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Kinder lehren

Wer des englischen mächtig ist, dem sei ein sehr interessanter Artikel empfohlen. Es geht darum, wie wir unseren Kindern das richtige Haushalten mit dem Geld beibringen können. Zwei Fragen sind dabei von entscheidender Bedeutung:

  1. Wie viel Geld darf mein Kind bekommen?
  2. Wie bringe ich es meinem Kind schon von früh auf bei, das Geld zu Gottes Ehren einzusetzen?

T. Challies stellt ein Buch vor, das sich mit diesem Thema beschäftigt: Familiy Money Matters von John Temple (http://dayonebookstore.com/index.php?_a=viewProd&productId=4727). Die Frage nach dem „Wie viel“ wird ausreichend behandelt, wohingegen die zweite eher in den Hintergrund rückt (zumindest bei der Buchvorstellung).

Es wird eine Tabelle vorgestellt nach der die „Lohnauszahlung“ erfolgen sollte.

 

Gerechnet wird in „Units“ – also Einheiten. Es liegt im Ermessen der Eltern für „1 Unit“ 5 Euro anzusetzten oder eben 10. Wichtig ist, dass das Taschengeld – und auch die Verantwortung – von Jahr zu Jahr steigt (+15% /Jahr). Gleichzeitig wird auch die Inflation mitberücksichtigt (+5%). Sie ist für deutsche Maßstäbe etwas zu hoch und sollte zwischen 2-3% liegen.

Beispiel: Angenommen, eine Familie hat zwei Kinder mit 4 und 11. Im „Anfangsjahr“ bekommt das Vierjährige „1 Unit“, das Elfjährige 2,66 Units (z.B. 5 Euro und 13,3 Euro pro Monat/Woche). Im nächsten Jahr bekommt das Fünfjährige 1,21 Units und das Zwölfjährige 3,21 Units (also 6,05 Euro und 16,05 Euro pro Monat/Woche).

Ob es nun das oben genannte Modell ist oder irgendein anderes, wichtig ist eines: Das Kind sollte Geld bekommen und lernen damit umzugehen! Und das ist die eigentliche Aufgabe/Herausforderung für die Eltern.

  • Wir sollten den Kindern von früh auf beibringen von ihrem „Lohn“ bereitwillig einen Teil dem HERRN abzugeben. Dafür eignet sich eher die Auszahlung pro Monat.
  • Ein Teil sollte für spätere Zeiten aufgespart werden (z.B. für Geburtstags-, Weihnachtsgeschenke…) Dieses wird unsere Kinder Weitsicht, Vernunft und Freigiebigkeit lehren.
  • Der Rest sollte in die Spardose. Kinder können sich somit etwas aufsparen, um etwas Größeres zu kaufen. An dieser Stelle sollten wir sie ganz besonders beratend leiten!

Die Eltern haben nicht nur die Pflicht „den Kindern Schätze zu sammeln“ (2Kor 12,14), sondern vor allem sie weise zu machen im Umgang mit dem Geld!

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Im Dienst für IHN wollen wir lieber verbrennen als verrosten!

2 Kommentare

  1. eddi sagt

    Peter, danke für deine Rückmeldung. Ich habe etwas experementiert. Aber so gefällt es mir auch ganz gut.

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