Autor: Alexander Rempel

Tipp: Die ersten Gipfelstürmer

Wer mit offe­nen Augen und einem Sinn für natür­li­che Schön­heit die Alpen durch­wan­dert wird auch in höhe­ren Höhen Blu­men­schön­hei­ten ent­de­cken. In dem Buch „Die ers­ten Gip­fel­stür­mer“ stel­len Rein­hard Jun­ker und Richard Wis­kin auf den ers­ten 60 Sei­ten eine Fül­le ein­drucks­vol­ler Über­le­bens­künst­ler vor. Reich bebil­dert und mit einem Kunst­stoff­um­schlag ver­se­hen kann es Wan­de­rern in den Alpen zur Bestim­mung von ent­deck­ten Blu­men die­nen. Im letz­ten Drit­tel gehen die Autoren auf die Fra­ge ein, woher die Alpen­pflan­zen kom­men. Eine direk­te Erschaf­fung in den ers­ten Tagen der Erde scheint nahe­zu aus­ge­schlos­sen, da zu der Zeit höchst­wahr­schein­lich kei­ne hohen Ber­ge vor­han­den waren. Evo­lu­tio­nis­ten gehen von einer Anpas­sung in Form von Höher­ent­wick­lung aus. Die Autoren bie­ten eine für mich ein­leuch­ten­de Erklä­rung an. Die ursprüng­lich geschaf­fe­nen Grund­ty­pen müs­sen sehr varia­bel und fle­xi­bel gewe­sen sein. „Sie wur­den mit der Fähig­keit erschaf­fen, inner­halb der Grund­ty­pen (also im schöp­fungs­ge­mäß vor­ge­ge­ben Spiel­raum) unter­schied­li­che Lebens­räu­me zu erobern“. Obwohl es ein eher spe­zi­el­les The­mas ist, erlebt das Buch bereits die drit­te Auf­la­ge und wird Natur­lieb­ha­bern und Wan­de­rern eine Berei­che­rung sein. Die ers­ten Gip­fel­stür­mer – Wie Blu­men die Alpen erobern, Rein­hard Junker/Richard …

Tipp: Der Sieg des Kreuzes

James Evans (1801 — 1846) war Mis­sio­nar unter den India­nern an der Hud­son Bay in Kana­da und erfand für die Spra­che eines Stam­mes eine eige­ne Schrift. India­ner bekehr­ten sich zu Chris­tus und began­nen nach Got­tes guten Gebo­ten für die Men­schen zu leben. Eine Fol­ge davon war, dass sie nun nicht mehr 7 Tage die Woche arbei­ten woll­ten und statt­des­sen einen Tag hei­lig­ten. Sie fei­er­ten Got­tes­dienst und gebrauch­ten den Tag um sich aus­zu­ru­hen und zu Kräf­ten zu kom­men. 1843 kam es zu einem Ren­nen zwi­schen den christ­li­chen und den heid­ni­schen India­nern. Sie ruder­ten mit ihren Kanus quer durch Kana­da um bei den Rocky Moun­tains Fel­le abzu­ho­len und die­se vor Win­ter­ein­bruch zum Hafen der Han­dels­ge­sell­schaft zu trans­por­tie­ren. Die Chris­ten ruh­ten an jedem sieb­ten Tag, die Hei­den ruder­ten ohne einen Tag zu pau­sie­ren. Wer wür­de als ers­tes das Ziel errei­chen? Seg­net Gott Men­schen, die sei­ne Gebo­te hal­ten und ver­meint­li­che Nach­tei­le auf­grund des Glau­bens in Kauf neh­men? Eine wah­re Geschich­te aus dem Leben James Evans zum The­ma Sonn­tags­hei­li­gung und das der christ­li­che Glau­be Aus­wir­kun­gen auf das gesam­te Leben hat. Der Sieg des Kreuzes, …

