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Spurgeon über das Lesen (Teil 3)

Heu­te folgt das drit­te Zitat von Spur­ge­on aus sei­nem Buch „Rat­schlä­ge für Pre­di­ger“:

Beim Lesen merkt euch die Regel: Viel, nicht vie­ler­lei. Denkt eben­so­viel wie ihr lest, dann ist’s kein Unglück, wenn ihr nur einen klei­nen Bücher­vor­rat habt. Es liegt viel Wahr­heit in dem fol­gen­den Wort eines Schrift­stel­lers: „Zeigt mir das eine gelieb­te Buch, das sich der Besit­zer durch den Ver­zicht auf eine Mahl­zeit ver­schafft hat; es ist abge­grif­fen und hat Esel­oh­ren, der Ein­band ist zer­ris­sen, das lee­re Blatt vorn und die Rän­der sind bekrit­zelt, es ist beschmutzt, ver­sengt, in der Tasche abge­rie­ben, es hat die Spu­ren des Rußes vom Ofen, der Feuch­tig­keit vom Gras; du hast im Wald über dem Buch geträumt und vor dem Feu­er dar­über genickt, du hast es immer wie­der von Anfang zu Ende gele­sen — durch die­ses eine Buch und ein paar ande­re, die ihm fol­gen, wird mehr wirk­li­che Bil­dung errun­gen, als durch die vie­len tau­send Bücher der gro­ßen Oxfor­der Biblio­thek.“

Ich muss geste­hen, dass ich nur weni­ge Bücher mehr als ein­mal gele­sen habe. Zu den weni­gen gehö­ren die Pil­ger­rei­se, Spur­ge­ons Bio­gra­phie und die Bibel.

Spur­ge­on schreibt wei­ter:

In ihr [der Bibel] haben wir eine gan­ze Biblio­thek, und wenn einer sie gründ­lich stu­diert, ist er ein bes­se­rer Gelehr­ter, als wenn er die Alex­an­dri­ni­sche Biblio­thek ver­schlun­gen hät­te.

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NIMM UND LIES - dieser Aufforderung möchte ich selbst nachkommen und andere dazu motivieren und anleiten. NIMM UND LIES zuerst die Bibel und dann gute christliche Literatur. Denn beim Lesen lässt sich vortrefflich denken (nach Leo Tolstoi). Ich lebe mit meiner Frau und unseren vier Kindern in Baden-Württemberg.

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