Alle Artikel in: Bücher zur Bibel

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„As the dis­pen­sa­tio­nal per­spec­ti­ve is being eva­lua­ted, it should not be for­got­ten that covenant theo­lo­gi­ans and dis­pen­sa­tio­na­lists stand side by side in affir­ming the essen­ti­als of the Chris­ti­an faith. Very often the­se two groups wit­hin Chris­ten­dom stand alo­ne in oppo­si­ti­on to the inroads of moder­nism, neo-evan­­ge­­li­­ca­­lism, and emo­tio­na­lism. Covenant theo­lo­gi­ans and dis­pen­sa­tio­na­lists should hold in hig­hest regard the scho­l­ar­ly and evan­ge­li­cal pro­duc­ti­vi­ty of one ano­t­her. It may be hoped that con­ti­nuing inter­chan­ge may be based on love and respect.“ Robert­son, O. P. (1980). The Christ of the Coven­ants (S. 201 – 202).  Aktu­ell möch­te ich ver­tieft in das Leben Abra­hams ein­tau­chen. Das Leben Abra­hams zir­ku­liert um den Bun­des­schluss mit Gott. Im zwölf­ten Kapi­tel wird Segen ver­hei­ßen, im fünf­zehn­ten Kapi­tel ein­sei­tig durch Gott bestä­tigt, im sieb­zehn­ten bekommt Abra­ham das Bun­des­zei­chen und einen neu­en Namen, und nach­dem er sei­ne Treue und Hin­ga­be („wand­le vor mir und sei fromm“, 1 Mo. 17,1) beweißt, bekräf­tigt Gott sei­ne Ver­hei­ßun­gen mit einem Schwur. „Die aus dem Glau­ben sind, das sind Abra­hams Kin­der.“ (Gal. 3,7) Vor eini­gen Jah­ren mach­te J. Ligon Dun­cans Buch „Covenant Theology“ …

Aktualisiert(14.01.2019): Im Vogelflug durch die Bücher der Bibel

Ich bin Han­ni­el Stre­bel dank­bar für sei­ne Pre­digt­rei­he „Im Vogel­flug durch…“. Prin­zi­pi­ell den­ke ich, dass Ein­füh­run­gen zur Bibel zunächst gar nicht so ein­fach zu erstel­len sind, und sind sie erst ein­mal da, wer­den sie auch wenig gele­sen oder gehört. Nun gibt es Ein­lei­tun­gen in Buch­form, akus­tisch war das bis­her aber ein eher ver­wehr­tes Ver­gnü­gen. Mit den Bei­trä­gen von Han­ni­el wird eine Lücke geschlos­sen. Ver­öf­fent­licht sind bis­her Bei­trä­ge zu die­sen Bibel­bü­chern: Das AT ist nun fer­tig­ge­stellt. Anfän­ge, Bund & Torah: Gene­sis: Teil 1: Wie alles begann und war­um es nicht mehr ide­al ist (33 Minu­ten), Teil 2: Die Lini­en des Glau­bens und des Unglau­bens (32 Minu­ten), Teil 3: Abra­ham und die Linie der Ver­hei­ßung (41 Minu­ten), Teil 4: Gott gedach­te es gut zu machen (54 Minu­ten) Exo­dus: Aus­zug aus Ägyp­ten in die Wüs­te (43 Minu­ten) Levi­ti­cus: Seid hei­lig, denn ich bin hei­lig(41 Minu­ten) Nume­ri: Mur­rend durch die Wüs­te(48 Minu­ten) Deu­te­ro­no­mi­um: Teil 1: Aus­le­gung des Geset­zes vor der Land­nah­me(28 Minu­ten), Teil 2: Das gute Leben durch ein erneu­er­tes Herz(28 Minu­ten), Teil 3: Geret­tet, um Ihn zu lie­ben (28 Minu­ten) Land­nah­me und Ver­lust: Josua: Josua führt Got­tes Volk in die Ruhe ein (50 Minu­ten) Rich­ter: Die Sack­gas­se des Unge­hor­sams(45 Minu­ten) Ruth: Zuflucht und …

