Jahr: 2010

Meine 7 besten Bücher in 2010

Ich habe die­ses Jahr ver­mut­lich weni­ger Bücher gele­sen, als in den drei oder vier Jah­ren davor. Und auch nicht alle Bücher die ich las oder zum Teil las, waren lesens­wert oder gewinn­brin­gend. Auf dem Blog von desiriggod.org las ich heu­te ein Zitat von John Piper, in dem er tref­fend for­mu­liert, wor­auf es beim Lesen ankommt: Ich möch­te nicht den Ein­druck erwe­cken, dass  es wich­tig sei, vie­le Bücher zu lesen. Wich­tig ist, dass man gute Bücher liest und die­se gut liest. Nach­den­ken­des Lesen, mit Pau­sen und nach­sin­nend lesen, ein Lesen, das tief in die Rea­li­tät hin­ein­schaut — die­se Art des Lesens bringt Gewinn. Man soll­te nie auf­hö­ren, auf die­se Art zu lesen. Wachs­tum, För­de­rung und Ver­än­de­rung wer­den bei dir nie­mals auf­hö­ren. Dann bist näm­lich den Rest dei­nes Lebens in Gesell­schaft mit gro­ßen Den­kern und Men­schen mit einem wei­tem Her­zen und du wirst so wer­den wie sie, wenn du liest, um Ein­sicht zu erlan­gen und wenn du für das Leben liest. (frei über­setzt) Eine Aus­wahl der Bücher, die ich 2010 las, möch­te ich hier vor­stel­len. Sie­ben Büchern habe ich …

Harold St. John – Reisender in Sachen Gottes

Heu­te stel­le ich euch ein Buch vor, dass bereits 1989 das ers­te Mal (in Deutsch­land) erschie­nen, und abso­lut wert ist, mehr­mals gele­sen zu wer­den. The­ma und Inhalt  Es geht um Harold St. John. Er scheint sich bei allen von mir gele­se­nen Bio­gra­phien beson­ders her­vor­zu­he­ben. Die Lebens­ge­schich­te die­ses Ori­gi­nals ist the­ma­tisch geglie­dert. Das sieht dann so aus: das Kind, der Evan­ge­list, der Lie­ben­de, Vater von fünf Kin­dern, der Mann der Gemein­de, der Bibel­stu­dent, der Pre­di­ger usw. Jedes der 14 Kapi­tel beschränkt sich somit auf ein bestimm­tes Gebiet im Leben von St. John. Mehr als zwan­zig Jah­re arbei­te­te er bei einer Bank. Und allei­ne die­se Tat­sa­che sagt eine Men­ge über ihn und sein Leben aus. Ein Leben gefüllt mit Selbst­dis­zi­plin und Ein­satz für den Herrn. Ich habe nie­mals gese­hen, dass Harold durch die Stra­ßen oder durchs Leben geschlen­dert wäre. Er sah immer aus, als wäre er von einer Auf­ga­be getrie­ben. S. 18 Er war immer in Bewe­gung, arbei­te­te für zwei und hin­ter­ließ immer den Ein­druck, dass er begrif­fen hat­te, das die Auf­trä­ge unse­res himm­li­schen Königs eile erfor­dern. S. 20 Zumin­dest in …

Gesegnete Weihnachten!

Drau­ßen schneit es. Das Haus ist auf­ge­räumt. Alle Vor­be­rei­tun­gen für das Fest sind been­det. Die Geschen­ke für die Lie­ben sind ver­packt und lie­gen bereit. Aber auch wenn das alles nicht die Haupt­sache an Weih­nach­ten ist, gehört es trotz­dem irgend­wie dazu. Zumin­dest bei uns. Und so genie­ße ich die­se Tage vor Weih­nach­ten mit der Fami­lie. Was aber auf jeden Fall zu Weih­nach­ten gehört, das ist die Weih­nachts­ge­schich­te aus der Bibel. Jesus wird als Kind gebo­ren. Unzäh­li­ge Male habe ich in den ver­gan­ge­nen Tagen die Abschnit­te aus der Bibel gele­sen, die von der Geburt Jesu han­deln. Dazu auch fast jeden Abend die Weih­nachts­ge­schich­te aus der Kin­der­bi­bel für unse­re Kin­der. Mit unse­rem Drei­jäh­ri­gen konn­ten wir auch das ers­te mal einen Vers aus der Bibel aus­wen­dig ler­nen: Ein Kind ist uns gebo­ren, ein Sohn ist uns gege­ben (Jes 9,5). Die­ser Vers beglei­te­te mich durch die Adventszeit.