Tipp: Fragen und Antworten zur Wahrheit der Bibel

In den USA ist die von Ans­wers in Gene­sis (AiG) her­aus­ge­ge­be­ne Buch-Rei­he Ans­wers weit ver­brei­tet und hat bei man­chen Lesern den Zwei­fel an der Evo­lu­ti­ons­theo­rie geweckt. Für den deutsch­spra­chi­gen Raum hat der Publi­zist Lothar Gas­s­mann eini­ge Fra­gen & Ant­­wor­­ten-Arti­­kel in einem ers­ten Band ver­öf­fent­licht. Die AiG-Autoren behan­deln von Inter­es­sier­ten oft gestell­te Fra­gen wie z. B. Gibt es Gott wirk­lich?, Woher nahm Kain sei­ne Frau?, Sind natür­li­che Selek­ti­on und Evo­lu­ti­on ein und das­sel­be? Mit je einem Bei­trag ergän­zen Dr. Lothar Gas­s­mann und Prof. Dr. Wer­ner Gitt das Buch, wobei letz­te­rer auf die Zehn Gefah­ren der The­is­ti­schen Evo­lu­ti­ons­leh­re ein­geht. Fra­gen und Ant­wor­ten rich­ten sich an inter­es­sier­te Lai­en, wobei der Leser nicht umhin kommt, ein­zel­ne Fach­be­grif­fe nach­zu­schla­gen. Die Fuß­no­ten befin­den sich am Ende eines jeden Kapi­tels, für mein Emp­fin­den prak­ti­scher wären Fuß­no­ten direkt unter dem Text. Inzwi­schen ist der zwei­te Band im Jere­­mia-Ver­­lag mit dem The­men­schwer­punkt Schöp­fung in sechs Tagen oder Jahr­mil­lio­nen? erschie­nen. Fra­gen und Ant­wor­ten zur Wahr­heit der Bibel, Band 1, Ken Ham/Lothar Gas­s­mann (Hrsg.), 178 Sei­ten, Jere­­mia-Ver­­lag, Freu­den­stadt, 12,80 EUR

Tipp: Psalmen der Schöpfung

Fran­ci­ne Rivers ist bei Lese­rin­nen vor allem für ihre erfolg­rei­chen Roma­ne bekannt. Dass sie ihr erzäh­le­ri­sches Talent auch anders zu nut­zen weiß, beweist sie mit Psal­men der Schöp­fung – ihrem ers­ten Andachts­buch. In den 52 zwei­sei­ti­gen Andach­ten folgt sie der Anwei­sung Got­tes aus Römer 1,20, dass sei­ne „ewi­ge Kraft und Gott­heit“ an sei­ner Schöp­fung wahr­ge­nom­men wer­den kann. Sie blickt auf Tie­re, Pflan­zen und ande­re bemer­kens­wer­te und oft unauf­fäl­li­ge Beson­der­hei­ten in der Schöp­fung und ver­bin­det sie mit Aus­sa­gen aus der Bibel. Ihr Ziel nennt sie schon auf den ers­ten Sei­ten: Gott ist der Schöp­fer und ihm gebührt die Ehre und das Lob. Die Andach­ten enden mit Fra­gen zum Nach­den­ken, wie das Gele­se­ne ange­wandt wer­den kann und bie­ten ein vor­for­mu­lier­tes, pas­sen­des Gebet. Meist wird im Buch die Bibelüber­tra­gung Hoff­nung für alle ver­wen­det. Hier hät­te ich mir eine zuver­läs­si­ge Bibelüber­set­zung gewünscht. Es ist durch­ge­hend vier­far­big und sehr schön bebil­dert und eig­net sich her­vor­ra­gend für Chris­ten, die neue Ent­de­ckun­gen in der Schöp­fung machen wol­len. Eine sehr gute Alter­na­ti­ve zu den Lie­bes­brie­fen von Jesus, die im sel­ben Ver­lag erschie­nen sind. Psal­men der …

Tipp: ABC-Serie für Kinder im Vorschulalter

In der säku­la­ren Gesell­schaft ist es wei­test­ge­hend Kon­sens, dass Kin­der mög­lichst früh in den Genuss von „pro­fes­sio­nel­len Bil­dungs­ein­rich­tun­gen“ gelan­gen. (Christ­li­che) Eltern, die ihre Kin­der nicht den (säku­la­ren) Kin­der­gär­ten über­las­sen, sto­ßen nicht sel­ten auf Unver­ständ­nis und erstaun­te Bli­cke. Wie und wo soll­te der jun­ge Nach­wuchs das Aus­ma­len, Zah­len, Buch­sta­ben etc. erler­nen? Ganz ein­fach, zum Bei­spiel mit der ABC-Serie für Kin­der im Vor­schul­al­ter von Mar­tha Roh­rer. Christ­li­che Eltern, die (soweit es ihnen nur mög­lich ist) ihre Kin­der mög­lichst lan­ge in einer ent­schie­den christ­li­chen Atmo­sphä­re im häus­li­chen Rah­men erzie­hen möch­ten, haben mit der jüngst erschie­ne­nen ABC-Serie erst­klas­si­ges Mate­ri­al, um Vor­schul­kin­dern grund­le­gen­de Bil­dung zu ver­mit­teln. Die Serie besteht aus 6 DIN A4-Hef­­ten mit je 68 Sei­ten, die jeweils einen ande­ren Schwer­punkt haben: Aben­teu­er mit Büchern (Far­ben und For­men erler­nen), Aus­mal­bil­der zu bibli­schen Geschich­ten (Far­ben und For­men rich­tig anwen­den), Mit Zah­len umge­hen (Die Zah­len 1 bis 10), Machs sorg­fäl­tig! (Buch­sta­ben for­men und Anlau­te erken­nen), Auf allen unse­ren Wegen (Anwen­dun­gen aus den Hef­ten A‑D), Lösun­gen fin­den (Gewon­ne­ne Fer­tig­kei­ten ein­set­zen). Erschie­nen ist die Rei­he im schwei­ze­ri­schen Ver­lag Edi­ti­on Nehe­mia. Mögen die­se Hef­te eine Ermutigung …

