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Die Piscator-Bibel

Band 3 des AT veröffentlicht

Die Luther-, Elberfelder- und Schlachter-Bibel kennen die meisten Christen. Doch was hat es mit der Piscator-Bibel auf sich? Vielleicht ist sie deshalb in Vergessenheit geraten, weil sie zu Unrecht den Spottnamen „Strafmichgott-Bibel“ erhielt. Über 400 Jahre ist es her, als die erste Ausgabe der Bibel von dem reformierten Theologen Johannes Piscator erschien. Sein Ziel war es den Gläubigen eine wortgetreue Bibel und zusätzliche Kommentare zur Verfügung zu stellen.

Bild­quelle: sepher.de

Die Bibel ist wegen ihrer sprachlichen Qualität und ihrer Textgenauigkeit ein Vorläufer der Elberfelder, wie auch anderer textgenauen Übersetzungen unserer Zeit. Sie hat in Deutschland, in den Niederlanden, in der Schweiz und auch in den reformierten Gemeinden Nordamerikas das kirchliche Leben entscheidend geprägt.

Nach mehr als 150 Jahren seit der letzten Auflage hat Dr. Ulrich Bister eine Faksimile-Ausgabe dieser historisch wertvollen Übersetzung in die Wege geleitet. Sein Sohn führt diese bewundernswerte Arbeit fort. Im Dezember 2012 ist der dritte Band des AT erschienen. Erhältlich sind bis dato folgende Bände beim Sepher Verlag Herborn:

Bild­quelle: sepher.de

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Die Bände sind nicht ganz billig, aber für Interessenten eine sinnvolle Investition. Außerdem sind die deutlich günstigeren Auszüge erhältlich:

Auf der Seite des Sepher Verlages gibt es noch mehr zu entdecken. Unter anderem habe ich einen Link zu der Transkription des Johannesevangeliums gefunden. Dort bekommt man einen Einblick in die Bibel und in die Erklärungen. Außerdem gibt es unter der Rubrik „Publikationen“ noch mehr Faksimile-Ausgaben älterer Werke und weiterführende Literatur. Ich habe mir z.B. das Buch „Die Froschauer-Bibeln und die Täufer“ bestellt. Vielleicht ist auch was für dich dabei: sepher.de.

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