Leben als Christ
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Das investierte Leben – Der nachhaltige Segen echter Jüngerschaft

von Joel C. Rosenberg und Dr. T. E. Koshy

Das-investierte-Leben-9783939833451_xxlDas Buch „Das investierte Leben – Der nachhaltige Segen echter Jüngerschaft“ von Rosenberg und Koshy hat es in sich. Auf 296 Seiten wird biblisch fundiert aufgezeigt, was echte Jüngerschaft ist und mit vielen praktischen Tipps sehr lebensnah vorgestellt, wie sie heute umgesetzt werden kann. Eine große Leseempfehlung an alle, die Jünger sein wollen!

Das Buch beginnt mit zwei ganz einfachen und doch immens wichtigen Fragen: Wer investiert in mich? Und in wen investiere ich? Die Autoren zeigen, dass der Missionsauftrag (Matthäus 28,19-20) nicht damit abgeschlossen ist, wenn man Menschen zum Glauben geführt hat. Jesus will, dass wir die Menschen zu Jüngern machen!

Doch was ist ein Jünger? Darum geht es im zweiten Kapitel. Drei Kennzeichen machen einen Jünger laut Rosenberg und Koshy aus. Dies ist ein Schlüsselkapitel des Buches! Es lohnt sich, diese drei Kennzeichen zu studieren.

Wie man ein Jünger werden kann (im Verständnis der Autoren heißt das, wie man einen „Jüngermacher“ findet), wird in Kapitel drei ganz praktisch thematisiert. Mit großer Umsicht werden Christen in unterschiedlichen Lebenssituationen passende Ratschläge für die Suche und den Prozess zur Aufnahme einer Jüngerschaftsbeziehung gegeben! Beeindruckend wie bis in die Einzelheiten hinein weise Kriterien für die einzelnen Schritte an die Hand gegeben werden!

In den Kapiteln vier bis sechs wird der Prozess des „Jüngermachens“ von der anderen Seite her ebenso umsichtig betrachtet. Man lernt am Vorbild von Jesus, wie und nach welchen Kriterien man Jünger auswählt. Außerdem liest man, wie die ersten Schritte aussehen könnten. So kann jeder reifere Christ auch ohne eigene Jüngerschaftserfahrung anfangen andere zu Jüngern zu machen.

Am Ende des Buches geht es schließlich um die Inhalte der Jüngerschaft. Welche Themen sind wichtig und sollte man behandeln? Die Autoren gehen auf diverse Lebensthemen ein und tun ihre Meinung dazu kund. Man muss ja nicht mit allen theologischen Aussagen einverstanden sein, hat aber schon einmal zentrale Themen und wesentliche Aussagen dazu im Blick.

Jedes der Kapitel schließt mit Fragen zu den wesentlichen Gedanken des Kapitels und einem Zeugnis (im Sinn von Lebenserfahrungen) von diversen Personen, das die Inhalte noch einmal ganz anschaulich macht.

Ich glaube, dass Jüngerschaft ein blinder Fleck in den meisten deutschen Gemeinden ist. „Das investierte Leben“ kann Abhilfe verschaffen. Sowohl biblisch begründet, als auch mit vielen praktischen Ratschlägen ist das Buch wegweisend zum Thema Jüngerschaft! Ich bin begeistert und empfehle es Jung und Alt, sowohl reifen Christen als auch Neulingen im Glauben.

Viktor Janke, www.lgvgh.de

Titel: Das investierte Leben
Unter­ti­tel: Der nachhaltige Segen echter Jüngerschaft
Autor: Joel C. Rosenberg und Dr. T. E. Koshy
Sei­ten: 296
For­mat: ca. 14 x 21 cm
Ein­band: Taschenbuch
Jahr: 2013
Ver­lag: CMD
ISBN: 978-3-939833-45-1
Preis: 9,90 EUR
erhältlich bei: CMDleseplatz.de

2 Kommentare

  1. robert sagt

    Vielen herzlichen Dank für die Rezension! Das ist ein wichtiges Thema. Ich werde mir das Buch anschauen.

    Aus dem Umfeld der Navigatoren gibt es eine Reihe von Literatur zum Thema Jüngersein und Jüngermachen, weil das Thema für die Navigatoren-Arbeit sehr zentral ist.
    Beispielhaft seien nur zwei an dieser Stelle genannt: „Die verlorene Kunst des Jüngermachens von LeRoy Eims oder „Down-to-Earth Discipling – Essential Principles to Guide Your Personal Ministry“ von Scott Morton.

    Dawson Trotman, der Gründer der Navigatoren, drückte die Notwendigkeit des Jüngermachens immer mit der Frage „Where´s your man? Where´s your woman?“ aus. Suchst du aktiv nach Menschen, in die du geistlich investieren kannst?

    Noch ein Gedanke zur Begrifflichkeit:
    Wenn ich das richtig verstehe, wird in dem Buch ausdrücklich zwischen Jüngersein (discipleship) und Jüngermachen (disciplemaking) unterschieden. Das finde ich gut. Meine Erfahrung ist, dass in den Gemeinden durchaus von Jüngerschaft gesprochen wird, durch die mangelnde sprachliche Differenzierung aber oft nur der Aspekt des Jüngerseins ankommt, während der Aspekt des Jüngermachens untergeht. Es entsteht schnell eine Schieflage.

    Daher ist es sprachlich vielleicht sogar sinnvoller, zwischen einem Jünger („Folge mir nach“) und einem Arbeiter („Gehe hinaus in die Ernte“ nach Mt 9,36-38) zu unterscheiden. Schließlich waren auch die Jünger Jesu zuerst nur lernende Jünger, und wurden erst zu einem späteren Zeitpunkt zum Arbeiten ausgesandt.

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