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Besprechung: Kudus, Kobras, Killeraffen

Allerlei Menschliches aus dem Reich der Tiere

256274(1)In  dem Buch „Kudus, Kobras, Kil­leraf­fen“ berich­tet der Autor von sei­nen lang­jäh­ri­gen  Erfah­run­gen als Tier­wär­ter im Zoo von Los Ange­les.

Da Gary Rich­mond eben­falls als Pfar­rer in einer Gemein­de tätig war und sich des­halb gut im Wort Got­tes aus­kennt, fin­det er zu vie­len sei­ner Erleb­nis­se im Zoo einen sehr sinn­vol­len Bezug auf den Men­schen und den Glau­ben.

In eini­gen sei­ner Geschich­ten erzählt er von Par­al­le­len zwi­schen Mensch und Tier oder von eige­nen Erleb­nis­sen, die ihn zum Nach­den­ken gebracht haben. Im Grun­de besteht das Buch aus sei­nen Gedan­ken, die dabei zustan­de gekom­men sind. So berich­tet er bei­spiels­wei­se auch von gefähr­li­chen Situa­tio­nen, in die er und sei­ne Mit­ar­bei­ter gera­ten sind. Die­se Erzäh­lun­gen ver­lei­hen dem Buch sehr viel Span­nung und Abwechs­lung. Am Ende des Buches befin­den sich noch eini­ge lus­ti­ge Bege­ben­hei­ten, die den Leser zum Lachen brin­gen sol­len.

In einer der 29 Geschich­ten geht es um eine alte Dame, die den Zoo regel­mä­ßig besuch­te. Da sie glaub­te, dass die Tie­re nicht genug Unter­hal­tung bekä­men, brach­te sie kur­zer­hand Gum­mi­bäl­le mit, die sie in den Käfi­gen ver­teil­te. Dies wur­de dem Löwen des Zoos aller­dings zu einem Ver­häng­nis, da einer der Gum­mi­bäl­le auf sei­nem Zahn ste­cken blieb. Von Gary Rich­mond erfährt man, wie die Wär­ter in die­ser gefähr­li­chen Lage zu einer Lösung des Pro­blems kamen.

Ich wür­de das Buch emp­feh­len, da es durch den Sprach­ge­brauch und die unter­schied­li­chen Geschich­ten sehr abwechs­lungs­reich gestal­tet ist. Außer­dem ent­hält es vie­le gute Gedan­ken­an­stö­ße für den Lebens­wan­del eines Chris­ten, die auf dem Glau­bens­weg behilf­lich sein kön­nen.

Das Buch ist bei CLV erschie­nen und hat 144 Sei­ten.

Phil­ipp Frei­tag, 13 (fast 14)

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