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Schwarzbrot für das Leben von O. Latzel

Wer heu­te Schwarz­brot zum Früh­stück ver­speist, der setzt auf Rog­gen­voll­korn­brot, um eine soli­de Grund­la­ge für den Tag zu legen. Gera­de in der Ver­kün­di­gung des Evan­ge­li­ums betont die Bibel die Auf­nah­me fes­ter Kost. Olaf Lat­zel, Pfar­rer der Sankt Mar­ti­ni Gemein­de in Bre­men, gehört zu den Ver­kün­di­gern, des­sen Pre­dig­ten glau­bens­stär­kend und ‑fes­ti­gend sind, um in den Tur­bu­len­zen der Zeit klar an Got­tes Wort aus­ge­rich­tet zu wer­den. Heut­zu­ta­ge ist man vie­ler­orts der irri­gen Ansicht, dass das kla­re Ver­kün­di­gen des Wor­tes Got­tes, die Kir­chen leert. Statt Bibel und Bekennt­nis, wird vie­ler­orts dem Trend ange­passt eine Bot­schaft wei­ter­ge­ge­ben, die aber wenig mit dem gemein hat, was die Bibel lehrt. Anders ist das im vor­lie­gen­den Schwar­z­­brot-Pre­­dig­t­­band. „Wo Lat­zel drauf­steht, steckt Klar­text für Jesus drin“. wei­ter­le­sen auf lesendglauben.de

Aktualisiert(14.01.2019): Im Vogelflug durch die Bücher der Bibel

Ich bin Han­ni­el Stre­bel dank­bar für sei­ne Pre­digt­rei­he „Im Vogel­flug durch…“. Prin­zi­pi­ell den­ke ich, dass Ein­füh­run­gen zur Bibel zunächst gar nicht so ein­fach zu erstel­len sind, und sind sie erst ein­mal da, wer­den sie auch wenig gele­sen oder gehört. Nun gibt es Ein­lei­tun­gen in Buch­form, akus­tisch war das bis­her aber ein eher ver­wehr­tes Ver­gnü­gen. Mit den Bei­trä­gen von Han­ni­el wird eine Lücke geschlos­sen. Ver­öf­fent­licht sind bis­her Bei­trä­ge zu die­sen Bibel­bü­chern: Das AT ist nun fer­tig­ge­stellt. Anfän­ge, Bund & Torah: Gene­sis: Teil 1: Wie alles begann und war­um es nicht mehr ide­al ist (33 Minu­ten), Teil 2: Die Lini­en des Glau­bens und des Unglau­bens (32 Minu­ten), Teil 3: Abra­ham und die Linie der Ver­hei­ßung (41 Minu­ten), Teil 4: Gott gedach­te es gut zu machen (54 Minu­ten) Exo­dus: Aus­zug aus Ägyp­ten in die Wüs­te (43 Minu­ten) Levi­ti­cus: Seid hei­lig, denn ich bin hei­lig(41 Minu­ten) Nume­ri: Mur­rend durch die Wüs­te(48 Minu­ten) Deu­te­ro­no­mi­um: Teil 1: Aus­le­gung des Geset­zes vor der Land­nah­me(28 Minu­ten), Teil 2: Das gute Leben durch ein erneu­er­tes Herz(28 Minu­ten), Teil 3: Geret­tet, um Ihn zu lie­ben (28 Minu­ten) Land­nah­me und Ver­lust: Josua: Josua führt Got­tes Volk in die Ruhe ein (50 Minu­ten) Rich­ter: Die Sack­gas­se des Unge­hor­sams(45 Minu­ten) Ruth: Zuflucht und …

Tipp: „Ich wachte auf und griff zum Smartphone“ App

Der Blog­ger und Autor Han­ni­el Stre­bel hat ein neu­es Buch geschrie­ben und es als App ver­öf­fent­licht. Auf­bau und Inhalt Ers­ter Teil: Das Smart­pho­ne und unse­re Gesell­schaft (In die­sem Teil geht es um die gesell­schaft­li­che Ver­fas­sung, die unse­re Smar­t­­pho­­ne-Gewohn­hei­­ten ent­schei­dend beein­flus­sen.) Zwei­ter Teil: Das Smart­pho­ne und die bibli­sche Heils­ge­schich­te (Im zwei­ten Teil erar­bei­ten wir uns einen Denk­rah­men, den wir aus dem gros­sen Bild der Bibel ablei­ten.) Drit­ter Teil: Das Smart­pho­ne und die Zehn Gebo­te (Die Zehn Gebo­te sind die Kurz­fas­sung von Got­tes Grund­ge­setz. Durch die von Gott gesetz­ten Gren­zen ermög­li­chen sie ein Leben in Fül­le – auch im Umgang mit den Neu­en Medi­en.) Vier­ter Teil: Das Smart­pho­ne und mein Tages­ab­lauf (Wel­ches sind wich­ti­ge Momen­te inner­halb des Tages­ab­laufs, in denen sich ver­än­der­te Smar­t­­pho­­ne-Gewohn­hei­­ten anbie­ten?) Fünf­ter Teil: Treue Bot­schaf­ter in den Neu­en Medi­en wer­den (Wie kön­nen wir eine «Duft­mar­ke» für Chris­tus in den Neu­en Medi­en hin­ter­las­sen?) Im ers­ten Impuls schreibt Han­ni­el: Ich lei­te­te einen Work­shop zum Umgang mit dem «Smart­pho­ne» mit jun­gen Erwach­se­nen. Zu Beginn frag­te ich, wer sei­nen Tag mit dem Smart­pho­ne begin­ne. Stil­le. Ich hak­te nach. …

