Alle Artikel in: Hörspiele

Tipp: Die kleine Pflaume Flodderich

Vor weni­gen Woche habe ich hier das ers­te Hör­spiel aus dem Ver­lag CV Dil­len­burg vor­ge­stellt (Das Geheim­nis von Schloss Moril­li­on). Jetzt star­tet auch der Ver­lag CLV sei­ne ers­te Kin­­der­­hör­­spiel-Rei­he: Fre­der­i­cos Aben­teu­er. In die­sem Hör­spiel erzählt der Natur­for­scher und Welt­rei­sen­der Fre­der­i­co sei­nen Nich­ten und Nef­fen sei­ne ers­te Geschich­te. Dabei geht es um die etwas vor­lau­te und unter­neh­mungs­lus­ti­ge Pflau­me mit dem sym­pa­thi­schen Namen Flod­de­rich. Ihr gan­zes Leben hängt sie am Ast ihres Pflau­men­baums. Sie will nicht län­ger hän­gen blei­ben und reißt sich los um end­lich Aben­teu­er zu erle­ben. Dabei begeg­net sie vie­len unbe­kann­ten Tie­ren und Pflan­zen und erlebt bei­na­he mehr Aben­teu­er, als ihr am Ende lieb ist … Was Flod­de­richs Aben­teu­er mit Gott und den Men­schen zu tun hat, erzählt Fre­der­i­co den Kin­dern ganz zum Schluss. Das The­ma in die­sem Hör­spiel ist: Wie ler­ne ich Zufrie­den­heit? Die Geschich­te um Flod­de­rich ist ein gelun­ge­ner Start einer Hör­­spiel-Rei­he für Kin­der ab 6 Jah­ren. Es ist sehr auf­wän­dig und pro­fes­sio­nell mit über 20 Stim­men pro­du­ziert. Das Titel­lied ist sehr ein­gän­gig und passt zu der musi­ka­li­schen Unter­ma­lung im Hör­spiel. Das Book­let ist lie­be­voll illus­triert und lässt …

Tipp: Das Geheimnis von Schloss Morillion

Mit „Uli“ von Andre­as Schwant­ge und den „5 Geschwis­tern“  bin ich auf­ge­wach­sen und habe bis heu­te nicht auf­ge­hört Hör­spie­le auf Auto­fahr­ten oder bei ein­tö­ni­gen Arbei­ten zu hören. Und selbst­ver­ständ­lich kann ich nicht anders, als mei­nen eige­nen Kin­dern alte und neue Hör­spie­le mög­lichst mit einem „Prä­di­kat: Wert­voll“ anzu­bie­ten. Beson­ders hell­hö­rig wer­de ich, wenn ein Ver­lag sich erst­mals in den Bereich des Hör­spiels wagt. Und tat­säch­lich hat die Christ­li­che Ver­lags­ge­sell­schaft in Dil­len­burg (CV) das ers­te Hör­spiel einer neu­en Rei­he rund um die „Roth­stein-Kids“ ver­öf­fent­licht. Die Geschich­te basiert auf dem gleich­na­mi­gen Buch von Anke Hil­leb­ren­ner, die bereits meh­re­re Kin­der­bü­cher geschrie­ben hat und sich in die­sem Seg­ment offen­bar wohl fühlt. Zwei wei­te­re Bän­de sind auch schon erschie­nen und wer­den im Sep­tem­ber eben­falls als Hör­spie­le erhält­lich sein.

Vor wem sollte ich mich fürchten?

Heu­te möch­te ich auf ein wei­te­res inter­es­san­tes Hör­spiel auf­merk­sam machen. Da ich den Text auf der CD-Hül­­le bereits sehr gut fand, möch­te ich die­sen hier wei­ter­ge­ben. Man schreibt das Jahr 1565. Pie­ter Titel­mann, ein gefürch­te­ter und grau­sa­mer Ver­fol­ger, hat die Auf­ga­be, jede Per­son fest­zu­neh­men, die nicht hin­ter der katho­li­schen Staats­kir­che steht. Clau­dia, die sich täg­lich der Unge­wiss­heit ihrer Zukunft aus­ge­setzt fin­det, ringt mit ihren Ängs­ten und erwägt sogar ihren Glau­ben auf­zu­ge­ben, um die Tren­nung ihrer Fami­lie zu ver­hin­dern. Die Wor­te „Vor wem soll­te ich mich fürch­ten“, wer­den die unun­ter­bro­che­ne Fra­ge und der Ent­schei­dungs­punkt ihres Lebens. Wer sich nicht zu sehr vor dem doch recht deut­li­chen russ­land­deut­schen Akzent abschre­cken lässt, bekommt ein soli­des Hör­spiel zu hören.  Es erin­nert uns in unse­rem Wohl­stand dar­an, dass vie­le der Chris­ten ver­gan­ge­ner Jahr­hun­der­te für ihren Glau­ben teu­er bezah­len muss­ten. Bereits der Kir­chen­va­ter Ter­tul­li­an stell­te  im zwei­ten Jahr­hun­dert nach Chris­tus fest: Das Blut der Mär­ty­rer ist der Same der Kirche.

