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»Zuallererst haben wir Gott zu dienen«: Interview mit Oliver Seitz

Ron Kubsch von Theo­Blog hat mit dem Lie­der­ma­cher Oli­ver Seitz ein inter­es­san­tes Inter­view geführt. Es geht um den Unter­schied zwi­schen Deutsch­land und den USA, Heim­un­ter­richt und Eifer für Chris­tus.

Theo­Blog: In Deutsch­land nennt man Leu­te wie Dich seit eini­gen Jah­ren »Aus­rei­ßer«. War­um hat es Dich von Rhein­land Pfalz nach Okla­ho­ma ver­trie­ben?

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Oli­ver: Ich wur­de als Teen­ager in den USA bekehrt und fand danach das Umfeld in Deutsch­land mei­nem neu­en Leben gegen­über wenig hilf­reich bis gera­de­zu feind­se­lig. Ich woll­te ger­ne für eine Wei­le in den USA, die­sem Land, das hung­ri­gen Chris­ten wohl mehr zu bie­ten hat als irgend ein ande­res Land, geist­lich wach­sen. Außer­dem woll­te ich dort Medi­zin stu­die­ren, weil die Aus­bil­dung bes­ser sein soll­te als in Deutsch­land. Vom deut­schen Medi­zin­stu­di­um hör­te ich nur Kla­gen und Mur­ren. Und letz­ten Endes woll­te ich auch der gefühl­ten Enge der Ver­hält­nis­se hier in Deutsch­land ent­kom­men. Ich fühl­te mich damals in Deutsch­land regel­recht uner­wünscht, sowohl geist­lich als auch mensch­lich und gesell­schaft­lich. Die Träu­me und Zie­le, Wün­sche und Ambi­tio­nen jun­ger Men­schen sind hier zwar gedul­det, aber nicht will­kom­men. Deutsch­land war und ist für mich das Land der unein­ge­schränk­ten und gna­den­lo­sen Kri­tik. Alles wird bemä­kelt und bemän­gelt. Das ist eine deut­sche Tugend. Jun­ge Men­schen am Anfang ihres Lebens kön­nen damit aber ver­ständ­li­cher­wei­se nichts anfan­gen. Sie brau­chen Bestär­kung und Ermu­ti­gung bei ihren Vor­ha­ben und die berech­tig­te Hoff­nung, dass har­te Arbeit sich auch aus­zah­len wird – und das fand ich in den USA. »Du kannst alles errei­chen, wenn du es nur arg genug willst!« – sol­che Töne hat­te ich in Deutsch­land nie­mals gehört und natür­lich reso­nier­te das in mir.

…wei­ter­le­sen auf www.theoblog.de

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