Monate: Januar 2011

Tipp: Kalebs Lamm (CD)

Es freut mich, dass in den ver­gan­ge­nen Jah­ren so vie­le Chris­ten den Mut gefun­den haben, neue Ver­la­ge zu grün­den. Gera­de weil es in den ver­gan­ge­nen Jah­ren so star­ke Ver­lags­kon­zen­tra­tio­nen gege­ben hat. Heu­te will ich mir eine Pro­duk­ti­on aus dem recht jun­gen Ver­lag Hir­ten­stim­me anse­hen. Oder bes­ser, anhö­ren … Kal­eb ist ein Hir­ten­jun­ge. Er lebt zur Zeit der Gefan­gen­schaft Isra­els in Ägyp­ten. Nur ungern hütet er die Scha­fe. War­um sind sie oft so unge­hor­sam, fragt er sich. Weil Kal­eb die Scha­fe nicht liebt, und nicht sorg­fäl­tig auf­passt, ver­liert er ein Schaf und sein Lamm. Fie­ber­haft beginnt er zu suchen. Zu groß ist die Angst vor sei­nem Vater. Kal­eb fin­det das Lamm und befreit es aus den Dor­nen. Das Mut­ter­schaf ist jedoch ver­lo­ren. Die Gei­er haben es gefressen.

Vorzüge und Tücken der Auslegungspredigt

In der neu­en Aus­ga­be der „Sword and Tro­wel“ (02÷2010) gibt es einen inter­es­san­ten Arti­kel von Peter Mas­ters (ein von mir sehr geschätz­ter Pre­di­ger). The­ma: Fort­lau­fen­de Aus­le­gungs­pre­digt (con­se­cu­ti­ve expo­si­to­ry preaching). (Wer es ori­gi­nal nach­le­sen möch­te.) Das The­ma ist mir wich­tig, da es — wie es mir scheint — vie­len Gemein­den oft an ver­nünf­ti­ger, gründ­li­cher Aus­le­gungs­pre­digt man­gelt. Doch auch die­se Pre­digtart soll­te mit Bedacht gesche­hen. Denn auch sie birgt eini­ge „Gefah­ren“. Die­ser Bei­trag ist eine kur­ze Zusam­men­fas­sung (und teils Über­set­zung) die­ses Artikels.

Michael Putzi: Vom Eishockey-Profi zum Evangelisten

Der 31. Okto­ber hat mitt­ler­wei­le meh­re­re Bedeu­tun­gen. Vie­le Hun­der­te Jah­re war es ein Gedenk­tag für den Beginn der Refor­ma­ti­on. Erst seit eini­gen Jah­ren gewinnt die­ser Tag mit Hal­lo­ween sei­ne ursprüng­li­che, heid­ni­sche Bedeu­tung zurück. Als christ­li­che Jugend war uns eine Alter­na­ti­ve für die heid­ni­schen Fei­ern wich­tig. Um vor allem Jugend­li­che zu errei­chen führ­ten wir einen Got­tes­dienst mit dem jun­gen Evan­ge­lis­ten Micha­el Put­zi aus der Schweiz durch. In einem Inter­view gab er einen klei­nen Ein­blick in sein Leben. Update 01.05.2017: Wei­ter unten ver­lin­ken wir auf ein Video, in dem Michal Put­zi aus sei­nem Leben erzählt. Erst Eis­ho­­ckey-Pro­­­fi, dann Dro­gen­op­fer und zuletzt Pre­di­ger. Das ist ja kei­ne gewöhn­li­che Lauf­bahn, die man ein­schlägt. Kannst du etwas mehr dazu erzäh­len. Micha­el Put­zi: Mein abso­lu­ter Traum und mein Ziel war Eis­ho­ckey­pro­fi zu wer­den. Ich habe mein hal­bes Leben dar­in inves­tiert. Mit elf Jah­ren hab ich ange­fan­gen und alles auf die­se Kar­te gesetzt. 18 Jah­re habe ich gespielt. Natür­lich, wenn man in das Tee­­ny-Alter kommt wer­den auch ande­re Din­ge sehr inter­es­sant. Da hab ich mich auch mäch­tig ins Zeug gelegt. Das Trin­ken gehörte …