Reading the Word of God in the Presence of God

Ich war schon län­ger auf der Suche nach einem hilf­rei­chen Buch für her­me­neu­ti­sche Fra­gen und griff zunächst zu Berk­hof. Doch sein wirk­lich hoch­wer­ti­ges Werk war ein­fach zu schwer und zu her­aus­for­dernd für mich. Eine geeig­ne­te Ergän­zung und einen pas­sen­de­ren Ein­stieg in die Her­me­neu­tik fand ich in die­sem Buch von Vern S. Poy­th­ress, der am WTS unter ande­rem auch Her­me­neu­tik unter­rich­tet. Eini­ge gelern­te Lek­tio­nen: Gesamt­auf­bau: Die über 30 Kapi­tel des Buches wen­det er immer am sel­ben Text von 1 Sam 22,1−2 an: David ver­steckt sich in der Höh­le Adullam. Ich fin­de die Text­wahl sehr tref­fend, ist doch der ers­te Impuls, dass es zu die­sem Text nichts zu sagen und zu ler­nen gebe. Vor allem gelingt es Poy­th­ress den Scha­den einer rein his­to­ri­schen Betrach­tung des AT auf­zu­zei­gen! Drei ein­fa­che Schrit­te zum bes­se­ren Text­ver­ständ­nis Poy­th­ress liest sich unge­mein leicht und er schreibt sehr ver­ständ­lich. Ich ken­ne kaum einen Autor, der sich der­art flüs­sig und ange­nehm liest. Man kommt wirk­lich sehr schnell vor­an. Sei­ne Agen­da ist sehr klar und gut vor­be­rei­tet. So auch in die­sem Buch. Da sich der Schwie­rig­keits­le­vel von …

Tipp: Die Schatzkammer Davids

Am 15. Novem­ber wird es wie­der mög­lich sein die Schatz­kam­mer Davids zu erwer­ben. CLV hat sich die Mühe gemacht das Werk voll­stän­dig durch­zu­se­hen, an Stel­len neu zu über­set­zen und zu über­ar­bei­ten. Die Bil­der las­sen auch druck­tech­nisch eine hoch­wer­ti­ge Aus­ga­be erwar­ten. Wer mit den Psal­men arbei­tet, kann auf die­se Arbeit Spur­ge­ons kaum ver­zich­ten. Was das Werk beson­ders hilf­reich macht, ist, dass Spur­ge­on nicht nur eine eige­ne Vers-für-Vers-Aus­­­le­­gung macht, die oft­mals auch tief in sprach­li­che Details geht (man staun­te zurecht: Wow, Spur­ge­on konn­te Grie­chisch und Hebrä­isch!), son­dern auch sehr vie­le Hin­wei­se unter­schied­li­cher Autoren, vor allem der Puri­ta­ner aber auch der Refor­ma­to­ren zusam­men­ge­tra­gen hat. Die Homi­le­ti­schen Win­ke run­den die Bespre­chung eines jeden Psal­mes ab und sind vor allem für Ein­stei­ger im Pre­­digt- oder Bibel­ar­beit­dienst super hilf­reich. Das Werk wird für 179 EUR erhält­lich sein.

Tipp: Helmuth Egelkraut: Das Alte Testament

Ich bin Edu­ard zu gro­ßem Dank ver­pflich­tet, dass er mich auf die­ses Buch auf­merk­sam gemacht hat. Nach­dem ich J. Gres­ham Machens Buch „New Tes­ta­ment: An Intro­duc­tion to its Histo­ry and Lite­ra­tu­re“ gele­sen habe und durch das­sel­be deut­lich in der Schrift­er­kennt­nis gewach­sen bin, war ich auf der Suche nach einem ähn­li­chen Werk für das Alte Tes­ta­ment. Mit die­sem Buch ist mei­ne Suche vor­erst been­det. War­um Ein­füh­run­gen in die Bibel? Ist die Bibel etwa nicht klar ver­ständ­lich? In den ers­ten Glau­bens­jah­ren scheu­te ich mich vor der­ar­ti­gen Büchern. Heu­te schät­ze ich sie mehr als einen ent­spre­chen­den Kom­men­tar. Hat man z. B. Anlie­gen und The­ma eines Brie­fes aus­ge­ar­bei­tet, bekommt man schnel­ler Zugang zu einer deut­li­chen Anwen­dung des­sel­ben. Hier im Blog haben wir mehr­mals zur sys­te­ma­ti­scher Theo­lo­gie auf­ge­ru­fen. Der ers­te Schritt zu einer sol­chen ist eine sau­be­re Bibel­kun­de. Was ist das Anlie­gen der Bibel, wie wird der rote Faden erar­bei­tet etc.? Am bes­ten arbei­tet man mit sol­chen Büchern und mit einem zusätz­li­chen Notiz­buch und erstellt über jedes Bibel­buch eine Über­sicht. Egel­kraut ver­ein­facht einem die­se Auf­ga­be, indem jedes ein­zel­ne Kapi­tel (zu jedem …

