Monate: Juli 2011

Blognews 30/07/2011

Schreibwettbewerb von Holysheep und dem Jugendleiter-Bog – Mir ist aufgefallen, wie oft mittlerweile Schreibwettbewerbe für Nachwuchsautoren und dergleichen veranstaltet werden. GerthMedien ist in den vergangenen Jahren mehrmals dabei gewesen. Auch besteht die Möglichkeit aktuell an einem Autorenwettbewerb teilzunehmen. Damaris Kofmehl lud vor wenigen Wochen zu einem Schreibcamp ein. idea in Kooperation mit VEBS (Verband evangelischer Bekenntnisschulen) führten vergangenes Jahr einen Nachwuchswettbewerb durch. Und auch die Stiftung Christliche Medien (SCM) hat bereits ihre Nachwuchsautoren gekürt. Nun bieten Holysheep und Jugendleiter-Blog die Möglichkeit ebenfalls an einem Wettbewerb teilzunehmen und Buchpakete zu gewinnen. Alle weiteren Informationen erhaltet ihr bei beiden Blogs. SCM mit erster Franchise-Filiale – In Fallersleben eröffnet am 01. August die erste SCM-Filiale auf Franchise-Basis. Es wird die größte christliche Buchhandlung im norddeutscher Raum sein. Zur SCM gehören bereits fünf Verlage, das Dienstleistungsunternehmen ICMedienhaus und sieben Buchhandlungen. eBooks von bibelkommentare.de – Ab sofort vertreibt bibelkommentare.de einige Kommentare über den Shop von VCG (Verbreitung des christlichen Glaubens). Die Bibelkommentare können günstig in verschiedenen eBook-Formaten heruntergeladen werden.

Francis Schaeffer: Die große Anpassung

Simon Arnold hat eine gute Rezension zu „Die große Anpassung“ von Francis Schaeffer geschrieben. Obschon Francis Schaeffer schon seit mehr als 25 Jahren tot ist, lohnt sich ein Blick in seine Bücher immer noch, weil er Dinge und Entwicklungen beschreibt, die damals schon sichtbar waren, die heute aber umso stärker in Erscheinung treten. Im Buch „Die große Anpassung“ beschreibt Schaeffer gewisse geschichtliche Prozesse und Entwicklungen, die maßgeblich dazu beitrugen, dass die evangelikale Bewegung in Amerika heutzutage das ist, was sie ist, nämlich eine sehr angepasste, von säkularen Strömungen durchdrungene, christliche Bewegung. Die Darstellung, die Schaeffer von der amerikanischen Christenheit gibt, lässt sich recht gut auf die deutsche Situation übertragen, denn sie ist eine Ähnliche. ..weiterlesen auf unwisesheep.org

Der moderne Buchdruck

„Der moderne Buchdruck“, vierte Skulptur von sechs beim Berliner Walk of Ideas zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006, enthüllt am 21. April 2006 auf dem Bebelplatz, einem Platz nahe dem Boulevard Unter den Linden gegenüber der Humboldt Universität. Die Skulptur erinnert an Johannes Gutenberg, den Erfinder des modernen Buchdruck um 1450 in Mainz. Quelle von Text und Bild: wikipedia.org

Lesen kann man überall!

Lesen kann man überall. In der Bahn, auf dem Balkon, im Wartezimmer beim Arzt oder abends im Bett. Man kann es aber auch so wie A.W. Tozer machen. Seine Schwester berichtet von ihrem noch nicht 10 Jahre alten Bruder: [Vater] hielt ein paar Schweine auf dem Bauernhof. Ein ganz bestimmtes Mutterschwein gebar ein Ferkel mehr, als es ernähren konnte. Der Kümmerling wurde von den anderen, größeren Ferkeln beiseite geschoben und bekam nur selten etwas zu fressen ab. Wie gewöhnlich berührte diese Situation Aidens weiches Herz, und er hatte Mitleid mit dem kleinen Kerl. Er kramte bald die altbewährte Flasche mit dem Sauger heraus und zog ihn mit der Flasche auf. [Wir] Kinder nannten das Ferkel Mickey, und Mickey durfte im Stall und auch auf dem Hof frei herumlaufen. Wenn ihn jemand begrüßte, grunzte er zweimal, als wollte er antworten. Als Mickey größer wurde, lag Aiden immer lesend im Gras mit seinem Kopf auf Mickey, als wäre das zahme Schwein ein Hund. Mickey wusste einfach, dass er geliebt wurde, und fand es toll. Quelle: Lyne W. …

