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DEA geht auf konservative Bibeltreue zu

Die Deutsche evangelische Allianz (DEA) hat für Ende März 2012 über 230 führende deutsche Evangelikale zu einer Begegnungstagung ins Allianz-Haus nach Bad Blankenburg eingeladen. Wie es in dem Einladungsschreiben heißt, stünden „Christen und Kirchen in unserem Land vor großen Herausforderungen: Fortschreitende Säkularisierung [Verweltlichung], zunehmend aggressiver Atheismus, neue religiöse und multikulturelle Expansion [Ausdehnung], Demographie [Bevölkerungsentwicklung] Migration (Bevölkerungswanderung), Herausforderungen durch die Weltreligionen Islam, Hinduismus und Buddhismus.“

Angesichts dieser Situation wolle die DEA Christen mit unterschiedlicher geistlicher Prägung zusammenbringen, um sich einmal darüber auszutauschen, was man gemeinsam gegen diese Herausforderungen unternehmen könne. Auf der Liste der Eingeladen stehen extreme Charismatiker und Pfingstler, Vertreter aus den Landeskirchen und viele Freikirchler. Erstmals hat die DEA zu einem solchen Großtreffen auch Personen aus dem konservativen bibeltreuen Lager eingeladen. Dazu gehören Vertreter des Bibelbundes und des Maleachi-Kreises. Eine solche Einladung bedeutet nicht, dass die Eingeladenen auch das Anliegen der DEA teilen und nach Blankenburg fahren werden. Dennoch ist dies ein erstes konkretes Signal, auch konservative Bibeltreue ins DEA-Boot zu holen.

Quelle: TOPIC Nr. 4, April 2011

Mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Skambraks.

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1 Kommentare

  1. Arne sagt

    Also ich denke das die an Jesus Christus und SEin Wort Gläubig gewordenen nicht ins DEA Boot steigen werden – denn das würde ja bedeuten Jesus Christus zu verlassen. Sollten sie es jedoch tun, dann muss man sich von ihnen wohl auch Absondern. Interreligiöse Gruppierungen, Marianische Bewegungen und Humanistische Werke sind sicher nicht „Evangeliums“ gemäß, so wie Herr Steeb versicherte – es ist ein anderes Evangelium und vor dem kann man sich nur Absondern.

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