Medien, Verlagswelt
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Die christliche Leserschaft begeistern – mit Radwanderkarten?

Die Meldung des Tages kommt von idea. Um die Kundschaft christlicher Buchläden zu „faszinieren, verblüffen und charmant zu begeistern“ und sie damit auch langfristig als Stammkunden zu halten, schlug der Unternehmensberater Hans-Georg Pompe beim diesjährigen Filialleitertreffen der evangelischen ALPHA-Buchhandlung GmbH vor, auch sogenannte „Nischen“ im Warenangebot anzubieten.

So fahre eine Buchhändlerin gerne Fahrrad und biete deshalb Radwanderkarten an. Eine andere singe gerne Lieder und habe daher ein besonderes Angebot an Noten und CDs. Die Leserschaft scheint müde geworden zu sein, die Bibel zu studieren, sich nach Gott auszustrecken und sich durch erbauliche Bücher begeistern zu lassen. Aus demselben Grund hat man bereits die neue Zeitschrift „Faszination Bibel“ herausgebracht, die allerdings nach Meinung vieler Christen auch nicht fasziniert, vielleicht eher noch „verblüfft“.

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2 Kommentare

  1. Upps, da ist mir wohl der Kragen geplatzt… 🙂

    Der zweite Gedanke kam mir einen Tag später: was will der Unternehmensberater eigentlich sagen? Man kann vom christlichen Buchhandel nicht leben, das ist es wohl. Also braucht man „Nischen“. Dann aber sollte man in christlichen Kreisen besser umdenken und das Buchgeschäft ins Ehrenamt befördern.

  2. @Rami
    Deine Kritik ist wohl grundsätzlich berechtigt. Nur ein wenig übertrieben :).

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