Bibel ist mehr

Bibel ist mehr Im Sep­tem­ber hat es bereits begon­nen. Die ers­ten Vor­zei­chen auf Weih­nach­ten. Vie­le Chris­ten fei­ern Weih­nach­ten als einen Tag des Geden­kens an die Geburt unse­res Herrn und Hei­lands. Auch mei­ne Hei­mat­ge­mein­de steht in der Vor­be­rei­tungs­pha­se. Und die­ses Jahr gibt es eine Neue­rung. Wir möch­ten als Gemein­de nahe­ste­hen­de Men­schen zu einem „Advents­sin­gen“ ein­la­den. Lie­der, Musik­bei­trä­ge und kur­ze Wort­an­spra­chen sol­len die Zuhö­rer auf Chris­tus und sein Werk hin­wei­sen. Aber was wäre so eine Ver­an­stal­tung ohne einen Bücher­tisch mit evan­ge­lis­ti­scher Lite­ra­tur? Im Buch­shop Lese­platz bestell­te ich mir ein paar Bücher und CDs zum Test…

Wo der Lavendel blüht

In die­sem Jahr hat SCM Häns­s­ler mit den bei­den ers­ten Roma­nen in Hör­spiel­form begon­nen. Rein aus Inter­es­se, wie ein christ­li­cher Ver­lag so ein The­ma in Hör­spiel­form umsetzt, kauf­te ich mir eins die­ser Hör­spie­le… Cla­ra Dupont lebt allei­ne mit ihrem Kater Filou in einer klei­nen Stadt in der Näh e von Niz­za in Frank­reich. Ihre Eltern waren gestor­ben, als sie noch klein war. Das war auch der Anlass, Gott völ­lig den Rücken zu keh­ren. Nun ist sie erwach­sen und kämpft mit ihrem klei­nen Blu­men­la­den ums Über­le­ben. Eines Tages, die Finan­zen ste­hen wie­der mal nicht gut, besucht sie eine unbe­kant­ne alte Dame um Blu­men für die Beer­di­gung ihres Man­nes zu bestel­len. Durch die­sen Auf­trag lernt sie den Sohn Jean­de Mero­de der alten Frau ken­nen, und sie beginnt sich das ers­te mal zu verlieben.

Gute Gaben, alles haben?

Das The­ma Christ und Geld wird ger­ne behan­delt. Man schaue sich nur an, wie vie­le Bücher dazu bereits geschrie­ben wur­den. Und viel­leicht ist das auch ganz gut so. Man beach­te: 16 der 38 Gleich­nis­se Jesu han­deln vom Umgang mit irdi­schem Besitz. Jetzt also die­ses Buch. Ich habe es ganz beson­ders güns­tig im Paket bei der Akti­on zum 10-jäh­­ri­­gen Jubi­lä­um vom 3L Ver­lag bestellt. The­ma und Inhalt  Das Buch ist in zehn Kapi­tel ein­ge­teilt. Fast jedes Kapi­tel stützt sich dabei auf einen län­ge­ren Bibel­ab­schnitt. Dabei macht John Ben­ton direkt am Anfang klar, dass wir Men­schen in einer vom Kon­sum­den­ken beherrsch­ten Welt leben. Wie soll­te nun unse­re Grund­aus­rich­tung als Chris­ten aus­se­hen? Wir soll­ten unse­re Hoff­nung auf Gott set­zen und nicht auf mate­ri­el­le Din­ge. S. 16 Wir sol­len die mate­ri­el­len Güter die­ser Welt im Licht der kom­men­den Welt gebrau­chen. S. 20 Er nennt die Pro­ble­ma­tik der Post­mo­der­ne. Nichts ist wahr. Nichts ist falsch. Alles steht zur Debat­te. Alles ist rela­tiv. Wie soll man dabei als durch­schnitt­li­cher Mensch hin­durch­bli­cken? Wer kann einem noch sagen was wirk­lich rich­tig oder falsch ist? Die­se Orientierungslosigkeit …

