Buch zur Woche: Wem gehört das Land?

Wird „Paläs­tina“ Staat Nr. 194? Wenn es nach dem Wil­len von Palästinenser-Präsident Abbas geht, wäre es am mor­gi­gen Frei­tag soweit. Zumin­dest der Antrag auf UNO-Mitgliedschaft wäre gestellt. Auch wenn ein paläs­ti­nen­si­scher Erfolg in die­sem Punkt zur Zeit sehr unwahr­schein­lich ist, scheint es zu einer wei­te­ren Zuspit­zung in Nah­ost zu kom­men. Unter Chris­ten gibt es gegen­sätz­li­che Ansich­ten dar­über, wem „das Land“ denn nun wirk­lich gehört. Charles H. Dyer und Stan­ley Elli­sen haben einen Ver­such unter­nom­men, ein wenig Ord­nung in die ver­wor­re­nen Ver­hält­nisse zwi­schen Israe­lis und Paläs­ti­nen­sern zu schaffen.

Die Geschichte hin­ter den Schlag­zei­len des Nahen Ostens Angst, Unruhe, Tod und Leid bestim­men im Nahen Osten das täg­li­che Leben. Täg­lich schei­nen die erbit­ter­ten und immer hem­mungs­lo­ser wer­den­den Kämpfe dort zu eska­lie­ren. Die­ser gewalt­volle Kon­flikt betrifft nicht nur Ara­ber und Juden, son­dern die ganze Welt. Wie ent­wi­ckelte sich diese leid­volle Situa­tion? Wem gehört das Land im Nahen Osten wirk­lich? Wie kön­nen wir in die­sem »Hei­li­gen Krieg« der Wör­ter und Waf­fen erken­nen, wer recht hat? »Wem gehört das Land?« ist eine zeit­ge­mäße Quelle für jeden, der den arabisch-israelischen Kon­flikt im Nahen Osten wirk­lich ver­ste­hen möchte.

Da Buch ist als Paper­back mit 256 Sei­ten bei CLV erschie­nen und ist für 8,50 EUR erhält­lich.

Veröffentlicht von Alexander Rempel

Christliche Literatur ist meine Leidenschaft. Meine Mission sehe ich deshalb in der Vorstellung von guten christlichen Medien. Gerne verweise ich auch auf interessante Neuigkeiten aus der christlichen Verlagswelt. Ich bin verheiratet und wohne mit meiner Frau und unserem Sohn Theo und Tochter Hannah im Rheinland.

2 Kommentare

  1. In ers­ter Linie gehört die­ses Land dem Gott Abra­ham, Isaaks und Jakobs; Er sel­ber hat es aber den Urvä­tern Isra­els und deren Nach­kom­men auf ewig gege­ben. Trotz der 2000-jährigen „Abwe­sen­heit“ die­ses Vol­kes, ver­streut unter die Natio­nen, hat nichts an die­ser Tat­sche geän­dert. Jetzt, da Israel wie­der im Land ist, umso weni­ger. Alle, die dies nicht wahr­ha­ben wol­len, beis­sen sich die Zähne aus an Israel, weil sie nicht gegen Men­schen son­dern gegen Gott kämp­fen! Friede und Sicher­heit wird erst nach der Wie­der­kunft Jesu in Israel statt­fin­den. Bis dahin muss Israel kämp­fen, ebenso die Gemeinde Jesu, die mehr und mehr unter Druck gerät!

  2. Hallo Eli­sa­beth,

    danke für deine Gedanken.

    Mir ist hier noch eine Neu­er­schei­nung zu dem Thema aufgefallen:

    Die Paläs­ti­nen­ser
    Volk im Brenn­punkt der Geschichte
    Die Mei­nun­gen über die Paläs­ti­nen­ser sind so schwarz-weiß wie Ara­fats Kopf­tuch. Die einen sehen in ihnen nur die ver­folgte Min­der­heit. Die ande­ren nur ihre Gräu­el­ta­ten. Ger­loff blickt hin­ter die Kulis­sen. Er inter­viewt wür­dige Scheichs, strenge Koran­ge­lehrte und Bewoh­ner von Flücht­lings­la­gern und über­sieht dabei „die andere Seite“ nicht: jüdi­sche Flücht­linge aus ara­bi­schen Län­dern. Über­ra­schende Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen ergän­zen das Bild.

    Das Buch ist von Johan­nes Ger­loff und ist bei SCM Häns­s­ler erschie­nen: http://www.scm-shop.de/?id=produkt&tx_scmproduct_pi1product_id=164591&cHash=615f9369e5

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