Antichristliche Kalender

Ich zitie­re einen etwas län­ge­ren Text: Die EU-Kom­­mis­­si­on ließ 3.2 Mil­lio­nen Schü­ler­ka­len­der für fünf Mil­lio­nen Euro dru­cken, in denen die christ­li­chen Fei­er­ta­ge wie Weih­nach­ten, Ostern und ande­re gestri­chen wur­den. Dafür wur­den mus­li­mi­sche und hin­du­is­ti­sche Fei­er­ta­ge peni­bel auf­ge­führt wie den isla­mi­schen Fas­ten­mo­nat Rama­dan, das Lich­ter­fest der Sikhs und Hin­dus oder auch das chi­ne­si­sche Neu­jahrs­fest und die dafür zen­tra­le Bedeu­tung des „mythi­schen Wesens Nian“. MdEP und ZDK-Mit­­­glied Mar­tin Kast­ler (CSU) for­dert Kon­se­quen­zen für die zustän­di­gen Brüs­se­ler Beam­ten und eine Ent­schul­di­gung von EU-Kom­­mis­­si­on­s­­prä­­si­­dent José Manu­el Bar­ro­so. Das Kol­ping­werk Euro­pa hat den Schü­ler­ka­len­der als „inak­zep­ta­bel“ kri­ti­siert und wer­de sich wegen Dis­kri­mi­nie­rung an den Peti­ti­ons­aus­schuß in Straß­burg wen­den. Für Prof. Dr. Hubert Gindert vom Forum Deut­scher Katho­li­ken ist die­ser Kalen­der ein wei­te­rer Beweis einer zuneh­men­den Chris­to­pho­bie in Euro­pa: Die Kalen­­der-Initia­­ti­­ve der EU-Kom­­mis­­si­on bestä­tigt, was der Prä­si­dent des Päpst­li­chen Rates für die Neue­van­ge­li­sie­rung, Erz­bi­schof Fisi­chel­la, beklagt: „In Euro­pa neh­men wir auf dra­ma­ti­sche Wei­se eine zuneh­men­de Chris­tia­no­pho­bie wahr, die sich auch in Län­dern mit alter christ­li­cher Tra­di­ti­on zeigt.“ Wir for­dern alle auf, der­ar­ti­gen Bestre­bun­gen der EU-Kom­­mis­­si­on ent­ge­gen­zu­tre­ten, damit Chris­ten im eige­nen Land nicht …

Gebrauchte und antiquarische Bücher

Vor eini­ger Zeit konn­te ich mit Joschie (Mode­ra­tor bei BiFo) Chris­ti­an Bee­se in Ham­burg besu­chen, um mich mit eini­gen Bücher von den Puri­ta­nern zu berei­chern. Die Lis­te aller noch bei ihm ver­füg­ba­ren Bücher kann hier ein­ge­se­hen wer­den. Die Prei­se kön­nen sich sehen las­sen. Es sind noch eini­ge Schät­ze vor­han­den. Einen Schatz, den ich lei­der nicht kau­fen konn­te, weil mein Bud­get aus­ge­schöpft war, ist die­ser hier:

Festplatte zerstört…

Eigent­lich soll­te hier heu­te ein Inter­view mit Micha­el Put­zi erschei­nen. Aber lei­der woll­te mein guter, alter PC nicht mehr und hat sich letz­ten Sonn­tag ver­ab­schie­det. Ver­mut­lich für immer. Mei­ne Hoff­nung ist nur, dass die meis­ten mei­ner Daten nicht ver­lo­ren sind. Dar­un­ter sind auch eini­ge Arti­kel für eddi-on.de. Das wäre all­zu schlimm. Das bedeu­tet, dass der nächs­te Bei­trag mei­ner­seits noch ein wenig auf sich war­ten lässt. Ich woll­te schon län­ger ein Note­book haben. So ein klei­nes, schi­ckes Gerät ist in vie­len Situa­tio­nen ein­fach prak­ti­scher. Also habe ich seit ges­tern ein schö­nes, wei­ßes Mac­Book von Apple :). Güns­tig aus zwei­ter Hand bei mei­nem Bru­der gekauft. Jetzt habe ich wenigs­tens wie­der einen eige­nen Zugang ins welt­wei­te Netz… alex

Timotheus Magazin

Christ­li­che Zeit­schrif­ten haben es zumin­dest in den USA seit Beginn der Finanz­kri­se beson­ders schwer. Das füh­ren­de Zeit­schrif­ten­haus Chris­tia­ni­ty Today muss­te gleich meh­re­re Zeit­schrif­ten ein­stel­len. Ganz anders scheint es im deutsch­spra­chi­gem Raum aus­zu­se­hen. Hier gab es in den ver­gan­ge­nen Jah­ren eine Fül­le an neu­en Zeit­schrif­ten. Fas­zi­na­ti­on Bibel, Lebens­lust, respect – alles neue Maga­zi­ne die um Leser und vor allem Abon­nen­ten wer­ben. Als jun­ger Mensch sucht man natür­lich nach etwas ganz Spe­zi­el­lem. Ein paar Zeit­schrif­ten gibt es schon auf dem christ­li­chen Markt. Die moder­ne­van­ge­li­ka­le „dran“ und gleich drei Zeit­schrif­ten aus dem Umfeld der Brü­der­ge­mein­den: „komm!“, „fol­ge mir nach“ und „fest und treu“.