Monate: April 2011

Literatur für den Nachwuchs

Vor weni­gen Wochen bin ich Vater gewor­den. Schon bevor es soweit war, habe ich eini­ge Bücher zum The­ma Kin­der­er­zie­hung gele­sen. Es ist eine gro­ße Her­aus­for­de­rung und Lebens­auf­ga­be, ein Kind zu erzie­hen. Uns als Eltern ist es des­halb wich­tig, unse­rem Sohn Theo, Jesus lieb zu machen. Was bie­tet sich dabei bes­ser an (neben einem christ­li­chen Vor­bild), als das Vor­le­sen von bibli­schen Geschich­ten? Der Christ­li­che Mis­­si­ons-Ver­­lag hat Ende letz­ten Jah­res „Mei­ne bibli­schen Lieb­lings­ge­schich­ten“ im Groß­for­mat (18 x 24 cm) auf­ge­legt. Inge­samt sind es 18  ver­schie­de­ne Geschich­ten aus der Bibel, die kind­ge­recht nach­er­zählt wer­den. Ich freue mich jetzt schon, wenn Theo etwas älter ist, und wir ihm die Bücher vor­le­sen kön­nen. Die Geschich­ten sind für Kin­der zwi­schen 3 und 8 Jah­ren geeig­net. Die ganz­sei­ti­gen Illus­tra­tio­nen sind sehr natür­lich gemalt und die Bücher ins­ge­samt spa­ren mit Aus­schmü­ckung des bibli­schen Tex­tes. Als „Bonus“ befin­den sich bei eini­gen der Bücher the­ma­tisch pas­sen­de, ein­fa­che Kin­der­lie­der. Wer also ein wenig Noten lesen kann, wird hier eine gute Ergän­zung zur Geschich­te fin­den. Außer­dem sind es über­wie­gend sehr bekann­te Lie­der, zum Teil von Mar­gret Bir­ken­feld. Die Anzahl der Seiten …

Projekt Piscator-Bibel

Über den 3L-Ver­­lag bin ich auf eine bis dato mir völ­lig unbe­kann­te Bibel­über­set­zung auf­merk­sam gewor­den. Es han­delt sich um die Pis­­ca­­tor-Bibel, die in Deutsch­land nahe­zu unbe­kannt ist. Die domi­nie­ren­de Luther-Über­­­se­t­­zung kennt jeder. Die Pis­­ca­­tor-Bibel kaum. Über­set­zer die­ser refor­mier­ten Bibel­über­set­zung war der Gelehr­te und Theo­lo­ge Johan­nes Pis­ca­tor. 1602 erschien erst­mals die kom­men­tier­te Bibel. Ein Pro­jekt wur­de ins Leben geru­fen, die­se refor­mier­te Bibel­über­set­zung durch Fak­­si­­mi­­le-Nach­­­dru­­cke wie­der zugäng­lich zu machen. Das Neue Tes­ta­ment und auch Tei­le des Alten Teta­ments sind bereits als Nach­dru­cke beim Sepher-Ver­­lag erhält­lich. Die Bibel ist wegen ihrer sprach­li­chen Qua­li­tät und ihrer Text­ge­nau­ig­keit als ein Vor­läu­fer der Elber­fel­der wie auch ande­rer text­ge­nau­er Über­set­zun­gen unse­rer Zeit anzu­se­hen. Sie hat in Deutsch­land, in den Nie­der­lan­den, in der Schweiz und auch in den refor­mier­ten Gemein­den Nord­ame­ri­kas das kirch­li­che Leben ent­schei­dend geprägt. Quel­le: Sepher-Ver­lag Wei­te­re Infor­ma­tio­nen beim Sepher-Verlag.

