Monate: Oktober 2010

Faszination Bibel I

Es war (fast nur) rei­ne Neu­gier, die mich ver­an­lass­te die neue Zeit­schrift Fas­zi­na­ti­on Bibel zu bestel­len. Fast nur Neu­gier, weil ich ins­ge­heim hoff­te, eine Zeit­schrift gefun­den zu haben, die mich im beim Bibel­le­sen unter­stützt und in der ich gleich­zei­tig Mate­ri­al für die Jugend­ar­beit fin­de. Ich hoff­te ins­ge­heim, weil mich von den weni­gen Zeit­schrif­ten, die ich bis­her aus dem Bun­­­des-Ver­­lag gese­hen und gele­sen habe, noch kei­ne rich­tig über­zeugt hat. And­rer­seits ist ja auch bekannt, dass der Ver­lags­lei­ter Ulrich Eggers eher zur Jesus-Treue neigt als zur Bibel-Treue. Die gan­ze Debat­te, die er zu die­sen zwei Begrif­fen ange­sto­ßen hat, so war mei­ne Ver­mu­tung, wird sich auch in die­ser Zeit­schrift nie­der­schla­gen – und zwar eher zur Jesus-Treue auf Kos­ten der Bibel-Treue. Aber ich hoff­te. Und die Hoff­nung stirbt bekannt­lich zuletzt. Wie auch immer. Ich habe mich erwar­tungs­voll an die Lek­tü­re der ers­ten Aus­ga­be von Fas­zi­na­ti­on Bibel gemacht. Im Fol­gen­den möch­te ich mei­ne Ein­drü­cke zu die­ser Zeit­schrift weitergeben.

Ich liebe Bücher!

Schon als Kind ging ich regel­mä­ßig in die Stadt­bü­che­rei. „Die fünf Freun­de“ und „Die Schwar­ze Sie­ben“ von Enid Bly­ton habe ich eben­so ver­schlun­gen wie „Die drei Fra­ge­zei­chen“ von Alfred Hitch­cock. In der Zeit der Ober­stu­fe kam die Aus­ein­an­der­set­zung mit der Lite­ra­tur dazu. Es fas­zi­nier­te mich, wenn Autoren wie Hein­rich Böll, Max Frisch oder Fried­rich Dür­ren­matt grund­sätz­li­che Fra­gen des Mensch­seins stell­ten. Wir — die Chris­ten — hat­ten die Ant­wor­ten. Lei­der kann­ten wir häu­fig die Fra­gen nicht mehr. Ich war damals schon Christ. So wur­de der Deutsch­un­ter­richt zur Platt­form fürs Zeug­nis­ge­ben. Ganz unge­plant und ohne Krampf. Das konn­te sogar schrift­lich — in Auf­sät­zen — gesche­hen. Mein Leh­rer war Sozi­al­de­mo­krat und über­zeug­ter Athe­ist. Aber er war fair. Ich kann mich an man­che Stun­de erin­nern, wo wir minu­ten­lang zu zweit dis­ku­tier­ten. Die Klas­se hör­te gespannt zu.

Das Geheimnis der vierten Burg

Das Geheim­nis der vier­ten Burg. Mein ers­tes Buch (auf eddi-on.de) vom Francke-Ver­­lag. Bekannt ist der Ver­lag eher für christ­li­che Unter­hal­tungs­lek­tü­re und so soll­te es nicht wun­dern, dass es heu­te um ein sol­ches Werk gehen soll. Das Cover und die Beschrei­bung ver­hei­ßen Span­nung und wecken mein Inter­es­se. So begin­ne ich… The­ma und Inhalt  Es geht um Ger­not. Den letz­ten Sproß der Fami­lie von Habicht­stein. Ihre Fami­li­en­ge­schich­te ist gezeich­net von Fluch und Unglück, der seit einem bösen Tage auf ihnen liegt. Dem Tag, an dem der Urgroß­va­ter einen ver­bo­te­nen Baum fäll­te. Auch Ger­not als jun­ger Mensch hat schon Schuld auf sei­ne See­le auf­ge­la­den. Er will sich aber nicht vom Fluch belas­ten las­sen und ver­lässt die Burg um Rit­ter zu wer­den. Im Lan­de regiert der Prinz, der Sohn des Königs. Zumin­dest sind das die Wor­te des Gene­rals. Er hält den Prin­zen gefan­gen und gibt sich nach außen als ein Ver­tre­ter des Prin­zen aus. Vor lan­ger Zeit hat­te der König im Lan­de gelebt und war dann fort gegan­gen. Sei­nen Sohn hat­te er als Ver­wal­ter ein­ge­setzt. Doch der Gene­ral über­nahm die …

Buchempfehlung: Gefährliche Stille!

Das Jahr der Stil­le geht sei­nem Ende ent­ge­gen. Noch knap­pe drei Mona­te und dann darf es wie­der lau­ter wer­den. Nun ja, viel­leicht nicht lau­ter, aber zumin­dest wird das The­ma in der evan­ge­li­ka­len Öffent­lich­keit nicht mehr so breit behan­delt. Wer sich auf der Sei­te des Medi­en­kon­zerns SCM umschaut, ent­deckt dut­zen­de neue Bücher und Acces­soire zur Stil­le. Inter­es­sant in die­sem Zusam­men­hang, dass das ein­zi­ge Buch, wel­ches sich kri­tisch mit dem The­ma befasst, von SCM boy­kot­tiert wird. Grund genug, dass Buch näher anzu­schau­en … Das Buch besteht aus 7 eigent­li­chen Kapi­tel und zwei Anhän­gen. Ver­fasst haben die Bei­trä­ge ver­schie­de­ne Autoren des Maleachi-Krei­ses. Ein­lei­tend beginnt Ulrich Skam­braks mit der Fest­stel­lung, wie akut not­wen­dig Stil­le in unse­rem Leben gewor­den ist. Unser Leben läuft immer schnel­ler an uns vor­bei. Ruhe­pau­sen sind „unpro­duk­ti­ve“ Zeit­die­be und haben wenig Chan­cen in unse­rem täg­li­chen Dasein. Des­halb raten Psy­cho­the­ra­peu­ten dazu, das Leben zu „ent­schleu­ni­gen“, also zu verlangsamen.