Ich lese „nur“ die Bibel …

Frage: Man hört öfter das Argument: „Ich lese keine Bücher oder Auslegungen über die Bibel, ich lese lieber die Bibel selbst.“ Ist das eine richtige und nachahmenswerte Einstellung? Antwort: Sicherlich nicht! Natürlich ist das Lesen der Heiligen Schrift von äußerster Wichtigkeit, und es sollte neben dem Gebet den höchsten Stellenwert in unserem Leben haben. Aber Gott benutzt zu unserem Wachstum in der Erkenntnis Seiner Selbst nächst Seinem Wort eine Reihe anderer Hilfsmittel, die selbstverständlich alle auf dieses Wort gegründet sind. Eines der wichtigsten dieser Hilfsmittel ist die Belehrung durch andere. Gott will, dass sie geschieht, und jeder von uns braucht sie. …weiterlesen auf soundwords.de

Schwarzwaldlektüre

Heute hatte ich meinen letzten Arbeitstag. Jetzt wird noch gepackt und morgen geht es dann über einige Umwege in den schönen Schwarzwald. Bücher dürfen natürlich auch nicht fehlen und so habe ich mir folgendes Paket geschnürt. Christliche Bücher kritisch lesen – Ein Lehr und Arbeitsbuch zum Trainieren der eigenen Urteilsfähigkeit, Franz Graf-Stuhlhofer, VKW Unchristlich – Was eine neue Generation über Christen denkt, David Kinnaman/Gabe Lyons, SCM Hänssler Voller Leidenschaft für Gott – Das Leben von A.W. Tozer , Lyle W. Dorsett, SCM Hänssler Auf getrennten Wegen, Richard Kilian, BOAS-Verlag Ich bin gespannt was mich erwartet und werde die Bücher bald näher vorstellen. Besonders freue ich mich auf die Biografie über Tozer „Voller Leidenschaft für Gott“. Wie ist es bei euch? Habt ihr euch auch schon Bücher für den Sommerurlaub oder die Ferien vorgenommen?

Rezensionsexemplare

Letzte Woche erhielt ich Post, die an „NIMM UND LIES – das christliche Literaturblog“ adressiert war. Ich war gespannt, denn die meiste Post zum Blog kam bisher auf elektronischem Weg. Nachdem ich den Umschlag öffnete, hielt ich ein Buch in der Hand, begleitet von einem netten Brief. Dieser enthielt eine kurze Beschreibung des Buches und endete mit dem Satz: „Wir würden uns freuen, wenn sie das Buch in Ihrem Blog weiterempfehlen.“ Ich habe mich über das Buch sehr gefreut und werde es in nächster Zeit hier im Blog besprechen. Ob ein Buch hier auf diesem Blog weiterempfohlen wird und ob es überhaupt hier vorgestellt wird, hängt von vielen Faktoren ab.

Buchrezension: Wie wird es in der Hölle sein?

Die Hölle als Gesprächsthema oder als Inhalt in christlichen Zeitschriften ist wahrlich alles andere als ausgereizt. Und auch die christlichen Verleger halten sich bei diesem unangenehmen Thema eher zurück. Dieser Eindruck entsteht zumindest wenn man nach Literatur zur Hölle sucht. Aktuell sind meines Wissen im Wesentlichen nur zwei Titel erhältlich. „Die Wirklichkeit der Hölle“ mit David Hilborn als Herausgeber und ein Buch von Hans-Werner Deppe, welches ich hier vorstellen möchte. Wie wird es in der Hölle sein? ist im Jahre 2005 erschienen und ist jetzt in der vierten, überarbeiteten Auflage erhältlich. In seinem gerade einmal 94 Seiten dünnen Büchlein wendet sich der Autor gleichsam an Christen und Nichtchristen. Dabei stellt er zuerst fest, wie wenig die Wahrheit der Hölle in der Gesellschaft und unter vielen Christen präsent ist. Darüber wird nicht gerne gesprochen. Es passt scheinbar nicht zum „lieben Gott“. Der natürliche Mensch hört lieber, dass Gott unendlich gut und lieb ist. So fürchten sich nicht wenige Prediger und Pastoren im Land  von einem Gott zu reden, der seinen Zorn über die Sünder ausschütten wird.

Wie ich zum Bücherlesen kam

Ich bin sehr dankbar, in einem Elternhaus aufgewachsen zu sein, in dem Lesen und Bücher keine Fremdwörter waren. Wir waren keine besonders intellektuelle Familie. Wir redeten selten über das Lesen und das Gelesene. Wir haben auch nicht klassische Werke gelesen, also die Literatur, die man gelesen haben muss, weil die ganze Welt sie gelesen hat. Aber wir haben einfach gelesen. Wir lasen was uns zwischen die Hände kam. Mein Vater las in seiner Jungendzeit sehr viel, besonders nach seiner Bekehrung. Ja, er hat Bücher verschlungen. Nach unserem Umzug von Kasachstan nach Deutschland – ich war damals 9 Jahre alt –, hat er recht früh damit angefangen, eine Bibliothek mit deutschen Büchern aufzubauen.