Unter Linken — Ein schönes Versehen

Die Regel ist, dass auf eddi-on.de beson­ders emp­feh­lens­wer­te CHRISTLICHE Bücher und ande­re Medi­en vor­ge­stellt wer­den. Heu­te wer­de ich jedoch eine Aus­nah­me machen. Ich möch­te euch „Unter Lin­ken“ vor­stel­len. Der Autor Jan Fleisch­hau­er arbei­tet für das Nach­rich­ten­ma­ga­zin „Der Spie­gel“. Der „Spie­gel“ ist nun wirk­lich nicht bekannt, Sym­pa­thie für den christ­li­chen Glau­ben zu hegen. Auch die poli­ti­sche Grund­hal­tung liegt sicher­lich nicht im kon­ser­va­ti­ven Milieu. Jan Fleisch­hau­er scheint hier jedoch eine erfreu­li­che Aus­nah­me in der Redak­ti­on des „Spie­gels“ zu sein. Da in mei­ner Frei­zeit, wie bei vie­len, die tat­säch­li­che Frei­zeit und somit auch Lese­zeit begrenzt ist, nut­ze ich mei­nen Büro­stuhl am Arbeits­platz in den Pau­sen als Lese­ses­sel. In den letz­ten Wochen nun, las ich „Unter Lin­ken – Von einem, der aus Ver­se­hen kon­ser­va­tiv wur­de“. Ich muss sagen, dass ich bei kei­nem in den Pau­sen gele­se­nen Büchern regel­mä­ßig in mich hin­ein lachen muss­te. Aber die­ses Buch hat es geschafft. Aber wor­um geht es in die­sem mich so amü­sie­ren­den Buch eigent­lich? Es geht, wie der Titel schon sagt, um die Lin­ken in unse­rem Lan­de. Weni­ge sind es nicht. Bei den letzten …

Vorschau: Das Leben von David Brainerd

Ich habe es soeben erblickt. Der 3L Ver­lag kün­digt das äußerst bedeu­ten­de Buch Das Leben von David Brai­nerd (Ori­gi­nal­ti­tel: Life & Dia­ry of David Brai­nerd) für den 6. Mai an. In der deut­schen Über­set­zung erscheint das Tage­buch eines India­ner­mis­sio­nars erst­ma­lig. Bis­her erschien in den sieb­zi­ger Jah­ren ledig­lich ein Aus­zug sei­nes Tage­buchs im Bren­dow Ver­lag. Der Autor der bewe­gen­den Bio­gra­fie ist kein gerin­ge­rer als Jona­than Edwards, die größ­te intel­lek­tu­el­le Gestalt Ame­ri­kas im 18. Jahr­hun­dert.  Hier der Ver­lags­text: In die­sem Buch hat Jona­than Edwards das Tage­buch und die Auf­zeich­nun­gen des India­ner­mis­sio­nars David Brai­nerd zusam­men­ge­stellt und zu einer Erzäh­lung ver­wo­ben. In sei­nen Betrach­tun­gen zeich­net Jona­than Edwards gewis­ser­ma­ßen ein Por­trät von David Brai­nerd und fügt die jewei­li­gen Tage­buch­ein­trä­ge und Auf­zeich­nun­gen wie Puz­zle­tei­le zu einem gro­ßen Gesamt­bild zusam­men. Mit die­sem Buch wird der Leser nicht nur Gele­gen­heit haben, zu sehen, was die äuße­ren Umstän­de und außer­ge­wöhn­li­chen Ereig­nis­se im Leben die­ses Men­schen waren und wie er jeden Tag sei­ne Zeit ver­brach­te sowie was sein äuße­res Ver­hal­ten betrifft, son­dern auch, was in sei­nem Her­zen vor­ging. Es gibt zwei Wege, der Welt wah­re Frömmigkeit …