Calwer Luther Ausgabe in 10 Bänden

Auf die­se nur noch anti­qua­risch erhält­li­che Aus­wahl der Wer­ke Luthers bin ich lei­der erst vor kur­zem auf­merk­sam gewor­den. Wahr­schein­lich soll­te ich anfan­gen öfter mal ein paar Ver­lags­ka­ta­lo­ge durch­zu­schau­en. Um sich einen Ein­blick in das Werk Luthers zu ver­schaf­fen, scheint mir die Aus­wahl recht gelun­gen zu sein. Es folgt ein kur­zer Über­blick über die ein­zel­nen Bän­de. Band 1 fängt mit der klas­sisch luthe­ri­schen Leh­re mit dem gro­ßen Kate­chis­mus an. Die­ser ist neben dem klei­nen Kate­chis­mus eine der bei­den Gele­gen­hei­ten, die Luther wahr­nahm um ein Über­blick über die pro­tes­tan­ti­sche Leh­re zu geben. Im Grun­de liegt hier eine klei­ne Dog­ma­tik vor. In vie­len Punk­ten ein­fach gehal­ten, waren doch auch Geist­li­che jener Zeit oft­mals nicht für star­ke Spei­se reif. Die Schmal­kal­di­schen Arti­kel wie­der­spie­geln das­sel­be The­ma, aber eher aus einem apo­lo­ge­ti­schen Anlie­gen, näm­lich in der Abgren­zung gegen­über Schwär­mern und Katho­li­ken. Die Anfän­ge der Refor­ma­ti­on rei­ßen einen Pre­di­ger mit­ten aus der Lehr­stu­be und von der Kan­zel hin­ein in das Welt­ge­sche­hen. Ent­spre­chend beinhal­tet Band 2 Pre­dig­ten und Aus­le­gun­gen Luthers. Zen­tral an die­sem Band ist die Wucht­schrift “ Von der Frei­heit eines Chris­ten­men­schen“. Die Aus­le­gung des …

Rezension: Dein Wort war mir zu mächtig — Die Bekenntnisse des Propheten Jeremia

Hel­mut Lam­par­ter (1912−1991) war ein evan­­ge­­lisch-luthe­­ri­­scher Theo­lo­ge der Nach­kriegs­zeit. Neben sei­nem Jere­­mia-Kom­­men­­tar „Pro­phet wider Wil­len“ in der Rei­he „Die Bot­schaft des Alten Tes­ta­ments“ beleuch­tet er mit die­sem Buch auf knap­pen 79 Sei­ten in all­ge­mein­ver­ständ­li­cher Spra­che die soge­nann­ten Bekennt­nis­se oder Kla­gen des Pro­phe­ten Jere­mia. Die ver­schrift­lich­ten Aus­le­gun­gen der Bekennt­nis­se wur­den ursprüng­lich auf einer Stu­di­en­ta­gung für Vika­re der Würt­tem­ber­gi­schen Lan­des­kir­che als Andacht gehal­ten und sind als Buch ein Jahr spä­ter her­aus­ge­ge­ben wor­den, mit dem Ziel, die­je­ni­gen, „die als Pre­di­ger in ihrem Amt ver­za­gen, eine Ermu­ti­gung und Hil­fe“ (S. 6) zu sein. Außer­dem will der Autor anhand der Bekennt­nis­se zei­gen, dass „zum Boten- und Zeu­gen­dienst für den leben­di­gen Gott die Anfech­tung wesens­mä­ßig hin­zu­ge­hört und wie schwer die­se Anfech­tung wer­den kann“ (S. 16). Das Buch ist in neu­en Kapi­tel geglie­dert, wobei die ers­ten bei­den Kapi­tel auf die Beru­fung des Pro­phe­ten ein­ge­hen und die wei­te­ren sie­ben Kapi­tel die Bekennt­nis­se aus­le­gen. Die Kapi­tel wer­den mit einer Anwen­dung auf heu­ti­ge Pre­di­ger abge­run­det und enden jeweils mit einem Lied­vers aus dem evang. Kir­chen­ge­sang­buch. Lam­par­ter nimmt in sei­nen Aus­füh­run­gen zu den sonst übli­chen fünf Bekenntnissen, …

Besprechung: Die Arche Noah — Mythos oder Wahrheit?