Ole, der Pirat

Von Mit-Blo­g­­ger Alex­an­der habe ich kürz­lich ein beson­de­res Geschenk bekom­men. Eine Hör­­spiel-CD-Box, wel­che die Aben­teu­er der Wai­sen­kin­der Ole und Anne beinhal­tet. Die­se fin­den auf der Suche nach Arbeit eine Anstel­lung auf einem Schiff. Dabei soll Ole der neue Moses (Schiffs­jun­ge) sein. Jedoch mer­ken die bei­den erst auf hoher See, dass Sie auf einem Pira­ten­schiff ange­heu­ert haben … da ist es bereits zu spät, umzu­keh­ren. Zum Glück erin­nern Sie sich an eini­ge Lek­tio­nen des alten Dorf­pfar­rers, die ihnen bei den ver­schie­dens­ten Prü­fun­gen und Aben­teu­ern Kraft geben. Nach einem Über­fall auf ein hol­län­di­sches Schiff, haben die Pira­ten gro­ße Beu­te gemacht, aber auch eini­ge Gefan­ge­ne an Bord, davon zwei Mis­sio­na­re: Johan­nes und Jere­mi­as (wobei, man wird es kaum glau­ben, Jere­mi­as ein stren­ger, beson­ders „bibel­fes­ter“ Mis­sio­nar ist, wäh­rend Johan­nes sich durch sein Ver­ständ­nis und sei­ne Freund­lich­keit auszeichnet).

Tipp: Vater Martin (CD)

Spä­tes­tens seit­dem auch das letz­te Bun­des­land aus den Som­mer­fe­ri­en zurück ist, weiß man: Weih­nach­ten steht vor der Tür. Nicht, dass wir die Kom­mer­zia­li­sie­rung der Geburt Chris­ti gut hei­ßen wol­len, aber gut ist es, an die Geburt Jesu nicht nur zur Weih­nacht den­ken. Da fällt mir aber mein liebs­tes Hör­spiel zu Weih­nach­ten ein und ich war über­rascht die­sen Klas­si­ker immer noch im Han­del ver­füg­bar zu fin­den. 1977 auf­ge­nom­men und heu­te noch erhält­lich: Vater Mar­tin. Hier­bei han­delt es sich übri­gens, wie ich erst kürz­lich erfah­ren habe, um eine Kurz­ge­schich­te des gro­ßen rus­si­schen Dich­ters Leo Tol­stoi. Dies über­rasch­te mich zwar etwas, schmä­lert aber nicht die gro­ße Güte der Geschich­te: Mar­tin, im Dorf von allen „Vater Mar­tin“ genannt, hat sich neu­er­dings ver­än­dert. Er geht nicht mehr zur Wirt­schaft son­dern liest lie­ber in der Bibel. Aber ein Wunsch wird in sei­nem Leben immer grö­ßer: Er möch­te doch so ger­ne Jesus sehen und Ihm etwas Gutes tun. Dann sagt ihm Jesus im Traum, dass er ihn an Weih­nach­ten besu­chen wird. Wie so ein Besuch aus­se­hen wür­de, hat wohl auch Vater Mar­tin nicht …

…im Vertrauen auf Gott

Fas­sungs­los muss die 18-jäh­­ri­­ge Ire­ne zuse­hen, wie Onkel Max ihre Bibel unter Hohn­ge­läch­ter in den Ofen wirft. Die Bibel ihrer Mut­ter war das Ein­zi­ge, wor­an ihr Glau­be wie ein dün­ner Faden hing. War­um lässt Gott das zu? Abends weint sie sich ver­zwei­felt in den Schlaf. Doch am nächs­ten Tag geschieht vie­les, was Ire­ne Mut schöp­fen lässt und sie flieht aus dem Haus ihres Onkels. „…Ich wage es im Ver­trau­en auf Gott“, schreibt sie zum Abschied noch schnell auf einen Zet­tel. Die­se Wor­te ärgern Onkel Max maß­los. Er setzt alles dran, Ire­nes Flucht zu ver­hin­dern, um ihr damit zu bewei­sen, dass es kei­nen Gott gibt. Wird Ire­ne dem Fang­netz der DDR-Bahn­­­po­­li­­zei entkommen?