Was lese ich? — Was ich lese, zeigt, was ich bin

„Was lese ich?“ und „Was soll­te ich eigent­lich lesen?“ — das sind wich­ti­ge Fra­gen für jeden Gläu­bi­gen. In die­sen Fra­gen liegt mehr, als wir ger­ne zuge­ben wol­len. Wir müs­sen uns alle, ja ich muss mir selbst eine ehr­li­che Ant­wort auf die­se Fra­ge geben. Ein bekann­tes Sprich­wort sagt: Zei­ge mir dei­ne Freun­de und ich sage dir, was du bist. Wir könn­ten eben­so gut auch sagen: Zei­ge mir dein Bücher­re­gal und ich sage dir, wo du bist. Oder anders aus­ge­drückt: Zei­ge mir, wel­che Bücher, Zei­tun­gen und Zeit­schrif­ten du liest, und ich sage dir, wie es um dein geist­li­ches Leben bestellt ist. …wei­ter­le­sen auf soundwords.de

DEA geht auf konservative Bibeltreue zu

Die Deut­sche evan­ge­li­sche Alli­anz (DEA) hat für Ende März 2012 über 230 füh­ren­de deut­sche Evan­ge­li­ka­le zu einer Begeg­nungs­ta­gung ins Alli­anz-Haus nach Bad Blan­ken­burg ein­ge­la­den. Wie es in dem Ein­la­dungs­schrei­ben heißt, stün­den „Chris­ten und Kir­chen in unse­rem Land vor gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen: Fort­schrei­ten­de Säku­la­ri­sie­rung [Ver­welt­li­chung], zuneh­mend aggres­si­ver Athe­is­mus, neue reli­giö­se und mul­ti­kul­tu­rel­le Expan­si­on [Aus­deh­nung], Demo­gra­phie [Bevöl­ke­rungs­ent­wick­lung] Migra­ti­on (Bevöl­ke­rungs­wan­de­rung), Her­aus­for­de­run­gen durch die Welt­re­li­gio­nen Islam, Hin­du­is­mus und Bud­dhis­mus.“ Ange­sichts die­ser Situa­ti­on wol­le die DEA Chris­ten mit unter­schied­li­cher geist­li­cher Prä­gung zusam­men­brin­gen, um sich ein­mal dar­über aus­zu­tau­schen, was man gemein­sam gegen die­se Her­aus­for­de­run­gen unter­neh­men kön­ne. Auf der Lis­te der Ein­ge­la­den ste­hen extre­me Cha­ris­ma­ti­ker und Pfingst­ler, Ver­tre­ter aus den Lan­des­kir­chen und vie­le Frei­kirch­ler. Erst­mals hat die DEA zu einem sol­chen Groß­tref­fen auch Per­so­nen aus dem kon­ser­va­ti­ven bibel­treu­en Lager ein­ge­la­den. Dazu gehö­ren Ver­tre­ter des Bibel­bun­des und des Maleachi-Krei­­ses. Eine sol­che Ein­la­dung bedeu­tet nicht, dass die Ein­ge­la­de­nen auch das Anlie­gen der DEA tei­len und nach Blan­ken­burg fah­ren wer­den. Den­noch ist dies ein ers­tes kon­kre­tes Signal, auch kon­ser­va­ti­ve Bibel­treue ins DEA-Boot zu holen.