Sermon Online mit Android App

Sehr begeis­tert bin ich, da ich gera­de ent­deck­te, dass ser­­mon-online nun auch als Android-App ver­füg­bar ist. Es ist eine gro­ße Freu­de für mich, kann ich doch auf die­se Wei­se deut­lich schnel­ler Pre­dig­ten lokal abspei­chern, und z.B. unter­wegs am Mobil­te­le­fon anhö­ren, ohne erst ein­mal einen USB-Stick zu suchen. Das Bes­te ist: Die App ist voll­stän­dig umsonst. 1,96 TB umfasst die Samm­lung bereits und reicht von Text­do­ku­men­ten über Lie­dern bis hin zu Pre­dig­ten. Wenn ich mal zwei Emp­feh­lun­gen geben kann: Hört euch mal Abd al Masih und sei­ne Erfah­run­gen in der Evan­ge­li­sa­ti­on unter Mus­li­men. Wolf­gang Dyck ist eben­falls eine Moti­va­ti­on. Es gibt noch einen ita­lie­ni­schen Mis­sio­nar, etwa aus den 60er Jah­ren, lei­der habe ich sei­nen Namen ver­ges­sen, wer kann mir auf die Sprün­ge hel­fen? Da ich so ange­tan von die­ser Ent­de­ckung bin, mag ich nicht bis mor­gen auf die Ver­brei­tung der­sel­ben war­ten und so ver­öf­fent­li­che ich heu­te halt zwei Arti­kel an einem Tag. Hal­le­lu­ja, Preist den Herrn!

Über 4600 Texte von Spurgeon auf Deutsch

Mit gro­ßer Freu­de bin ich seit vie­len Jah­ren ein Nutz­nie­ßer von Spur­ge­ons Pre­dig­ten. Ich habe vie­le auf Deutsch erhält­li­chen Bücher von Spur­ge­on gele­sen. Zusätz­lich habe ich immer wie­der auf sei­ne eng­li­schen Pre­dig­ten bei spurgeongems.org  zurück­ge­grif­fen. Hier im Blog haben wir schon seit 2012 eine umfang­rei­che Biblio­gra­fie zu C.H. Spur­ge­on mit meist deut­schen Wer­ken, die von Ser­gej Pau­li erstellt wur­de und gepflegt wird. Doch gibt es noch ande­re Spur­­ge­on-Lie­b­ha­­ber, die in ihrem Kata­log über 4600 Pre­dig­ten und ande­re Buch­aus­zü­ge von Spur­ge­on digi­ta­li­siert und kos­ten­los zur Ver­fü­gung gestellt haben. Ich kann nur erah­nen, wie viel Arbeit dahin­ter steckt. Es ist auf jeden Fall eine sehr wert­vol­le „Schatz­kam­mer“ aus Spur­ge­ons Feder. Und das in deut­scher Spra­che. Wenn ich das rich­tig sehe, dann stammt in die­sem Archiv die ers­te Pre­digt von Spur­ge­on aus dem Jahr 2007. Das sind also 10 Jah­re flei­ßi­ger Arbeit. An die­ser Stel­le einen herz­li­chen Glück­wunsch und vie­len Dank für die­se über­aus wert­vol­le Arbeit.

