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Buchbesprechung: Gescheiterte Flucht

Schle­si­en, Mit­te des 19. Jahr­hun­derts: Das ruhi­ge Leben von Ober­förs­ter Albert Grü­ning ist jäh been­det, als ein Wild­dieb den Schnee­ber­ger Forst unsi­cher macht. Das Forst­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um macht Druck: er soll den Wild­dieb schnells­tens ding­fest machen, sonst droht ihm die Kün­di­gung. Plötz­lich taucht auch noch die hüb­sche Rahel von Bre­dow auf, die eini­ge Som­mer­wo­chen im Dorf unten ver­bringt. Wäh­rend einer ihrer aus­schwei­fen­den Spa­zier­gän­ge begeg­net sie dem ein­sa­men Son­der­ling aus dem Hoch­wald, der an chro­ni­scher Übel­lau­nig­keit lei­det. Doch Rahel lässt sich von Grü­nings Knur­rig­keit nicht beein­dru­cken und erkennt, dass die­ser eine Last mit sich her­um trägt, die ihm zu schaf­fen macht. Wäh­rend die Ver­gan­gen­heit dem Ober­förs­ter immer mehr Auf­merk­sam­keit abver­langt bemerkt er gar nicht, dass er immer mehr ins Visier des Wild­die­bes gerät…

Gescheiterte Flucht

Frü­her war alles bes­ser – wer hat das nicht schon ein­mal gehört? Der Autor nimmt uns mit in die­se nicht immer gute alte Zeit und zeigt uns Men­schen in ande­ren Lebens­um­stän­den, aber mit ähn­li­chen Pro­ble­men wie wir heu­te. Die Hand­lung beginnt um 1850 in einem klei­nen Dorf in Schle­si­en. Albert Grü­ning ist Ober­förs­ter im Schnee­ber­ger Forst. Mit sei­ner unge­ho­bel­ten Art ver­treibt er fast jede Men­schen­see­le aus sei­nem Leben. Seit gerau­mer Zeit treibt ein Wild­dieb sein Unwe­sen. Trotz ver­schärf­ter Maß­nah­men fal­len immer wie­der Schüs­se. Zurück blei­ben ver­en­de­te Tie­re und Abdrü­cke von gena­gel­ten Schu­hen. Zur glei­chen Zeit schmie­det sein größ­ter Feind Her­mann Wit­te­mann Plä­ne, um Albert Grü­ning ein für alle Mal zu ver­nich­ten. Er will ihn büßen las­sen und da wäre ein frü­her Tod nicht in sei­nem Sin­ne. Und sei­ne schö­ne Nich­te Rahel von Bre­dow soll sein Werk­zeug sein. Wit­te­mann glaubt, dass er mit Rahel tun und las­sen kann, wie ihm beliebt. Aber er rech­net nicht mit einem mäch­ti­gen Gott, den Rahel und ihre Mut­ter von Her­zen lieben.