Monate: August 2009

Mark Dever: Was ist eine gesunde Gemeinde?

Als gebo­re­ner Men­no­nit (falls es so etwas gibt), der sei­ne theo­lo­gi­schen und ekkle­sio­lo­gi­schen Wur­zeln nicht ver­ach­tet, son­dern stu­diert und viel dar­über nach­denkt und über­prüft, ist es mir immer wich­tig gewe­sen, den Wert und die Bedeu­tung der Gemein­de hoch­zu­hal­ten und in der Gemein­de aktiv mit­zu­ar­bei­ten. Und so freue ich mich immer, wenn ich ande­ren Chris­ten begeg­ne, denen es ähn­lich geht. Ich freu mich auch über jedes Buch, wel­ches auf bibli­sche Wei­se die Bedeu­tung und die Auf­ga­be der Gemein­de betont. So war es für mich eine Pflicht, das Buch „Was ist eine gesun­de Gemein­de? Gemein­de auf bibli­schem Weg“ von Mark Dever zu lesen. Ich kann­te Mark Dever bereits von eini­gen sei­ner Vor­trä­ge bzw. Pre­dig­ten, die er auf Kon­fe­ren­zen und in sei­ner Gemein­de hielt und war des­halb gespannt, sein Buch zu lesen. Dever schreibt sein Buch in ers­ter Linie nicht für Theo­lo­gen, Pas­to­ren oder Gemein­de­mit­ar­bei­ter, son­dern zuerst für den „ein­fa­chen“ Christ. Er schreibt für Men­schen, die in der Gemein­de sind, die eine Gemein­de suchen und für Chris­ten, die ihre Gemein­de aus wel­chen Grün­den auch immer wech­seln wol­len. Aus der …

Thomas Watson: Die Lehre der Buße

Was bewegt mich 341 Jah­re nach Erschei­nen des Buches „Die Leh­re der Buße“, die­ses Buch zu lesen, hier vor­zu­stel­len und wärms­tens zu emp­feh­len? Was moti­viert den Ver­lag die­ses Buch von Tho­mas Wat­son nach 338 Jah­ren in deut­scher Spra­che her­aus­zu­brin­gen? Es muss etwas in dem Inhalt ver­bor­gen lie­gen, was sich lohnt, wie­der auf­ge­deckt zu wer­den. Der Autor Tho­mas Wat­son (1620−1686) ist mir beim Lesen ver­schie­de­ner eng­lisch­spra­chi­ger Blogs begeg­net. Und ich war sehr gespannt end­lich ein Buch von ihm in deut­scher Spra­che zu lesen. Um sich ein Bild vom Autor zu machen, beinhal­tet das Buch eine acht­sei­ti­ge „kur­ze Erin­ne­rung an Tho­mas Wat­son“, zusam­men­ge­stellt von C.H. Spur­ge­on. Spur­ge­on schreibt: „Wat­son war einer der bün­digs­ten, tiefs­ten, bei­spiel­haf­tes­ten und gehalt­volls­ten jener vor­treff­li­chen Theo­lo­gen, wel­che die Zeit der Puri­ta­ner zum Augus­tei­schen Zeit­al­ter der evan­ge­li­schen Lite­ra­tur machen“ (S. 11). Die­se Super­la­ti­ve sind berech­tigt und beschrei­ben tref­fend die­ses kom­pak­te Buch. Wat­son beginnt sein Buch mit ein­lei­ten­den Bemer­kun­gen über die Buße und wirft die Fra­ge auf, ob zuerst die Buße oder ob der Glau­be zuerst kommt. Die­se Fra­ge beant­wor­tet er nicht, weist jedoch dar­auf hin, dass …

Die Puritaner im 3L Verlag

In der Puri­­ta­­ner-Serie im 3L Ver­lag ist mitt­ler­wei­le der fünf­te Band erschie­nen. Das neh­me ich zum Anlass alle fünf Bän­de und das Andachts­buch kurz vor­zu­stel­len. Über den ers­ten Band habe ich bereits geschrie­ben. Also folgt ab nächs­te Woche im wöchent­li­chen Rhyth­mus jeweils ein Buch. Begin­nen wer­de ich mit „Die Leh­re der Buße“ von Tho­mas Wat­son. Der Ver­lag hat mit der Her­aus­ga­be die­ser Bän­de fol­gen­des Ziel: „Mit die­ser neu­en Rei­he sol­len die wert­vol­len Leh­ren der Puri­ta­ner wie­der in Erin­ne­rung gebracht wer­den.“ Denn: „Die Schrif­ten der Puri­ta­ner haben nach­hal­tig die Chris­ten in den fol­gen­den Jahr­hun­der­ten durch ihren glü­hen­den Glau­ben an das unver­fälsch­te Wort der Bibel beein­flusst. Sie sind auch heu­te noch ein „Fest­schmaus“ für Got­tes Kin­der.“ Die Puri­ta­ner zu lesen, ist für mich wirk­lich ein „Fest­essen“. Es ist nicht unbe­dingt leicht ver­dau­lich, man muss für das Fest­essen Zeit mit­brin­gen, um auch wirk­lich alles aus­zu­kos­ten. Und ein Fest­essen ver­gisst man nicht so schnell, eben­so­we­nig das Lesen der Puri­ta­ner. Im dem Andachts­buch „Die Eng­li­schen Puri­ta­ner. 365 Tage leben­di­ges Was­ser“ heißt es zum heu­ti­gen Tag (S. 231): Oh, Freun­de, gewin­nen Sie …