Leben als Christ
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Tipp: Mehr als ein Sonntags-Flirt (Joshua Harris)

Eine Buchrezension von Hanniel Strebel

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Auf Josibablog.de stel­len Jochen Klaut­ke und Han­ni­el Stre­bel eine Neu­auf­la­ge bei CV Dil­len­burg vor. Lesens­wert.

Jochen Klaut­ke: „Scha­de, dass es die­ses Buch nicht mehr zu kau­fen gibt!“ Das waren in den letz­ten Jah­ren öfters mei­ne Gedan­ken, wenn ich mein altes, ver­knit­ter­tes Exem­plar von Joshua Har­ris‘ „Mehr als ein Sonn­tags­flirt – Gib der Gemein­de dein Ja-Wort“ in der Hand hielt, das 2006 bei Gerth-Medi­en erschie­nen war. Auch wenn das Cover die­ser Aus­ga­be irgend­wo zwi­schen „albern“ und „gewöh­nungs­be­dürf­tig“ anzu­sie­deln war, war ich vom Inhalt des Buchs begeis­tert. Kein ande­res auf Deutsch erhält­li­ches Buch war (und ist) mei­nes Erach­tens so gut geeig­net, jun­gen Men­schen die Wich­tig­keit von Gemein­de und Gemein­de­mit­glied­schaft zu ver­mit­teln.

Lei­der kam das Buch beim ursprüng­li­chen Ver­lag nie über die ers­te Auf­la­ge hin­aus und so war es seit eini­gen Jah­ren nicht mehr erhält­lich. Umso begeis­ter­ter war ich, als ich mit­be­kam, dass die Christ­li­che Ver­lags­ge­sell­schaft in Dil­len­burg vor einem Monat eine auch optisch anspre­chen­de Neu­auf­la­ge auf den Markt gebracht hat.

Für den Josia­Blog hat Han­ni­el Stre­bel die Neu­auf­la­ge rezen­siert:

Ein jun­ges Paar fühlt sich nicht mehr wohl in der Gemein­de. Der Lob­preis ist zu tro­cken, die Pre­digt zu lang, der Alters­schnitt stimmt nicht mehr. Seit zwei Jah­ren besucht es abwech­selnd und in loser Fol­ge drei ver­schie­de­ne Gemein­den am Ort.

Ein Stu­dent ist wegen dem Stu­di­um von zu Hau­se aus­ge­zo­gen. In der frem­den Stadt fühlt er sich nicht zu Hau­se. Er geht manch­mal zu christ­li­chen Stu­den­ten­ver­an­stal­tun­gen. Wenn er zu Hau­se ist, besucht er die Gemein­de sei­ner Eltern.

Wei­ter­le­sen bei josiablog.de.

3 Kommentare

  1. Schütt sagt

    NIMM die Bibel UND LIES: Mat­thä­us 18, 20! Das ist die gan­ze Weis­heit Got­tes zur „Gemein­de“. 🙂

  2. Eugen sagt

    Die „gan­ze“ Wahr­heit ganz sicher nicht. 🙂 Sonst wären die Engel ziem­lich schnell fer­tig mit dem Begeh­ren „hin­ein­zu­schau­en“ (1Pt 1,12).
    Got­tes Weis­heit ist so viel tie­fer als die heu­ti­ge „Extrakt“-Theologie! Wer auf­rich­tig danach sucht, ver­steht das Geheim­nis der „Fül­le des­sen, der alles in allem erfüllt.“

  3. Schütt sagt

    @Eugen: Schon klar. 😉 Ich mein­te das in Bezug auf die The­ma­tik des Buches und die Über­zeu­gung des im josia­blog-Arti­kel zitier­ten Pas­tors Mark Dever „Wenn Sie kein Mit­glied der Gemein­de sind, die Sie regel­mä­ßig besu­chen, dann könn­te es sein, dass Sie auf dem Weg zur Höl­le sind!“. Wenn ich nun mal kei­ne so tol­le bibel­treue Gemein­de wie sei­ne CHBC viel­leicht in der Nähe habe (und das ist in die­sen Tagen wohl eher die Regel als die Aus­nah­me), dann darf ich als Kind Got­tes durch­aus die von Jesus Chris­tus bezeich­ne­te „Min­dest­an­for­de­rung“ für die Grö­ße einer Orts­ge­mein­de in Anspruch neh­men. Der gute Hir­te nährt und lei­tet Sei­ne Scha­fe zu jeder Zeit, an jedem Ort und sorgt für Sei­ne Her­de in jeder Grö­ßen­ord­nung — selbst wenn jemand irgend­wo ganz allein ohne ‚Anschluss‘ sein oder (noch) blei­ben soll­te! Dies nur zur nähe­ren Erläu­te­rung. Wir soll­ten immer beach­ten, in wel­cher ZEITEPOCHE wir leben. Eine ‚Rück­kehr zu Apg 2‘ ist wohl inzwi­schen denk­bar unrea­lis­tisch, da wir uns heils­ge­schicht­lich schon bei Offb 3,14 ff befin­den. — Mara­natha! 🙂

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