Tipp: Liebe deinen Körper

Die Gesell­schaft hat bei der Sicht auf den mensch­li­chen Kör­per einen nach­christ­li­chen Weg beschrit­ten. Die Aus­wüch­se sind Trans­gen­de­ris­mus, eine Auf­­­reiß-Kul­­tur, Homo­se­xua­li­tät, Abtrei­bung und Eutha­na­sie. Abtrei­bungs­be­für­wor­ter behaup­ten, dass das unge­bo­re­ne Leben zwar ein Mensch sei, aber kei­ne Per­son – daher wäre es ver­tret­bar, es zu töten. Ver­tre­ter des Trans­gen­de­ris­mus füh­ren an, dass die männ­li­che oder weib­li­che Per­son nicht zwin­gend mit dem bio­lo­gi­schen Kör­per über­ein­stimmt – Geschlechts­um­wand­lun­gen wären daher eine Lösung. Auf­grund der Zwei­tei­lung wird am Ende des Lebens die Eutha­na­sie ange­wandt, da der Mensch nach dem Ver­lust von gewis­sen Fähig­kei­ten den „Sta­tus“ als Per­son ver­lie­ren wür­de. Die im deutsch­spra­chi­gen Raum nur wenig bekann­te Best­sel­ler­au­torin Nan­cy R. Pear­cy kon­fron­tiert auf über 400 Sei­ten das säku­la­re Dog­ma der Zwei­tei­lung von Kör­per und Person/Geist mit der chris­t­­lich-bibli­­schen Sicht auf den Kör­per. Die von Fran­cis Scha­ef­fer (L’A­b­ri) gepräg­te Autorin hat ein gut ver­ständ­li­ches Buch ver­fasst und mit zahl­rei­chen Quel­len belegt. Beim Lesen tuen sich ethi­sche Abgrün­de auf, die nicht für jeder­mann ver­träg­lich sind. Ins­be­son­de­re Pre­di­ger und Ältes­te, Leh­rer und Stu­den­ten soll­ten es lesen um einen chris­t­­lich-bibli­­schen Gegen­ent­wurf mit einer gesun­den Liebe …

Tipp: Albrecht Dürer (Helmut Ludwig)

Albrecht Dürer (1471−1528) ent­stamm­te einer kin­der­rei­chen Fami­lie, er war das drit­te von acht­zehn Kin­dern. Bereits mit fünf­zehn Jah­ren war er so sehr vom Zeich­nen und Malen fas­zi­niert, dass sein Vater ihn in eine Meis­ter­leh­re gab. So kam der jun­ge Dürer zu Micha­el Wol­ge­mut, um Tech­nik, Stil und Kunst des Malens zu ler­nen. 1490 began­nen sei­ne Wan­der­jah­re. Der Maler deut­scher Fröm­mig­keit ist viel in der Welt her­um­ge­kom­men. Ita­li­en und die Nie­der­lan­de mit ihren pro­fi­lier­ten Ver­tre­tern der Kunst haben ihn beson­ders ange­zo­gen und berei­chert. Dass der berühmt gewor­de­ne und aus der deut­schen Kunst­ge­schich­te nicht mehr weg­zu­den­ken­de Künst­ler ein demü­ti­ger und glau­ben­der Mensch war, dass er mit bren­nen­dem Her­zen die Ereig­nis­se der refor­ma­to­ri­schen Bewe­gung ver­folg­te, ist nicht all­ge­mein bekannt. So will die­ses eBook vom Leben und Schaf­fen Albrecht Dürers Zeit, Werk und Per­sön­lich­keit eines begna­de­ten Künst­lers erschlie­ßen. eBook 2,99 EUR, ePub/Mobi, erhält­lich bei: ceBooks.de

Tipp: Meinst du noch oder glaubst du schon?