Kaum etwas aus der Bibel wird von Bibel­kri­ti­kern stär­ker ange­grif­fen als der Sint­flut­be­richt. Eine welt­wei­te Flut wird abge­lehnt, eben­so der Bericht über die Arche und die Ret­tung der Tie­re. Im Gegen­satz dazu ist der Autor Dr. Ste­fan Drüe­ke davon über­zeugt, dass die Bibel das Wort Got­tes ist und die Berich­te voll ver­trau­ens­wür­dig sind. (S. 9) Die Bibel beinhal­tet nur einen gro­ben Bericht, über vie­le Details macht die Bibel kaum Anga­ben. Anschei­nend hielt es Gott nicht für not­wen­dig, uns Ein­zel­hei­ten mit­zu­tei­len. Außer­dem ist die Bibel nicht in wis­sen­schaft­li­cher Fach­spra­che, son­dern in der Spra­che des täg­li­chen Lebens ver­fasst. Das ist ver­ständ­lich, denn die Bibel wur­de nicht geschrie­ben, um Kennt­nis­se über Geo­lo­gie zu ver­mit­teln, son­dern um den Men­schen die Gedan­ken Got­tes kund­zu­tun. (S. 10)

J. Gresham Machen: The New Testament

Hier im Blog haben wir bereits einen Text von J. Gres­ham Machen ver­öf­fent­licht, der die Intel­li­genz und Sprach­be­ga­bung des Autors zeigt: Ihr seid das Salz der Welt! Machen ist ein Autor, der in der Lage ist ein The­ma kom­pakt und doch umfas­send dar­zu­stel­len und dabei ein­fa­che For­mu­lie­run­gen für kom­pli­zier­te Sach­ver­hal­te fin­det. Dies zeigt die tie­fe Aus­ein­an­der­set­zung des Autors mit den bespro­che­nen The­men. Hier hat man es nicht nur mit einem Autor, son­dern mit einem über­zeug­ten Chris­ten zu tun. Machen selbst ist in Deutsch­land so gut wie unbe­kannt, und ich bin eher durch einen Zufall auf das Werk, das ich an die­ser Stel­le bespre­chen möch­te, gesto­ßen. Wer etwas mehr über den Autor erfah­ren möch­te, fin­det eine freund­lich gesinn­te Zusam­men­fas­sung sei­nes Lebens in Wiki­pe­dia. Ein Bru­der hat mir vor Jah­ren gesagt, am sinn­volls­ten zum Ver­ständ­nis der Hei­li­gen Schrift fin­det er diver­se „Ein­füh­run­gen in die Bibel“. Ich konn­te dies damals nicht ver­ste­hen, mit dem Vor­be­halt, dass man für die Bibel ja kei­ne Bücher zum Ver­ständ­nis braucht, und der Hei­li­ge Geist uns alles erklärt.

Gefunden: Gottes Wille

Was ist Got­tes Wil­le für mein Leben? Was ist sein Plan für mein Leben und wie fin­de ich das her­aus? Wen will er dass ich hei­ra­te? In wel­che Gemein­de will Gott dass ich gehe? Wel­che Aus­bil­dung? Ist es sein Wil­le dass ich in die Mis­si­on gehe? Ist es sein Wil­le dass ich die Gemein­de ver­las­se? Ist es sein Wil­le dass ich die­ses oder jenes Auto kau­fe? Was ist Got­tes Wil­le? Oder haben wir viel­leicht sogar Frei­hei­ten bezüg­lich unse­rer Ent­schei­dun­gen? „In der Fra­ge nach dem Wil­len Got­tes, sind wir schlim­mer als jeder Cha­ris­ma­ti­ker“, sag­te jemand zu mir. Ich muss­te kurz dar­über nach­den­ken und konn­te dem dann nur zustim­men. Wir mögen die Cha­ris­ma­ti­ker kri­ti­sie­ren von ihrer Ein­stel­lung und ihrer Leh­re, aber in die­sem Punkt, sind wir meis­tens schlim­mer als sie. Ist es nicht so, dass wir mit die­sem „Ich will Got­tes Wil­len für mein Leben erken­nen“, nur from­mes daher plap­pern, um ande­ren sehr geist­lich zu erschei­nen damit sie den­ken „man ist der geist­lich, man ist der fromm“? Frag doch mal so jeman­den wie der das denn erkennen …