Monate: Februar 2007

Tim Kelly: Auserwählt und eins gemacht

Die Leh­ren der Gna­de als Heil­mit­tel gegen Spal­tung Tim Kel­ly, Vater von vier Kin­dern, ist Gemein­de­grün­der und Pas­tor der „Frei­en Evan­ge­li­schen Bibel­ge­mein­de Mei­ne“ bei Braun­schweig. Sei­ne theo­lo­gi­sche und aka­de­mi­sche Aus­bil­dung hat er am Moo­dy Bible Insti­tu­te in Chi­ca­go und am Wheaton Col­le­ge in Illio­nis jeweils mit einem B.A. absol­viert. Das ist wohl das außer­ge­wöhn­lichs­te Buch, das je zu die­sem The­ma ver­fasst wor­den ist. Tim Kel­ly fängt mit ein paar her­me­neu­ti­schen Regeln an und wen­det anschlie­ßend die­se auf etli­che Bücher der Bibel wie z.B. Römer, Korin­ther, Ephe­ser an. Dem Bibel­text wird in sei­ner Funk­ti­on als dem „zwei­schnei­di­gen Schwert“ Rech­nung getra­gen. Er wird weder „gebo­gen“, so dass es passt, noch wird etwas „hin­ein­ge­le­sen“. Sehr inter­es­sant und auf­schluss­reich ist die Ein­lei­tung vor der Aus­le­gung. Der Autor spricht das The­ma der „Trenn­wand der Feind­schaft“ zwi­schen Juden und Hei­den an. Oft wird behaup­tet Apos­tel Pau­lus hät­te den Römer­brief geschrie­ben mit der Absicht der Gemein­de in Rom eine umfas­sen­de Leh­re der Recht­fer­ti­gung zu geben. Doch liest man den Römer­brief mit dem Hin­ter­ge­dan­ken, dass es der Zweck die­ses Brie­fes war, die­se „Trenn­wand …

Gottes Lebensprogramm — Peter Masters

Update im Janu­ar 2017:  Es gibt eine Neu­auf­la­ge die­ses Buches beim Voice of Hope Ver­lag. Neu­er Titel: Got­tes Lebens­re­gel für Hei­lig­keit Erhält­lich bei cbuch.de für 9,90 Euro Der Autor, Peter Mas­ters, ist Pas­tor des Metro­po­li­tan Taber­na­cle in Lon­don, wo auch Spur­ge­on einen geseg­ne­ten Dienst tat. Man kann in dem Buch sehr schnell erken­nen, dass Bibel­treue bei Mas­ters ganz groß geschrie­ben wird. Er schreibt die­ses Buch nicht, um eine gesell­schafts­po­li­ti­sche Wer­te­dis­kus­si­on zu star­ten. Die­ses Buch ist spe­zi­ell an Chris­ten gerich­tet. Er schreibt auch nicht sei­ten­lang über die auf den ers­ten Blick erkenn­ba­re Bedeu­tung der Gebo­te, die sowie­so klar sein soll­ten. Ich mei­ne z.B.: sind ver­kaufs­of­fe­ne Sonn­ta­ge mit dem Sab­­bat-Gebot zu ver­ein­ba­ren, darf man „O Gott, o Gott!“ sagen, oder ob Abtrei­bung Sün­de ist, usw. Sein Ziel ist es, in jedem Gebot das Wesen Got­tes zu erken­nen und die damit ver­bun­de­nen Über­tre­tun­gen als ein Grup­pe von Sün­den auf­zu­zei­gen. Jedes Kapi­tel endet mit einer Beschrei­bung der posi­ti­ven Sei­te der Gebo­te. Das Buch ist sehr prak­tisch und mit vie­len Bei­spie­len geschrie­ben. Sehr oft kommt er zu einer unkon­ven­tio­nel­len Anwen­dung, so, dass ich viel …