Faszination Bibel III

Unter der Rubrik „Bibel­erfah­rung“ bie­tet die Zeit­schrift „Fas­zi­na­ti­on Bibel“ ein auf­schluss­rei­ches Redak­ti­ons­ge­spräch. Die­ser Teil der Zeit­schrift hat mich beson­ders trau­rig und besorgt gemacht. 4. Muss ich die Bibel lie­ben ler­nen Grund­sätz­lich ist es gut wenn wir ehr­lich sagen, wie es bei uns mit dem Bibel­le­sen aus­schaut. Es bringt nichts, sich etwas vor­zu­ma­chen. Aber es ist fatal, wenn Per­so­nen, die eine Vor­bild­funk­ti­on haben, ehr­lich äußern, dass sie sel­ten in der Bibel lesen. Es ist fatal, weil sie sich selbst damit scha­den und auch öffent­lich den Ein­druck erwe­cken (wol­len), dass man auch ganz gut ohne Bibel­le­sen aus­kom­men kann.

Ole Hallesby – Der Fels aus Norwegen

Ich lese sehr ger­ne Bio­gra­phien, kam aber aus ver­schie­de­nen Grün­den in letz­ter Zeit sel­ten dazu eine zu lesen. So habe ich mich sehr gefreut, als die Lebens­be­schrei­bung von Ole Hal­les­by auf mei­nem Tisch lag. Hal­les­by ist in Deutsch­land vor allem durch das Buch „Vom Beten“ bekannt gewor­den. Es ist 1954 zuerst in deut­scher Spra­che erschie­nen und seit­dem wur­den über 100.000 Exem­pla­re ver­kauft. Es ist also der Klas­si­ker schlecht­hin, und das nicht nur in Deutsch­land. „Vom Beten“ ist in über 30 ver­schie­de­nen Spra­chen erhält­lich. Zwei wei­te­re Bücher von dem nor­we­gi­schen Pro­fes­sor habe ich mit Gewinn von ihm gele­sen. In „Wie ich Christ wur­de“ beschreibt er sehr aus­führ­lich sei­ne Zwei­fel an Gott und sei­ne Bekeh­rung. Anhand sei­ner Bekeh­rung ver­sucht er Zweif­lern zur Gewiss­heit zu ver­hel­fen. Im zwei­ten Buch „War­um ich nicht reli­gi­ös bin“ schreibt Hal­les­by dar­über, dass das Chris­ten­tum nicht rein intel­lek­tu­ell erfasst wer­den kann, son­dern alle Lebens­be­rei­che durch­drin­gen will, dann, wenn man vor die Gegen­wart Got­tes gestellt wird. Alle Bücher habe ich mit Inter­es­se gele­sen und woll­te jetzt wis­sen, wer denn die­ser Mann sei.

Gladys Aylward – Im Auftrag des Mandarin (CD)

Gla­dys Ayl­ward – Im Auf­trag des Man­da­rin Christ­li­che Hör­spie­le für Erwach­se­ne gibt es noch nicht so lan­ge. Vor weni­gen Jah­ren hat SCM Häns­s­ler mit der Pro­duk­ti­on von Hör­spiel­Bü­chern begon­nen. Es war für mich etwas ver­wun­der­lich. Denn bis dahin hat­te ich noch nie etwas von Hör­spiel­Bü­chern gehört. Hör­spie­le kann­te ich. Hör­bü­cher auch. Aber was waren Hör­spiel­bü­cher? Ich woll­te es bald herausfinden…

Faszination Bibel II

Heu­te möch­te ich zu einem wei­te­ren Arti­kel aus der Zeit­schrift Fas­zi­na­ti­on Bibel Stel­lung neh­men. Er befasst sich mit ver­schie­de­nen Über­set­zun­gen und möch­te den Lesern hel­fen eine Bibel zu fin­den, die zu einem passt. 3. Wel­che Bibel passt zu mir? Sechs Bibel­über­set­zun­gen im Ver­gleich In die­sem Arti­kel wer­den 6 Bibel­über­set­zun­gen ver­glei­chend neben­ein­an­der gestellt. Es han­delt sich um fol­gen­de Über­set­zun­gen: Neue Gen­fer Über­set­zung (NGÜ) Neue evan­ge­lis­ti­sche Über­set­zung Bibel.heute (NeÜ) Das Buch Luther 84 Will­kom­men daheim Volxbibel