Erster christlicher eBook-Shop eröffnet

Der ers­te christ­li­che E‑Book-Shop wur­de im Sep­tem­ber 2012 geschlos­sen. Zwei Mona­te spä­ter ist der eBook-Shop ceBooks.de (hier kli­cken) online gegan­gen. Auf ceBooks.de sind christ­li­che eBooks, Hör­me­di­en und Noten zum Down­load erhält­lich. Aktu­ell wer­den Arti­kel aus mehr als 30 christ­li­chen Ver­la­gen ange­bo­ten. Aus­ge­wähl­te säku­la­re eBooks ergän­zen das christ­li­che Ange­bot. Das Sor­ti­ment wird stän­dig um wei­te­re bibel­ori­en­tier­te Down­­load-Arti­­kel erwei­tert. Zum eBook-Shop ceBooks.de gehört der ers­te christ­li­che eBook-Ver­­lag Fol­gen Ver­lag (hier kli­cken). Im Fol­gen Ver­lag erschei­nen aus­ge­wähl­te ver­grif­fe­ne Bücher als eBooks und bis­lang unver­öf­fent­lich­te Neu­erschei­nun­gen. Bekann­te Autoren sind z. B. Klaus R. Ber­ger und Anton Schul­te. Das Blog dis­to­mos hat mit den Ver­le­gern ein Inter­view durch­ge­führt (hier kli­cken). _____________________________________________________________ Der ers­te christ­li­che E‑Book-Shop (in Deutsch­land) ist die­se Woche online gegan­gen. Mit 75 Titeln aus den Ver­la­gen SCM R.Brockhaus, SCM Häns­s­ler und Volx­bi­bel Ver­lag ist das Ange­bot noch recht über­sicht­lich. Das Ange­bot soll aber ste­tig aus­ge­baut wer­den. Zur Zeit lau­fen Ver­hand­lun­gen mit wei­te­ren christ­li­chen Ver­la­gen. Haupt­säch­lich ins Leben geru­fen wur­de www.christliche-ebooks.de vom Stu­den­ten Ste­fan Böh­rin­ger. Nach drei Jah­ren am Theo­lo­gi­schen Semi­nar Beröa des Bun­des Frei­kirch­li­cher Pfingst­ge­mein­den stu­diert Böh­rin­ger aktuell …

Vanheiden: Näher am Original?

Es gibt ihn —  den Streit um die rich­ti­ge Bibel. Und es exis­tiert „der Streit um den rich­ti­gen Urtext der Bibel.“ So lau­tet auch der Unter­ti­tel von „Näher am Ori­gi­nal“ von Karl-Heinz Van­hei­den. Aber es gibt auch wel­che, die sich nicht in die­sen Streit haben hin­ein­zie­hen las­sen. Die­se Chris­ten benei­de ich. Wir soll­ten zwar nicht strei­ten, aber wir soll­ten durch­aus wis­sen, war­um wir wel­che Über­set­zung benut­zen und was der Unter­schied zu den ande­ren Über­set­zun­gen ist. In die­sem Buch geht es weni­ger um die zahl­rei­chen deut­schen Über­set­zun­gen, son­dern viel­mehr von wel­cher grie­chi­schen Vor­la­ge ins Deut­sche über­setzt wird. Und weil die Ori­gi­nal­ma­nu­skrip­te der bibli­schen Autoren nicht erhal­ten geblie­ben sind, son­dern nur Abschrif­ten davon, geht Van­hei­den der span­nen­den Fra­ge nach, wel­che die­ser zum Teil viel spä­te­ren Abschrif­ten als Grund­la­ge für die Über­set­zun­gen in die jewei­li­gen Lan­des­spra­chen ver­wen­det wer­den soll­ten. Es gibt haupt­säch­lich drei ver­schie­de­ne Text­grund­la­gen die dann auch ihre Anhän­ger und Ver­tei­di­ger haben.

Zeitmanagement

Ein sehr guter Arti­kel zum The­ma per­sön­li­ches Zeit­ma­nage­ment. Vie­len Dank dafür! 1. Frie­den Die wich­tigs­te Zeit ist mor­gens. Nimm Dir Zeit zum Bibel­le­sen und Gebet. Dort fin­dest Du Frie­den und Ori­en­tie­rung für dei­nen Dienst und dei­ne Arbeit. Das ist die Grund­la­ge des Zeit­ma­nage­ments. Und wenn Du mor­gens nicht früh genug auf­ste­hen kannst, dann soll­test Du abends ein­fach eher ins Bett gehen. 2. Pla­nung Nach der Stil­len Zeit kommt die Pla­nung. Nimm Dir Zet­tel und Stift und schrei­be Dir auf, was Du an dem Tag schaf­fen möch­test. Mache nur eine Lis­te, tra­ge sie mit Dir und schrei­be dort alles auf was Dir noch ein­fällt. Schaf­fe Dir so einen frei­en Kopf — Du ver­gisst nichts, denn alles steht auf der To-Do-Liste.