Autor: eugen

Uwe Romeike im Interview: »… daß die Familie nicht auseinandergerissen wird …«

Seit August 2008 lebt die schwä­bi­sche Fami­lie Rom­ei­ke in Mor­ris­town, Ten­nes­see. Als Heim­schul­fa­mi­lie waren die Rom­ei­kes in Deutsch­land nicht mehr sicher, so daß sie mit damals fünf Kin­dern in die USA emi­grier­ten, dort Asyl bean­trag­ten und in ers­ter Instanz im Janu­ar 2010 auch erhiel­ten. Das Urteil von Rich­ter Bur­man kann man ohne Über­trei­bung als Ohr­fei­ge für den deut­schen Son­der­weg der radi­ka­len Kri­mi­na­li­sie­rung von Heim­schul­fa­mi­li­en bezeich­nen. Zurecht hat es damals ein klei­nes Medi­en­be­ben aus­ge­löst, daß eine deut­sche Fami­lie Asyl in den USA erhält — nicht 1940, son­dern sieb­zig Jah­re spä­ter. Die Gei­er­no­ti­zen haben jetzt im Gespräch mit Uwe Rom­ei­ke nach­ge­hakt: Was ist aus der Sache inzwi­schen gewor­den?   In Deutsch­land hat es die Nach­richt, daß ein Rich­ter in Ten­nes­see einer deut­schen Fami­lie Asyl gewährt hat, bis in die Leit­me­di­en geschafft. Wie hat die Öffent­lich­keit in den USA — die Pres­se, aber auch die Men­schen, denen Sie begeg­nen — auf die Ange­le­gen­heit reagiert? Durch­weg posi­tiv und unter­stüt­zend.  Wir wur­den sehr herz­lich auf­ge­nom­men. Neu­es Land, neue Spra­che, neu­es sozia­les Umfeld — wie haben die Kin­der damals die Umstel­lung ver­kraf­tet? Unse­re Kin­der haben sehr schnell neue Freunde …

Das Gebetsleben Jesu

In der Regel kennt der inter­es­sier­te Bibel­le­ser über das „Gebets­le­ben Jesu“ bes­ten­falls eini­ge grund­le­gen­de Din­ge. Lei­der zie­hen die Wenigs­ten dar­aus Schluss­fol­ge­run­gen für ihr eige­nes Gebets­le­ben. Das ist Wolf­gang Büh­ne in die­sem Buch sehr gut gelun­gen! Das Buch ist kei­ne theo­lo­gi­sche Abhand­lung über das The­ma Gebet, son­dern viel­mehr eine prak­ti­sche Betrach­tung. Nach jedem Kapi­tel mit einem bestimm­ten Schwer­punkt gibt es ein „Was kön­nen wir dar­aus ler­nen“, mit „Ers­tens“ das und „Zwei­tens“ das… Meis­tens ist der zwei­te Teil genau­so lang wie die Betrach­tung selbst, so dass das Buch ins­ge­samt sehr prak­tisch gelebt wer­den will. Schon in sei­nem Vor­wort zeigt der Autor unse­re Gebets­ar­mut auf, die am bes­ten mit dem von ihm ver­wen­de­ten Zitat wie­der­ge­ge­ben wer­den kann.