Der aus Eng­land stam­men­de Autor Phil­ipp Nunn hat 15 Jah­re in Kolum­bi­en gelehrt und war in der Gemein­de­grün­dungs­ar­beit aktiv. Heu­te lebt er mit sei­ner Fami­lie in den Nie­der­lan­den. Phil­ipp Nunn geht in die­sem Buch der Fra­ge nach, ob das (bibli­sche) Chris­ten­tum sinn­voll und „ver­nünf­tig“ ist. Dabei geht er auf die bei­den vor­herr­schen­den Denk­an­sät­ze der meis­ten Men­schen ein. Der moder­ne Ansatz, bei dem es vor allem um die Fra­ge geht, „ob das Chris­ten­tum in sich schlüs­sig, ratio­nal und wahr ist“. Und die post­mo­der­ne Anschau­ung, bei der es eher dar­um geht, ob das Chris­ten­tum sich „rich­tig anfühlt“ und „es funk­tio­niert“. Phil­ipp Nunn ver­mei­det es, schwie­ri­ge Fra­gen mit simp­len Ant­wor­ten abzu­tun und bie­tet statt­des­sen einen bibli­schen Denk­rah­men an. Anhand von Hin­wei­sen beschreibt der Autor in sach­li­chem Ton und kla­rer Spra­che, dass es sehr gute Grün­de für den christ­li­chen Glau­ben gibt. Die­ses Buch ist beson­ders für jun­ge Leu­te mit christ­li­chem Hin­ter­grund geeig­net, und lässt sich gewinn­brin­gend von Älte­ren lesen, da es auf eine betont jugend­li­che Spra­che ver­zich­tet. Meinst du noch oder glaubst du schon?, Phil­ip Nunn, 152 Sei­ten, Christliche …

Verlosung: Tumor, Stärke, Glück

Drei ver­schie­de­ne Bücher ver­lo­sen wir die­se Woche. Ein Buch einer Mut­ter über die letz­ten Jah­ren ihres krebs­kran­ken Soh­nes: Ich habe einen Tumor, Mama! von Maria Horn­ba­cher. Dann einen Rat­ge­ber für Jun­gen ab zir­ka 12 Jah­ren von Peter & Alex­an­dra P. König: Echt stark! Rat­ge­ber für Jun­gen. Und zuletzt eine Vor­­­trags-CD von Ulla Büh­ne: Die ver­zwei­fel­te Suche nach Glück. Ich habe einen Tumor, Mama!, Maria Horn­ba­cher, Lebens­quel­le Ver­lag, 2012 Mit 18 Jah­ren haben die meis­ten Jugend­li­chen einen Füh­rer­schein gemacht, ste­cken mit­ten in einer Aus­bil­dung und berei­ten sich auf das selbst­stän­di­ge Leben vor. Anders war es bei Dani­el Horn­ba­cher. Mit 15 Jah­ren wur­de bei ihm Krebs an der Hüf­te fest­ge­stellt. Es folg­ten drei Jah­re mit Höhen und Tie­fen. Zwi­schen den vie­len Kran­ken­haus­auf­ent­hal­ten gab es unver­gess­li­che Höhe­punk­te. Als für ihn fest­stand, dass sein Leben auf die­ser Erde sich dem Ende neigt, war er fest davon über­zeugt, dass es für ihn nach dem Tod in der Herr­lich­keit bei Gott ewig wei­ter­ge­hen  wür­de. Dani­els Mut­ter erzählt in die­sem Buch ein­fühl­sam und ehr­lich, wie sie die­se schwe­re Zeit mit ihrem Sohn erleb­te. Echt stark! Ratgeber …

Tipp: Wie der Herr mich führte

Es ist bemer­kens­wert, wie wenig bekannt der 2007 ver­stor­be­ne Bibel­leh­rer Wil­liam Mac­Do­nald außer­halb kon­­ser­­va­­tiv-evan­­ge­­li­­ka­­ler Gemein­den geblie­ben ist. Er war ein Mann der lei­sen Wor­te, fest in Got­tes Wort gegrün­det und wenig hoch­tra­bend in sei­nen Aus­le­gun­gen und Erklä­run­gen. Das mach­te ihn in vie­len Gemein­den zu einem gern gele­se­nen Autor. Pre­di­ger in vie­len Län­dern und Spra­chen nut­zen dank­bar sei­ne Kom­men­ta­re zur gan­zen Bibel. Als ich in mei­ner Jugend­zeit sein Buch „Wah­re Jün­ger­schaft“ las, pack­te es mich wie vie­le ande­re, und hat einen blei­ben­den Ein­druck hin­ter­las­sen. Seit­dem grei­fe ich ger­ne zu fast jedem sei­ner über 80 Bücher, sobald es auf dem hie­si­gen Markt erscheint. Unver­ges­sen ist für mich auch sein Ein­satz für die Glaub­wür­dig­keit der Bibel, der beson­ders im Buch „Ist die Bibel Wahr­heit?“ sicht­bar wird. Es ist zu bedau­ern, dass Wil­liam Mac­Do­nald kein Tage­buch geführt hat, und es kei­ne Auto­bio­gra­fie gibt. Ger­ne hät­te ich mehr aus sei­nem Leben erfah­ren und bin des­halb dank­bar, dass jetzt die­ser dün­ne Band erschie­nen ist, der auf zwei Vor­trä­gen von Mac­Do­nald basiert. Es ist ein flüch­ti­ger, kur­zer Abriss über sein Leben und wie …