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104 Jahre Berliner Erklärung

Hochmut oder geistliche Mahnung?

Es ist 104 Jahre her, dass sechsundfünfzig der damals bekanntesten Vertreter der deutschen Gemeinschaftsbewegung und der Evangelischen Allianz in Berlin zusammenkamen, um eine Erklärung zu verfassen, in der sie sich von der neu aufgekommenen Pfingstbewegung distanzierten.

Es ist 104 Jahre her, dass mit dieser Erklärung der letzte Schritt zur Spaltung der damaligen Gemeinschaftsbewegung, denn in ihren Kreisen kam die deutsche Pfingstbewegung auf,  vollzogen wurde.

War es ein mutiger Schritt, durch den die Autoren der „Berliner Erklärung“ in geistlicher Verantwortung „warnend ihre Stimme gegen die sogenannte Pfingstbewegung“ erhoben? Oder war es die inquisitorische Äußerung fanatischer Pharisäer, die das neue Wirken des Heiligen Geistes nicht akzeptieren wollten?

Die als „Berliner Erklärung“ bekannt gewordene Stellungnahme hat die geistliche Landschaft Deutschlands im 20. Jahrhundert entscheidend mitgeprägt. Viele reden über sie, ja, verurteilen sie, ohne ihren Inhalt jemals gelesen zu haben. Deshalb ist hier Aufklärung dringend notwendig.

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4 Kommentare

  1. Ich habe festgestellt das die Berliner Erklärung sehr oft nur auf das Thema Zungenreden reduziert wird. Dabei ist der umfangreichste Punkt in der B.E. Nummer.4, wo es um die Lehre vom reinen Herzen geht.Es geht dort um die Frage der Heiligung und ob ein Christ sündlos leben kann. Diese Lehre ist durch die Heiligungsbewegung nach Deutschland gekommen und wird auch heute in manchen Gemeinden in einigen Abstufungen gelehrt. Dazu das Buch von Paul Fleisch „Die Heiligungsbewegun“ Von den Segenstagen in Oxford 1874 bis zur Oxford-Gruppen-Bewegung Frank Buchmans, dieses ist ein sehr gute Abhandlung zur Geschichte der Heiligungsbewegung und damit verbunden beleuchtet der Autor die verschiedenen Lehren der Heiligungsbewegung!

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