Ratschläge für Seelengewinner

Ein Betrun­ke­ner trat eines Tages auf Row­land Hill zu und sag­te: »Ich bin einer von Ihren Bekehr­ten.« — »Ich glau­be wohl, dass Sie das sind«, erwi­der­te der scharf­sin­ni­ge und ver­stän­di­ge Pre­di­ger, »aber Sie sind kei­ner von des Herrn Bekehr­ten, sonst wür­den Sie nicht betrun­ken sein.« Auf die­se prak­ti­sche Pro­be müs­sen wir alle uns­re Wer­ke stel­len. Wie führt man eigent­lich Men­schen zu Chris­tus? Oft lässt man es gar nicht bis zu die­ser Fra­ge kom­men, der Glau­be bleibt ego­is­tisch. Oft­mals sehen wir nur noch Schwie­rig­kei­ten, Glau­bens­pro­ben, Nie­der­la­gen … Da bleibt für ein kla­res Zeug­nis des Evan­ge­li­ums kaum noch Zeit oder Kraft. In mei­nen russ­land­deut­schen Krei­sen sind es vor allem Haus­frau­en, die über Jah­re hin­weg kaum Kon­takt mit Nicht-Gläu­­bi­­gen bekom­men. Mit den Kin­dern zum Kin­der­arzt und der gele­gent­li­che Ein­kauf und schnell ist man wie­der in sei­nem gewohn­ten Kreis. Ich erin­ne­re mich an drei Wochen, die ich mal in einem christ­li­chen Hilfs­werk ver­bracht habe: Es waren eben alle um mich her­um Chris­ten und bei wei­tem erfah­re­ne­re und rei­fe­re. Irgend­wann habe ich mich tat­säch­lich gefragt, wann ich denn anfan­gen kann von Chris­tus zu …

Buchvorstellung: Seid heilig!

Bereits 1879 erschien die­ses Buch, wel­ches unse­re Zeit mehr als nötig hat. Gro­ße Not herrscht über­all über das The­ma Hei­li­gung, denn ent­we­der wird Hei­li­gung mit Recht­fer­ti­gung ver­mischt, so dass die Gläu­bi­gen in ihren Gewis­sen nie Ruhe fin­den, nie Freu­de an der Erret­tung, nie Sicher­heit in Chris­tus. Oder man schwelgt in trü­ge­ri­scher Selbst­si­cher­heit: Man bräuch­te Jesus eben nur als Ret­ter anzu­neh­men, nicht aber als Herrn. Als Kin­der Got­tes wür­de uns Hei­li­gung genau­so zuteil wer­den, wie die Recht­fer­ti­gung. Wie­der­um an ande­ren Stel­len herrscht ein Miss­ver­ständ­nis dar­über, was Hei­li­gung denn wirk­lich dar­stellt, und statt auf ein tugend­sa­mes chris­tus­ähn­li­ches Leben, wer­den  ande­re Schwer­punk­te gelegt. Geschrie­ben als Ant­wort auf die ent­ste­hen­de Hei­li­gungs­be­we­gung Ende des 19. Jahr­hun­derts ist die­ses Werk eines der groß­ar­tigs­ten Bücher (neben der Bibel selbst­ver­ständ­lich), die ich je gele­sen habe.  Der Autor gräbt tief, deckt sehr vie­le Berei­che des christ­li­chen Lebens ab, zeigt viel Ver­ständ­nis, ver­mei­det Pole­mik und bringt sei­ne The­sen den­noch deut­lich auf den Punkt. Voll­kom­men gerecht­fer­tigt zählt J.I. Packer die­ses Buch zu den fünf für ihn bedeutendsten.

Die Sünde hat unsere Natur so umschlungen, wie die Riesenschlange ihr Opfer umklammert

Kennst du das? Da ist der eine Autor, und jeder redet von ihm, wie toll und groß­ar­tig er sei. Wie geist­lich sei­ne Wer­ke, wie got­tes­fürch­tig sein Wan­del. Doch fra­ge ja nicht, wie vie­le Bücher der Loben­de vom zu Loben­den gele­sen hat. Meis­tens nur eini­ge Zita­te. So erle­be ich das immer wie­der mit Mar­tin Luther. In höchs­ten Tönen wird die Leis­tung des gro­ßen Refor­ma­tors gelobt, doch sei­ne Wer­ke kennt heu­te kaum einer. Ich glau­be Jean Cal­vin trifft es noch här­ter. Wie vie­le „Cal­vi­nis­ten“ haben wohl Cal­vins Wer­ke stu­diert? Ich den­ke aber auch an einen drit­ten in die­ser Rei­he, näm­lich an den Fürs­ten der Pre­di­ger, Charles Had­don Spur­ge­on. Der christ­li­che Markt (auch deutsch­spra­chig) ist rela­tiv reich­hal­tig an Wer­ken von Spur­ge­on, wie man auch die­ser Biblio­gra­phie ent­neh­men kann. Jedoch scheint es guten Büchern meist  so zu gehen wie einer Fami­li­en­bi­bel: Schön plat­ziert im Regal, und regel­mä­ßig abge­staubt, damit man nicht sieht, dass man das Buch kaum aufmacht.