Alle Artikel in: Zitate

Wann bin ich gesetzlich? — Ein Einblick von John Colquhoun

Wenn ein Mensch zu Taten des Gehor­sams gedrängt ist, weil er den Zorn Got­tes fürch­tet, der sich im Gesetz offen­bart und nicht weil er an Sei­ne Lie­be glaubt, die sich im Evan­ge­li­um offen­bart… Wenn er Gott wegen Sei­ner Macht und Gerech­tig­keit fürch­tet und nicht auf­grund Sei­ner Güte, wenn er in Gott viel eher einen rächenden […]

Das Gesetz und Evangelium recht zu unterscheiden, ist keines Menschen Kunst

Aus M. Luthers Tischreden

Gefun­den in Luthers Tisch­re­den: 214. Das Gesetz und Evan­ge­li­um recht zu unter­schei­den, ist kei­nes Men­schen Kunst Kein Mensch lebt auf Erden, der das Evan­ge­li­um und Gesetz recht zu unter­schei­den weiß. Wir las­sen es uns wohl dün­ken, wenn wir pre­di­gen hören, wir ver­ste­hens; aber es fehlt weit, allein der hei­li­ge Geist kann die­se Kunst. Dem Men­schen Christus […]

Schlechtes Gesetz versus gutes Gesetz

Überlegungen zu Ausführungen von Robertson McQuilkin

Robert­son McQuil­kin schreibt in sei­ner „Bibli­schen Ethik“ im Rah­men der Bespre­chung von Bestra­fun­gen von Ver­bre­chen: „Im All­ge­mei­nen ver­stär­ken gute Geset­ze mora­li­sche Stan­dards, und schlech­te Geset­ze schwä­chen mora­li­sche Stan­dards. Es gibt vie­le Arten, schlech­te Geset­ze oder Jus­tiz­sys­te­me zu ent­wi­ckeln. Nicht durch­setz­ba­re Geset­ze, wel­che die Gesell­schaft nicht durch­set­zen will, so wie die ame­ri­ka­ni­sche Pro­hi­bi­ti­on) sind schlecht, weil […]

„Aber wer sich lange dumm stellt, wird vielleicht eines Tages wirklich dumm“

Aus Erich Kästner, die Schildbürger

Die Schild­bür­ger sind ursprüng­lich für ihre Klug­heit weit­hin bekannt und wer­den über­all in der Welt gefragt um mit ihrer Klug­heit die Din­ge zu regeln. Doch Schil­da, ihr Hei­mat­ort geht dadurch den Bach run­ter. Also muss etwas unter­nom­men wer­den. Die Schild­bür­ger neh­men sich nun vor, sich beson­ders dumm zu stel­len. Allen sagt der Plan zu, außer […]

Die Predigt des Reverend Sprague aus St. Petersburg

Aus "Die Abenteuer von Tom Sawyer"

In die Aben­teu­er von Tom Sawy­er hat Rever­end Spra­gue zwei Mal die Gele­gen­heit für eine Pre­digt. Das eine Mal spricht er über dies und das und das ande­re Mal ist er ein Tau­send­sas­sa um die Rea­li­tät in den gewünsch­ten Far­ben leuch­ten zu las­sen. Nichts neu­es im Wes­ten also.  Ganz zu Beginn des Buches erle­ben wir […]

Die verändernde Macht der Rechtfertigung aus Gnaden

Ein Beitrag von Miroslav Volf

„Vor kur­zem ging ich durch die Stra­ßen von Sand­town. Es fühl­te sich für mich wie das vom Krieg zer­stör­te Vuko­var an, nur dass die­se Zer­stö­rung nicht durch Krieg, son­dern durch ras­si­sche Span­nun­gen, Ver­bre­chen und wirt­schaft­li­chen Nie­der­gang ver­ur­sacht wur­den. Es gab aber auch einen wei­te­ren wich­ti­gen Unter­schied. Zwölf Blö­cke der Stadt wur­den durch die New Song […]

„Die Beratung dient dem Schutz des ungeborenen Lebens.“

Unerwartete Einblicke aus §218 und §219 Strafgesetzbuch

Blog­ger Vik­tor (ich emp­feh­le sei­nen exzel­len­ten Arti­kel über die Petrus­schlüs­sel) hat mich auf den exak­ten Wort­laut der zwei Para­gra­phen zu Schwan­ger­schafts­ab­brü­chen gemacht. Ich stau­ne über den uner­war­te­ten Pro-Life Wort­laut. So heißt es in §219, Absatz 1: “ Die Bera­tung dient dem Schutz des unge­bo­re­nen Lebens. Sie hat sich von dem Bemü­hen lei­ten zu las­sen, die […]

Ist der Glaube ein Geschenk von Gott?

eine unerwartete Entdeckung in den Artikeln der arminianischen Remonstranten

Es ist immer wie­der berei­chernd, manch­mal aber auch ernüch­ternd kon­fes­sio­nel­le Schrif­ten zu stu­die­ren. So bin ich erst jetzt dazu gekom­men, die fünf Punk­te der Remons­tran­ten von 1610 zu lesen und habe doch etwas uner­war­tet Über­ra­schen­des ent­deckt. Ich über­setz­te aus der latei­ni­schen und hol­län­di­schen Ver­si­on, die ich von P. Schaff besit­ze: Dass der Men­sche den selig […]

Bis zum Bodensatz

aus "Und der sagte ja" von Siegfried Kettling

Auf Sieg­fried Kett­ling bin ich durch Vik­tor von Christusallein.com gesto­ßen. Kett­ling, luthe­ri­scher Theo­lo­ge, besitzt eine unge­wöhn­li­che Aus­drucks­wei­se, wahr­schein­lich wohl etwas, das Luthe­ra­ner häu­fig aus­zeich­net. Hilf­reich emp­fand ich sei­ne Aus­füh­run­gen zum Beten. Es ist ein grö­ße­rer Abschnitt, denn ich unver­än­dert wie­der­ge­ben möch­te. Gefun­den in: „Und der sag­te ja“, ein nur noch anti­qua­risch erhält­li­ches Werk: Kürz­lich habe […]

Verschwende deinen Morgen nicht!

Ich führe mich, weil Gott mich führt

„John Piper nennt drei schlech­te Moti­ve, die uns anzie­hen, am Mor­gen zuerst zum Han­dy zu grei­fen. Neu­ig­keits­hun­ger: Wir wol­len mit Neu­ig­kei­ten über unse­re Freun­de ver­sorgt wer­den. Ego­hun­ger: Es schmei­chelt, wenn uns jemand erwähnt. Unter­hal­tungs­hun­ger: Wir wol­len unter­hal­ten wer­den. und dann drei Din­ge, die wir ver­mei­den möch­ten: Lan­ge­wei­le ver­mei­den Ver­ant­wort­lich­keit ver­mei­den Här­te ver­mei­den Alter­na­ti­ve? Lass dich […]