Hörspiel: David — ein Leben in Gottes Schule

Das Leben Davids ist eine Bio­gra­phie, wel­che Groß und Klein glei­cher­ma­ßen fas­zi­niert. Dem oben genann­ten Hör­spiel des CMV-Ver­­la­­ges in Bie­le­feld ist es gelun­gen eine schö­ne Hör­spiel­fas­sung über das Leben die­ses Königs zu gestal­ten. Der Plot ist kurz auf­ge­zeigt: Kurz vor sei­nem Tod ruft David sei­nen Sohn Salo­mo zu sich und erzählt ihm ver­schie­de­ne Bege­ben­hei­ten aus sei­nem Leben. Die geschil­der­ten Lebens­sta­tio­nen wer­den nicht über­trie­ben inter­pre­tiert, son­dern ori­en­tie­ren sich stark an der Dar­stel­lung aus der Bibel. Der Schwer­punkt liegt auf dem Gedan­ken, wie David von Gott zu einem Man­ne Got­tes gestal­tet wur­de. Jede Lebens­er­fah­rung wird mit schö­nen Lie­dern umrahmt, wel­che in guter Sound- und Text­qua­li­tät inter­es­san­te Inter­pre­ta­ti­ons­mög­lich­kei­ten der Geschich­te anbieten. 

Besprechung der Hörspiel-Serie: „Sammys Abenteuer“

Letz­te Woche erwähn­te ich in einem Bei­trag die neue Hör­­spiel-Serie für Kin­der „Sam­mys Aben­teuer“. Wenn ihr sel­ber Kin­der habt oder in irgend­ei­ner Wei­se Kon­takt zu Kin­dern habt (und wer hat den nicht), dann könn­te die­se Bespre­chung inter­es­sant für euch sein. Die bei­den ers­ten Fol­gen der Hör­­spiel-Rei­he „Sam­mys Aben­teuer“ sind bei CSV (Christ­li­che Schri­f­­ten-Ver­­­brei­­tung) erschie­nen. Der Ver­lag CSV hat bis­her erst ein Hör­spiel rund um Mar­tin Luther pro­du­ziert. Nun wagt man sich also auch mit einer ers­ten Serie vor…

Neue Hörspiel-Serie: „Sammys Abenteuer“

Der christ­li­che Hör­spiel­markt für Jugend­li­che und Erwach­sene ist dünn gesät. Erfreu­lich ist, dass die Ver­lage aber regel­mä­ßig neue Kin­der­hör­spiele pro­du­zie­ren. Für unse­re Buch­hand­lung vor Ort höre ich regel­mä­ßig neue Hör­spiele „zur Pro­be“. Da sind mir zwei Hör­spiele begeg­net, die anschei­nend den Anfang einer neu­en Serie bil­den. Die Titel der bei­den CDs der Serie „Sam­mys Aben­teuer“ lau­ten „Aben­teuer auf Coats Island“ und „Der Schatz des GI“. Pro­du­zent dabei ist Gun­ther Wer­ner, erschie­nen sind die Hör­spiele bei der Christ­li­chen Schri­f­­ten-Ver­­­brei­­tung in Hückes­wa­gen. Bei­de Hör­spiele basie­ren auf den gleich­na­mi­gen Buch­vor­la­gen von Bet­tina Kett­schau. Sie war für mich kei­ne Unbe­kannte. Vor eini­gen Jah­ren erschien bei SCM Häns­s­ler eine span­nende Kin­der­buch­reihe von Bet­tina Kett­schau. Die hat­te bei mir einen sehr guten Ein­druck hinterlassen.

Wo der Lavendel blüht

In die­sem Jahr hat SCM Häns­s­ler mit den bei­den ers­ten Roma­nen in Hör­spiel­form begon­nen. Rein aus Inter­es­se, wie ein christ­li­cher Ver­lag so ein The­ma in Hör­spiel­form umsetzt, kauf­te ich mir eins die­ser Hör­spie­le… Cla­ra Dupont lebt allei­ne mit ihrem Kater Filou in einer klei­nen Stadt in der Näh e von Niz­za in Frank­reich. Ihre Eltern waren gestor­ben, als sie noch klein war. Das war auch der Anlass, Gott völ­lig den Rücken zu keh­ren. Nun ist sie erwach­sen und kämpft mit ihrem klei­nen Blu­men­la­den ums Über­le­ben. Eines Tages, die Finan­zen ste­hen wie­der mal nicht gut, besucht sie eine unbe­kant­ne alte Dame um Blu­men für die Beer­di­gung ihres Man­nes zu bestel­len. Durch die­sen Auf­trag lernt sie den Sohn Jean­de Mero­de der alten Frau ken­nen, und sie beginnt sich das ers­te mal zu verlieben.