist und wie rele­vant die­se The­ma­tik heu­te ist. Auf www.nuntia.de ist ein inter­es­san­tes Video über die Hin­ter­grün­de des „Domi­nio­nis­mus“ zu sehen. Der Griff zur Macht Domi­nio­nis­mus — der evan­ge­li­ka­le Weg zu glo­ba­lem Ein­fluss Die Evan­ge­li­ka­len suchen und gewin­nen immer mehr Aner­ken­nung und Ein­fluss in Gesell­schaft und Poli­tik. Doch zu wel­chem Preis? Ent­spricht die­ser Weg dem bibli­schen Evan­ge­li­um oder ist er ein Irr­weg? Es ist Zeit, dass die Chris­ten die wah­ren Beweg­grün­de von „besu­cher­freund­li­chen Got­tes­diens­ten“, „Emer­ging Church“, Rick War­rens Bestre­bun­gen und der „Trans­for­ma­ti­on“ von Gemein­den und Gesell­schaft erfah­ren. Dr. Mar­tin Erd­mann ist ein pro­fun­der Ken­ner der Zusam­men­hän­ge auf christ­li­cher, poli­ti­scher und wirt­schaft­li­cher Ebe­ne und ver­deut­licht hier eine bri­san­te und ekla­tan­te Not­la­ge.  Ver­lags­text von www.cbuch.de Das Buch erscheint als Paper­back im Sep­tem­ber, wird ca. 250 Sei­ten haben und kos­tet 13,90 EUR. Vor­be­stell­bar unter www.cbuch.de.

School of Theology

Wer lan­ge dar­auf war­te­te, wird jetzt belohnt. Die neu­en „School of Theo­lo­gy“ Vor­trä­ge sind da! Hier kannst du sie her­un­ter­la­den oder auch kau­fen. Was ist School of Theo­lo­gy? Es ist eine refor­ma­to­ri­sche Kon­fe­renz, die ein mal im Jahr in Metro­po­li­tan Taber­na­cle (Spur­ge­ons frü­he­rer Wir­kungs­ort) statt­fin­det. Es kom­men Red­ner aus unter­schied­li­chen Gemein­den. Was macht School of Theo­lo­gy so beson­ders? Es ist ihre kla­re und kom­pro­miss­lo­se Bot­schaft! Ganz in der Spur ihrer Vor­fah­ren, der viel­fach geschätz­ten Puri­ta­ner, bemü­hen sich Pas­to­ren um ihre Gemein­den und ihrer Schrift­treue. Was ist das dies­jäh­ri­ge The­ma? Zurüs­tung der Die­ner zum Werk in ihrer Gemeinde.

William MacDonald: Seiner Spur folgen

Im Jahr 2007 ver­starb eine für mich sehr wesent­li­che Per­son. Wil­liam Mac­Do­nald, der in über 80 Büchern das wei­ter­ge­ge­ben hat, was ihn sel­ber so sehr beweg­te und es in gro­ßen Tei­len selbst aus­leb­te. Bis­her habe ich eini­ge weni­ge dün­ne­re Bücher von ihm gele­sen. Dar­un­ter „Wah­re Jün­ger­schaft“, „Zer­brich mich, Herr“, das Andachts­buch „Licht für den Weg“. Auch sei­ne Bibel­kom­men­ta­re gebrau­che ich. Als eines der letz­ten sei­ner Bücher erschien Sei­ner Spur fol­gen. Eine Anlei­tung zur Jün­ger­schaft und eine Art Ver­mächt­nis eines Got­tes­man­nes. Sei­ner Spur fol­gen ist mit gut 430 Sei­ten wahr­schein­lich sein umfang­reichs­tes Werk. Von den Kom­men­ta­ren ein­mal abgesehen.

Phillip E. Johnson: Darwin im Kreuzverhör

Wie­der ein­mal möch­te ich ein Buch rezen­sie­ren. Dies­mal ist es kein direkt christ­li­ches Buch, obschon bei einem christ­li­chen Ver­lag erschie­nen. Der Autor die­ses Buches ist Phil­lip E. John­son, der sich hier in sei­nem Buch „Dar­win im Kreuz­ver­hör“ mit dem Darw­nis­mus im wei­tes­ten Sin­ne aus­ein­an­der setzt. John­son ist kein Wis­sen­schaft­ler, son­dern Jurist, hat aus­führ­lich in dar­wi­nis­ti­schen Quel­len recher­chiert und zeigt das auch, indem er füh­ren­de Per­so­nen immer wie­der aus­führ­lich zitiert. Zu sei­ner Qua­li­fi­ka­ti­on, ein sol­ches Buch zu schrei­ben, sagt er, dass er als Jurist durch­aus qua­li­fi­ziert sei, wenn es dar­um geht, zu beob­ach­ten und dar­zu­stel­len, WIE jemand argu­men­tiert. John­son ver­sucht nicht, hier eine umfas­sen­de Dar­stel­lung der dar­wi­nis­ti­schen Posi­ti­on abzu­lie­fern, er ver­sucht auch nicht, irgend ein spe­zi­el­les „krea­tio­nis­ti­sches“ Modell zu ver­tei­di­gen, die Stoß­rich­tung des Buches ist die, dass gefragt wird: WIE wird von darw­nis­ti­scher Sei­te aus argu­men­tiert. …wei­ter­le­sen auf unwisesheep.org

Timotheus will es wissen

Das bibel­treue Maga­zin für jun­ge Chris­ten möch­te sich wei­ter­ent­wi­ckeln und bit­tet um Eure Teil­nah­me. Damit wir uns als Maga­zin wei­ter ver­bes­sern und unse­re Schwä­chen bes­ser aus­mer­zen kön­nen, brau­chen wir dei­ne Hil­fe. Zu die­sem Zweck haben wir einen klei­nen Fra­ge­bo­gen mit 10 Fra­gen erstellt. Wir wären sehr erfreut, wenn du die Fra­gen gewis­sen­haft beant­wor­ten und am bes­ten noch begrün­den wür­dest (unter jeder Fra­ge gibt es ein Feld zum kom­men­tie­ren). Die Umfra­ge ist anonym. Wenn du noch mehr Feed­back zum Maga­zin los­wer­den willst, dann tue das bit­te über das Kon­takt­for­mu­lar. Vie­len Dank fürs mit­ma­chen! Timotheus-Redaktion

Auf getrennten Wegen

Welt­kriegs­ro­ma­ne gehö­ren nicht zu mei­ner bevor­zug­ten Lek­tü­re. Das The­ma scheint für mich durch den Unter­richt in der Schu­le doch weit­ge­hend abge­deckt zu sein. Es reiz­te mich aber doch, einen Debüt­ro­man zu lesen, der dazu noch aus­drück­lich christ­lich sein soll­te. „Auf getrenn­ten Wegen“ beginnt in den Wir­ren des 2. Welt­kriegs. Hit­lers Sieg ist ent­ge­gen aller Pro­pa­gan­da alles ande­re als sicher. Ganz im Gegen­teil, die Alli­ier­ten schla­gen die brau­ne Front immer wei­ter zurück. Das Ende des Schre­ckens naht.