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Blognews 09/03/2012 - Bibel90, Buchprojekt, Neuerscheinungen bei 3L

Bibel90 – Eine ehrgeizige und sinnvolle Aktion startet am 1. April. Wer in 90 Tagen die Bibel durchlesen möchte, darf sich dieser Aktion gerne anschließen. Wenn man 1 Stunde pro Tag die Bibel liest, ist man in drei Monaten durch. Vorbild für diese Aktion ist kein geringerer als Georg Müller – der Waisenvater von Bristol. Die Seite und auch der Bibelleseplan ist noch im Aufbau. Aber bis zum Start sollte alles vollständig sein.

Das Wesen Gottes oder: Der wahre Gott der Bibel – Wenn man schon nicht Handwerker und auch nicht Geschäftsmann sein kann, dann „wenigstens“ ein Autor. Andreas hat über ein Jahr lang die Bibelstunde in seiner Gemeinde halten können. Thema war unter anderem „Das Wesen Gottes“. In dieser Zeit entstand ein umfangreiches Manuskript. Daraus soll jetzt sogar ein Buch werden. Der Betanien Verlag hat einer Zusammenarbeit zugesagt. Ich bin gespannt. Das Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe gibt es HIER.

Neuerscheinungen bei 3L – Vermutlich wird der 3L-Verlag noch einige Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte damit beschäftigt sein, die besten Puritaner-Bücher herauszugeben. Diesen Frühling dürfen wir uns auf zwei wertvolle Bücher von und über Richard Baxter freuen. Zum einen erscheint „The Reformed Pastor“ in deutscher Übersetzung: Das Predigeramt aus Sicht eines Puritaners. Zum anderen bekommen wir eine kurze aber wohl eindrückliche Biografie dem begnadeten Diener Gottes: Das Leben von Richard Baxter.

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NIMM UND LIES - dieser Aufforderung möchte ich selbst nachkommen und andere dazu motivieren und anleiten. NIMM UND LIES zuerst die Bibel und dann gute christliche Literatur. Denn beim Lesen lässt sich vortrefflich denken (nach Leo Tolstoi). Ich lebe mit meiner Frau und unseren vier Kindern in Baden-Württemberg.

7 Kommentare

  1. Grundsätzlich ist es eine gute Idee 4mal/Jahr die Bibel durchzulesen. So bekommt man einen guten Überblick, und das ist sehr gut so!
    Ich frage mich allerdings, ob da noch Zeit zum Nachdenken bleibt. Berauben wir uns bei diesem Tempo nicht eines größeren Segens, indem wir über die „tiefen Stellen“ der Schrift einfach „drüber galoppieren“!? Das Wort ist es wert, dass wir darin „einsinken“. Das kann man kaum „im Galopp“!
    Grundsätzlich sollte aber beides gepflegt werden, sowohl das „Drüberfliegen“ als auch das „Hineinversenken“!

  2. eddi sagt

    Grundsätzlich bin ich auch dafür, die Bibel andächtig zu lesen. Aber wenn man eine Stunde am Tag die Bibel liest, bedeutet das nicht zwangsläufig, schnell durchzuhetzen. Ich habe immer davon profitiert, an einem Abend 10-20 Kapitel im AT zu lesen. Für NT-liche Bücher, wird eine langsamere Geschwindigkeit sinnvoll sein. Aber was spricht dagegen einzelne Briefe am Stück durchzulesen.

  3. Nimm mal den 10.März als Beispiel. Es soll Jes 59-66, Spr 13-15 und Phil 1-4 gelesen werden. Wie willst du das in 1Std lesen ohne zu „hetzen“? Das geht nicht! Willst du das in 1Std schaffen, dann MUSST du hetzen. Wo bleibt dann die Zeit über Jes 53 nachzudenken? Oder über Spr? Oder sich an Phil zu erfreuen?
    Natürlich ist es nützlich hin und wieder des Gesamtkontexts wegen ein Buch in einem „Atemzug“ durchzulesen, insbesondere im AT. Doch die Bibel nur noch so zu lesen (4x Jahr), ist meiner Einsicht nach nicht wirklich gewinnbringend.

  4. Ich möchte mich an dieser Stelle auch gern einmal zu Wort melden.
    1. Die Kritik, dass solch ein Lesetempo zum Hetzen wird, höre ich oft. Natürlich muss man über den Text gründlich nachdenken! Doch bevor man das richtig gewinnbringend tun kann, muss Kontext und Zusammenhang her. Zudem hilft dieses Lesetempo, sozusagen eine Gedächtniskonkordanz aufzubauen, was dann beim tiefern Nachdenken unschätzbare Zusammenhänge aufdeckt. Weitere gute Gründe für B90 habe ich auf der Seite aufgelistet.
    2. Zudem sagt doch niemand, dass jeder, der an B90 im April anfängt, es auch genauso wie Georg Müller fortsetzen muss. Doch die, die es im Moment in London tun, haben sich noch nie über hetzen, überfliegen etc beschwert und können es sich gut vorstellen, ein B90 2-3 jährlich zu machen und zwischendurch Tiefgang zu betreiben. Ich empfehle: einfach mal ausprobieren, und wer nach 110 Tagen fertig wird, auch egal. Darauf kommt es nicht an.
    3. B90 hat meinen Horizont erweitert, und damit meine ich, dass es mich zum Außerhalb-der-Box denken gebracht hat: es muss nicht immer 365 sein. Jeder kann sich seinen eigenen Leseplan erstellen. Teile die Seitenanzahl deiner Bibel durch die Tage, in denen du sie lesen will, fertig.
    4. Zum 10ten März Beispiel: Der Grund für das Rumspringen liegt darin, besser Verse zwischen dem AT und NT verbinden zu können. Die Kombinationen sind endlos, helfen aber sehr. Es gibt viel mehr Andeutungen, als unsere Fußnoten aufzeigen!
    5. B90 richtet sich auch sehr direkt an die, die Lehrfunktionen in der Gemeinde haben. Unsere Verantwortung der Gemeinde gegenüber ist zu groß, um nur einmal jährlich durch die Bibel zu lesen (siehe wieder Vorteile von B90 auf bibel90.christisinn.net). Im selben Zug möchte ich es den anderen in der Gemeinde nicht vorenthalten.
    B90 ist ein Geschenk, ein Vorschlag, eine andere, wertvolle Leseerfahrung… kein Wettrennen.

    Ehre dem Herrn

  5. eddi sagt

    Noch ein Vorschlag: Mann könnte die vorgegebenen Abschnitte auf verschiedene Tageszeiten aufteilen. Z.B morgens etwas aus dem NT und abends den Rest. Ich glaube nicht an Übersättigung 😉

  6. Rene sagt

    Da stimme ich Eddi zu.

    Ich finde es eine sehr gute Idee. Insbesondere könnte man dies ja sozusagen zusätzlich zur Stillen Zeit machen. So hat man noch seinen Bibeltext, den man etwas andächtiger und tiefgründiger behandelt (z.B. am Morgen), doch am Abend liest man dann nach dem Bibel90-Plan. Ich glaube, ich werde mich daran beteiligen! LG René

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