Monate: Mai 2010

Wolfgang Kühne: Warum ich die Gemeinschaft der Zeugen Jehovas verließ

Wolf­gang Kühne wurde 1948 in Marl, West­fa­len, gebo­ren. Im Alter von 17 Jah­ren kam er in Kon­takt mit den Zeu­gen Jeho­vas und wurde von deren Lehre und Ziel­stre­big­keit beein­druckt und ange­zo­gen. Nach 38 Jah­ren als Zeuge Jeho­vas (1967−2004), davon diente er sogar 32 Jahre lang als Ältes­ter in der Gemeinde in Düren, brachte ihn das Lesen (ver­bo­te­ner) christ­li­cher Schrif­ten zum Nach­den­ken über die Rich­tig­keit des gewähl­ten Weges, was letzt­lich zu der Bekeh­rung zum Herrn Jesus Chris­tus führte. Ein Inter­view mit Wolf­gang Kühne. Herr Kühne, wie wur­den Sie ein „Zeuge Jehovas“? Wolf­gang Kühne: Ich war 17 Jahre alt und gehörte der evan­ge­li­schen Kir­che an. Eines Tages sah ich, dass sich im Gar­ten unse­rer Nach­barn im Som­mer eine Menge jun­ger Leute ver­sam­melte. Auf ein­mal sah ich unter ihnen einen ehe­ma­li­gen Schul­ka­me­ra­den. Da hab ich zu ihm geru­fen: „Mensch Gerd, was machst du denn hier?“ So erzählte er mir begeis­tert, dass er zwi­schen­zeit­lich bei den Zeu­gen Jeho­vas die abso­lute Wahr­heit gefun­den habe. Aber ich hielt ihm ent­ge­gen, die evan­ge­li­sche Kir­che sei das Rich­tige. (Obwohl meine Eltern athe­is­tisch geprägt waren, bin ich den­noch mit 8 Jah­ren …