Zitat über Sarah Edwards‘ Frömmigkeit

Neu­lich las ich eini­ge Gedan­ken über Sarah Edwards‘ (Jona­than Edwards‘ Frau) Fröm­mig­keit, unter ande­rem einen Aus­schnitt, den ich sehr amü­sant fand. „Ein paar Jah­re spä­ter war es Sarah Edwards‘ Anse­hen als Chris­tin, das einem ver­le­ge­nen Pas­tor in Ports­mouth zu Hil­fe kam, sei­ne Fas­sung in einem denk­wür­di­gen Fall wie­der­zu­fin­den. Dies geschah anläss­lich der Ordi­nie­rung von Job Strong. Edwards war zum Pre­di­gen ein­ge­la­den wor­den, aber wegen der Ent­fer­nung hat­te ein ande­rer Pas­tor, Samu­el Moo­dy aus New York, sich als Ersatz­mann bereit­ge­hal­ten, falls der Pas­tor aus Nort­hamp­ton nicht ankom­men soll­te. Die in der Kir­che Ver­sam­mel­ten saßen dicht gedrängt, und vie­le brann­ten dar­auf Edwards zu hören. Der Got­tes­dienst soll­te anfan­gen, aber von dem erwar­te­ten Pre­di­ger war nichts zu sehen. Zögernd erhob sich Moo­dy […]. Er nahm sei­nen Platz ein und begann mit dem Got­tes­dienst. In dem Gebet, das der Pre­digt unmit­tel­bar vor­aus­ging, nahm er sich die Frei­heit sei­ne eige­ne Ent­täu­schung und die­je­ni­ge der Gemein­de­glie­der aus­zu­drü­cken, weil sie auf den ‚bedeu­ten­den Die­ner Got­tes, Rev. Mr. Edwards aus Nort­hamp­ton, ver­zich­ten müss­ten‘. Nach­dem er erst auf die­ses The­ma ein­ge­schwenkt war, fuhr Moo­dy fort, …

Gottes Nähe suchen

A.W. Tozer kann­te ich schon von dem ein­zig­ar­ti­gen Buch „Das Wesen Got­tes“, das Sei­nes­glei­chen sucht im Bereich der Theo­lo­gie. Daher war ich auf sei­ne Bio­gra­fie beson­ders gespannt. Nach­dem ich das Buch „ver­schlun­gen“ habe, woll­te ich nur noch mehr. Ich ent­deck­te etli­che sei­ner Bücher bei CLV und SCM-Häns­s­ler. Von einem Buch las ich schon in Tozers Bio­gra­fie: Das Buch „Got­tes Nähe suchen“. Er schrieb es wäh­rend einer län­ge­ren Zug­fahrt zu einer Gemein­de, bei der er für etli­che Tage eini­ge Pre­dig­ten hal­ten soll­te. Er ver­fass­te es — wie man es so schön sagt — „in einem Atem­zug“. Der Schaff­ner erzählt, er habe ihm wäh­rend der Rei­se etwas zu essen in sei­nen Zug­ab­teil gebracht, doch als er am nächs­ten Mor­gen vor­bei­schau­te, war das Essen nicht ange­rührt und Mr. Tozer noch immer in sein Manu­skript ver­tieft. Ähn­lich erging es mir beim Lesen die­ses wun­der­vol­len Buches.

Aktion: Gratis-Buch gegen Rezension

Beta­­ni­en-Ver­­lag hat im Zeit­raum vom 23.08.11 bis 15.09.11  eine tol­le Akti­on gestar­tet: Gra­­tis-Buch gegen Rezen­si­on. Jeder, der bis dato eine gute Rezen­si­on von min­des­tens 1000 Anschlä­gen als Kom­men­tar hin­ter­lässt, bekommt als Beloh­nung das Buch Mit Aus­har­ren lau­fen. Um das Gan­ze etwas inter­es­san­ter zu gestal­ten, wird „fes­te Spei­se“ bewer­tet. Rubrik für Rezen­sio­nen: Kom­men­ta­re. Man soll­te die Bücher also ken­nen. Um eine Rezen­si­on abzu­ge­ben, wird die Opti­on „Ihre Mei­nung“ unter dem jewei­li­gen Buch ver­wen­det. Anschlie­ßend wird der Beta­­ni­en-Ver­­lag per Mail benach­rich­tigt (info@betanien.de) und die Adres­se für den Ver­sand des Buches mit ange­ge­ben. Pla­gia­te wer­den in die­sem Fall zwar nicht straf­recht­lich ver­folgt, jedoch auch nicht belohnt. Eine gute Gele­gen­heit sich ein schö­nes Buch zu verdienen!

