Facebook-Ranking
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Christliche Verlage im „Facebook-Ranking“ 7/12

Vor zwei Mona­ten haben wir hier das letzte Ran­king ver­öf­fent­licht. Zwei Monate haben vor allem das untere Drit­tel ordent­lich durch­ge­schüt­telt. Und auch an der Spitze hat sich der Abstand zwi­schen Gerth Medien Buch und Edi­tion Kat­zen­stein wie­der wei­ter ver­rin­gert. Der Brun­nen Ver­lag Basel (CH) hat seine Fans in die­ser Zeit fast ver­dop­pelt (79/40).

Nr. Ver­lag „Gefällt mir“in 07/2012 „Gefällt mir“in 05/2012
1 (1) Gerth Medien Buch 472 448
2 (2) Edi­tion Katzenstein 458 403
3 (3) Down to Earth Berlin 371 356
4 (4) SCM Bundes-Verlag 356 347
5 (5) CLV – Christ­li­che Literatur-Verbreitung 332 299
6 (6) Neu­feld Verlag 287 276
7 (7) BORN-Verlag 244 243
8 (8) Beta­nien Verlag 242 236
9 (9) 3L Ver­lag 217 211
10 (12) SCM Häns­s­ler Buch 214 172
11 (11) Ver­lag der Francke-Buchhandlung GmbH 195 182
12 (10) SCM R.Brockhaus 187 183
13 (14) adeo Ver­lag 136 118
14 (13) TOS-hörfabrik 124 122
15 (15) Christ­li­che Bücher­stube Neunkirchen — Siegerland 118 116
16 (16) 4youMedia — mes­sage for life 116 107
17 (17) Neu­kir­che­ner Verlagsgesellschaft 104 100
18 (21) Brun­nen Ver­lag Basel (CH) 79 40
19 (18) Ain­zig­art 74 63
20 (19) Bren­dow Verlag 72 63
21 (20) week­view – inno­va­tive Zeitplansysteme 53 51
22 (22) EMPGermany.com 35 35
23 (24) BOAS-Verlag 29 26
24 (23) böh­rin­ger Verlag 27 26
25 (26) inner cube 24 24
26 (28) Brun­nen Ver­lag Gie­ßen (D) 24 12
27 (25) CMD – Christ­li­cher Mediendienst 23 24
28 (30) Ver­lag Linea 19 11
29 (27) Meos Medien 15 15
30 (29) Uljö 14 12
31 (31) LUQS Ver­lag 4 4
Stif­tung Deut­sche Bibelgesellschaft 1420 1321
Mis­si­ons­werk Mitternachtsruf 737 687
Puls medien & events 260 260
KEB Öster­reich 204 197
Aseba Deutsch­land 11 11

Einige Anmer­kun­gen dazu. Bewusst wurde ein sehr gro­ßes Spek­trum der evan­ge­li­ka­len Ver­lags­welt gewählt. Hier sind also sowohl Ver­lage mit einer eher konservativ-bibeltreuen Aus­rich­tung als auch mit einer modern-evangelikalen Auf­fas­sung auf­ge­führt. Man­che Ver­lage sind auf Face­book mit meh­reren Berei­chen getrennt auf­ge­führt. SCM Häns­s­ler mit Buch und Musik zum Bei­spiel. Hier­bei wurde die „Buch-Fanseite“ gewählt. Einige Ver­lage sind ande­rer­seits gar nicht geson­dert auf­ge­führt. Der Ver­lag Mit­ter­nachts­ruf in etwa. Der Ver­lag tritt auf Face­book unter dem Dach „Mis­si­ons­werk Mit­ter­nachts­ruf“ in Erschei­nung. Diese Fan­sei­ten kön­nen lei­der nicht berück­sich­tigt werden.

Die Christ­li­che Ver­lags­ge­sell­schaft in Dil­len­burg hat aktu­ell noch keine eigene Seite auf Face­book. Ersatz­weise füh­ren wir hier die „Christ­li­che Bücher­stube Neunkirchen — Siegerland“ auf.

Ergän­zun­gen und Hin­weise sind gerne will­kom­men. Ein­fach im Kom­men­tar­feld hinterlassen.

4 Kommentare

  1. Jordanus sagt

    Eigentlich ist das ziemlich mau und zeigt, dass diese Verlage an moderner Vertriebsarbeit und Kommunikation mit den Lesern noch nicht interessiert sind. Dabei sind soziale Netzwerke wie FB, Twitter etc oder auch Blogs so wertvolle Rücklaufkanäle für neue Ideen!

    Vielleicht denken viele, dass die Leser nicht interessiert sind oder gar kein Internet haben, weil sie schon älter sind. Aber das ändert sich doch ständig. Man braucht mehr Präsenz im Internet.

    Siehe auch diesen interessanten Artikel von Ralf Peter Reimann aus der rheinischen Kirche. Die Katholiken reden wenigstens auch systematisch darüber: http://theonetde.wordpress.com/2012/06/19/katholische-kirche-wir-mussen-lernen-in-der-netzkultur-zu-leben/

  2. Ich bin mir gar nicht so sicher ob Verlage wirklich alle eine Facebook-Seite und einen Blog brauchen.

    Auf der Frankfurter Buchmesse im letzten Jahr habe ich die Pressereferentin eines großen christlichen Verlages gefragt, warum ihr Verlag jetzt auch eine eigene Facebookseite angefangen hat. Ihre Antwort klingt immer noch ernüchternd: „Sagen Sie das nur nicht weiter, aber warum wir das machen müssen weiß ich auch nicht, aber hinterher macht man sich dann Vorwürfe wenn man etwas verpasst hat.“

    Schaut Euch doch mal die Facebook-Seiten vom Brunnen Verlag oder vom Francke Verlag an, da herrscht gähnende Leere und wenn man sich die anderen ansieht, kann man vielleicht regelmäßige Einträge der Verlage sehen, aber Leser oder Käufer melden sich höchst selten zu Wort und dabei laufen diese Seiten oft schon Jahre . . .

    Also mich überzeugen solche Seiten erst wenn sie zum regen Diskussionsplatz werden und dies sehe ich z.Z. nirgends.

    LG Grüße
    Christian

  3. Alex Rempel sagt

    Niemand sollte zu viel von Facebook & Co. erwarten. Eine gute Ergänzung können soziale Netzwerke und Blogs aber sein. Einfach nur für die eigenen Produkte werben reicht dabei nicht aus.

    Gruß
    alex

  4. Jordanus sagt

    Der Sinn ist, mit den Nutzern ins Gespräch zu kommen und gemeinsam Themen zu entwickeln. Wenn man nur an Werbung denkt, bringt das nichts. Die Frage, ob das was bringt, sollte man auf jeden Fall stellen.

    Aber grundsätzlich bergen diese Technologien Chancen. Nur die wenigstens machen sich allerdings Gedanken darüber, wie und ob man diese Chancen nutzen möchte. Meines Wissens sind im Moment besonders Zeitonline und The Guardian führend darin, sich produktiv über die Nutzung dieser Chancen Gedanken zu machen. Das sind zwar Zeitungen, aber warum sollten nicht auch Verlage als Institutionen des Wissensmanagements davon profitieren? Aber viele laufen im Internet nur Entwicklungen hinterher, die sie eigentlich noch nicht richtig verstehen…

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