School of Theology

Wer lan­ge dar­auf war­te­te, wird jetzt belohnt. Die neu­en „School of Theo­lo­gy“ Vor­trä­ge sind da! Hier kannst du sie her­un­ter­la­den oder auch kau­fen. Was ist School of Theo­lo­gy? Es ist eine refor­ma­to­ri­sche Kon­fe­renz, die ein mal im Jahr in Metro­po­li­tan Taber­na­cle (Spur­ge­ons frü­he­rer Wir­kungs­ort) statt­fin­det. Es kom­men Red­ner aus unter­schied­li­chen Gemein­den. Was macht School of Theo­lo­gy so beson­ders? Es ist ihre kla­re und kom­pro­miss­lo­se Bot­schaft! Ganz in der Spur ihrer Vor­fah­ren, der viel­fach geschätz­ten Puri­ta­ner, bemü­hen sich Pas­to­ren um ihre Gemein­den und ihrer Schrift­treue. Was ist das dies­jäh­ri­ge The­ma? Zurüs­tung der Die­ner zum Werk in ihrer Gemeinde.

Kinder lehren

Wer des eng­li­schen mäch­tig ist, dem sei ein sehr inter­es­san­ter Arti­kel emp­foh­len. Es geht dar­um, wie wir unse­ren Kin­dern das rich­ti­ge Haus­hal­ten mit dem Geld bei­brin­gen kön­nen. Zwei Fra­gen sind dabei von ent­schei­den­der Bedeu­tung: Wie viel Geld darf mein Kind bekom­men? Wie brin­ge ich es mei­nem Kind schon von früh auf bei, das Geld zu Got­tes Ehren ein­zu­set­zen? T. Chal­lies stellt ein Buch vor, das sich mit die­sem The­ma beschäf­tigt: Fami­liy Money Mat­ters von John Temp­le (http://dayonebookstore.com/index.php?_a=viewProd&productId=4727). Die Fra­ge nach dem „Wie viel“ wird aus­rei­chend behan­delt, wohin­ge­gen die zwei­te eher in den Hin­ter­grund rückt (zumin­dest bei der Buch­vor­stel­lung).  Es wird eine Tabel­le vor­ge­stellt nach der die „Lohn­aus­zah­lung“ erfol­gen soll­te.   Gerech­net wird in „Units“ — also Ein­hei­ten. Es liegt im Ermes­sen der Eltern für „1 Unit“ 5 Euro anzu­setz­ten oder eben 10. Wich­tig ist, dass das Taschen­geld — und auch die Ver­ant­wor­tung — von Jahr zu Jahr steigt (+15% /Jahr). Gleich­zei­tig wird auch die Infla­ti­on mit­be­rück­sich­tigt (+5%). Sie ist für deut­sche Maß­stä­be etwas zu hoch und soll­te zwi­schen 2 – 3% lie­gen. Bei­spiel: Ange­nom­men, eine Fami­lie hat zwei Kin­der mit 4 und 11. Im „Anfangs­jahr“ bekommt das …

Zeitmanagement

Ein sehr guter Arti­kel zum The­ma per­sön­li­ches Zeit­ma­nage­ment. Vie­len Dank dafür! 1. Frie­den Die wich­tigs­te Zeit ist mor­gens. Nimm Dir Zeit zum Bibel­le­sen und Gebet. Dort fin­dest Du Frie­den und Ori­en­tie­rung für dei­nen Dienst und dei­ne Arbeit. Das ist die Grund­la­ge des Zeit­ma­nage­ments. Und wenn Du mor­gens nicht früh genug auf­ste­hen kannst, dann soll­test Du abends ein­fach eher ins Bett gehen. 2. Pla­nung Nach der Stil­len Zeit kommt die Pla­nung. Nimm Dir Zet­tel und Stift und schrei­be Dir auf, was Du an dem Tag schaf­fen möch­test. Mache nur eine Lis­te, tra­ge sie mit Dir und schrei­be dort alles auf was Dir noch ein­fällt. Schaf­fe Dir so einen frei­en Kopf — Du ver­gisst nichts, denn alles steht auf der To-Do-Liste.

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Auf challies.com gibt es Kalen­­der-Hin­­ter­­grun­d­­bil­­der zunächst für Febru­ar. März-Bil­­der sol­len zur rech­ten Zeit kom­men. Mein per­sön­li­cher Favo­rit: Ich fin­de, die Idee ist sehr gut. Viel­leicht gibt es Gra­fik­de­si­gner, die etwas Ähn­li­ches auch in deut­scher Spra­che machen könnten.